Urlaubsmitbringsel: Patentsocken

Seit kurzem bin ich im Besitz dieses Buches *klick* über Patentsocken. Also Socken, gestrickt im Patentmuster. Angepriesen werden diese vor allem, weil man keine Ferse stricken muss. Es wird dort ausgeführt, das Muster sei so elastisch, dass eine Ferse sich praktisch von selbst formen kann. Ich muss sagen, ich war nicht völlig von diesem Konzept überzeugt und da ich gut und schnell Fersen stricke, wäre ich jetzt nicht direkt auf die Idee gekommen, dass ich eine Socke ohne Ferse dringend brauche. Ich mag aber Patentmuster an sich gern, weil es so dick und flauschig wird und ich finde die Mustermöglichkeiten schön, die sich dadurch ergeben. Also hab ich’s mal ausprobiert.

Zunächst mit einer einfachen Socke aus roter Wolle 4-fädig im Vollpatent (im Buch „Rippenpatent“). Das war aber wirklich ziemlich einfach und sah mir nach kurzem stricken zu langweilig aus, so dass ich sofort zu einem Mustermodell übergegangen bin: Längsstreifen in Glatt-Rechts-Patent. Der rote Anfang wartet nun darauf, dass ich eine passende zweite Farbe erwerbe und ihn mit Querstreifen aufhübsche. Nun ist die erste Patentsocke fertig, aus 6fädigem Garn in Regenbogen und dunkelblau.

Meine Meinung bisher:

  • In Sachen Flauschigkeit sind die Patentsocken ganz sicher 1a. Sie sind schön dick und weich. 6fädig ist da schon fast zu dick für normale mitteleuropäische Verhältnisse.
  • An das Stricken des Patentmusters in Runden gewöhnt man sich rasend schnell und obwohl Patentmuster ja eher zusammensackt, war ich für meine Verhältnisse sehr schnell mit der Socke fertig.
  • Was die Ferse anbelangt, bin ich noch nicht so sicher. Sie sitzt gut, was ich nicht gedacht hätte, sieht aber irgendwie bisschen unfein aus am Fuß, finde ich.
  • Das Glattpatent macht den Schaft schon eher sehr weit, ich werde wohl beim nächsten Mal 4 Maschen weniger anschlagen.
  • Die fertige Socke ist eher ein Schlauch. Im Buch steht, man soll sie anfeuchten und auf einen Sockenspanner ziehen. Auf der Suche nach Sockenspannern in Online-Shops habe ich allerdings, angesichts der Preise, direkt Schnappatmung bekommen. Ich muss mir da mal was ausdenken…
  • Im Buch steht, man könne statt der dort gezeigten Sternspitze auch jede andere Spitze nehmen. Ich habe eine Bandspitze gestrickt, durch die deutlich geringere Maschenzahl wird diese aber relativ eng und spitz, da muss ich auch nochmal dran feilen.
  • Ansonsten kann ich mir schon vorstellen, noch ein paar davon zu stricken.

 

4 Gedanken zu “Urlaubsmitbringsel: Patentsocken

  1. fraubrause schreibt:

    Leider kann ich gar nicht stricken aber wenn ich es könnte, würde der Prinz mich direkt nochmal heiraten …. Der ist nämlich ein Selbstgestricktsockenjunkie!

  2. sarahSarah schreibt:

    Hi, ich wollte die Patentsocken demnächst mal ausprobieren. Finde aber nirgends eine Tabelle dafür. Kannst du mir vielleicht sagen, wieviel Maschen ich für Größe 42-43 anschlagen muss. Und mich würde noch interessieren, ob die Socken leicht rutschen oder ob sie sich echt so gut anpassen.

    Im Voraus schonmal vielen Dank.
    Herzlichst Sarah

    • siebenhundertsachen schreibt:

      Hallo liebe Sarah, die Socken rutschen leider wirklich. Ich stricke inzwischen Patentsocken mit normaler Ferse (ich nehme dafür aus den Überschlägen noch Maschen auf und nachher wieder ab). Du brauchst immer etwa 1/3 weniger Maschen als bei herkömmlichen Socken.

      • sarah schreibt:

        Hi,
        Vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann muss ich wohl doch die von mir ungeliebte Ferse stricken.
        Aber im Patent-Look. Ich find die nämlich echt schick.
        Grüße

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