siebenhundertsachen unterwegs

Ich bin derzeit in meiner Heimatstadt in gemeinnützig-ehrenamtlicher Mission sowie bei meinen Eltern zu Besuch. Ein Teil meiner Dawanda-Artikel und ich sind gestern ins Rheinland aufgebrochen, wo ich heute auf einer „Messe“ zum  Thema „Entwicklung braucht Gesichter“ war, um von unserer Vereinsarbeit und dem Shop zu erzählen. Leider war das Echo nicht sehr groß und die Zahl der Interessenten eher gering, aber wir haben alles gegeben. Frei nach dem Motto: „Tu gutes und sprich darüber.“

Mein Vater ist frisch aus Sambia zurück und hatte viel zu erzählen und viele viele Stoffe für mich im Gepäck. Also geht es morgen ans sichten und fotografieren.

Ich bin derzeit nicht ganz so blogmäßig aktiv, weil meine Mutter für zwei Wochen bei mir ist, da ist nicht ganz so viel Zeit für Blogeinträge. Wird aber nachgeholt. Versprochen

Achja. Heute habe ich meinen Römertopf bekommen. Die Brotexperimente können also in eine neue Runde gehen.

MMM: Sommer im Herbst

Ich weigere mich einfach, mich in Herbstoutfits zu werfen. Und weil es heute zwar nicht warm, aber zumindest sonnig ist, gibt es heute ein sommerliches Kleid im herbstlichen Styling. Wieder ein Afrika-Stöffchen, welches ich extra zu diesem Zweck aus Zambia mitgebracht hatte.

Das Kleid ist im wesentlichen nach dem Burda-Schnitt für ein Empire-Top genäht, ich habe dieses nur durch einen Stoffstreifen in Akzentfarbe unten auf „Kleidlänge“ verlängert und außerdem den Gummizug unter der Brust durch Zugbänder ersetzt, weil so ein Gummizug ständig rumrutscht. Ich trage das Kleid meist mit einem T-Shirt und Leggins drunter.

                                       

Im herbstlichen Gewand ist es heute kombiniert mit Schal, Strickjacke, Röhrenjeans und Stiefeln. Auch schön.

Initiiert wurde der Me-made-Mittwoch von Catherine. Die anderen Me-Made-Ladies gibts hier zu sehen.

Review: Sweet Paul Magazine

Ich bin berauscht. Vollkommen hin und weg. Von tollen Fotos, wundervoll klingenden Rezepten und hübschen kleinen Selbstmach-Ideen. All dies findet sich im neuen „Sweet Paul Magazin“, das auch noch in einem sehr schicken Reader digital und umsonst daher kommt. Ich bin verliebt.

Also schnell alle hier klicken und mit einstimmen in meine verliebten Seufzer:

Die letzten Urlaubsmitbringsel

Es war ruhig hier in der letzten Woche, ich weiß. Ich war bzw. bin ziemlich erkältet und habe daher meine Freizeit hauptsächlich im Bett verbracht. Dieses warm-kalt-nass-schwül-Wetter kann einen schon ziemlich umhauen. Alle Zeit, die ich nicht im Bett verbracht hab, habe ich mit dem Packen von Stoffpaketen verbracht, denn kaum sind die Sommerferien vorbei, ist im Dawanda-Shop die Hölle los… zum Glück kriege ich am nächsten Wochenende viele neue Stoffe.

Gestern, am Sonntag, ging es mir zwar schon etwas besser, trotzdem bin ich aber nicht so recht zu sieben Sachen gekommen. Zum einen, weil meine Mutter uns für einige Tage besucht und dann vor allem, weil der Großteil des Sonntags leider von der Montage dieser Tür eingenommen wurde:

Eigentlich ist Türen einbauen nicht so schwierig, vorausgesetzt, die Tür, der Rahmen und der Boden sind in etwa rechtwinklig… Dies war allerdings bei unserer Baumarkttür nicht der Fall. Sie saß immer entweder gerade, dann ging sie aber nicht zu, oder sie war schief, ging zu, ließ sich aber nicht verspreizen, oder, was am unangenehmsten war, fiel mitsamt Rahmen einfach aus dem Loch raus und KABAUZ auf den Boden… es wurde also viel geflucht, geschoben, gezerrt und gemessen und wenig gekocht, gebacken, gebastelt und genäht…

Schlussendlich ist sie aber nun an Ort und Stelle, lässt sich schließen und wackelt nicht. Sie trennt nun das Arbeitszimmer vom MuFuZi*, was schon lang überfällig ist, damit unsere Gäste in Ruhe schlafen können, wir die Nachbarn nicht mehr ganz so stark mit unserer Musik belästigen und ich auch nähen kann, wenn der Gatte nebenan arbeitet. Leider gibt es deshalb aber heute keine 7 Sachen.

