Lagebericht 8/2013

Das war ja nun wirklich wettertechnisch ein Lichtblick Anfang der Woche. Leider ist das heute schon wieder vorbei. Aber gut, machste nix, ne? Der Minimensch und ich haben diese Woche ein wenig über die richtige Schlafposition gestritten. Deshalb waren die Abende von Müdigkeit und wenig Aktionismus geprägt. Keine besonders produktive Woche also.

Das bisschen Haushalt: läuft. Die Wäscheberge schrumpfen. Ordnung ist hier im Moment sehr relativ, vor allem weil hier überall derzeit die freien Plätze von sowas hier besetzt sind:

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Und sowas:

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Wir horten gerade Regalteile und Kommoden- und Schrankelemente, wann immer sie gebraucht zu bekommen sind (und das ist selten genug). Über Ostern werden sie dann bei der Umgestaltung des MuFuZi ihren Auftritt haben. Dann sollen sie dazu beitragen, dass dort nix mehr lose oder in Pappkisten rumfliegt und sollen die Sachen des Minimenschen beherbergen. Der hat nämlich schon ganz schön viel Kram dafür, dass er noch gar nicht da ist… Bis dahin stehen allerdings sowohl die Regalteile als auch die Minimensch-Sachen irgendwie im Weg herum und sorgen dafür, dass nur Teile der Wohnung je ordentlich aussehen. Deshalb stockt auch das ausmisten etwas – lohnt irgendwie nicht, so kurz vorm erneuten räumen.

Kulinarisches: öhm wenig. Eingelegte Rote Beete mit Bratkartoffeln und Spiegelei, Nudeln, Falafeln, Rohkost.

Werkeln: diese Woche stark erschwert, weil das Nähzimmer seiner zweiten Aufgabe als Werkraum nachkommen musste. Da blieben die Maschinchen unter schützenden Hüllen. Die meiste Werkelzeit hab ich diese Woche mit dem umbügeln von knapp 7m Saum verbracht. Doppelt. Und abgesteppt. Auch doppelt. Gesegnet sei mein Zicken-freies Janome-Arbeitstier, das auch unter solch erschwerten Bedingungen noch schnell und zuverlässig gerade und regelmässige Nähte produziert.

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Nike riet am Sonntag richtig: eine Hängematte für den Minimensch wird es. Der langweiligste Part ist überstanden, mal schauen ob meine Konstruktionsgedanken aufgehen.

Ansonsten ist das erste Knäuel meines neuen Pullis weggestrickt. Manch eine mag sich fragen, warum ich im Frühjahr einen Herbstpulli anfange. Die Antwort ist einfach: Ich erwarte nicht, vor dem Herbst fertig zu sein, denn ich bin Weltmeisterin im langsam stricken.

Morgen ist Nähkränzchen. Da gibts dann auch mal wieder was für mich. Ein Jerseykleid. Vielleicht mit kurzen Ärmeln? Außerdem sollte ich mal einen weiteren Nicht-Wollrock fertig machen. Wird ja irgendwann Frühling, oder? Die neue Knip ist endlich da und ich finde sie grandios. Habe sogar den Plan für das erste Post-Bauch-Kleid nochmal übern Haufen geworfen!

Und sonst? Gelesen habe ich über Jan Müller, der genug hat. Und über Kinder, die nicht mehr Kinder sein dürfen. Und gesehen hab ich eine erschreckende Doku über Fukushima und das schlimme Katastrophen-Missmanagement. Und einen Bericht beim WDR darüber, wie viel Essen wir täglich wegwerfen und wie vermeidbar das wäre.

Unnötig zu sagen, dass die Revision meines Papers immernoch nicht fertig ist. Aber zumindest auf dem Wege. Ich schätze sogar schon auf der Schlussrunde.

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