Stoffwichteln – Wer hat Lust?

Seit dem Bloggerinnentreffen in Bielefeld lässt mich eine Idee nicht mehr los: ein nähnerdiges Stoffwichteln.

Inzwischen sind ja die nähnerds sehr gut vernetzt und es geschieht gar nicht so selten, dass Stoffpakete quer durch die Republik reisen und eine Bloggerin für eine andere einkaufen geht. Am Tisch in Bielefeld kamen wir über verworrene Gesprächswege auf Nähchallenges, thematisch vorgegebenes Nähen, Kettentauschpakete für Bastelutensilien und swaps zu sprechen und sponnen daraus die Idee eines Stoffwichtelns, also dass eine Bloggerin für eine andere einen Stoff aussucht, den diese dann verarbeitet. Das ganze hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe die vergangene Woche darüber nachgegrübelt, wie sich das realisieren ließe. Denn fest steht: ich fände es enorm spannend zu sehen, was jemand, der mich mit hoher Wahrscheinlichkeit nur vom Blog kennt für mich aussuchen würde und wie mich dann ein solcher Stoff inspirieren könnte und langsam in meinem Kopf zu einem Kleidungsstück würde. Genauso spannend stelle ich mir vor, einen Stoff auszusuchen, mich in die andere Bloggerin hineinzuversetzen und zu versuchen, möglichst ihren Geschmack zu treffen.

Es gibt ja viele Tauschaktionen in der Blogosphäre, wie etwa Adventskalenderwichteln, Postkartenaktionen, „Post aus meiner Küche“ und natürlich auch die bei Quilterinnen beliebten Bees. Aus Amerika kenne ich auch z.B. das Tauschen von selbst gedruckten Stoffen. Und, noch viel krasser als was ich hier vorschlage: Die sew bossy initiative, bei der nicht nur ein Stoff sondern auch noch Schnitt und Zubehör vorgegeben werden.  Da müsste doch auch ein Stoffwichteln machbar sein, oder?

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Stoffproben in einem Handelskontor in Genf

Meine Idee sieht etwa wie folgt aus: Ich würde das ganze auf Kleidungsstoffe begrenzen wollen und auch Stoffe mit sehr spezieller Verwendung, wie Mantelstoffe, Walk oder Brautsatin ausschließen. Schließlich soll aus dem Stoff zeitnah ein Kleidungsstück entstehen können, das die Stoffempfängerin auch gern trägt.

Es gäbe zunächst eine Anmelderunde, bei der jede, die mitmachen möchte eine Art Nähsteckbrief ausfüllt, in dem sie angibt, was sie prinzipiell gern näht und verarbeitet, welche Materialien sie kategorisch ausschließen würde. Das ist vor allem wichtig, damit auch Teilnehmerinnen mitmachen können, die nicht seit 5 Jahren Kleidung verbloggen und deren Stil daher vielleicht nicht ganz so evident ist. Ich würde dennoch eine Mindestanzahl an verbloggten Kleidungsstücken fordern, vielleicht 10? Dieser Steckbrief würde dann verlinkt und wäre die verbindliche Anmeldung.

Ich würde dann, unter Aufbringung sämtlichen Zufalls dessen ich fähig bin, die Bloggerinnen matchen und jeder Teilnehmerin ihre Stoffempfängerin mitteilen. Natürlich nicht umgekehrt, denn wir wollen ja nicht Bestellungen aufgeben, sondern uns überraschen lassen, oder? Daher sollten die Spielregeln beinhalten, dass man sich seiner Stoffempfängerin erst mit Versand des Stoffpakets zu erkennen geben darf. Sollte es irgendwelche Rückfragen zum Steckbrief geben, würde ich die als Mittlerin weitergeben.

