Lagebericht #3

So, Zeit für den Lagebericht der Woche. Und tatsächlich habe ich heute auch mal Zeit… ein Traum. Dafür habe ich keine Fotos, man kann nicht alles haben.

Aaalso. Was stand auch der Liste?

Neue Erde kaufen. Hab ich. Und ich hab auch die Kartoffeltonne angesetzt. Also Zielvereinbarung übererfüllt. Falls noch jemand eine Kartoffeltonne machen möchte, das Konzept ist das folgende: Man pflanzt in eine tiefe Tonne, wie ein Speißfass, eine Regentonne oder ähnliches ganz unten einige Kartoffeln. Und sobald das erste Grün sprießt, deckt man das Grün wieder mit Erde zu. Dann müssen die Pflanzen höher wachsen und bilden deshalb unten noch weitere Wurzeln (=Kartoffeln). Sobald das Grün wieder rausschaut, kommt wieder Erde drauf. Und so weiter und so fort, bis die Tonne voll ist. Dann darf das Grün weiterwachsen und wenn es welk wird kann man, so die Theorie, eine ganze Tonne Kartoffeln ernten. Pflanzzeit für Kartoffel ist im April. Ich habe in mein Speißfass in den Boden und einmal rundrum in die Seitenwand Löcher gebohrt. Dann kam eine Schicht Erde rein, 5 Kartoffeln, die schon ein wenig Triebe bekommen hatten (*räusper) hinein, und eine Schicht Erde drauf. Jetzt warte ich, was passiert.

Auch noch an der Gartenfront habe ich meine Tomaten vereinzelt. Jetzt warte ich noch etwas und bald sähe ich Rucola auf der Fensterbank aus. Achja, Zucchini und Kürbis eingesät sind dafür in den Kindergarten auf der Fensterbank eingezogen.

Garten: Läuft!

Dann gab’s noch das Jerseykleid fertigzunähen. Und das habe ich ja schon am Mittwoch gezeigt. Tatsächlich war es, einmal angefangen, sehr schnell genäht und ist vor allem sehr sehr schön geworden. Es hat allerdings den Wunsch nach mehr geweckt und nach einem Unterkleid. Allerdings sind auch dringend ein paar Shirts fällig.

Und dann die Aufräumtasks. Allein mit dem Haushalt ist ja für mich immer doof. Ich kann so einen Haushaltstag zu zweit ganz gut vertragen, aber allein neige ich zu verwirrtem Rumrennen, hektischem von a nach b räumen und niemals fokussiert fertig werden. Aber Herr Siebenhundertsachen kann nur einarmig helfen. Er hat also außer staubsaugen eher wenig beizutragen. Aber, ich hab den Ochsen bei den Hörner ergriffen, mir generalstabsmäßigen Plan gemacht und den Kampf gegen Chaos und Dreck erfolgreich geschlagen.

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Tatsächlich war es sogar noch mehrere Tage lang erstaunlich ordentlich bei uns. Bis wir hektisch für’s Osterwochenende packen mussten… da kann man nix machen. Osterdeko hab ich schon am Dienstag in Ansätzen gezeigt. Ein paar Eier für in die Zimmerpflanzen liegen schon bereit.

Pflanzplan hab ich auch angefangen, aber nur so halb fertig.

Trotzdem, ich bin diese Woche seeeehr zufrieden mit den Fortschritten und obwohl ich in der kommenden Wochen ja erstmal gar nicht da bin und dann das Semester anfängt, proklamiere ich frohgemut folgende Ziele:

Neue Erde kaufen (ja schon wieder), mich um Paprikasamen kümmern. Die Wohnung für den Brunch am Montag schick machen, nach dem Brunch auch wirklich sofort den Riesentisch wieder wegräumen (die schlaue Frau Dr. plant vor), einen Rock zuschneiden,  einen nervigen Downloadschnitt zusammenpuzzlen und danach ein Shirt nähen. Die Wand im Wohnzimmer mit Herrn Siebenhundertsachen schonmal planen.Wie gewohnt, in einer Woche, gleiche Zeit, gleicher Ort, wird abgerechnet!

Jetzt stehen aber die Zeichen erstmal auf Familie und der elterliche Garten schmückt sich mit Sonne.

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