Lagebericht 1 mM*

Heute keine 7 Sachen, ich hab das fotografieren vergessen… dafür taucht überraschend der Lagebericht wieder auf… der hat ja nur eine kleine Pause gemacht. Ich habe die Kategorien etwas überarbeitet und der Minimensch hat nun auch seinen Platz. Natürlich kann ich nicht alles berichten, was seit dem letzten Lagebericht so passiert ist, deshalb hier jetzt nur der Blick auf die letzten 2 Wochen

[Selbstgewerkeltes] Ich bin mit einer ganzen Reihe von Plänen in den gemeinsamen Elternzeitmonat gestartet, genauer mit 2 Nähprojekten und 4 Strickprojekten. Die Nähprojekte laufen auch ganz gut an. Der Herzchenrock wurde zügig fertig und letzten Mittwoch schon gezeigt. Auch beim Hemdblusenkleid gibt es große Fortschritte. Das Kleid ist bis auf Ärmel, Knopfleiste und Versäubern fertig. Wenn es fertig ist, werde ich sehr stolz darauf sein, denn es steckt viel Arbeit und Anstrengung drin.
image

Die Strickprojekte ziehen sich. Erst eins, ein paar Minisocken, ist fertig. Am zweiten, einer Mütze, kann ich grad nicht weiterstricken weil ich mich auf die sündhaft teure Knitpro-Nadel gesetzt und sie zerbrochen. Deshalb wartet das. Ich könnte also an einer Strickjacke weiterstricken. Aber irgendwie ist es meistens schöner a) den Minimensch zu bestaunen b) zu nähen c) nach draußen zu gehen oder d) zu lesen. Ich bin einfach eine Strickprokrastiniererin.
image

[Minimenschliches] Es beeindruckt mich sehr, wie rasant der Minimensch sich entwickelt. Wie er fast jeden Tag wieder ein bisschen anders ist, wieder etwas neues kann oder ein wenig anders aussieht. Wie Paula vor kurzem schon schrieb, man ist geneigt, das Wort wunder hundertfach pro Tag in den Mund zu nehmen. Gemeinsame Elternzeit ist super, denn dann kann man diese Faszination teilen und gleichzeitig auch noch ein bisschen was rechts und links machen und wahrnehmen, so dass auch Bauchweh- oder Schlaflostage gut zu meistern sind.

[Lesbares] Gelesen habe ich den dritten Teil der Flavia de Luce-Reihe.
Ich mochte ihn sehr. Eigentlich lese ich nicht mehr so gern Krimis. Flavia-Krimis und die Bücher vom Fred Vargas bilden da eine Ausnahme, beides aus dem gleichen Grund: total tolle schrullige Charaktere. Außerdem kam die neue Knip, für mich ist aber nichts drin das „will ich sofort“ schreit. Ist aber nicht schlimm, meine Liste aus der letzten Knip ist noch lang genug.

[Klickbares] Vermutlich hat ihn eh schon jeder gesehen, aber auch ich fand ihn toll, den #nähnerd-Selbsttest von Frau Nahtzugabe. Auch schon bekannt ist ja, dass wir nun ohne google Reader auskommen müssen. Ich nutze feedly, ihr könnt mir aber auch via bloglovin oder Facebook folgen (siehe rechte Seitenleiste). Ausdrücklich empfehlenswert ist dieses Interview mit der Designerin Anna Fuchs zur Vorbildfunktion von Marilyn Monroe in der Mode sowie dieser Artikel in brand eins zur Arbeitsmarktchance von Hauptschülern.

[Anderswunderbares] Endlich ist Einkochzeit. Marmelade hab ich nun schon einige Gläser. Sirup steht noch aus. Und die Sonne ist endlich zurück und hat schöne moderate Temperaturen im Gepäck. Juchee.
image

[Aufregiges] Natürlich hat sich in dieser Kategorie so einiges angesammelt. Ganz aktuell die Tatsache, dass unser Bundespräsident PRISM und TEMPORA offenbar in die Kategorie Kavaliersdelikte einstuft, Edward Snowden als Verräter bezeichnet. Und natürlich Daueraufregerin, Nicht meine Ministerin Schröder, die Forschungsergebnisse nur passend zu ihrer Politik mag. Über die Verfälschung und selektive Veröffentlichung von Forschung ließe sich eine ganze Serie Aufregerposts schreiben.