Dann müssen natürlich noch die Rahmenbedingungen abgeklärt sein. Also, es sollte Kleidungsstoff sein und die Menge sollte auch ausreichend sein, um daraus ein Kleidungsstück zu nähen. Ich würde aber keine feste Menge vorgeben, da ja der Stil der Empfängerin sehr den Stoffverbrauch beeinflusst. Es macht keinen Sinn, jemandem, die nur Tellerröcke trägt, ein 80cm-Stück zu schicken. Umgekehrt mag jemand, die gern kleine schmale Kleider trägt von 5m Stoff auch etwas überfordert sein. Stattdessen halte ich eine Budgetobergrenze für sinnvoll. Das finanzielle Risiko sollte überschaubar bleiben. Wer dann denkt er möchte 3m verschicken, der muss vielleicht zu einem günstigeren Stoff greifen.  Umgekehrt kann man aber vielleicht auch jemandem mit nur einem Meter eines etwas edleren Stoffes eine Riesenfreude machen. Ich hab zunächst gedacht, wir könnten uns einigen, dass wir mindestens 1m maximal 3m verschicken und dass die Gesamtkosten 25 Euro nicht übersteigen dürfen. Aber vielleicht habt ihr andere Vorschläge. Wenn aber eine einen perfekten Stoff auf dem Flohmarkt für 2 Euro ergattert, fände ich das auch ok, es geht ja nicht nur um den pekuniären Wert des Stoffes sondern um den Wert für die Empfängerin, das wäre zumindest meine Meinung. Also, was sagt ihr zu diesem Punkt? Bitte diskutiert lebhaft!

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Antike Stoffproben in einem Handelskontor in Genf

Es bräuchte außerdem einen Zeitrahmen. Vielleicht 1 Monat für das Besorgen des Stoffes? Oder ist das zu lang? Und danach 1 Monat um daraus ein Kleidungsstück zu fertigen? Oder länger?

Ich würde sagen, nach einem Monat sollten die Stoffe bei der Empfängerin sein, diese sollte dann ihren Stoff und ihre Ideen dazu posten. Vielleicht ergeben sich dann noch spontane Nachtausche, wie beim schrottwichteln?

Und dann würden wir uns noch ein drittes Mal verabreden, um zu zeigen, was aus unserem Stoff geworden ist.

So jetzt ihr! Brainstormt mit mir, sagt was euch zusagt und was nicht? Hättet ihr Interesse? Ich binde eine Umfrage ein, um erstmal abschätzen zu können, mit wievielen Teilnehmerinnen zu rechnen wäre, ihr könnt mehrere Antworten anklicken. Was ihr da eingebt ist erstmal noch völlig unverbindlich! Bitte erläutert in den Kommentaren, was ihr denkt, was ihr anders haben wollen würdet.

45 Gedanken zu “Stoffwichteln – Wer hat Lust?

  1. schildkroete schreibt:

    Total geniale Idee, da würde ich sehr gerne mitmachen, etwas nervös wäre ich bestimmt beim Aussuchen des Stoffes……Die 4-Wochen-Intervalle fände ich gut.
    Herzliche Grüße
    Sabine

    • Lucy schreibt:

      Ich finde das hört sich sehr durchdacht an! Die Zeiträume finde ich auch realistisch, ich finde es gut, dass ein gewisser Kleidung-bloggen-Vorlauf da sein muss, um mitzumachen, und dass man evtl. untereinander noch Stoffe tauschen könnte, finde ich beruhigend. Ich schlafe nochmal drüber, aber im Moment würde ich sagen: ja, kann man gut so machen.

  2. luzie schreibt:

    Sehr spannende Idee! Ich möchte gerne mitmachen.
    Es wäre gut, wenn wir in die Steckbriefe reinschreiben, wieviel Stoff wir im Schnitt für eine Bluse, einen Rock oder ein Kleid brauchen, denn das ist ja sehr stark von der Kleidergröße abhängig.

    LG Luzie

    • Lucy schreibt:

      Ja, das ist ein guter Einwand. Vielleicht kann man das Projekt generell eher klein halten: also Stoff für ein Oberteil oder ein Unterteil. Das reduziert für alle die Kosten, den Nähaufwand und dadurch hängt man das ganze Ergebnis und die Ansprüche etwas niedriger.

      Ich weiß nicht, ob das jemand nachvollziehen kann – für mich ist es so, wenn ich ein vom Nähaufwand und Material her großes Projekt nähe (Mantel, aufwendiges gefüttertes Kleid), dann habe ich auch höhere Ansprüche daran, dass das vom Material etc. 100% für mich passt, sonst finde ich es schade um die Arbeit. Kleinere Einzelteile nähe ich hingegen auch mal zwischendurch und würde da auch eher mal etwas ausprobieren, was ich mir für mich nicht unbedingt ausgesucht hätte.

      Und ich würde es spannend finden, wenn man erst bei der Vorstellung der genähten Ergebnisse erfährt, von wem der verwendete Stoff stammt.

      • Luzie schreibt:

        Das ist ne gute Idee, also eigentlich beide Ideen: 1. das Projekt auf Ober- oder Unterteil eingrenzen und 2. erst zum Schluß erfahren, wer der Wichtel war.

