Sonntagssüß: Kirschen-Clafoutis

Ich bin dabei beim sonntagssüß! Heute, auf Wunsch des Angetrauten, „warm und man kann Vanillesoße dazu essen“. Wegen des herbstlichen Wetters und überhaupt. Vor die Wahl zwischen Apfelstrudel und Clafoutis gestellt, fiel die Wahl auf letzteres.

Clafoutis ist ein französisches Dessert, eine Mischung aus Obstauflauf und Kuchen, je nachdem welches Rezept man nimmt eher das eine oder das andere. Als Auflauf kenne ich es von meiner französischen Gastmutter (auch wenn das Rezept, das ich heute verwende eine Abwandlung von Vincent Klink ist…) – dort meist mit Himbeeren. Ich mache Clafoutis gern als Nachtisch, weil man es so gut vorbereiten und mit fast jedem Obst machen kann.

Der Jahreszeit angemessen heute mit Sauerkirschen:

Zutaten:

3 Eier, 2 Eigelb, 80-100g Zucker, 50g geriebene Mandeln, 70g Mehl, 150ml Milch, 140g Creme fraiche, Vanille. Ca. 500g Obst (Beeren, Kirschen, gewürfelte Äpfel)

Backofen vorheizen auf 180 Grad. Eier mit Zucker aufschlagen, Milch und Creme fraiche drunter ziehen, dann das Mehl unterheben. In eine gut gebutterte Auflaufform oder Tarteform geben. Das Obst reinwerfen. Ab in den Ofen für ca. 30-40 Min, bis es durchgestockt und oben schön braun ist. Dazu gibts selbst gemachte Vanillesoße oder Vanilleeis. Yummie!

Mehr visuelle  Eindrücke des süßen Sonntags gibts hier.

7 Sachen

Dem Vorbild von Frau Liebe folgend hier sieben Sachen, für die ich am heutigen Sonntag meine Hände gebraucht habe.

Kuhfladen-farbene Wollfäden zu dickeren Kordeln verdrillt. Dabei festgestellt, dass der Gatte mir in Sachen Kordeln verdrehen einiges voraus hat und den Stift-Dreh-Trick hinzugelernt. Dieser ingenieurmäßige Ansatz war mir bis dato unbekannt.

Die dicken Kordeln in Paspeln eingenäht, die wiederum an die Sitzkissen für die Truhe im Kreativzimmer drankamen. Gefüllt mit dem Inhalt von 1,99 IKEA-Kissen. Dafür, dass es meine ersten Kissen mit Paspelrand waren, finde ich sie ziemlich gelungen.

Den großmütterlichen Kurzwarennachlass durchwühlt und alle Druckknöpfe, Ösen usw. gesichtet. Auch die passenden Ösen gefunden, aber leider hat das passende Einhämmer-Werkzeug es offenbar nicht bis zu mir geschafft. Also musste das Projekt mit den Ösen auf Montag verschoben werden.

Dabei allerdings nochmal auf das „Perlon-Maschinenstopfgarn“ in 6 Farben gestoßen, das mir schon beim ersten Sichten Entzückensquietscher entlockt hatte und mich nochmal dran erfreut.

Sonntagssüßes Kirschen-Clafoutis gebacken und mit hausgemachter Vanillesoße verspeist.

Cello geübt.

Einen Schuh zum ausbleichen in die Sonne gestellt und vorm Regen wieder reingeholt. Ich mache das schon seit einigen Tagen und befürchte, die Nachbarn denken langsam, ich hänge einer sehr merkwürdigen Sekte an.

Das Original und viele weitere Sieben-Sachen-Sammler gibts hoffentlich bald bei Frau Liebe.