Diese Woche gekocht

Gestern war ich außerhäusig im schönen Sauerland und so damit beschäftigt die Herbstluft zu genießen, dass ich die 7 Sachen glatt vergessen hab – sowas ! Dafür gibt’s endlich mal wieder was gekochtes, wenn auch die Fotos, dem nicht vorhandenen Licht geschuldet, unterirdisch sind.

Sonntagsessen im Herbst: Rotkohl mit Salzkartoffeln, Grünkernküchle, Apfelmus und vegetarischer Bratensoße

Vegetarische Bratensoße, dieses Paradoxon, geht so: 1 Zwiebel (und wer mag einige Champignons) in feine Würfel schneiden und in geschmacksneutralem Öl anbraten. Einen Esslöffel Tomatenmark dazu geben. Mitbraten. Mit 1/2 l Gemüsebrühe und 2 EL Sojasoße ablöschen. Mit etwas Rauchsalz und viel Pfeffer würzen und ca. 10 Min. köcheln lassen. Dann mit Soßenbinder für dunkle Soßen (oder Speisestärke, wer auf die E-Zusätze gänzlich verzichten möchte) abbinden und zum Schluss mit einem Schuss Sahne verfeinern, Abschmecken mit Salz, Pfeffer und Sojasoße.

Lieblingsessen im Herbst: Kürbis-Apfel-Risotto

Das ist ganz klar mit weitem Abstand mein Lieblings-Kürbis-Soulfood. Macht glücklich und warm an üseligen Herbsttagen und schmeckt schmeckt schmeckt. Aus der Not bzw. dem Wunsch keine Reste wegzuwerfen entstanden und sofort zum alltime-favorite befördert worden.

Man braucht für 2 (oder zum am nächsten Tag ins Büro mitnehmen):

1/4 kleinen Butternutkürbis

1 kleine Zwiebel

100g Aborio-Reis

25g Butter

50g geriebener Hartkäse

5 EL Apfelmus

Gewürze: Ingwer, Kurkuma, Zimt, Knoblauch, Parika edelsüß, Kardamom, Salz (bzw.Herbaria Kürbiskönig – 100% empfehlenswert)

Kürbis und Zwiebel fein würfeln. Reis waschen. Kürbis und Zwiebel in einem Stich Butter anschwitzen. Reis dazu, mit einigen Löffeln warmer Gemüsebrühe ablöschen. Nun das übliche Risottospiel. Auf kleiner Hitze simmern lassen und immer wenn keine Flüssigkeit mehr da ist, wieder etwas Brühe nachfüllen. Auch schon rel. zu Beginn eine großzügige Menge Gewürze hinzugeben. Insb. schön viel Kurkuma für 1a Farbe. Wenn der Reis gar aber noch bissfest ist, das Apfelmus, den Käse und den Rest der Butter unterrühren. Und dann einen Löffel zur Hand nehmen und genießen!

Außerdem hatte ich fürs Nähkränzchen 3 Dips vorbereitet, für die ich noch Rezepte schulde. Schafskäse-Creme, Ajvar-Dip und Hummus.

Hummus mache ich meist aus getrockneten Kichererbsen, die Dosen sind teurer und doofer zu lagern. Es geht so:

1 Tasse Kichererbsen mit 1 Lorbeerblatt in einen kleinen Topf geben und etwa die doppelte Menge Wasser dazugeben. Über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Morgen aufkochen und in ca. 20-30 Minuten garköcheln lassen. Zwei Knoblauchzehen schälen und pressen. Die Kichererbsen mit Knoblauch, 4 EL Olivenöl, etwas Wasser und 1 EL Tahina (Sesammus) pürieren. Abschmecken mit 1 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, etwas Chili und viel Kreuzkümmel. Wer mag kann noch gehackte Petersilie drangeben. Falls das Hummus zu fest ist, kann man es mit Olivenöl weicher hinkriegen.

Edit: Ha, Da verlinkte ich zu 5erlei Streich im Glauben dort sei der Ajvar-Dip dabei. Mitnichten. Skandal! Dem muss sofort Abhilfe geschaffen werden.

Also noch ein Bonus:

Ajvar-Dip

Einfacher geht nicht: Man nehme 1 Becher Naturjoghurt und mische ihn mit 1/2 Päckchen Sahnequark sowie 3 EL Ajvar (aus dem Glas) und 1 EL Tomatenmark. Abschmecken mit Salz und einer Prise Zucker. Fertig.

Das restliche Glas Ajvar kann zur Würzung von Tomatensoßen, Chilis, Risotto und lustigen Bällchenvarianten herangezogen werden, hält aber auch ca. bis zum Weltuntergang im Kühlschrank.

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