      • siebenhundertsachen schreibt:

        Stimmt, ich denke vielleicht zu sehr in Kleiderkategorien. Wenn man Rock und Oberteil als Benchmark nimmt, wären max. 1,5 m oder evtl. 2m vollkommen ausreichend. Ich hatte auch schon über legt, dass es sehr gut wäre, wenn die Stoffe in einen Umschlag passen würden, weil das Porto deutlich geringer wäre. Ich behalte das im Hinterkopf.

  3. Lottie Kamel schreibt:

    Finde die Idee klasse und du hast an vieles gedacht! Leider könnte ich wohl nicht mitmachen, weil die Portokosten aus der Schweiz enorm teuer sind (und Stoff ist hier sowieso viel viel teurer als in DE, aber das wäre egal). Aber dann schaue ich das Projekt gerne aus der Ferne an, finde die Idee wunderbar!

    • Lottie Kamel schreibt:

      Ich habe überlegt…falls die Zeit für Stoffkauf/Schicken nicht gerade voll in meine Prüfungsphase kommt, dann wäre ich vielleicht dabei udn könnte eine Adresse einer bekannten gleich über der Grenze in DE angeben…

  4. anusch schreibt:

    Interessante Idee und die Rahmenbedingungen hast du schon sehr gut abgesteckt. Die Idee der Eingrenzung auf Ober- oder Unterteil finde ich gut, das macht die Kosten überschaubarer und ich denke, man könnte die Obergrenze von 25EUR somit evtl. etwas senken. Ich gehe ja davon aus, dass die Teilnehmer ehrlich sind und auch wirklich Stoff verschicken, habe allerdings auch schon mehrfach Gegenteiliges in anderen Wichtelkreisen beobachten müssen. Das „Postverlustrisiko“ wäre auch zu bedenken und damit wäre ich fast bei dem Vorschlag, doch den Stoff versichert zu versenden, um bei Nichterhalten einen Nachweis des Verschickens zu haben und keinen Verdacht aufkommen zu lassen, man würde das Wichteln nur ausnutzen. Das nur so als Einwand, basierend auf negativen Erfahrungen. Aber grundsätzlich bin ich der Sache sehr zugetan 🙂
    Liebe Grüße Doreen

  5. Lotti Katzkowski schreibt:

    Klingt super. Auch die Idee mit nur Rock oder Oberteil finde ich gut. Mein erster Gedanke war nämlich auch, dass die Rettrokleidnäherinnen ja niemals mit nur 3m auskämen.
    Die einzige Sorge, die ich bei der Sache hätte ist, dass man jemanden erwischt, den man bisher so gar nicht kennt. Ich hab natürlich im Kopf schon ein paar Leute, die ich gern/am liebsten bewichteln würde. 🙂
    Ich bin auf jeden Fall dabei.
    LG

  6. frifris schreibt:

    Ich finde die Idee auch gut. Ebenso die Reduktion auf Oberteil oder Rock, 3m wären für mich z.B. viel zu viel (so viel habe ich glaube ich noch gar nie neu gekauft, auch nicht für mich…). 2m müssten doch reichen, für die meisten, oder?
    Vielleicht kann man ja noch eine Bloggerin (im Steckbrief) nennen der man vertraut, und den die jeweilige, die wichtelt (hä? bin grad verwirrt, ist das dann der Wichtel?) mit ins Vertrauen ziehen kann, wenn sie ganz ratlos ist. Also jemanden, der vielleicht den Geschmack besser kennen könnte. Ist verständlich, was ich meine?
    Vielleicht reichen dann auch 20 Euro? Die Möglichkeit, nachzutauschen, finde ich auch nicht schlecht.

  7. füßchenbreit schreibt:

    Ich finde die Idee auch reizvoll, obwohl ich weiß, dass ich eher unbekannt bin. Aber wenn man aufmerksam einen Blog durchsieht und auch noch einen Steckbrief hat, kann man sich sicher gut ein Bild machen.
    Ich würde es gut finden, wenn die Aktion recht bald starten würde, da Sommerstoffe ja auch eher günstiger sind und leichter zu versenden sind. Außerdem könnte man dann die Hauptreisezeit vermeiden.
    Viele Grüße füßchenbreit

  8. .meike schreibt:

