Fortsetzung der unendlichen Brotgeschichte

Regelmäßige Leser haben ja schon meine diversen Versuche einer Vollkornvariante des No-Knead-Brots aka Krustenbrot aus dem Topf verfolgen können. Nun ist das passende Utensil endlich (nach einigen Wirrungen) bei mir eingetroffen. Ich präsentiere mit stolzgeschwellter Brust meinen Römertopf mitsamt seines ersten Produktes:

Das Ding ist riesig! Und wird enorm heiß im Ofen (autsch). Ansonsten ist es aber genau richtig. Unten komplett glasiert, der Deckel aber von innen roh, so dass man ihn, zwecks besserer Kruste wässern kann. Ich habe wiederum das Grundrezept von Cucina Casalinga genommen. Allerdings habe ich die doppelte Menge gemacht und wie bei den vorigen Versionen auch, die Wassermenge erhöht. Trotz eines ganzen Kilos Mehl ist das fertige Brot allerdings etwas -öhm- breit geworden. Meine Mutter sagte: „es hat eine merkwürdige Figur“. Ich drücke es etwas positiver aus: Es macht schon von sich aus halbe Schnitten 😉

Aber es ist sehr schön locker. Vom Geschmack ok, etwa wie das aus dem Metalltopf auch. Für den ersten Versuch bin ich ganz zufrieden. Ich habe aber inzwischen bei griselda von machwerk eine Variante des Brots gesehen, die kleiner als ihr Bräter und trotzdem toll geformt war. In Mehl anstatt Backpapier. Das hat meinen Ehrgeiz geweckt. Ich plane daher für das nächste Brot folgende Variationen des Rezepts:

1. 30% Weißmehl, nur 70% Vollkorn

2. Den Essig weglassen, ich finde die Säure störend

3. Weniger Wasser, festerer Teig

4. Mehl statt Backpapier probieren.