Freitags mit Müttern II

Völlig richtig wurde in den Kommentaren zu meinem Post vor 2 Wochen hier und da angemerkt, dass es auch Mütter gibt, ja eigentlich geben muss, mit denen man mehr auf einer Wellenlänge ist. Und in der Tat treffe ich mich, alle 4 Wochen, mit einer kleinen privaten Krabbelgruppe, die sich recht spontan aus unserem Geburtsvorbereitungskurs entwickelt hat. Natürlich ist auch nicht jede dieser Frauen gleich meine beste Freundin geworden, aber mit dieser Gruppe teile ich genug, dass die Treffen Spaß machen,bereichernd sind und nicht wie vollkommene Verblödung daherkommen. Ich denke entscheidend ist dabei nichtmal, dass man eine große Schnittmenge hat, was Bildungsstand, Beruf, Musikgeschmack oder Lieblingssport anbelangt. Stattdessen tragen wohl vor allem folgende Punkte zu einer gut funktionierenden Müttergruppe bei:
1. Sehr wichtig: auf lächerliche millionenfach zu wiederholende Singspiele sollte tunlichst verzichtet werden.
2. Gut, wenn man sich schon vor der Geburt kannte. Das trägt wesentlich dazu bei, sich gegenseitig als Person und nicht als „Die Mutter von …“ zu sehen.
3. Interesse an den anderen, wie anders sie auch sein mögen, mitbringen.
4. Sich zuhause treffen und vorher einen „Haushaltsnichtbeachtungspakt“ schließen
5. Einfach mal das vergleichen lassen.
6. Die Kinder einfach spielen lassen, ohne Bohei zu machen, ohne ausziehen und „Anregungen“ reduziert den Stress-, Lärm-, Schrei- und Nervpegel erheblich. Am besten allerdings Spielzeug, das nervige Geräusche macht, bleibt draußen. Wir hattem da schon unschöne Szenen mit einem singenden Feuerwehrauto ( Seriously: WTF???) !

Natürlich gehört auch noch Glück dazu…