Veggieblogtag #21: Kartoffelsuppe mit Würstchen

—-
Der Veggieblogtag unterstützt die VeBu-Aktion „Donnerstag=Veggietag„. Jeden Donnerstag gibt es hier bei mir und bei allen BloggerInnen die mitmachen wollen etwas themenbezogenes zu lesen, Rezepte, Tipps, lesenswertes. Wer Lust hat darf gern mitmachen und auch das Bild aus der Seitenleiste mitnehmen. Hinterlasst gern einen Kommentar. Alle Rezepte pinne ich auch bei Pinterest auf dieses Board. Mehr Infos zur Aktion auch in diesem Blogpost.
——

Hallo, liebe Donnerstags- oder Immer-Vegetarier und willkommen zu einer neuen Runde Rezepte-Tausch. Wer mitmachen mag, ist herzlich eingeladen einen Kommentar zu seinem Beitrag zu hinterlassen.

Passend zur herbstlichen Wetterlage gibts heute ein Eintopfgericht. Kartoffelsuppe mit Seitanwürstchen.
image

Melleni hat schon vor einiger Zeit mal eine gute Zusammenfassung zu Tofu und Seitan geschrieben. Meine Erfahrung mit Tofu ist auch, dass es durchaus sehr unterschiedliche Geschmäcker und Qualitäten gibt. Ich verwende gern Räuchertofu und ziehe ansonsten welchen vor, der aus dem Kühlregal und nicht aus dem Glas oder der Vakuumverpackung kommt. Bei Würstchen haben wir die Bratwürste von Taifun als ganz klare Favoriten. Bei Brühwürstchen und Snack-Salami etc. sind mir grundsätzlich die aus Weizeneiweiß lieber, weil die fester sind. Und dann finde ich die prima als Suppeneinlage aber auch z.B. für Partysalate geeignet.

Für unsere ganzjährig beliebte Kartoffelsuppe für 4 Personen:

1,2 kg Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 l Gemüsebrühe
2 Möhren
1/2 Stange Lauch
1/4 Sellerie
5 Weizeneiweißwürstchen Wiener Art
100ml Sahne
Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer, Paprika edelsüss, Muskat

Die Kartoffeln und die Zwiebeln grob würfeln und in einem großen Topf in Olivenöl anbraten.
Derweil das andere Gemüse putzen und würfeln und zusammen mit der Gemüsebrühe und je 1 TL Rosmarin und Thymian in den Topf geben.
Köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind und dann pürieren.
Würstchen in Scheiben und die Sahne zugeben, ggf. mit weiterer Brühe strecken, falls zu dick. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Paprika abschmecken.

Me made Mittwoch: Herz an Herz*

Heute kommt die Oma des Minimenschen uns besuchen, da hab ich mich direkt mal in meinen neuesten Fummel geworfen. Ich trage heute einen Tellerrock aus Herzchenstoff:
image

Auch hierzu wieder eine längere Geschichte. Den superschönen Herzchenstoff, eine Baumwolle, hat mir mein lieber Kollege J. letzten Herbst zusammen mit einem anderen Stoff aus Namibia mitgebracht, im Austausch hat er von mir 4 Sesselkissen neubezogen bekommen. Weil ich weiß, dass J. hier heimlich mitliest kann ich ja ruhig nochmal sagen, dass beide Stoffe ziemlich toll und mit viel Geschmack ausgewählt sind. Natürlich war mir dann im Herbst nicht nach Sommerstoffen und so fand der Stoff erst letzte Woche seine Bestimmung.
image

Der Schnitt ist aus der Knip 9/2011, ein Tellerrock aus 4 Vierteltellern mit abgesteppten Falten und einem Reißverschluss in der hinteren Mitte. Ich fand die Idee mit den Falten nett und auch, dass ich mir die Mess- und Konstruktionsarbeit eines selbst erstellten Tellerrockschnitts sparen konnte.

