Griechische Weißkohlpfanne

Ein absolut großartiges Rezept! Wurde hier von allen für extrem lecker befunden:
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Für 3-4 Personen
500g Spitzkohl (netto ohne Strunk , das sind ca 1,5 kleine Kohlköpfe)
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
200g Tofugehacktes (alternativ Soja Schnetzel fein, vorher eingeweicht)
2 EL Schmand oder Soja Cuisine
1 Tasse Gemüsebrühe
1  TL Paprika edelsüß
1 TL Thymian getrocknet
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
100g Feta

Den Kohl in feine Streifen schneiden, die Zwiebel würfeln, den Knoblauch fein hacken. Zusammen mit dem Hack in ordentlich Olivenöl scharf anbraten.

Wenn das Gemüse gut Farbe bekommen hat, die Gewürze und 1 Tasse Gemüsebrühe zugeben. Mit Deckel köcheln lassen, bis der Kohl weich ist. Mit Salz und Chiliflocken nach Geschmack abschmecken.

Mit Feta bestreut servieren.

Dazu passen Ofenkartoffeln, Brot oder Tomatenreis.

Me made Mittwoch: Afrika Afrika

Heute schaffe ich mal wieder einen kleinen Alltagsoutfit-Beitrag. In letzter Zeit war oft die Zeit zum schreiben zu knapp oder die Kleidung nun wirklich schon 20mal gezeigt.
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Heute trage ich afrikanisch-schwarz. Der Rock ist das zweitälteste selbst genähte Kleidungsstück, das ich noch im aktiven Gebrauch habe. Genäht habe ich diesen Rock 2008 (was so lang ist das schon her ???) als ich mit einem Paket Stoffe von meiner ersten SambiaReise zurückkam und dies zum Anlass nahm, mich an das Nähen von Kleidung zu wagen. Mit Hilfe meiner Schwiegermutter nahm ich den Schnitt – ein einfacher A-Linien-Rock, nur Vorder- & Rückteil, je zwei Abnäher, Reißverschluss in der Seite, kein Bund – von einem Kaufrock ab, nähte einen Proberock aus hochqualitativen Bettlaken und dann diesen Rock.
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Er sitzt heute zugegebermaßen etwas weniger hüftig als 2008 (ähem, Mensa sei Dank) aber wird sehr geschätzt und hält nun schon 6 Jahre tapfer durch. Natürlich weiß ich heute, dass bei mir Röcke ohne Form Bund hoch rutschen und auch meine Reißverschlüsse sehen heute besser aus, aber es ist toll ein Kleidungsstück mit Geschichte zu tragen.
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Und mein Herz schlägt ja auch bei der WM immer ein wenig für die afrikanischen Mannschaften. Und die sind ja nun leider zum Großteil schon raus. Da ist afrikanisches Schwarz doch sehr angemessen.

Meike zeigt heute ein tolles Outfit mit Rot und bunt und einen von mir auch sehr heiß begehrten Unterrock. Hier.

Stoffwechsel: Was mach ich denn?

Lange nichts passiert hier. Also im Blog nicht im Reallife. Da hatten wir Bronchitis, Sturm, Baum fällen, Taufe und Backenzähne. Über nix zu tun kann ich mich nicht beklagen. Aber Zeit zum Bloggen fehlt ganz erheblich. Nun ja, das ist so. Aber ich möchte trotzdem von meinen Plänen mit meinem wunderschönen Stoffwechselstoff berichten:

Nachdem ich mit V8787 sehr geteilte Erfahrungen gemacht habe und noch nicht sicher bin, ob ich den mag und gern trage (Probekleid zu eng, endgültiges Kleid wartet noch auf Saum), fällt der auf jeden Fall raus. Außerdem habe ich dafür auch zu wenig Stoff.

Ich hatte kurz überlegt, ein anderes der Schnittmuster auf meiner to-sew-Liste zu nehmen, nämlich das Anna Dress oder Cambie. Allerdings habe ich keine Zeit für ein Probekleid und will keine Experimente mit dem schönen Stoff machen – das scheint einigen so zu gehen, dass sie vor dem Stoffwechsel-Stoff Respekt haben. Ist ja auch verständlich, da hat sich eine liebe Bloggerin viel Mühe gemacht und etwas ganz besonderes für mich ausgegraben, das will ich nicht in den Sand setzen. Zwar wäre das natürlich auch ein Grund, einen besonders gern gewollten Schnitt aus dem Stoff zu nähen, aber das Risiko ist eben doch hoch.
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Meine Stoffpatin hatte ein Hemdblusenkleid im Kopf und viele Kommentatorinnen stimmten ihr zu. Ich war auch schon fast so weit, den Schnitt meines lila Leinenkleides noch einmal zu nehmen, denn das trage ich gern. Aber dann fiel mir auf, dass meine beiden Varianten von New Look 6069 einfach meine allerliebsten Sommerkleider sind,

