Hochzeits-DIY-Parade II

Nach der Deko zeige ich euch als nächstes den Brautstrauß. Den wollte ich eigentlich gar nicht selbst machen. Aber ich könnte keinen Blumenladen finden, wo mich die technische Qualität, Originalität, Haltbarkeit und vor allem die Beratung überzeugt haben. Zudem finde ich es – wie bei vielen Hochzeitssachen – unverschämt, was für Preise verlangt werden. Ich hatte recht spezifische Vorstellungen, was ich wollte. Auf jeden Fall einen runden Strauß, keinen „Wasserfall“. Neben dem obligatorischen weiß hatte ich mir ja dunkelrot als zweite Farbe ausgesucht. Ich wollte es auch gern rustikal, nicht allzu verspielt. Da ich schon einige Jahre im Blumenladen gearbeitet und dort das meiste was man wissen muss gelernt habe, hab ich mich dann doch für’s selbermachen entschieden. Und so ist er geworden:

Ich war ziemlich lange auf der Jagd nach den Blumen. Insbesondere gutes Grün bekommt man nur schwierig, wenn man die Sachen lose kaufen und nicht binden lassen will. Ich habe auch noch vier Sträuße für meine Helferinnen, jeweils passend zu ihrem Outfit, gemacht, deshalb hatte ich ziemlich viel Blumen zu suchen. Das ist übrigens (Näh-)Freundin Z., die ein famoses selbstgenähtes Cocktailkleid nach einem Schnitt aus der ‚Meine Nähmode‘ 1/12 trägt. Bei Gelegenheit suche ich ein Bild vom Kleid.

Ich war sehr froh, dass ich die grüne Hortensie gefunden habe, denn die Kombi „Weiße Rosen – rote (Stroh-)blume – (grüne) Hortensie und Efeu“ hatte ich sehr ähnlich im Kopf gehabt. Es war eigentlich auch schön mal wieder im großen Stil mit Blumen zu arbeiten, auch wenn die Küche aussah, wie ein Schlachtfeld:
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Das Ergebnis war’s wert und ich habe ca. eine Million Komplimente für den Strauß bekommen. Ich habe ihn übrigens nicht geworfen, brauchte ihn ja noch für Fotos und einige der anwesenden Damen hatten ja eh ihren eigenen Strauß 😉

Copyright Bilder 1, 2, 5-7: Rebecca Weber, Kontakt auf Anfrage