    Ich finde die Idee auch super und mache gerne mit. Allerdings gehöre ich zu den Frauen, die mehr Stoff als andere brauchen. Ich weiß nicht, wie frau das ausgleichen könnte, denn Zuzahlen, wenn etwas nicht gefällt, fühlt sich auch komisch an. Ich hätte auch ein bißchen Sorge, dass mich eine zu etwas bekehren wollte, aber gut, ein bißchen Mut gehört bei der Aktion dazu. Außerdem fände ich es schön, nicht nur einen Stoff, sondern auch einen Schnittvorschlag zu bekommen. Dieser müsste nicht bindend sein, aber vielleicht eine Richtung vorgeben. In den Steckbrief gehört vielleicht noch die Vorliebe für elastische Stoffe oder Webware bzw, wenn das eine oder andere ein No Go wäre.

    • frifris schreibt:

      Zuzahlen? Ich dachte eher, dass man den dann weitervertauschen kann, wenn er einem gar nicht gefällt. Ach, und ich finde, es sollte kein Problem sein, wenn jemand mehr braucht und jemand weniger. Wir sind doch keine Haarspalter. Könnte man ja außerdem ein bisschen über den Stoffpreis regulieren.

      • siebenhundertsachen schreibt:

        Ich finde auch, das mehr oder weniger kann man über den Preis regulieren. Wenn ich ein 1m-Stück für einen Bleistifrock versende, dann kauf ich dafür vielleicht ein feines Wollkammgarn, während ich bei 2m für einen Teller dann eben doch eher zum Mischgewebe greife oder so.

  9. .meike schreibt:

    Also ich würde mich bei der Aktion sicherer fühlen und es auch spannender finden, wenn sich nicht Hinz und Kunz anmelden kann. Ich würde mir nun mal lieber einen Stoff von den bekannten Nähnerds und alten MMM-Hasen empfehlen lassen, als von jemand aus der Rums-Fraktion. Vielleicht könnte die Teilnahme exklusiv über Einladungen erfolgen. Ich weiß, das ist arrogant, aber ich finde es auch zweckdienlich und nicht alles muß immer zum Wohle der ganzen Welt sein. Es gibt doch genügend Mitmachangebote und keine muß für sich alleine nähen. Ein Minimum an Bekanntschaft und ähnlichem Stil fände ich schon nett und die Bedingung 10 Bekleidungsstücke Me Made dazu noch etwas zu offen.

    Achja und ein bessere Name müsste noch her. Der Begriff Stoffwichteln weckt bei mir wenig stilsichere Assoziationen

    Und jetzt könnt ihr heimlich nicken und laut über meinen arroganten Vorschlag lästern.

    • siebenhundertsachen schreibt:

      Über einen Namen zerbreche ich mir schon die ganze Zeit den Kopf und bin für Vorschläge gern zu haben.

      Ich habe durchaus darüber nachgedacht, wie man die Zielgruppe adäquat setzt und beschränkt. Ich hatte zunächst an „regelmässige MMM-Teilnahme“ gedacht, aber es gibt auch die ein oder andere sehr geschätzte aber unregelmäßig teilnehmende und andererseits regelmäßige, bei denen ich für mich skeptisch wär. Ich könnte ein matching versuchen, anhand der Steckbriefe, aber dann liegt viel Verantwortung bei mir und vielleicht entgeht einem auch was? Einladungen. Hm.

    • Lottie Kamel schreibt:

      Meike, das müsste man dann wohl anders aufziehen! Es hat schon so einen leicht unangenehmen Nachgeschmack, wenn öffentlich vorgeschlagen und aufgerufen und eine Meinungsumfrage erhoben wird und dann die Aktion doch auf einen kleinen Kreis beschränkt wird und andere ausgeschlossen werden.

      Das müsstet ihr sonst anders regeln- als ein völlig legitimes Tauschen unter Freunden, einfach feststellen, nicht fragen oder aufrufen – in der Art von: Wir Nähnerdfreunde tauschen bzw. „wichteln“ Stoffe und nähen etwas daraus – dann wäre das überhaupt kein Problem! Und andererseits ist es ja womöglich auch reizvoll, das Abenteuer einzugehen und von jemandem Unbekannten einen Stoff zu erhalten? Wer das ernsthaft macht, findet ja in vielen Blogs gute Infos zu Farb- und Mustervorlieben.

