Lagebericht #4

Ich dachte ja eigentlich, die Zeiten, dass ich freitags um halb acht noch im Büro bin, wären  mit der Disputation vorbei… Dieser Irrglaube ist aber wohl nur auf meine phänomenalen Fähigkeiten im Bereich Verdrängung zurückzuführen, fürchte ich. Innerhalb von einem Forschungsfreisemester und einem Diss-Verteidigungs-wenig-Lehre-Semester habe ich erfolgreich vergessen, wie es ist, wenn das Semester startet und man -vollkommen überraschend- daran mitwirken soll. Aber Tatsache ist: ich lehre dieses Semester verdammt viel. Zum Teil neues. Ziemlich große Gruppen. Ziemlich viele Besprechungen.  Ich mache das gern. Also nicht das besprechen, aber das bereichern unbedarfter kleiner Studis mit erquicklichem essenziellem Wissen. Ich brauche nur einige Wochen Eingewöhnung in diesen fremdbestimmten Arbeitsalltag. Außerdem ist der Chef im Urlaub und ein neuer Kollege am Start. Für sich genommen erfreuliche Ereignisse aber gemeinsam alles viel. Kurzum: der Lagebericht ist spät und weitgehend unerfreulich. Und der kulinarische Wochenrückblick wird auch kurz.

Aber sei’s drum. Genug gejammert.
Haben-Seite: der Einkauf neuer Erde würde prompt und ordnungsgemäß erledigt. Außerdem enorm gewachsene Zucchini vereinzelt. Weitere Gartenaktivität war weder notwendig noch wettermäßig erquicklich. Eigentlich plante ich noch Paprika, aber da ich mich noch nicht um Samen gekümmert hab, werde ich die wohl vorgezogen kaufen. Denn mein Pflanzplan (aufgemerkt!) sagt mir, das Zeitfenster zur Aussaat ist zu.

Ich habe am Montag außerdem einen phänomenalen Osterbrunch geschmissen. Das involvierte recht umfangreiche Ordnungsmaßnahmen.

Außerdem habe ich erfolgreich die 22 Seiten Downloadschnitt in Zuschnitt-bereiten Zustand versetzt UND ein Shirt zugeschnitten. Genäht hab ich’s zwar nicht, aber gut. Bemühen war da. Gleiches gilt für den Rock. Den hab ich zwar prinzipiell zugeschnitten, ich hatte nur -Skandal- kein passendes Futter.

Ja. Soll: Wohnzimmerwand. Verdammte Axt, das kann doch nicht so schwer sein. Grmpf. Tja und der große Tisch ist auch noch teil-präsent. Tststs.

ABER. Dafür hab ich eine Maßbüste. Das hab ich schon enorm lang auf dem Zettel.

Und das ist so toll am bloggen. Wo ich es hier alles so aufgeschrieben sehe, sieht die Woche gar nicht mehr so katastrophal unproduktiv aus. Vielleicht sollte ich einen Zweitblog eröffnen in dem ich über meine seelig schlummernden Forschungsprojekte berichte. Dann kämen die mir vielleicht auch nicht mehr so stagnierend vor…

Vorher lieber noch schnell die Zielvorgaben für nächste Woche:
Auf dem Stoffmarkt Futter für den Rock kaufen (natürlich nur das höhö). Das Oberteil nähen. Und, da ich das Jerseykleid nur zum waschen ausziehe, ein weiteres Jerseykleid zuschneiden. Rucola aussähen. Naja und die Tischplatte wegräumen. Muss ja. Ah und dann noch einen lang schon angefangenen Blogeintrag fertig schreiben.

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