Lagebericht 15/2013

Die zweite Abhängwoche ging schon besser über die Bühne. Ich habe einen urlaubsmäßigen Tagesrhythmus gefunden, der sich nun schon gefestigt hat. Nach wie vor fällt es mir schwer, rumliegende Haushaltssachen einfach liegen zu lassen und zu warten, bis Herr Siebenhundertsachen sie erledigen kann. Zum Glück kriege ich auch dauernd Besuch von netten Menschen und auch noch nette Post und Online-Shopping-Lieferungen (ja, das rumhängen ist nicht unbedingt gut für den Kontostand).

Gewerkelt: Die zweite Hälfte der Herbstmütze gestrickt, meinem Hochzeitsgastkleid den Rock angesetzt, der zwar passt aber so ca. 30cm zu lang ist… einen kleinen Kuschelanzug genäht und sehr vielen Stramplern die Füße abgeschnitten und stattdessen Bündchen angenäht.

Gekocht und gegessen: Frisches Pesto, Erdbeershake und Erdbeerquark und Marmelade, mediterrane Tofubällchen mit Reis, Gnocchi, Arabisches Gemüse mit Couscous, Kartoffelsuppe mit Weizenwürstchen

Gegärtnert: Die restlichen Salatpflanzen in Kästen nach draußen gesetzt. Gerade Testbetrieb Ostfensterbank gegen Südfensterbank. Zuckerschoten und Mangold im Vorzuchtgewächshaus. Nächste Woche müssen die Tomaten in größere Töpfe, so groß sind sie schon.

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Gesehen und gelesen: Elisabeth Chadwick – Die englische Rebellin, die neue Knip (ich liebe den Tulpenrock und die Coco-Chanel-Hose) und die aktuelle Knippie, ziemlich viel Onlinepresse. Eine wundervolle Doku über die Arbeit von Jared Diamond, die es in der zdf-Mediathek gibt. Hier auch der erste Teil. Ich habe schon vor längerer Zeit das Buch zu diesen Dokus gelesen, es heisst im Original „Guns, Germs and Steel“, auf Deutsch „Arm und Reich“ und kann es nur empfehlen. Es ist eins der unterhaltsamsten und erhellendsten Sachbücher, die ich kenne. Jared Diamond ist Evolutionsbiologe, der sich ursprünglich mit Sprachentwicklung in Papua Neu-Guinea beschäftigt hat. Hierüber hat er begonnen, sich über die Grundeinflussfaktoren von technologischem, sozialem und wirtschaftlichem Erfolg und Scheitern Gedanken zu machen und, wie ich finde, absolut einleuchtende und erhellende Erkenntnisse gewonnen. Zudem schreibt er sehr nett und gut lesbar. Ausdrückliche Empfehlung für Doku und Buch.

3 Gedanken zu “Lagebericht 15/2013

  1. Elke schreibt:

    Strampler mit Füßen gab es bei uns auch nicht. Die haben sowieso nicht die richtige Länge und dem kleinen Mädchen war es auch im Herbst tendenziell eher immer zu warm. Und für was gibt es Wollsocken? Sind viel praktischer.
    Genieße das „Nichts-tun-zu-müssen“ so gut Du kannst.
    viele Grüße
    Elke

    • Fairyknits schreibt:

      Warum sind Strampler ohne Füße toller? Bin erst seit 2 Wochen Mami und finde die Füße bis jetzt ganz praktisch, weil mein Kleiner eh immer kalte Füße hat. Und auf den Stramplerfüßchen halten die Socken besser als einfach so.

      • siebenhundertsachen schreibt:

        Den meisten Kindern passen die Füße nicht richtig und dann machen die da drin verspannte gekrümmte Füße. Außerdem ist es drinnen warm genug, gerade im Sommer, dass man auch mal nackte Füsse haben kann, dann kann das Baby Hautkontakt mit sich selbst und den Eltern und der Umgebung aufnehmen. Außerdem passen welche ohne Füsse auch flexibler, also auch wenn sie noch etwas groß oder schon etwas kurz sind. Ich schreib da die Tage nochmal einen eigenen Blogpost zu.

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