Nudeln mit grünem Spargel – vegan und kleinkindgeeignet

Ich habe ein gewaltiges Blogbeitragsbacklog. Mindestens 3 Rezepte und einiges aus dem Garten warten in der Pipeline. Nützt ja nix, also fangen wir mal an.

In unserem Garten gibt es ein Spargelbeet. Grüner Spargel aus Eigenanbau – ist das toll oder ist das toll? Natürlich hätte ich mir nienicht die Mühe gemacht ein Spargelbeet anzulegen. Da muss man sehr geduldig sein, was nicht zu meinen speziellen Stärken zählt. Aber die Vorbesitzer unseres Gartens waren offenbar geduldig und so besitzen wir jetzt 12 20 Jahre alte Spargelpflanzen, deren Ertrag zwar nicht mehr ganz Industrie-Standards erfüllt, aber immernoch locker eine Spargelmahlzeit pro Woche für uns abwirft.

Das Problem ist: Herr Siebenhundertsachen mag eigentlich keinen Spargel. Nun muss er also ab und an probieren und ich nach passenden unspargeligen Rezepten suchen. Der Minimensch mag übrigens gern Spargel. Gutes Kind.

Nr. 1 war sofort ein „ganz-ok-Essen“, ich fand’s sehr lecker und hier isses:
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Für 2 Erwachsene und einen hungrigen Minimensch:
Ca. 1 Bund grüner Spargel (ich hab genommen, was halt reif war.)
2 Möhren
1 kleine Zwiebel
100ml Soja cuisine oder Sahne
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft
Parmesan nach Belieben
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Die Zwiebel fein würfeln, den Spargel im unteren Drittel schälen und die holzigen Enden abschneiden. In feine schräge Scheiben schneiden, ebenso mit den Möhren verfahren. Die Spargelköpfe ganz lassen.

In einer Pfanne einen Stich Butter zerlassen und das Gemüse bei mittlerer Hitze anschwitzen.
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1 EL Zucker und einen EL Zitronensaft oder einen guten Schluck Weißwein dazu geben. Mit 250 ml Brühe ablöschen. Köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Wer keinen Minimensch am Tisch hat, kann es ruhig etwas knackig lassen. Zum Schluss die Soja Cuisine unterziehen und mit Salz und Pfeffer würzen. Aber dann nicht mehr kochen, Soja cuisine gerinnt beim kochen.

Als Nudeln passen gut Tagliatelle oder Spaghetti.