Veggieblogtag #7 Vom Tier im Saft zur Wurzelgemüsesuppe


Der Veggieblogtag unterstützt die VeBu-Aktion “Donnerstag=Veggietag“. Jeden Donnerstag gibt es hier bei mir, und bei allen BloggerInnen , die mitmachen wollen, etwas themenbezogenes zu lesen, Rezepte, Tipps, lesenswertes. Wer Lust hat darf gern mitmachen und auch das Bild aus der Seitenleiste mitnehmen. Hinterlasst gern einen Kommentar. Alle Rezepte pinne ich auch bei Pinterest auf dieses Board. Mehr Infos zur Aktion auch in diesem Blogpost.
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Der Skandal um Rind, das einst wieherte und auf den verschlungenen Pfaden der europäischen Fertigessensindustrie seine Identität wechselte (hierzu gabs letzten Veggietag sehr lesenswertes bei Melleni) hat mir eine Aktion ins Gedächtnis gerufen, auf die ich schon lang mal hinweisen wollte: Diee Foodwatch-Aktion für transparente Deklaration von Lebensmitteln. Denn im Grunde geht es beim Pferdefleisch ja nicht nur darum, dass uns Pferd für Rind vorgemacht wird, sondern, wie bei jedem Lebensmittelskandal um die gern und schnell verdrängte Erkenntnis, dass wir keinen blassen Schimmer haben, was in sogenanntem Convenience-Food so alles drin ist. Und sein darf! Dazu dieses, wie ich finde sehr gelungene, Video:

Und der Hinweis auf die Mailaktion von foodwatch, die die eindeutige Kennzeichnung tierischer Substanzen im Essen fordert.

Zurück zu garantiert fleischlosem, wenn auch in meinem Fall nicht Tier-freiem Essen. Heute mit: Wurzelgemüsesuppe

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Riesig ist die Auswahl an saisonalem, regionalem Gemüse ja derzeit nicht. Aber in der Auslage des Biosupermarktes tauchen manchmal Gemüsesorten auf, die wir noch gar nicht kannten. Diese Woche z.B. „Goldrübe“. Die ist offenbar so selten, dass nicht mal Wikipedia sie kennt und sich auch die Suche nach Bildern im Netz als schwierig erwies. Ich habe natürlich dummerweise die Rübe vor der Verarbeitung auch nicht fotografiert. Wie gut, dass es noch andere neugierige Foodblogger gibt. Hier findet sich ein Rezept mit Bild.

Da war natürlich unsere Neugier geweckt. Schnell ab in den Wagen und zu Hause mutig geschält und probiert. Erste Überraschung: Sie ist von innen gar nicht golden sondern weiß, beim erhitzen wird sie aber gelb. Und der Geschmack? Scharf-Süß, ein bisschen vergleichbar mit Kohlrabi. Ich könnte sie mir gut als Rahmgemüse vorstellen, erstmal gab’s sie aber in Form von Suppe. Wer gerade keine Goldrübe zur Hand hat, kann vielleicht eine Kohlrabi und eine Pastinake als Ersatz verwenden. Oder eine andere exquisite Rübensorte…

Für 4:

1 Goldrübe
1 Petersilienwurzel
1 Karotte
1/4 Sellerie
1/2 Lauch
3 Kartoffeln
100ml Sahne
Rosmarin, Salz, Pfeffer, Muskat, Petersilie

Alles grob würfeln und mit 1,25l Brühe aufsetzen, eine Prise getr. Rosmarin zugeben. Kochen bis das Gemüse gar ist. Dann fein pürieren, 100ml Sahne unterrühren und mit Salz, Pfeffer und reichlich Muskat würzen. Noch ein bisschen gehackte Petersilie drüberstreuseln und fertig.

Wir haben dazu einfach ein kräftiges Brot gegessen. Wer eine Einlage möchte: gehackte Walnüsse würden wunderbar passen oder auch geröstete Sonnenblumenkerne.

4 Gedanken zu “Veggieblogtag #7 Vom Tier im Saft zur Wurzelgemüsesuppe

  1. 101dingein1001tagen schreibt:

    Das wäre doch die Gelegenheit gewesen, diese Bilderlücke im Internet zu schließen! Hast du ein Foto von der Goldrübe geschossen? Ich bin jetzt neugierig…

  2. Melleni schreibt:

    in Butter geröstete Kürbiskerne und Brotwürfel = Croutons würden mir spontan auch sehr gut dazu gefallen.
    Danke für das Rezept und die Infos.
    Melleni

Danke für deinen Kommentar! Ich freue mich sehr darüber!

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