Was nun wirklich nicht J. anzulasten ist: der Stoff war, aufgrund unsachgemässer Lagerung an der afrikanischen Sonne, unterschiedlich ausgeblichen. Da ich aber wirklich jeden Fitzel des 110*180 Coupons brauchte, konnte ich hierauf beim Zuschnitt keine Rücksicht nehmen. Daher habe ich jetzt einen Farbbruch in der vorderen Mitte. Ich denke, das wird die Zeit und die Waschmaschine richten und bis dahin tu ich, als sei es ein gewollter Ombre-Effekt.

Geändert habe ich folgendes: nach Abmessen der Schnittteile und aus Stoffknappheit habe ich die Falten weniger tief gelegt, als vorgesehen und so 4 cm Taillenumfang zugegeben. Ich hätte nur 2 gebraucht, war also etwas pessimistisch was meine derzeitige Taille anbelangt.

Außerdem musste ich, typisch Knip, 10cm kürzen. Weil ich mich letzte Woche in Frau Kirsches Bindebänder verliebt habe, habe ich mir aus diesen abgeschnittenen Streifen auch welche gemacht. Die ergeben jetzt ein kesses Schleifchen.
image

Der Rock ist komplett mit einem recht schweren Satinfutter gefüttert, ein anderes hatte ich gerade nicht in ausreichender Menge da. Zuerst hatte ich Sorge, dass das zu warm wäre. Aber jetzt, wo der Frübst** wieder da ist, ist das genau richtig zu den Leggins und den Stiefeln. Dadaa.

Und er hat – ganz #nähnerd – bunt gemusterte Taschen.
image

Ich liebe liebe liebe diesen Rock. Danke J.!

Meike begrüsst uns heute zum letzten MMM vor der Sommerpause und macht mir Lust, mir auch ein Petticoat zu wünschen, würde zu meinem Rock auch gut passen, was?

* Und? Alle Kinder der 80er jetzt einen Instant-Ohrwurm? HAHAHA
** Die Jahreszeit, die immer ist, ausser im März, da ist Winter und im April, da ist eine Woche Sommer.

Commitment: Hemdblusenkleid

Ich schiebe mein gegenwärtiges Nähprojekt gerade Tag für Tag raus. Dabei wäre der Zeitpunkt günstig, da des Minimenschen Vater gerade einen seiner Elternzeitmonate hat und ich also mehr Zeit hab als gewöhnlich und außerdem so ein Sommerkleid ja schon zum Sommer fertig sein sollte. Das Problem ist: ich trau mich nicht. Denn es handelt sich um ein tragbares Probemodell für ein insgesamt gewagtes Projekt. Und zwar ein Hemdblusenkleid. Gewagt ist daran, dass ich 1. Noch nie mehr als ein Knopfloch auf einmal geschweige denn eine ganze Knopfleiste genäht habe. 2. Ich ebenfalls noch nie einen Hemdkragen genäht habe. 3. Mir Hemdblusen eigentlich gar nicht stehen und deshalb fraglich ist, ob ein Hemdblusenkleid es täte. 4. Ich mir den Schnitt selbst zusammengestückelt habe und 5. Der Probestoff ein extrem ribbelnder Leinen ist, an dessen Auftrennbarkeit ich ernsthafte Zweifel habe. Bin ich verrückt? Womöglich…

Wie bin ich also auf diese irrwitzige Idee gekommen?