      • siebenhundertsachen schreibt:

        Ich kann deine Bedenken, Meike, sehr gut verstehen. Allerdings sind alle, die bisher hier und auf Twitter die Hand gehoben haben, eine recht homogene Gruppe, da hätte ich gar keine Sorge. Gleichzeitig finde ich es durchaus auch reizvoll, von jemand relativ fremdem was vorgeschlagen zu bekommen, allein schon weil es ja auch nochmal Einblick in andere Stoffquellen gibt. Wichtig finde in, dass alle Teilnehmerinnen sich ehrlicn bemühen, den Geschmack und Bedarf der jeweils anderen zu treffen UND nicht beleidigt sind, falls diese dann den Stoff doch lieber weitertauschen möchte.
        Ich habe selbst ein Interesse daran, die Gruppe nicht riesig werden zu lassen, weil dann der administrative Aufwand zu groß wird. Ich hatte daher ohnehin überlegt, die Interessentinnensammlung hier morgen zu schließen, damit wir anfangen können, wie fueßchenbreit richtig sagte. Denn ein paar Mails hab ich ja dann noch zu schreiben, bevor es de facto losgeht.

    • drehumdiebolzeningenieur schreibt:

      Meike, für mich läge der Reiz schon eher darin, mich etwas aus meiner Komfortzone heraus zu bewegen. Dass das dann auch schiefgehen kann, ist Teil des Spiels. Auf der anderen Seite habe ich erst kürzlich wieder gemerkt, dass ich mich bei ganz ganz vielen Stoffen nicht traue, sie zu kaufen. Warum auch immer. Und ich hab ein Beuteschema. Auch da fände ich es spannend, wenn ich an der Stelle herausgefordert würde. Wenn ich hier deine ganzen Bedenken lese, frage ich mich, ob das für dich die richtige Aktion ist. Wie Lotti Kamel es schon sagte, es wäre schon etwas komisch, es erst öffentlich zu diskutieren und es dann per Einladung zu regeln. Aber du könntest ja so einen geschlossenen Tauschring neben der Aktion hier machen, da spricht ja nix dagegen. 🙂

      • monika schreibt:

        Miriam, das finde ich auch. Stoffe die man sich nicht traut zu kaufen. Aber vielleicht doch passen könnten. Spannend wird es.
        lg monika

  10. drehumdiebolzeningenieur schreibt:

    Tolle Idee! Erinnert mich ein bisschen an die Stoffrotation von Frau Liebe (aber da war es ja wirklich reiner Zufall, welche Stoffe man bekam). ICh ringe allerdings noch ein bisschen mit mir, weil ich gerade nicht das Gefühl habe, wahnsinnig viel freie Kapazitäten zu haben. Und es würde ja schon bedeuten, dass man sich ein bisschen mit der zu bewichtelnden Person auseinandersetzt (und auch der eigene Steckbrief ist nicht mal in 5 Minuten geschrieben). Auf der anderen Seite finde ich den Gedanken schön, sich mal etwas intensiver mit einem höchstwahrscheinlich fremden Menschen in puncto Stil, Geschmack, Vorlieben auseinander zu setzen. Und ich fände es auch spannend, für mich im Rahmen des Nähsteckbriefes herauszufinden, was denn so meine Vorstellungen sind. Aber auch schlussendlich zu sehen, wie eine andere Person mich aufgrund meiner Beschreibung sieht.

  11. frifris schreibt:

    Mhm, also mit Einladungen fände ich schon ein bisschen schwierig, das hat so ein „Gschmäckle“ (ich hoffe mal der Ausdruck ist inzwischen auch Norddeutschland – alles nördl. Frankfurt – ein Begriff).
    Beim MMM würde ich es jetzt nicht unbedingt bewerben, weil es dann sehr umfangreich werden kann und logistisch einfach auch nicht zu bewältigen. Dürfte ja reichen, wenn es hier auf dem Blog angekündigt wird, und mal auf anderen erwähnt. Vielleicht eine Teilnehmerinnen-Obergrenze?
    Ich bin ja beim MMM nicht dabei, total vergessen. Zählt auch me-made im eigentlichen Wortsinn ohne das Forum?