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Frau Knopf zeigte erst letzten Mittwoch auch wieder eine schöne Variante und da machte es Klick und die Entscheidung war gefallen. Es wird ein New Look 6069. Evtl mit etwas weiterem Rock, falls der Stoff reicht und mit Paspeln und Spitzensaum, das wird sehr sehr schön.
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Da das Schmetterlinge-Kleid noch aushängt, hatte ich heute während des Minimenschen Mittagsschlaf Kapazitäten frei uns habe schonmal zugeschnitten. Ich bin ganz glücklich, war aber auch sehr aufgeregt, den ersten Schnitt zu tun .

Geldgeschenk: Reisekasse

Zu einer Hochzeit, auf der wir kürzlich waren, wünschte das Paar sich einen Beitrag zur Hochzeitsreise. Einfach nur Geld in eine Karte stecken wollten wir natürlich nicht, aber viel Kapazitäten für aufwändige Basteleien hatte ich auch nicht. Zudem bin ich auch nicht die geduldigste Bastlerin der Welt. Nähen war also die Gestaltungsmöglichkeit der Wahl.

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Entschieden habe ich mich für ein kleines Geldtäschchen, das, dem Verwendungszweck gemäß, reisemäßig gestaltet wurde. Das Täschchen ist aus festem Dekostoff mit Landkartendruck (Grenzen von ca 1914 übrigens) von Stoffe Hemmers, gefüttert mit beschichteter Baumwolle mit Serviettenmuster von Stoff und Stil. Da beide Stoffe ordentlich Stand haben, konnte ich mir die Einlage sparen. Der 20cm Reißverschluss war noch im Vorrat, genäht war das ganze in 15 Minuten. Und ich hoffe, ein wasserabweisendes Täschchen ist auf einer Fernreise per se eine nützliche Sache.

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Neben dem Geld fand auch noch die Karte Platz im Täschchen.

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Das war der Mai

Ja also Wochenrückblicke sind hier gerade eher schwierig zu realisieren. Denn zackizacki ist ein ganzer Monat rum und man kommt ja zu nix. Also zumindest mal der Monatsrückblick.
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Der Mai war bei uns davon geprägt, dass der Mann nun auch wieder arbeitet und wir uns also in unseren Arbeit+Betreuen-Rhythmus einfinden müssen. Wir haben uns schon früh entschieden, zu versuchen, den Minimensch bis 2 zuhause zu betreuen, was konkret bedeutet, dass wir beide einen Teil unserer Arbeit zuhause machen , normalerweise wenn der Minimensch schläft oder wir beide zuhause sind. Das ganze ist gelinde gesagt stressig und erfordert vor allem eiserne Disziplin. Schlendrian im Home office, schlafen wenn das Kind schläft oder lieber mal in Ruhe statt mit Kind auf dem Boden den Haushalt machen ist einfach verboten.

Positiv ist allerdings neben der Freude daran, das Kind zu erleben, dass wir die alltäglichen Sachen wie Haushalt, einkaufen aber auch schönes wie Gartenaufenthalte besser unterkriegen als würden wir im Büro arbeiten und hätten zusätzlich noch die Pendelwege und Wege zur Kita.
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Trotzdem merke ich erheblich, wie mir die Freizeit am Abend abgeht und wie entspannt im Verhältnis mein Vollzeit-Büro Tag ist. Das Gefühl am Abend praktisch vom Schreibtisch ins Bett zu gehen mag ich nicht so, mal ganz abgesehen davon, dass die Nähzeit erheblich einkondensiert ist. Ab nächster Woche haben wir aber teilweise ein Kindermädchen, das wird es hoffentlich besser machen.
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Im Mai hatten sowohl der Minimensch als auch Herr Siebenhundertsachen, mein Opa und die beste und älteste Freundin L. Geburtstag. Viel Feierei aber verhältnismäßig wenig selbst gemachte Geschenke. Ein Geburtstagsshirt gab es natürlich. Und eine verunglückte Lederhülle für die Kompaktkamera des Mannes.
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Ansonsten nähte ich endlich meinen Blazer fertig, vollendete meinen Grundschnitt nach der Schlampenmethode und nähte ein zu enges Probekleid.
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Im Garten sprießt das Unkraut dank reichlich Regen und entsprechend wenig Tage an denen man mit Minimensch im Garten werkeln konnte. Doof, denn der Minimensch hat doch jetzt einen Sandkasten und sehr großen Spaß daran.
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Immerhin konnten wir trotzdem einmal grillen, die Laube ist aufgeräumt und alles Gemüse eingepflanzt.