Als „Ersatz“ gibt’s noch die letzten beiden Urlaubsmitbringsel zu zeigen:

Nummer eins: Ein Kosmetiktäschchen. Für mich mich mich… juhuu. Ich habe schon etliche dieser Täschchen für den Dawanda-Shop genäht, aber noch nicht ein einziges für mich. Aber da ich im Urlaub (fast) nur für mich genäht hab, durfte auch meine Schminke jetzt endlich in ein hübsches Täschchen umziehen.

Genäht habe ich sie nach dem gleichen Prinzip, wie Anna ihre Make-up-Pouches näht, nur von den Proportionen anders und zusätzlich mit Volumenflies verstärkt.

Nummer zwei: Ein geflochtener Loop-Schal. Auch für mich, hihi.

Auf die Idee gebracht hat mich Frl. Vintage. Ich habe den ungeflochtenen Schal/Schlauch aus zwei Stoffen zusammengesetzt, habe einen geflochtenen Schal aus Baumwoll-Vichykaro und einen aus Jersey angefertigt. Die Länge meiner Zöpfe ist ca. 130cm.

 

*MuFuZi = MultiFunktionsZimmer, kurz für Gäste-Näh-Bastel-Musikzimmer

Urlaubsmitbringsel: Patentsocken

Seit kurzem bin ich im Besitz dieses Buches *klick* über Patentsocken. Also Socken, gestrickt im Patentmuster. Angepriesen werden diese vor allem, weil man keine Ferse stricken muss. Es wird dort ausgeführt, das Muster sei so elastisch, dass eine Ferse sich praktisch von selbst formen kann. Ich muss sagen, ich war nicht völlig von diesem Konzept überzeugt und da ich gut und schnell Fersen stricke, wäre ich jetzt nicht direkt auf die Idee gekommen, dass ich eine Socke ohne Ferse dringend brauche. Ich mag aber Patentmuster an sich gern, weil es so dick und flauschig wird und ich finde die Mustermöglichkeiten schön, die sich dadurch ergeben. Also hab ich’s mal ausprobiert.

Zunächst mit einer einfachen Socke aus roter Wolle 4-fädig im Vollpatent (im Buch „Rippenpatent“). Das war aber wirklich ziemlich einfach und sah mir nach kurzem stricken zu langweilig aus, so dass ich sofort zu einem Mustermodell übergegangen bin: Längsstreifen in Glatt-Rechts-Patent. Der rote Anfang wartet nun darauf, dass ich eine passende zweite Farbe erwerbe und ihn mit Querstreifen aufhübsche. Nun ist die erste Patentsocke fertig, aus 6fädigem Garn in Regenbogen und dunkelblau.

Meine Meinung bisher:

  • In Sachen Flauschigkeit sind die Patentsocken ganz sicher 1a. Sie sind schön dick und weich. 6fädig ist da schon fast zu dick für normale mitteleuropäische Verhältnisse.
  • An das Stricken des Patentmusters in Runden gewöhnt man sich rasend schnell und obwohl Patentmuster ja eher zusammensackt, war ich für meine Verhältnisse sehr schnell mit der Socke fertig.
  • Was die Ferse anbelangt, bin ich noch nicht so sicher. Sie sitzt gut, was ich nicht gedacht hätte, sieht aber irgendwie bisschen unfein aus am Fuß, finde ich.
  • Das Glattpatent macht den Schaft schon eher sehr weit, ich werde wohl beim nächsten Mal 4 Maschen weniger anschlagen.
  • Die fertige Socke ist eher ein Schlauch. Im Buch steht, man soll sie anfeuchten und auf einen Sockenspanner ziehen. Auf der Suche nach Sockenspannern in Online-Shops habe ich allerdings, angesichts der Preise, direkt Schnappatmung bekommen. Ich muss mir da mal was ausdenken…
  • Im Buch steht, man könne statt der dort gezeigten Sternspitze auch jede andere Spitze nehmen. Ich habe eine Bandspitze gestrickt, durch die deutlich geringere Maschenzahl wird diese aber relativ eng und spitz, da muss ich auch nochmal dran feilen.
  • Ansonsten kann ich mir schon vorstellen, noch ein paar davon zu stricken.

