Nordpolexpedition meets Dinner-Einladung: Auftritt Kapuzenschal

Gestern im Fernsehen ein vorherrschendes Thema: Es ist verdammt kalt. Auch in vielen Blogs: Kälte, Kälte, Kälte. Ich dachte ich zeig mal, was ich heut so trage. Ich sah bisschen aus wie ein Brauereipferd auf Urlaub, wie ich ich heute morgen zur Bushaltestelle wankte. Zudem auch noch schwer bepackt. Warum? Ich muss heute erst büromäßig gekleidet sein (und das heißt in der Uni eigentlich: Alles ab Schlafanzug ist akzeptabel, schon Lederschuhe machen einen verdächtig und eine Bluse kann einen leicht fälschlich als Juristin ausweisen). Danach bin ich aber auf einem schicken Dinner zur Verabschiedung eines Professors eingeladen. Hinzu kommt natürlich, dass es so kalt ist, dass man eigentlich nur in Skiklamotten das Haus verlassen will (was im Büro stilmäßig völlig ok, aber zu warm wär).

Ich trage daher heute das Weihnachtskleid in der „casual am Nordpol“-Variante. Mit Thermoleggins und Stiefeln und einem dicken langen Cardigan drüber. Schlank ist anders… aber egal.

Damit keine Mütze meine Frisur ruinieren kann hab ich meinen Kopf heute in einem alten Schätzchen verhüllt, den ich euch schon lang mal vorstellen wollte. Der Kapuzenschal. Hier also Frau Siebenhundertsachen im the Dark-Lord-Look, inkognito inbegriffen.

Das Grundprinzip des Schals ist denkbar einfach. Es ist ein monsterlanger, breiter Schal (glatt rechts mit Bündchen an den Enden), der halb gefaltet und auf einer Länge von 30cm an einer Kante zusammengenäht oder gestrickt wird.

Ich habe den Schal vor einigen Jahren in einem einsamen Praktikum in Kiel gestrickt. Ich habe dabei die Kapuzennaht direkt mitgestrickt indem ich ab dem gewünschten Knick immer am Ende der Reihe in die Randmasche des schon gestrickten Stücks eingestochen und mitgestrickt und die überzählige Masche in der Rückreihe wieder abgenommen habe. Ist einfach und erspart das nähen, schönes wird’s außerdem.

Die Idee haben meine Schulfreundin L. und ich uns von einem uralten Schal abgeschaut. Ich kann das Konzept nur empfehlen. Es tut gute Dienste wenn man Jacken ohne Kapuze oder eine Mützenphobie hat.

Heute abend werde ich dann Cardigan und Stiefel von mir schmeißen und stattdessen Pumps und den zum Kleid gehörenden Loop anziehen und bin für’s schicke Restaurant gerüstet. Und jetzt: Vortrag üben.

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