Es fing damit an, dass ich ein stilltaugliches Kleid nähen wollte, das nicht aus Jersey ist. Denn so nett Jerseykleider im Alltag sind, manchmal ist mir doch nach etwas mehr Förmlichkeit, als diese Jogginghosen in Kleidform bieten können. Nun habe ich aber bereits das perfekte Sommerkleid. Es ist New Look 6069 und ich liebe es. Die Idee war also zunächst, das vordere Oberteil von New Look 6069 stilltauglich umzukonstruieren. Dann nähten auf einmal alle dieses sogenannte McCalls-Drecksding. Und der Lemming kam um die Ecke und überhaupt. Allerdings hatte der Lemming dann Streit mit dem Geizhals Sparfuchs. Und der Sparfuchs hat gewonnen, denn 1. Wer weiß ob mir das steht. 2. Ich bestell doch keinen Schnitt in den USA wenn kein Sale ist. 3. Ich habe den Plan so kurzfristig gefasst, dass Versand über den großen Teich auch viel zu lang gedauert hätte. Außerdem wollte ich keinen Reverskragen, sondern einen angerundeten hochgeschlossenen.

Ich habe also ein lustiges Schnittpuzzle begonnen, das nun Passe, Kragen und Ärmel eines Hemdblusenkleids aus der Februar-Knip mit dem Oberteil meines Quasi-Grundschnitts Simplicity 7275 und dem Rock von New Look 6069 sowie einer selbst-hinzugefügten Knopfleiste verwurschtet. Ja, ich weiß… übermütig.

Dann hab ich nach Stoffen im Lager gesucht und ein tolles Mischgewebe-Leinen von Alfatex gefunden, von dem der Geizhals ich trotz sehr gutem Sale-Preis nur 1,5m erworben hatte. Also ca. 70cm zu wenig. Das mach ich ständig. Und lerne nie draus. Aber: ich hab alle Teile draus zugeschnitten bekommen und Unterkragen, Innensteg und Taschen WOLLTE ich aus anderem Stoff! Echt!
image

So weit so gut. Hier steh ich nun. Und trau mich nicht.

Ich hab mir also erstmal einen Plan gemacht, ganz viele Tutorials auf youtube angeguckt, alle Teile versäubert (das mach ich sonst NIE vorweg), hübsche Knöpfe gekauft, …
image

Und JA! Ich fang an! Versprochen! Deshalb poste ich das ja hier, sozialer Druck und so… ich lege also jetzt mal los und werde dann demnächst, später, irgendwann, bald berichten…

7 Sachen

Wie an fast jedem Sonntag auch heute der Blick auf den Tag in Form von 7 Bildern von 7 Sachen für die ich meine Hände benutzt habe:

1. Einen kleinen Bauch massiert

image

2. Haare geflochten

image

3. Den Abwasch gemacht

image

4. Maschen angeschlagen und mich gefragt, ob der Minimensch überhaupt noch eine Baumwollmütze braucht oder ich gleich zur Winterkollektion wechseln sollte

image

5. Immer wieder gern: das Bild „Schuhe angezogen und raus in die Natur“. Heute zur Abwechslung mal mit Natur im Bild und dem Beweis, dass ein Jerseykleid total vollwertige Wanderkleidung ist (bis zum Regen)

image

6. Mir einen Weg durch die Wildnis gebahnt – da ist ein Weg! Echt!

image

7. Nass zurückgekehrt und mich mit einem Tee gewärmt

image

Veggieblogtag #20: Gratinierter Ziegenkäse

So überzeugt ich vom Vegetarismus bin, so wenig könnte ich auf Käse verzichten, fürchte ich. Im Sommer leben wir praktisch nur von Käse, Salat und Brot. Viele verschiedene Varianten Käse. Ein Standard, schon lang, ist überbackener marinierter Feta. Jetzt neu bei uns und sofort in die erste Liga der Käse zu Salat aufgestiegen: Ziegenkäse mit Honig-Rosmarin-Kruste. Ein Gedicht!

image

Für 2 recht Hungrige oder 3 als Vorspeise:
1 Rolle Ziegenfrischkäse
2 EL Mandelblättchen
Salz, Pfeffer, Rosmarin, Honig

Den Backofengrill vorheizen.

Den Ziegenkäse in 6 dicke Scheiben schneiden.

In eine Auflaufform oder auf einen feuerfesten Teller geben, i, Notfall geht auch eine mehrfach gefaltete Alufolie mit hochgebogenem Rand.

