Der Robson Coat Teil 1

Ich träume seit Jahren, ach was soll ich sagen JAHREN, von einem schicken Übergangsmantel. Und seit ich mal eine Frau im Zug sah mit einem Mantel aus Brokat schwebte mir ein Brokat-Desigual-Prinzessnähte halblanger Mantel vor. Ich dachte da an was buntes, mit Materialmix und Glitzer und hachz.

Seit ich die Besprechung des Robson Coat von sewaholic bei verypurpleperson gesehen habe und noch mehr seit ich den wasserfesten Robson Coat aus Spitze hier gesehen hab war mir klar, dass ich unununbedingt einen Robson Coat brauche. (Ich brauche auch ein Minoru Jacket und ein Cambie Dress und außerdem ein Elisalex und ein Anna Dress – aber gut, kommt Zeit kommt Taschengeld)

Ich bekam den Schnitt schließlich geschenkt und machte mich an die konkrete Planung meines Mantels. Denn der Herbst kommt ja doch irgendwann.

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Ja und dann kam die Vernunft über mich und sagte: Wenn du dir die Mühe machst, einen Mantel zu nähen, dann in braun, schwarz, grau oder blau. Denn du willst ihn häufig tragen können. Also hab ich die knallbunte Brokatvorstellung ad acta gelegt und nach etwas leicht weniger dramatischem gesucht. Gelandet bin ich schließlich bei einem schwarzen Damast. Ich hatte von diesem Stoff schon einmal rote und pinke Reststücke bei stoffe.de ergattert. Es handelt sich eigentlich um einen Polsterstoff. Bei stoffe.de war er nur noch in orange zu bekommen, aber bei stoffkontor.eu, einem meiner Lieblingsonlinestoffhändler, gab es ihn zufällig in schwarz zu akzeptablem Preis.

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Die eine Seite ist glänzend mit mattem Muster, die andere Seite umgekehrt, ich denke, ich werde matt mit glänzendem Muster als rechte Stoffseite deklarieren.

Weil der Stoff eher schwer ist, habe ich für die Stellen mit Materialdopplung (Taschenklappen und die Schulterklappen) einen schwarzen Baumwollstoff für die Unterseiten gewählt.

Weil mir ein Mantel ohne Futter irgendwie nackt vorkommt, werde ich meinen Coat füttern anstatt kilometerlange Schrägbandversäuberungen durchzuführen. Hierfür habe ich auf ebay einen in sich gemusterten lila Futtertaft erstanden. Damit wird es dann doch wieder etwas ausgefallener als einfach nur schwarz.
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So, zugeschnitten habe ich in Größe 12 ab der Brust und Größe 10 im Bereich der Schultern. Mal schauen, wie das klappt mit mir und dem Mantel. Ich fürchte mich etwas… Gestern abend habe ich schon das Aufbügeln der Einlage, das nähen der Taschenklappen und das Stecken der Vorderteile geschafft.

8 Gedanken zu “Der Robson Coat Teil 1

  1. Lucy schreibt:

    Das wird bestimmt gut! Vor allem ist die Passform bei dieser Mantelform eigentlich ziemlich unproblematisch: die Schultern sollten hinhauen, in der Taille ist ja sowieso der Gürtel.

  2. Wiebke schreibt:

    Wie auch bei den von dir verlinkten Varianten finde ich es klasse, dass du solch einen Mantel-Klassiker aus einem ganz besonderen Stoff nähen willst. Da bekomme ich vom Zugucken schon dieses freudige Nähnerd-Herzklopfen.
    LG
    Wiebke

  3. Pepita schreibt:

    Das hört sich ja nach einem ganz tollen Projekt an. Ich bin total gespannt. Die Stoffe gefallen mir ganz außerordenlich gut, das wird ein echter Hinguckermantel, den du aber wegen der Farbe sicherlich toll kombinieren kannst.
    LG Rita

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