Meine Kochbücher I

Als ich vor Kurzem für den Veggieblogtag die Daten meines Tapas-Buches rausgesucht habe, habe ich gedacht, ich könnte ja mal was über meine Kochbücher schreiben. Denn auch wenn ich viel improvisiere und sehr viel aus dem Internet bekomme, so besitze ich doch eine nicht unerhebliche Anzahl Kochbücher, von denen ich einige auch sehr schätze. Hier sind sie:
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Man sieht deutlich: wenn ich noch mehr Kochbücher bekomme, muss ich welche aussortieren. Das wäre aber gar nicht so schlimm, denn etliche benutze ich nie.

Ich besitze nur sehr wenige Kochbücher, die speziell vegetarisch sind. Diese:
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Gekocht habe ich bisher überhaupt nur aus diesen davon was.
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Warum? Ich finde viele vegetarische Kochbücher sehr an der Realität vorbei. Oft strotzen die Rezepte nur so vor außergewöhnlichen, oft teuren, Zutaten. Auch ist vieles weiß Gott nicht jedermanns Geschmack. Und ich finde vieles auch sehr Gemüse-lastig und damit wenig sättigend. Und ich mag eben eher einfache Gerichte. Vieles was in vegetarischen Kochbüchern steht, ist mir persönlich viel zu abgehoben. Ich fahre besser damit, Fleischgerichte abzuwandeln oder mich in denjenigen Küchen umzusehen, wo eh viele Gerichte vegetarisch sind, wie etwa arabisch, indisch oder thailändisch.

Wichtig finde ich, dass man mindestens ein gutes Grundkochbuch hat. Ich besitze derer zwei und sie sind bei weitem die am häufigsten konsultierten Bücher, meiner Sammlung.
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Nr 1: Das Kiehnle-Grundkochbuch. Ein Klassiker, der bereits in der x-ten Auflage auf dem Markt ist und sich für mich total bewährt hat. Hier findet sich so gut wie jedes Basisrezept sowohl salzig als auch süß und auch einiges zum Backen.

Das Buch ist übersichtlich sortiert und hat – unverzichtbar – ein hervorragendes Register.
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Ich schlage hier sowohl Grundteig- & Suppenrezepte als auch die Herstellung von Klößen, Knödeln und Waffeln, Saucen wie Béarnaise und Hollandaise und auch mal das Rezept für Bayrische Creme nach. Eben alles, was man immer wieder in Millionen Abwandlungen braucht. Es gibt auch eine Nährwerttabelle, ein wenig Grundtechniken.
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Eine solide gute Mischung.

Nr. 2 „Gute Kost“ ist ein Grundkochbuch aus den 70ern und habe ich von meiner Schwiegermutter geerbt. Es wurde von einem Orden in Salzkotten herausgegeben und diente dort wohl auch als Lehrbuch.
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Auch dieses Buch ziehe ich gern zurate, insb. weil es wirklich Grundrezepte enthält, also ein gewisses Grundverständnis für kochen voraussetzt. So gibt es z.B. ein Rezept für Hülsenfrüchtesuppe. Und dann eben Hinweise zu verschiedenen Abwandlungen je nach Hülsenfrucht. Das finde ich sehr viel nützlicher als 20 verschiedene Rezepte für Bohneneintopf. Das Buch enthält zudem recht viele -natürlich teilweise überholte- Informationen zu gesunder Ernährung.
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Natürlich kann das Buch außerdem mit ein paar Kuriositäten zum schmunzeln aufwarten.
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Wenn euch diese neue kleine Reihe zusagt, gibts noch ein paar Kochbücher, die zwei drei Worte wert sind. Z.B. mein sehr geliebtes Italienkochbuch.