 

7 Sachen

Immer wieder sonntags an dieser Stelle und bei vielen anderen, angeführt von Frau Liebe, sieben Bilder von sieben Sachen, für die wir am (gestrigen) Sonntag unsere Hände gebraucht haben:

Die Spülmaschine ausgeräumt.

Den Blumen eine Spüli-Laugen-Dusche verpasst, um ihnen die ungebetenen Gäste auszutreiben.

Cookies gebacken.

Erfolgreich bei der Anbringung von zwei Wandlampen im Schlafzimmer assistiert.

Eine Stiftrollen-Bestellung fertig genäht.

Ein bisschen was gestempelt.

Zwei Brote gebacken.

Sonntagssüß: Salzig-süße Cookies

Heute gibts als sonntagssüße Köstlichkeit die Original „New York Times Chocolate Chip Cookies“, die Susanne Klingner in ihrem Buch „Hab ich selbst gemacht“ sehr wärmstens empfiehlt. Ich kann dem nur zustimmen. Die Cookies sind relativ einfach gemacht und schmecken einfach nur köstlich.

Ich habe die Zuckermenge und die Schokoladenmenge sowie die Buttermenge leicht reduziert. Folgende Mengen habe ich genommen:

  • 400 g Dinkelmehl Typ 630
  • 400g Zucker
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1.25 TL Natron
  • 200g Butter
  • 450g Schokolade
  • 2 Eier Größe L
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL grobes Salz
  • ca. 1 TL Fleur de Sel

Ansonsten habe ich mich ans Rezept gehalten, allerdings mit deutlich weniger Ruhezeit (nur von morgens bis später Nachmittag) – schmecken trotzdem wunderbarst und sehen auch so aus. Ich habe 21 Cookies a ca. 12-15cm Durchmesser rausbekommen.

Pesco-vegetarisches Menü für 6 Personen

Wir hatten seit Freitag abend kein Internet, deshalb kommt jetzt, etwas verspätet, ein Post von gestern:

Am Freitag abend hatten wir einige Freunde zu Besuch. Ich lade gern Leute ein und koche dann auch gerne mal etwas mehr und aufwändiger. Ich finde gemeinsames Essen ist eine enorm gute Form der sozialen Interaktion. Also gab es ein 3-Gänge-Menü. Die Herausforderungen hierbei waren 1. es sollte vegetarisch sein, Fisch in kleinen Mengen erlaubt, 2. Ein Großteil musste vorbereitet werden, weil ich Freitag nur begrenzt Zeit zum kochen hatte. Und das hab ich mir ausgedacht (alle Angaben für 6-8 Personen):

 

Amuse-Gueule: Linsentatar

Zutaten:

  • 50g grüne Linsen
  • 1 kleine Möhre
  • ½ kleine Zucchini
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Stange Staudensellerie
  • ½ Chilischote
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • 1 TL Zucker
  • 1 Schuss Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer

Das wird gemacht:

  • Die Linsen in Gemüsebrühe sehr bissfest vorkochen.
  • Das Gemüse sehr fein und gleichmäßig würfeln (ca. auf Linsengröße), die Chilischote und die Knoblauchzehe sehr fein hacken.
  • Das Gemüse, den Knoblauch und die Chili in einem guten Schuss Olievenöl ohne Farbe anschwitzen.
  • Tomatenpüree, Salz, Pfeffer, Zucker, Kräuter dazugeben, die Linsen abgetropft hinzugeben und mit Balsamico ablöschen.
  • Dann so viel Wasser hinzugeben, dass das ganze gerade bedeckt ist und es offen auf kleiner Flamme garköcheln lassen. Dabei ab und zu rühren und, ähnlich wie bei Risotto, immer wenn das Wasser verkocht ist, wieder neues dazugeben. Wenn alle Zutaten gar aber nicht matschig sind, die Flamme ausstellen und das Tatar auf kleinen krossen Brotscheiben anrichten.
  • Schmeckt lauwarm, aber auch kalt als Salat sehr gut.

