Wochenblicke KW 12 und 13/2014

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Mal wieder muss ein Rückblick für 2 Wochen reichen. Wir waren in den letzten Wochen hier alle ziemlich müde. Es kamen Zähne, dann wuchs das Kind, nun scheint es langsam wieder ruhiger zu werden. Da wir auch so einiges in Wohnung und Garten tun wollten und zudem Besuch hatten, fiel das Fotografieren und bloggen hinten über. Aber wir waren viel im Garten. Ein Tomatenhaus entsteht – aber ist noch lang nicht fertig. Der Minimensch immer dabei mit Eimer und Schüppe, Sonnenhut und Buddelanzug. Im April säen wir Rasen und bald wird die Schaukel aufgebaut. Ich erfreue mich sehr daran, wie langsam alles erblüht (wenn auch eigentlich viel zu früh) und freue mich schon, bald Salat und Radies auszupflanzen.

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Ich habe durchaus auch genäht, allerdings zum Teil für andere. Zum Beispiel für einen frischen Minimensch, der mit Buxe und Mütze begrüßt wurde. Elefantös und hoffentlich gut passend. MannohMann, sind diese Frischlinge klein.

Ansonsten werkele ich an meinem Blazer und verzweifle an den Taschen, die einfach nicht gerade und ordentlich auf das verdammte Ding draufwollen, nach x-Mal trennen sind sie auch schon ziemlich lädiert und ich erwäge, sie wegzulassen. Parallel habe ich den ersten Nessel für meinen geplanten Grundschnitt zugeschnitten und ordentlich markiert. Jetzt ruhen alle Nähprojekte und ich stricke am Jäckchen, das sehr langsam wächst.

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Gelesen habe ich sehr viel und es fällt mir gerade fast schwer, da strukturiert was rauszupicken als Leseempfehlungen.

Beginnen wir mit den Hebammen. Dass hier Handlungsbedarf besteht ist vermutlich jedem außer dem Gesundheitsminister und der ARD-Gesundheitsfachfrau inzwischen klar. Eindringlich unterstrichen und erklärt wird das nochmal hier. Leider scheint die wichtige Aufmerksamkeit, die das Thema verdient, nun leider durch die wirklich dumm angeleierte Aktion auf selbstgeboren.de vom eigentlichen Kern der Sache abgelenkt zu werden. Eindringlich wird hier noch einmal appeliert, dass das Thema zu wichtig ist, um sich spalten zu lassen. Aber selbstgeboren.de – herrje, was für ein selbstgerechter Müll. Ich habe, das klang hier wohl nur am Rande durch, den Minimensch in der 37. Woche per dringend medizinisch indiziertem, geplantem Kaiserschnitt bekommen und fühle mich von einer Aktion wie selbstgeboren.de verhöhnt. Als bräuchte eine Frau, die nicht „vollkommen frei von Intervention“ entbunden hat, keine Hebamme. Ohne eine wirklich brilliante Pränataldiagnostikerin, eine sehr gelassene professionelle Gynäkologin und einen sehr erfahrenen und abwartenden Operateur hätte der Minimensch vermutlich einige Zeit in der Kinderklinik verbracht. Aber ohne Hebammen in der Klinik und in der Nachsorge, hätte ich das Ganze sicher sehr viel weniger gelassen überstanden. Warum dann eine Kaiserschnittgeburt nicht als Unterstützung für Hebammen herangezogen werden darf, ist mir vollkommen unverständlich. Und genauso auch Geburten wie hier, hier, hier und hier geschildert.

Weiter mit dem Thema Vereinbarkeit, zu dem Catherine hier sehr richtig bloggte und zu dem man hier noch einen Vergleich mit den Nachbarn, vorrangig im Norden, die das Ganze offenbar sehr viel besser machen. Und einige Beispiele zu Co-Working mit Kind hier.

Und zuletzt noch was zum lachen: T-Rex trying. Ein großartiger tumblr. Ich habe sehr gelacht.

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