Weihnachtskleid-Sew-Along Teil 5: Panik? PANIK!

Jaja. Hochmut, Fall, wir kennen das…

Sagte ich nicht letzte Woche, es sei wirklich alles hervorragend on track und nur noch Reißverschluss und Saum? Tja, denkste… Reißverschlussannähen war dank neuem Maschinchen extrem easy-peasy. Saß gut, sah (bis auf ganz unten) passabel aus. So weit… Dann mal zur letzten Anprobe geschritten. Und was soll ich sagen: SITZT NICHT! VERDAMMT!

Ich hätte einfach mal machen sollen, was der Schnitt sagt. Oberteil verlängern und sonst alles nach Anweisung. Aber ich mal wieder gedacht, ich sei schlauer. Mir überlegt, die Taille hochzusetzen: DUMME IDEE! Und dann viel viel weggenommen: Auch dumme Idee. Im Ergebnis sah nämlich die höhere Taille irgendwie schwanger aus. Hinten ging der Reißverschluss genau bis auf den Hintern und rechts und links davon gab’s eine Beule. Mist.

Hier mein Kleid und ich bei der Krisensitzung:

Also hab ich nochmal den Schnitt rausgekramt, die Abnäher in Originallänge markiert und die Abnäher entsprechend verlängert, dass die Taille nun doch auf der Taille sitzt. Außerdem den Reißverschluss um 10 cm gekürzt.

Von hinten sitzt das ganze nun aber immernoch nicht. Da sind die Original-Abnäher zu lang und ich krieg einen „Kastenhintern“, gleichzeitig ist es an der Taille immernoch zu weit. Also nochmal den Auftrenner gezückt und die verlängerten Abnäher wieder aufgetrennt. Ich werde jetzt heute abend die Abnäher am Rücken in kürzer aber breiter nähen und dann hoffen, dass es dann sitzt, dann muss ich „nur noch“ säumen. Juhuu.

Ich hab allerdings, wie Catherine,  in der Tat auch noch anderes zu tun, was mich abhält:

1. Bügelwäsche (viel viel viel)

2. Alle Geschenke wollen noch verpackt werden.

3.  Es sind noch nichtmal alle Geschenke fertig gebastelt/genäht/gekocht.

Mal gucken wie groß die Panik unter den Weihnachtskleidnäherinnen so ist? Hier gehts lang.

Edit am Montag um 21 Uhr: HAHAHAHAHA, was ein paar cm an Abnähern ausmachen können. Der Kastenhintern ist Vergangenheit. Back on Track! Chacka!

7 Sachen

Auch gestern habe ich wieder zahlreiche Dinge mit meinen Händen getan. In erster Linie habe ich sie über dem Kopf zusammengeschlagen, aber ansonsten auch noch das hier:

1. Die Yogamatte ausgerollt und Yoga gemacht.

2. Die 4. Kerze angezündet und gedacht „das ging schnell“.

3. Teil 1 des „Weihnachtsgroßreinemachens“ (ich bin derzeit im Astrid Lindgren-Fieber): Liegengebliebene Wäsche wegwaschen.

4. Unter vielen dürren und nadellosen Exemplaren doch noch ein ansehnliches Bäumchen erbeutet. Es ist zwar klein von Statur aber hat Nadeln für mindestens das doppelte seiner Größe…

5. Teil 2 des „Weihnachtsgroßreinemachens“: Bad putzen

6. Zum Aufwärmen und gegen die Dunkelheit eine Gewürzmilch zusammengebraut.

7. Meine verbliebene Füllwatte noch schnell in einige Herzkissen verwandelt für die heutige Übergabe (die ich dann leider doch verpasst hab).

Mehr 7-Sachen-Sonntage und die charmante Erfinderin selbst bei Frau Liebe.