Kräftig pfeffern, etwas verhaltener salzen, mit Mandelblättchen bestreuen, je 1/2 Teelöffel Honig draufgeben, Rosmarin drüberstreuen und im Backofen in ca. 5 Minuten gratinieren.

Dazu ein Salat und der Abend ist gerettet!

Me made Mittwoch: auf die Schnelle

Eigentlich wollte ich heute aussetzen, aber dann kam ich am Spiegel vorbei und dachte: „Das Kleid hat sich echt bewährt“. Und weil es ja unter anderem um bewährte Kleidung geht beim MMM, schnell die Kamera gegriffen und mein heute luftig-leichtes Outfit im Spiegel fotografiert.

image

Das Kleid ist nach dem Schnitt Ceduna von der Schnittquelle genäht und hier schonmal in der Frübst-Variante mit Unterkleid und mit Bauch gezeigt. Ich trage es oft, es hat mich gut durch die letzten Schwangerschaftsmonate und bis ins Krankenhaus begleitet. Und auch seit der Minimensch da ist, gehört es zu meinen Lieblingskleidern. Durch den -ähem- großzügigen Ausschnitt ist es stillgeeignet (normalerweise mit Hemdchen drunter, aber das geht heute einfach nicht) und es wirkt doch sehr viel angezogener, als es sich anfühlt. Heute waren die Flügelärmelchen hoch willkommen. Die Armausschnitte sind allerdings deutlich zu weit, das würde ich beim nächsten Mal enger machen. Und ich denke, es wird ein nächstes Mal geben mit dem Schnitt.

Und jetzt schlüpf ich noch schnell hier rein. Und bewundere die anderen sommerlichen Outfits.

Wenn der Minimensch verreist …

… dann hat er im Allgemeinen diese schicke Wickeltasche dabei:
image

Sie war das letzte Projekt, das ich noch bevor ich ins Krankenhaus kam genäht hab. Erst als letztes, weil ich zutiefst ungern Taschen nähe. Sehr sehr sehr ungern. Ich weiß, dass viele Näherinnen deutlich lieber Taschen als Kleidung nähen. Mir geht es umgekehrt. Lieber passe ich 10 mal  10 Abnäher an einem Kleid an, als eine einzige Tasche zu fabrizieren. Ich finde diese 100 Stofflagen, die man unter die Maschine quetscht nervig, genauso wie das Zuschneiden und nachher wiederfinden von 200 annähernd gleichen Schnitteilen. Grässlich. Nun, aber eine gekaufte Wickeltasche wäre mir jetzt doch gegen die Näherinnenehre gegangen und für den Minimensch mach ich auch mal doofe Sachen. Daher also Wickeltaschenherstellungsaction. Wer mir auf twitter folgt, konnte mich wie einen Rohrspatz schimpfen hören.

Mit dem Endergebnis bin ich sehr zufrieden. Mit der Herstellung eher nicht so. Genäht habe ich nach der Anleitung für den ‚Hip Mama Diaper Bag‘ (ja natürlich NUR wegen des Namens) – allerdings mit einigen Variationen. Zunächst mal hab ich kein Inch-Maßband. Daher habe ich alle Maße auf glatte cm gerundet, meine Tasche ist also nicht ganz genauso groß wie in der Anleitung.

Ich habe außerdem den Gurt aus Gurtband gemacht und längenverstellbar, der ‚Hip Papa‘ soll die Tasche ja auch tragen können. Für die Schulter gibt es ein klettbares Polster.
image

Verschlossen wird unsere Tasche mit Klett anstatt mit Magnetknöpfen. Ist flexibler, je nach Füllstand der Tasche.
image

Außerdem schließt sie auch nicht ganz nach unten, sondern so, dass die Klappe oben die Taschentiefe nicht zusammendrückt. Das ist nämlich so, wenn man laut Anleitung vorgeht und finde ich sehr dämlich. In der Anleitung ist die Klappe exakt so hoch wie die Vorderseite und wird bis unten geschlossen, also wird die Tasche oben zusammengedrückt.

