Diese Woche (nicht) gekocht trifft unveränderte Lage

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaah. Mein ganzer langer Post ist verschwunden! Boah. wie gemein!

Also nochmal:

Leider haben mein Arbeitsrhythmus, meine To-Do-Liste und ich uns noch nicht synchronisiert. Will sagen: Am Ende des Tages war in der vergangenen Woche immer noch verdammt viel Arbeit übrig. Entsprechend wurde wenig gekocht und das werkeln, nähen, gärtnern fand weitgehend theoretisch statt. Was es gibt, will ich dennoch berichten, aber gesammelt denn zum bloggen ist auch wenig Zeit. Selbst heute habe ich Arbeit und einen langen Termin mit Anreise und halber Arbeit.

Zunächst kulinarisches:

Samstag: Vegetarische türkische Pizza

Ich hatte ein Foto, aber es ist verschwunden. Aber sie sah aus, wie türkische Pizza eben aussieht. Und sie geht so:

Zutaten für 4-5 Pizzen

300g Mehl

120ml Wasser

1TL Zucker

½ TL Salz

15g frische Hefe

1 Dose Tomaten in Stücken

1 Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

300g Tofu

1 EL gehackte Petersilie

1TL Kreuzkümmel

1 TL Paprikapulver scharf

Joghurt, Knoblauch, Salz, Pfeffer

Weißkohl, Rotkohl, Zwiebeln, Eisbergsalat, Gurken, Tomaten

Zuerst der Teig: Mehl und Salz mischen, die Hefe und den Zucker im Wasser auflösen. Beides mischen und sehr sehr gut kneten. Wenn noch kein homogener Teig entsteht, noch Wasser zugeben, aber vorsichtig, das ganze darf auf keinen Fall kleben. Min. 1 Std, lieber kühl und länger gehen lassen.

Für die rote Matsche: Knoblauch und Zwiebeln fein hacken, Tofu zerbröseln und in Sojasoße marinieren. Alles in einer Pfanne in Olivenöl anbraten. Die Tomaten, die Gewürze, Salz und Pfeffer dazu. Auf kleiner Flamme ca. 15 Min. köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Salat schneiden, das Tzaziki anrühren, Rotkohl, Weißkohl und Zwiebeln werden jeweils mit Öl und essig mariniert.

Jetzt die Fladen: Eine Pfanne mit dickem Boden bei relativ hoher temperatur aufstellen. Ich mache es auf Gas, aber denke so 8/9 oder 10/12 wäre angebracht. Am besten eine beschichtete nehmen, sonst leicht fetten.  Den Teig in 5 Teile teilen und den ersten mit dem Nudelholz auf Mehl dünn ausrollen. Danach noch „frei schwebend“ mit den Händen weiter dehnen. Das muss er aushalten, sonst ist er nicht flexibel genug und muss nochmal ausgerollt werden. Die türkische Mama, die mir gezeigt hat, wie’s geht, hängte die Fladen über ihren Arm.

Den Fladen in die Pfanne. Er sollte leicht aufgehen und Blasen werfen. Wenn die Unterseite leicht Farbe bekommt, wenden und sofort mit roter Matsche bestreichen. Wenn die zweite Seite leicht braun ist, ist er fertig. Entweder sofort auf den Teller und füllen oder SOFORT in Alufolie schlagen, sonst wird er fest und bricht beim rollen.

Mit Tzatziki und Salat füllen, nach Belieben noch schärfen und zusammenrollen. Köstlichst. Und weil 5 Fladen selbst für 2 verfressene recht viel sind, gab’s Sonntag nochmal das gleiche.

P.S. Es funktioniert genauso auch mit der Original-Variante mit Hackfleisch!

P.P.S. Auch Dürüm für Dürüm-Döner geht genauso. Dann aber am besten unter einem dicken Brett ablegen nach dem backen, sonst verlieren sie ihre Feuchtigkeit und brechen.

Montag ist neuerdings Sporttag im Hause Siebenhundertsachen. Da gab’s vorher nur paar Möhrchen.

Dienstag: Linsensuppe. Westfälisch mit Rosinen. Wie bei Mama und Omma. Unfotogen aber sehr lecker.

Mittwoch: Kein Abendessen weil auswärts.

Donnerstag: Spaghetti mit zu Ostern bekommenem Kürbiskernpesto von Freundin M. War sehr lecker!

Freitag: Als Abschluss der Office-Week from hell schön fettige leckere Pizza bestellt.

In Sachen Planbewältigung gibt es nicht so viel zu berichten. Ich war an keinem Tag zu einigermaßen humaner und sonderlich Abends-Aktivitäts-animierender Zeit zu Hause. Noch am Samstag hab ich rucola eingesäht, habe aber Angst er hat einen Hagelschaden erlitten. Dafür sind die Zucchini und Kürbispflanzen ziemlich rege und versuchen schon selbsttätig sich ihren Weg von der Fensterbank im ersten Stock in den Garten zu bahnen. Die Kartoffeln zeigen in ihrer Tonne noch keine Aktivität. Ich warte ab.

Auf Akkuschrauber Action hatte ich mal gar kein Bock. Folglich harrt die Riesentischplatte nach wie vor ihrer Demontage.

Ich war auf dem Stoffmarkt. Und habe ca. 250 Stoffe für die in Kürze anzufertigende Sommergarderobe erworben *hüstel*. Auch Futter für den Karo-Rock. Das hat ihn allerdings der Fertigstellung nur ein Itzchen näher gebracht. Das Unterkleid hab ich natürlich genäht. Schnell und effektvoll und Mittwoch schon gezeigt.

Gestern war ein Lichtblick-Tag. Der beste Gatte der Welt hat mich von allen Haushaltsaufgaben befreit und mir einen Erholungstag beschert. So konnte ich ein neues Jerseykleid nähen, das ich Mittwoch zeigen werde, falls das Wetter mitspielt. Außerdem Haare färben, Nägel lackieren, Maske ins Gesicht, spazieren gehen. Kurz durchatmen, bevor ich heute schon wieder halb beruflich unterwegs war und im Zug auch noch arbeitete.

Da ich für die nächste Woche noch keine unmittelbare Besserung erwarte, formuliere ich mal keine Wochenziele. Riesige Massen zu korrigierender Übungsblätter, eine neue Vorlesung und ein EU-antrag in Koinzidenz sind kein Spaß, ich sag’s euch! Sobald meine To-Do-Liste und ich wieder zu einer inneren Einheit gefunden haben, gibt’s auch wieder Fortschrittsberichte. Einstweilen bemühe ich mich um Schlaf und geregelte Mahlzeiten.

Ein Gedanke zu “Diese Woche (nicht) gekocht trifft unveränderte Lage

  1. mrs.columbo schreibt:

    puh! was hast du für eine stressige woche hinter dir! hoffentlich wird es bald ruhiger, damit du deinen kleinen garten richtig genießen kannst. liebe grüße susi

Danke für deinen Kommentar! Ich freue mich sehr darüber!

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