  12. Catherine schreibt:

    Hallo, ich find die Idee gut und kann mir vorstellen, mitzumachen – kommt dann auf den genauen Zeitplan an, weil ich im Sommer 4 Wochen weg fahre. Ich bin für eine offene Aktion, ich hab es immer lieber, die Welt zu beglücken als im kleineren und bekannteren Kreis zu bleiben – sonst hätten wir uns ja auch alle nie kennengelernt.
    Lg! Catherine (die sich dann Gedanken über Sachen aus kleinen Stoffstücken machen müsste…)

  13. Susi schreibt:

    Ich finde die Idee toll und mache sehr gern mit. Gerade dass man die andere Frau nicht kennt und etwas über sie in Erfahrung bringen sollte, damit man einen schönen passenden Stoff für sie findet und umgekehrt, einfach annehmen was man bekommt und sich damit auseinandersetzen, ist für mich der Reiz der Aktion. LG Susi

  14. monika schreibt:

    Ich finde das auch eine tolle Idee. Das ganze auf nichtnurkleid finde ich auch gut, da eben ja auch mal Ober- und Unterteile genäht werden, und evtl. sogar gebracht werden. Ich finde es auch sehr spannden, wie einem andere einschätzen – ich bekäme wahrscheinlich schwarzen Stoff haha.
    Allerdings hat es für mich, wie @frifris das sagt, ein „gschmäckle“, wenn man es öffentlich bewirbt, aber eigentlich nur bestimmte dabeihaben möchte. Das passt dann nicht so ganz. Und @meike, „rumsfraktion“ finde ich schon etwas abwertend. Nur teilnehmen wer viel am mmm teilnimmt – finde ich jetzt auch nicht so wichtig.
    Und wie @Susi sagt, spannend, eine Person zu „recherchieren“ sich damit auseinandersetzen, was passen könnte. Und auch einen Stoff zu bekommen und dann zu überlegen, was mache ich daraus.
    Ich wäre dabei und würde mich der Herausforderung stellen. Kann ja auch eine sehr schöne Inspiration sein.
    Und sollte ich meike ziehen, auf das eine oder andere Meterchen käme es mir dann nicht an.
    Ach ja, bei dem Steckbrief, ich weiß nicht was erwähnt wurde, Vorlieben sind gut zu erwähnen, vielleicht auch das was man so absolut gar nicht mag. Wäre ja doof, wenn jemand z.B. Jersey bekäme und so gar nichts damit anfangen kann
    lg monika

  15. drehumdiebolzeningenieur schreibt:

    Mir geht es ähnlich wie monika, ich würde das mit der Stoffmenge auch nicht so unglaublich eng sehen. Je nach Person, die ich bewichtel, muss es halt mehr oder weniger sein. Sich auf Rock oder Oberteil festlegen ist sinnvoll, denn da variiert der Stoffverbrauch einfach auch nicht so eklatant wie bei einem Kleid für unterschiedliche Staturen.
    Auch beim Preis wäre ich jetzt nich total dogmatisch. Klar gibt es eine Schmerzgrenze, aber die wäre für mich eher da, wo ich sie auch für mich ziehen würde.
    Es geht doch gerade darum, sich auf die Individualiät der anderen einzulassen.

  16. siebenhundertsachen schreibt:

    Ihr Lieben, danke für euren Input, eure Beiträge und Ideen. Ich werde das alles jetzt sortieren und mich dann mit Steckbrief und Zeitplan wieder melden, vermutlich erhaltet ihr den Steckbrief per Mail! Ich freu mich schon wie Bolle!

  17. Elsa schreibt:

    Den (mittlerweile regelmäßigen und dauerhaften) Internetausfällen bei uns geschuldet, konnte ich bisher nur kurz abstimmen und nicht kommentieren. Ich finde die Idee sehr spannend und wäre gerne dabei, wenn die Gruppe nicht schon zu groß ist. Der Gedanken, ein bisschen auf einem Blog stöbern und sich überlegen zu können, was denn zu der Person dahinter passen könnte, ist spannend, die Einschränkung / Angabe, ob Ober- oder Unterteil fände ich persönlich nicht schlecht. Interessant wäre wirklich, wie man selbst andere einschätzt und eingeschätzt wird – und natürlich auch der ein oder andere Schnittipp.
    Liebe Grüße
    Elsa

  18. Dodosbeads schreibt:

    Oh ! Ich habs zu spät gelesen , und jetzt ists wahrscheinlich zu spät noch mitmachen zu wollen ? Wollen würd ich gern , Deine Idee finde ich total spannend . Alle wenns und abers sind ja auch in den vorherigen Kommentaren zur Sprache gekommen . Ober – oder Unterteil find ich gut , mit Stoff würd ich im Zweifel nicht knausern , und die Idee erst ganz zuletzt den Wichtel zu verraten find ich auch schön . So , nun bin ich gespannt , ob Ihr mich noch “ reinlasst “ …
    LG Dodo

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