 

Vorspeise: Rote-Beete-Carpaccio mit Apfel-Walnuss-Vinaigrette und Räucherforelle

(dieses Rezept ist eine Mischung und leichte Abwandlung aus zwei Rote-Beete-Carpaccio-Rezepten von Alexander Herrmann, die er bei „Lanz kocht“ und bei „Die Küchenschlacht“ vorgestellt hat)

Zutaten:

  • 500g Rote-Beete vorgekocht (Frischepack)
  • 2 Filets Räucherforelle
  • 150g Creme fraiche
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Apfel
  • 1 kleine Zwiebel oder Schalotte
  • 3 EL Sahnemehrrettich
  • 1 EL Walnussöl
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Weißer Balsamico
  • 1 guter Schuss Apfelsaft
  • 1Paket Kresse
  • 2-3 EL Walnusskerne, grob gebrochen

Zubereitung:

  • Die Rote Beete mit einem scharfen Messer in hauchdünne Scheiben schneiden und fächerförmig auf eine großen Platte (am besten mit leicht erhöhtem Rand) anrichten. Wenn die Gäste später nicht den Eindruck gewinnen sollen, sie seien im Hause Dracula, empfiehlt es sich, hierbei OP-Handschuhe zu tragen.
  • Die Creme fraiche mit dem Meerrettich und dem Zitronensaft vermischen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Den Apfel und die Zwiebel schälen und in sehr sehr feine Würfel schneiden.
  • Aus Apfel, Öl, Essig, Zwiebel und Apfelsaft eine Vinaigrette anrühren.
  • Alle einzelnen Elemente für eine halbe Stunde kalt stellen zum durchziehen.
  • Nach der Kühlzeit die Vinaigrette über die Rote-Beete geben und gut verteilen.
  • Dann die Forelle in grobe Stücke reißen und ebenfalls darauf verteilen.
  • Mit dem Teelöffel Nocken von der Meerrettichcreme auf dem ganze verteilen, zum Schluss die Walnusskerne und die Kresse darauf geben.

 

 Hauptgang: Vegetarisches Stifado mit Röhrchennudeln

Stifado ist die griechische Variante des Gulasch. Schmorgerichte vegetarisch abzuwandeln ist nicht so schwer, wie man denken würde. Man braucht nur einen guten Schmoransatz, Sojasoße, Brühe und Rauchsalz. Dann lässt sich Bolognese, Gulasch, Stew und eben auch Stifado durchaus lecker und kräftig-herzhaft hinkriegen. Das fleischhaltige Originalrezept zu meiner Variante ist von Helmut Gote.

Zutaten:

  • 800 g Tofubratstreifen (ich nehme die von N*etto, es gibt auch in den meisten Bioläden sowas wie Tofugulasch, Tofustreifen, Tofukebap)
  • 1,5 kg Zwiebeln
  • 1 kg aromatische Tomaten (Roma) – im Winter lieber Dosentomaten nehmen
  • 1 Paprika
  • 1 große Zucchini
  • ½ Bund Staudensellerie
  • 2 große Möhren
  • 1 kleines Glas Oliven in Öl (am besten welche mit Kräutern)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 4 cl Ouzo
  • 0,2l Rotwein
  • 1 EL Rosmarin getrocknet
  • 1 EL Oregano getrocknet
  • 1 TL Thymian getrocknet
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gemüsebrühe instant
  • Sojasoße
  • Rauchsalz

Zubereitung:

  • Ein Pfund der Zwiebeln, eine Möhre und die Hälfte des Staudenselleries fein würfeln. Das wird der Bratansatz.
  • Die Tomaten, die restlichen Zwiebeln und das andere Gemüse in grobe Würfel schneiden.
  • Die Knoblauchzehen fein hacken.
  • In einem Topf Olivenöl erhitzen und darin das feine Gemüse gut anbraten, dass es ordentlich Farbe bekommt. Das Tomatenmark und die Kräuter und Gewürze dazugeben und kurz mitbraten.
  • Dann das andere Gemüse inkl. Oliven zugeben und mit Ouzo und Rotwein ablöschen. So viel Wasser zugeben, dass das Stifado gerade bedeckt ist. 1-2 EL Instantbrühe, einen Schuss Sojasoße zugeben und mit Rauchsalz, Salz und Pfeffer abschmecken, 30 Min auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
  • Dann in einer Pfanne die Bratstreifen schön scharf in Olivenöl anbraten. In das Stifado geben und es weitere 45-60 Minuten köcheln lassen. Dann nochmal abschmecken.
  • Schmeckt am besten, wenn es über Nacht durchgezogen ist. Dazu Reis, kurze Röhrennudeln oder griechische Reiskornnudeln servieren.

