Veggieblogtag #28: Kartoffelpfanne à la provençale

Im Moment testen wir, ob des Minimenschen Reflux durch weglassen von Kuhmilcheiweiß besser wird. Ich habe deshalb jetzt mal ein wenig den Veganerbedarf an Milchproduktersatz durchprobiert und es wird also eher zufällig mal hier und da in den nächsten Wochen was laktosefreies geben. Das heutige Gericht habe ich ursprünglich mit Schmand gekocht, aber es klappt genausogut mit Soya cuisine. Eine schöne Sommerküche – Bohnen mit Speck mal anders gewissermaßen: Kartoffelpfanne à la provençale

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Für 3 Personen:

4 Handvoll Babykartoffeln
2 kleine Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
250g grüne Bohnen
150g Räuchertofu
5 Zweige Thymian
2 Zweige Majoran
Etwa 100g Sahne/Schmand/Soya cuisine

Die Kartoffeln waschen, den Tofu in kleine Würfel schneiden,
Eine Pfanne mit 2-3 Esslöffeln Olivenöl aufstellen. Hierin Kartoffeln und Tofu bei mittlerer Hitze anbraten immer wieder wenden.

Die Bohnen putzen, ggf, halbieren und in sprudelnd kochendem Salzwasser 5 Minuten blanchieren, danach abschrecken und gut abtropfen
lassen.

Die Zwiebel fein würfeln, den Knoblauch hacken.

Nach ca. 15 Min Bratzeit die Zwiebel, Knoblauch, Bohnen und Kräuter mit in die Pfanne geben und nochmal 5 Minuten mitbraten. Mit dem Messer testen, ob die Kartoffeln gar sind.

Dann kräftig salzen und pfeffern, die Sahne/Schmand/Soya cuisine unterrühren, die Kräuterzweige rausfischen und das ganze servieren.

Noch jemand dabei heute?

6 Gedanken zu “Veggieblogtag #28: Kartoffelpfanne à la provençale

  1. Lucy schreibt:

    Schmeckt den dieses Milchersatzzeugs aus Soja? Ehrlich gesagt haben mich beim Durchlesen schon die ganzen Zusatzstoffe abgeschreckt, die in sowas drin sind. (Hier ist das Problem aber auch die Laktose, nicht das Milcheiweiß, daher sind laktosefreie Milch/Sahne eine Alternative, sofern das geschmacklich passt.).

    • siebenhundertsachen schreibt:

      Ich habe Soya cuisine also Sahneersatz im Bioladen gekauft, das ist wohl angedickt aber liest sich von der Zutatenliste ok. Ich finde es in Gerichten wo wenig Sahne reinkommt vollkommen ok. Würde vielleicht nicht Bechamelsoße daraus machen. Aber statt einem Schuss Sahne zum abrunden einen Schuss Soya Cuisine fand ich bisher immer nicht zu unterscheiden.

  2. mrs.columbo schreibt:

    ich hab heute auch wieder ein rezept für deinen veggieblogtag. und zu den sojaprodukten möchte ich noch sagen, dass es hier große geschmackliche unterschiede gibt. ich mag am liebsten die produkte von alpro bzw. provamel (im reformhaus). und ich mach die bechamel dann mit ungesüßter sojamilch. und wir haben in österreich ein produkt, das heißt yoja crèmesse, das kann man wie sauerrahm oder crème fraîche verwenden. Zutaten: Sojabasis 88,3% (Wasser, Sojabohnen 10,8%) pflanzliches Öl; Maisstärke; Rübenzucker; Zitronensaftkonzentrat; Salz; vegane Milchsäurekulturen. find ich jetzt auch nicht schlimm …

    lieben gruß!

    susi

    • Lucy schreibt:

      Danke! Wir werden uns wohl einfach durchprobieren müssen. Mir ist es vor Jahren schon bei Sojamilch aufgefallen. In den USA gabs damals sehr leckere Sojamilch aufgeschäumt im Kaffee, alles was ich danach hier probierte, war entweder viel zu süß, bzw. die ungesüßte Sojamilch erinnerte an Rasierschaum.

  3. Melleni schreibt:

    Hab mich heute von Deinen Kartoffeln inspirieren lassen. Hab aber die Kartoffeln kleiner geschnitten und die Bohnen nicht vorgedünstet sondern alles zusammen in den Topf gepackt mit Öl angebraten und dann mit etwas Brühe weicht gekocht. Den Schmand haben wir zum Eindippen genommen. Die Familie war sehr angetan. Danke!

Danke für deinen Kommentar! Ich freue mich sehr darüber!

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