Bloggerinnentreffen in Bielefeld – so war das

Bereits im Januar trafen sich in Bielefeld Horden von #nähnerds zu einem Riesennähkränzchen: der Annäherung. Leider konnte ich da nicht hin, nicht nur war der Minimensch noch zu klein, als das ich hätte auswärts übernachten können, auch waren wir alle richtig gepflegt krank und so konnte ich nur die vielen begeisterten Berichte verfolgen. Aber schneller als gedacht ergab sich wieder die Gelegenheit sowohl Bielefeld als auch zahlreiche Nähverrückte zu Gesicht zu bekommen und dieses Mal konnte ich – zumindest am Sonntag – mit von der Partie sein.
Am Samstag waren wir mit Sack und Pack aus dem kurzen Urlaub im Mittelgebirge zurückgekehrt, und kaum war die erste Maschine Wäsche gewaschen, schon ging’s für mich wieder los.

Sonntagmorgen um 8.30 ließ ich Mann und Kind am Frühstückstisch zurück und machte mich – nur mit einem Kaffee gestärkt – auf den Weg nach Bielefeld. Da war ich seit ca 10 Jahren nicht mehr gewesen. Die A2 war praktisch leer, das Wetter sonnig und ich sehr gespannt und voller Vorfreude – und Hunger. Die Fahrt war viel kürzer als gedacht, in 1Std 15Minuten war ich schon da und so fast unter den ersten im schönen Café Berlin, wo wir uns zum Frühstück trafen. Von Frau Bunte Kleider wurde ich direkt mit den Worten „Ich hab dich an deinem Mantel erkannt“ begrüßt, Frau Knopf kannte ich schon vom letzten Bloggerinnentreffen in Berlin und wie auch dort war es vollkommen problemlos schnell ins Gespräch zu kommen. Eine Reihe von anwesenden Damen kannte ich bereits persönlich, aber auch bei denen, die ich nicht kannte, bestätigte sich wieder, was ich bisher immer erfahren habe, wenn ich Bloggerinnen getroffen habe: Der Eindruck den ich von der Frau in ihrem Blog bekommen habe, passte fast immer sehr gut zur tatsächlichen Frau. Ein Hoch auf die Authentizität der #nähnerd-Gemeinde.

Besonders gefreut habe ich mich, dass ich Muriel und Frau Grueneblume kennenlernen konnte, deren Blogs ich beide schon sehr sehr lang lese. Und als i-Tüpfelchen trug Frau Grueneblume ein wunderschönes Anna-Dress, das reichlich bestaunt und bewundert wurde, und von dem ich NATÜRLICH kein Foto habe. Ich hatte nämlich nur mein Handy dabei und das macht grauenhafte Fotos. Außerdem blieb gar keine Zeit zum Fotografieren, denn neben quatschen mit möglichst vielen der Damen musste auch noch ausführlich der Tauschtisch inspiziert werden. Wir scherzten, dieser Tisch sei ein bisschen wie Schrottwichteln für #nähnerds, aber in Wahrheit war er eine Schatztruhe, aus der im Verlauf des Vormittags immer wieder neue Schätze an die Oberfläche drangen, so dass ich am Ende mit einem dicken Stoffpaket wieder aufbrach.

Das Frühstück war allererste Spitze und so reichlich, dass man kaum alles probieren konnte. Sehr schön fand ich, dass die Gruppe gerade so groß war, dass wir noch genau an einen großen Tisch passten, eine geradezu ideale Gruppengröße also. Durch meinen Platz in der Mitte konnte ich mich durch zahlreiche Gespräche treiben lassen, das war richtig toll. Und obwohl ich ja den Samstag verpasst hatte, war ich schnell vollkommen integriert.

Die Atmosphäre war locker & lustig und auch so, als kenne und treffe man sich schon ewig. Ein bisschen über die Burdas aus den 70ern und 80ern lästern, die es auch zu ertauschen gab, bestaunen des tollen Buches „s’habiller comme au cinema“, das Frau Alle Wünsche mitgebracht hatte und verrückte Ideen spinnen.

Im frühen Nachmittag löste sich die Gesellschaft nach einem Gruppenfoto langsam auf. Ich merkte satt und angefüllt mit Gesprächen, dass die Nächte in letzter Zeit in der Mehrheit eher wenig erholsam waren und beschloss, mich lieber auf den Heimweg zu machen. Spätestens als ich den üblichen Ruhrgebietswochenendpendlerrückreiseverkehr auf der A1 und zeitgleich einen Hagelschauer traf, wünschte ich mir schon etwas die passive Ruhe einer Zugfahrt, um in Ruhe noch ein wenig alles nachklingen zu lassen. Das musste leider warten, denn zuhause wartete ja erstmal noch ein Familiennachmittag mit Spaziergang und eine weitere unruhige Nacht.

Es bleibt die wunderbare Wärme im Herzen beim Gedanken an diese Gruppe von tollen, lustigen und rundum herzlichen Frauen, die Erkenntnis, das Bielefeld viel näher ist, als ich dachte und der Wunsch mit vielen der anwesenden Damen einfach mal einen ganzen Nachmittag oder abend haltlos plaudern zu können. #nähnerds treffen ist wunderbar.

Also wann immer eine von euch im Ruhrgebiet ist: Sagt Bescheid, ich freu mich! Und ein dickes Dankeschön an die vier Organisatorinnen, die das Treffen möglich gemacht und tollstens organisiert haben.

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