SWAP 12/13 – 1. Zwischenbericht

Heute gibt es die erste Zwischenrunde unseres gemeinsamen Kollektionsnähens. Zuerst nochmal ein Resümee meines Nähplans. Ich nähe einige Bürokleider also etwas formellere und dennoch zu mir passende Kleidungsstücke für Vorträge und Vorlesungen. Diese werden ergänzt durch Alltagskleider, also Jersey- und Strickkleider mit passenden Unterkleidern.

Meine typische Farbpalette umfasst blau-türkis und lila Töne ergänzt um schwarz und grau. Für die Bürokleider sähe das gedeckte Spektrum demnach so aus wie die obere Reihe, für die Alltagskleider geht es eher in die Richtung der unteren Reihe.

Und nun meine Fortschritte:

Begonnen habe ich letzte Woche beim Nähkränzchen mit einem der komplizierteren Teile. Ein graues Etuikleid mit zartem blauem Karo aus Wollstretch nach Simplicity 7275, Variante B.

Den Schnitt habe ich letztes Jahr schonmal genäht und hatte damals viel Mühe mit Anpassungen am Oberteil. Ich hatte mir das alles sehr brav in den Schnitt übertragen und hatte deshalb die Hoffnung, es wäre jetzt ein Selbstläufer. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Ganz so selbstläuferisch war es aber nicht. Ich befürchte, ich hätte mutig das Oberteil noch eine Größe kleiner wählen und nur die Brustpartie vergrößern müssen. Ich habe an den Seiten und im Rücken einige cm rausnehmen müssen und die Schultern sind gerade noch schmal genug, könnten aber schmaler. Problematisch war es auch, die Mehrweite, die durch das FBA entsteht in der Kräuselung sauber unterzubringen.

Ich denke, wenn ich das nächste Mal ein Etuikleid nähe, würde ich den Rock von diesem Schnitt mit einem Oberteil kombinieren, das Abnäher statt Kräuselung hat. Mit dem Stil des Kleides fühle ich mich aber sehr wohl, es trägt sich auch gut in der etwas weniger schicken Variante mit Langarmshirt drunter und es ist wiederum genau die richtige Mischung aus formell-verbindlich-elegant und dennoch zu mir passend.

Hier noch ein Bild, auf dem man das Stoffmuster etwas besser erkennt.

Bzgl. meines Strickvorhabens habe ich mich für Miette von Andi Satterlund entschieden. Die Bedingungen waren: Kurze Strickjacke oder Pulli, möglichst von oben nach unten und nahtlos zu stricken, weil ich dann eher bei der Stange bleibe als wenn man alle Teile einzeln strickt. Sowohl Lucy als auch Wiebke haben sehr positiv von Miette berichtet. Also hab ich es nun angestrickt und bin bisher auch ganz angetan. Das Muster strickt sich leicht aber dennoch abwechslungsreich. An die Reihe-für-Reihe Anleitung musste ich mich etwas gewöhnen, finde es aber jetzt ganz komfortabel. Hier mein derzeitiger Zwischenstand:

An der Nähfront plane ich nach dem Bürokleid nun erstmal ein Alltagskleid. Onion 2017 in schönem Fuchsia-Strick mit Lochmuster ist schon zugeschnitten. Auch ein passendes schwarzes Unterkleid wartet schon auf die Nähmaschine.

Jetzt bin ich sehr gespannt, wie weit meine Mitstreiterinnen sind. Danke an Mema, Immi und Rong für Idee, Ansporn und Linksammlung!

7 Sachen

Nach Idee von Frau Liebe: Sieben Sachen für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht hab, wie lang ist egal.

Dankeskarten gebastelt.

Im Auto viele Reihen gestrickt.

Am Ziel angekommen erstmal etwas Wegzehrung verspeist.

Gummistiefel angezogen.

In Gartenhandschuhe geschlüpft.

Viele viele Äpfel eingesammelt.

Und Leimringe geklebt.