Im Mai war auch der Dropssale, ich habe mich, nach Durchsicht meines Wolllagers, ganz gut zurückgehalten, finde ich. Aber immer wieder schön, so ein Wollpaket auszupacken.
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Und das bestimmende Element im Mai war natürlich der Stoffwechsel. Ich werde schon ganz rührseelig, wenn ich daran denke. Anfang Mai gab es die Steckbriefe und die Zulosung der Stoffpartnerinnen. Ende Mai kamen fast alle Stoffe an. Dazwischen lagen warten, suchen, gespanntes Rätseln. Ich habe mich sehr gefreut, dass es für die allerallermeisten so toll geklappt hat, dass alle sich so viel Mühe und Gedanken bei der Stoffwahl gemacht haben, es ist schön, Teil einer so wohlwollenden Gemeinschaft zu sein.
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Wo ich eh schon bei alfatex war, hab ich auch ein paar Stoffe für mich gekauft und außerdem noch ein paar andere Stoffe durch die Republik geschickt.
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Me made Mittwoch: Probekleid

Heute trage ich das Probekleid für den Schnitt Vogue 8787 Probe, das ich mir für eine Hochzeit am kommende Samstag (ähm ja… ) aus sehr schönem Schmetterlingssatin nähen möchte.
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Das Kleid hätte eigentlich sehr viel mehr Worte verdient, als ich heute schreiben kann. Aber so müsst ihr nehmen, was ihr kriegen könnt.
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Wie man deutlich an den unschönen Falten unter der Brust sieht, ist mir das Kleid etwas eng. Klassischer Fehler. Ich hatte das Oberteil mit Hilfe meines Grundschnitts angepasst. Nach dem ersten Zusammennähen kam es mir dann aber zu weit vor. Ich habe kein Vertrauen in mich. Also trennte ich und nähte es enger. Da ich ja sicher war, schnitt ich frohgemut die Nahtzugaben zurück, nähte Taillenband und Rock teil an, schlüpfte hinein und merkte: Sitzt was spack. Ich mache Sowas immer immer immer wieder. Genau deshalb habe ich den Grundschnitt erstellt. Und mache es nun trotzdem, ich Heldin. Ich kann nur über mich selbst den Kopf schütteln.
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Allerdings ist es ja auch nur das Probekleid. Dennoch ärgert mich sowas , weil ich ja Zeit reinstecke und auch nicht auf kleine Details wie gepunktete Taschen und Sowas verzichte. Zum Glück enthält der Stoff massiv Stretch, so dass es nicht unbequem ist. Und weil heute morgen um 8, als ich mit dem Minimensch zur Kinderärztin fuhr ( Bronchitis! Hoch die Tassen!) eh noch kein Wetter für ärmellos war, kam einfach ein Jäckchen drüber und gut ist es. Und in der Form werde ich das Kleid sicher auch tragen, mit Jäckchen an kühleren Tagen, denn ich habe perfekt passende Schuhe dazu.
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Aber vielleicht versuche ich auch noch 1 Zentimeterchen rauszulassen.
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Das Kleid hat allerdings diverse Stellen, an denen man ihm sein Zweite-Reihe-Dasein anmerkt. Eins der hinteren Rockteile ist z.B. falschrum, deshalb ist der Reißverschluss schief. Ich finde auch, dass es unterhalb der Nahttasche eine Beule in der Seitennaht gibt, die lässt sich aber vielleicht durch bügeln beheben. Bügeln und ich sind keine großen Freunde. Also vor allem Bügelbrettaufbauen. Nun, ich habe gelernt auf was es beim echten Kleid zu achten gilt.
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Schnitt Vogue 8787
Stoff Mischgewebe mit Elasthan , eherr schwer, von Alfatex, Preis unter 5€/m, ich glaub 3,90. Gekauft 2012. Verbrauch 2,20 (statt 3,20 aber nur weil Taschen, Belege aus anderem Stoff und Saumumfang reduziert, außerdem alle Fadenlaufpfeile ignoriert)
Änderungen: Rückenteil von meinem Basisschnitt genommen, Oberteil nicht gefüttert, dafür Belege hinten dazu konstruiert, Armlöcher mit Schrägband verstürzt, mit Schrägband gesäumt, Rock ungefüttert.

Was merke ich mir für’s echte Kleid?

Ich muss die Taille nicht tiefer setzen, wie ich hier tat.
Ich schneide das vordere Oberteil (wie angegeben) und den vorderen Rock mittig (eigenmächtig) im schrägen Fadenlauf zu.
Ich reduziere den Rock auf einen 3/4-Teller.
Ich glaube meinem eigenen, perfekt passenden Grundschnitt, verdammte Axt.
Selbstverständlich wird alles gefüttert. Und gebügelt.

Auch mit Jäckchen, aber nicht wegen Kleidschwächen ist Lucy heute unterwegs. Und zwar auf dem MeMadeMittwoch-Blog.