 

Nachspeise: Beschwipstes Beeren-Sorbet mit weißer Schokolade

Zutaten:

  • 800g gemischte Beeren, tiefgefroren und angetaut oder frisch
  • 350g Zucker
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 2 Eiweiß
  • 250 g weiße Schokolade
  • 1 Flasche Prosecco

Zubereitung:

  • Den Zucker in 350ml Wasser erhitzen und daraus einen Sirup kochen. Wenn aller Zucker gelöst ist, von der Flamme nehmen und abkühlen lassen.
  • Die Beeren pürieren, den Zitronensaft zugeben.
  • Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen.
  • Den höchstens noch lauwarmen Sirup unter das Beerenpüree rühren. Auch hier gilt: Macht wunderbare rote Flecken in bester Dracula-Manier, eine Schürze ist stark empfehlenswert!
  • Den Eischnee mit dem Schneebesen vorsichtig unter die Beerenmasse heben.
  • Das ganze nun in eine Plastikform geben und für min. 6 besser 12 Stunden in die Kühltruhe. Zwischendurch ab und zu rausholen und mit dem Pürierstab einmal durchpürieren, dann wird das Eis später cremiger.
  • 1-2 Stunden vor dem servieren zum letzten Mal pürieren, dann die in Stücke gehackte Schokolade unterziehen und wieder in die Truhe stellen.
  • In Gläsern jeweils 2 Kugeln Eis anrichten und mit Prosecco angießen.

 

Urlaubsmitbringsel: Jersey-Probekleid

Gestern hatte ich keine Zeit, ein Urlaubsmitbringsel zu posten, da ich ein 3,5-Gänge Menü vorkochen musste, welches ich heute abend gastgeberisch ausrichte (dazu dann morgen mehr 😉 ) . Aber bevor ich jetzt anfange, die Wohnung auf Hochglanz zu bringen und mich in Schale zu werfen, will ich heute dann wenigstens noch ein Urlaubsmitbringsel präsentieren. Es handelt sich um einen weiteren Teil meiner neuen Jersey-Mission.

Ich habe ein sehr schönes gekauftes Leicht-Strick-Kleid, das eigentlich nur ein einfaches langes T-Shirt ist, wenn man es mal bei Lichte betrachtet. Trotzdem wirkt es super edel, dank eines Wasserfall-Kragen-Einsatzes. Der Schnitt ist aber ziemlich simpel, es hat nicht mal Ärmel, nur Bündchen. Das will ich mir unbedingt noch 2-3 mal nachnähen. Und weil ich ja vor kurzem einen kleinen Jersey-Shopping-Spree hatte, hab ich mich im Urlaub mal an einem Probeteil versucht. Als Material habe ich einen marineblauen T-Shirtjersey mittlerer Schwere und für den Wasserfall einen dünneren Elastic-Jersey mit Blumenmuster in blau-lila genommen.

Es war wirklich ganz einfach. Kleid abgepaust, Vorder- und Hinterteil zusammengenäht, Bündchenstreifen dran. Ratzfatz. Den Krageneinsatz hatte ich zunächst etwas knapp kalkuliert und musste ich nochmal raustrennen und vergrößern, aber sonst: ein voller Erfolg!

Warum es kein „Am-Körper-Foto“ gibt, fragt ihr euch? Tja – ich habe beim abpausen des Schnitts nicht bedacht, dass der Probe-Jersey weniger elastisch ist, als das Original. Jetzt sitzt das Kleid leider am Bauch und Po etwas straff … das kommt davon, wenn etwas so einfach ist, dass man nix nachmessen muss … mal gucken, vielleicht trenne ich mich, nach erfolgreicher Produktion eines endgültigen Stückes,  zum Selbstkostenpreis vom Probekleid.