Hochzeits-DIY Parade I

In den nächsten Wochen werde ich hier häppchenweise Hochzeitliches zeigen. Aus Privatsphäre-Erwägungen wird manches natürlich unerwähnt bleiben müssen. Wer allerdings in nächster Zeit selbst eine Hochzeit im Ruhrgebiet plant, kann mir gern eine Mail schreiben, dann rücke ich gern Adressen und Kontakte raus. Wir haben analoge und digitale Fotos von der Feier gemacht und eine ausführliche Fotosession, aber bis wir die alle haben, das dauert noch.

Wir wollten unser Hochzeitsfest gern individuell und locker haben. Etwa wie eine große Garten-Grillparty mit schickeren Klamotten. Das ist uns gut gelungen. Location , Wetter, Gäste alles hat wunderbar zusammengepasst. Unsere Gäste und wir waren gleichermaßen begeistert. Was wir wiederum gar nicht wollten war, uns durch die Hochzeit unter Stress setzen zu lassen. Das hat so semi gut geklappt. Unter anderem deshalb, weil wir doch mehr selbst gemacht haben als geplant. Die Gründe dafür sind vielfältig. Manches fand ich, dass ich es einfach schöner kann, manches war mir in Kaufversion nicht individuell genug. Bei manchem fand ich es schlicht unverschämt, was dafür an Geld verlangt wurde. Und bei manchem war es einfach stressfreier, es einfach selbst zu machen.

Letztendlich selbstgemacht haben wir: die Einladungen inklusive Antwortkarten, die Kerze, die Liedhefte, die Tischdeko, ‚Gastgeschenke‘, den Brautstrauß, den Schmuck, die Perlenhaarnadeln, den Bolero. Die Torten waren auch selbstgemacht aber von meinen Freundinnen N. und Z. Auch die Flötistin war eine Freundin. Ich werde hier zu diesen Sachen eine Reihe von Posts präsentieren. Alles auf einmal wäre wohl was viel.

Den Anfang macht die Tischdeko. In Ansätzen war ja schon zu sehen, dass ich im Vorfeld reichlich Schwimmexperimente gemacht hab. Hier das Endergebnis .

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Auf jedem Tisch gab es zwei dieser Arrangements, eins hab ich mit nach Hause genommen. Rosen leben übrigens schwimmend sehr lang, allerdings müssen sie aufgeblüht sein, sonst kippen sie um. Auf den kleinen Schiefertafeln (die eigentlich Glasuntersetzer sind, von Das Depot ) stehen jeweils Gedichte, die uns etwas bedeuten.

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Statt Platzkärtchen hatte jeder Gast ein Pustefix, das mit Masking Tape mit seinem Namen versehen und gleichzeitig auch sein Gastgeschenk war. Hat insgesamt für viel Erheiterung und hoffentlich schöne Fotos gesorgt.
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Danke liebe M., T., A., K., N. und liebe Belle Maman für eure Hilfe.