Aus dem Lazarett

Ich erwähnte ja bereits, dass es eine dumme Idee ist, bereits angeschlagen zu einer Konferenz aufzubrechen. Erst recht, wenn es die erste von zweien ist. Ja, ist es.

Denn kaum aus Genf zurück, liege ich darnieder. Anstatt gleich in ein Flugzeug nach Sevilla zu steigen und der Mittelmeersonne entgegenzufliegen, liege ich im heimischen Bett und verbrauche den bundesdeutschen Taschentücherverbrauch min. einer Woche an einem einzigen Tag. Die Klimaanlagen der Lufthansa oder ein anderer gemeiner Wicht haben mir fiese Bazillen beschert und die feiern nun in meinem Kopf eine dicke Party. Ich kann mich nicht länger als 5 Minuten auf einfachste Dinge wie Blogs lesen konzentrieren, geschweige denn irgendwas sinnvolles tun. Mein Kopf fühlt sich an als würde jemand beständig auf ihn drauf hauen, da nützt auch die Watte nix, in die er rundrum dick eingepackt scheint. Und meine Stimme ist auch weg und hat nur ein schwächliches Reibeisen zurückgelassen (*wink* zu Frau Kirsche). So vegetiere ich nun hier herum. Und ärgere mich ganz schrecklich, über die verpasste Konferenz, die Nicht-Erreichbarkeit der Rücktrittsversicherung und die Unverschämtheit von lturfly.

Sollte ich irgendwann in Zukunft wieder in der Lage sein, mich länger als 2 Minuten am Stück zu konzentrieren, hab ich noch die zweite Hälfte des Genf-Berichts in petto. Und ein Resümee zum Zuckerverzicht. Jetzt muss ich aber erstmal Taschentuch-Nachschub besorgen.

 

5 Gedanken zu “Aus dem Lazarett

  1. Andrea schreibt:

    Ich wünsch dir gute Besserung! Komm schnell wieder auf die Beine – besonders gespannt bin ich auf das Resümee zum Zuckerverzicht. Umzugsbedingt habe ich mich die letzten Wochen dermaßen schlecht ernährt, dass ich da auch mal langsam wieder mehr Disziplin an den Tag legen sollte…

    Liebe Grüße
    Andrea

  2. Andrea schreibt:

    Ach, das Suchen erhöht die Freude, dass man andere, längst verloren geglaubte Schätze wiederfindet 😉
    Die Rückwände hatte ich übrigens mit dünnem, günstigen Stoff bezogen (Abenteuer Sprühkleber). Deswegen hatte ich die beim Umzug auch nicht zerlegt, sondern nur die Böden rausgenommen, das war mir sonst zu heikel. Aber die Träger haben sich nicht beschwert 😀

  3. kirschenkind schreibt:

    Wie gemein, die haben sich doch abgesprochen! Aber wir könnten uns eine Geheimsprache ausdenken, die nur wir können und das wird toll! So lange drücke ich die Daumen, dass die Kopfparty weggeht und sende beste Besserungs-Wünsche!

  4. 101dingein1001tagen schreibt:

    Ohweh, das klingt unschön! Ich wünsch dir weiter gute Besserung – auch wenn die Konzentrationsfähigkeit ja schon wieder Formen anzunehmen scheint… 🙂

Danke für deinen Kommentar! Ich freue mich sehr darüber!

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