Außen ist die Tasche aus Wachstuch von Stoff und Stil, innen aus Bio-Baumwolle mit kleinen Pünktchen. Und gepaspelt – ich bin sehr verliebt, auch wenn ich mich zwischendurch für die Idee am liebsten geohrfeigt hätte. 1000 Schichten Stoff und so, ich war etwas genervt.Hinten gibt es eine Reißverschlusstasche für z.B. das U-Heft.
image

Es passt alles rein und ist ordentlich dank zahlreicher Fächer außen und innen. Ich kriege neben dem Wickelzubehör auch noch das Tragetuch und ein wenig Spielzeug unter.
image

7 Sachen

Nach einer Idee von Frau Liebe: 7 Bilder von 7 Sachen für die ich am Sonntag meine Hände gebraucht habe.

Die Wiege angeschubst in der Hoffnung noch etwas Morgenschlaf rauszuschinden, ohne Erfolg…
image

Also die Minifüße in Stramplerbeine gesteckt
image

Und dem Bad Hair Day mit Hilfsmitteln entgegengewirkt
image

Die Schuhe geschnürt und in die Natur aufgebrochen
image

Einen Kaffee in der Sonne getrunken
image

Einen kleinen Socken angefangen, die ersten sind nun zu knapp, die nächsten passen noch nicht.
image

Suppe gerührt.
image

Veggieblogtag #19: Arabisches Gemüse

—-
Der Veggieblogtag unterstützt die VeBu-Aktion „Donnerstag=Veggietag„. Jeden Donnerstag gibt es hier bei mir und bei allen BloggerInnen die mitmachen wollen etwas themenbezogenes zu lesen, Rezepte, Tipps, lesenswertes. Wer Lust hat darf gern mitmachen und auch das Bild aus der Seitenleiste mitnehmen. Hinterlasst gern einen Kommentar. Alle Rezepte pinne ich auch bei Pinterest auf dieses Board. Mehr Infos zur Aktion auch in diesem Blogpost.
——

Hallo, liebe Donnerstags- oder Immer-Vegetarier und willkommen zu einer neuen Runde Rezepte-Tausch. Wer mitmachen mag, ist herzlich eingeladen einen Kommentar zu seinem Beitrag zu hinterlassen.

Heute mal wieder was arabisches. Ich mag arabische Küche sehr gern und man kann viele Rezepte sehr leicht vegetarisch abwandeln. Heute ein Pfannengemüse mit Couscous, ein gutes Gericht um reinzuwerfen, was halt grad da ist.
image

Zutaten für 4:
150g Coucous
5 Stücke Gemüse, bei mir diesmal: 1 Süsskartoffel, 1 Paprika, 1 Karotte, 2 Stangen Staudensellerie, 1/4 Spitzkohl
1 Zwiebel
1 Handvoll Rosinen
1 El Pinienkerne
1 Dose Tomaten stückig
Ras-el-Hanout (oder eine andere arabischr Gewürzmischung), Kreuzkümmel, Zimt, Paprika rosenscharf, Honig, Salz, Pfeffer

Die Zwiebel in grobe Würfel schneiden und gemeinsam mit den Pinienkernen und einer ordentlichen Prise aller Gewürze in neutralem Öl oder Butterschmalz anbraten.

Das Gemüse grob würfeln. In die Pfanne geben, kurz mitbraten, dann mit 2 Tassen Brühe und den Tomaten auffüllen. Rosinen zugeben. Schonmal grob abschmecken und dann auf kleiner Flamme bei offenem Deckel köcheln, bis das Gemüse gar ist.

Den Couscous kurz vor dem servieren in eine Schüssel geben, gut mit Brühe bedecken, mit Kreuzkümmel und einer Prise Ras-el-Hanout würzen, 10 Minuten quellen lassen, dann einen Stich Butter unterrühren.

Dazu kann man eine Joghurt-Sosse mit Minze oder klassisches Tsatziki reichen.