Küchenglück

Am Samstagmorgen war ich schon sehr früh auf dem Flohmarkt. Eigentlich suche ich dringend zwei große (möglichst kitschig-vintagige) Bilderrahmen, einer davon wird für die Hochzeit gebraucht. Gab leider keine. Ich suche jetzt seit einem Jahr, Bilderrahmen scheint in Bochum keiner übrig zu haben. Dafür aber eine Kiste mit Einmachgläsern.

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30 Stück. Für 4 Euro. Ich freue mich. Die Verkäuferin konnte gar nicht glauben, dass ich die tatsächlich auch zum einmachen nutze. „nee, dat Sie sowatt können. Andere Leute nehmen die als Klimmbimm.“

Nach dem spülen zeigte sich erst so richtig die Vielfalt der längst vergangenen Fabrikanten:
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Mein Favorit: Küchenglück.

Leider waren nur 6 Verschlussbügel dabei. Und meine Jagd in den Kaufhäusern war bisher nicht erfolgreich. Überall Ringe für Rillengläser aber nirgendwo Klammern. Merken die was? Außerdem würde ich im.Kaufhof dermaßen wie eine Irre behandelt, kaum fragte ich nach Einmachzubehör, da kauf ich dann auch gern im Internet…

6 Gläser sind schon mit Mehl und Körnern gefüllt in den Vorratsschrank gewandert, die anderen warten auf den Herbst.

7 sonnige Sachen

Am sonnigen Sonntag, sieben sonnige Sachen:

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1. Vorräte in Einmachgläser gefüllt und den Vorratsschrank aufgeräumt.

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2. Das Gemüse gegossen und dabei erfreut festgestellt, dass die kleinen Kürbisse den vielen Regen überlebt haben.

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3. Beerige Marmelade gekocht.

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4. Die Fenster geputzt und mich dabei über die Sonne gefreut.

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5. Wo ja ernsthaft die Aussicht besteht, diese Woche Sandalen tragen zu können, meinen Füßen eine Ladung Pflege zukommen lassen.

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6. Kirschen genascht.

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7. Etwas flottes sommerliches genäht.

Die Idee stammt von Frau Liebe.