Ist selbermachen Stress?

Ab und zu ist es ja gut, sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Und wenn ich so höre und lese, was ich gerade über das selbermachen so sage und schreibe, komme ich nicht umhin mich zu fragen: Setzt mein Drang so viel wie möglich selbst zu machen, mich unter Stress? Nehme ich mir den Spaß an meinen Hobbies, indem ich Dinge produziere, weil ich sie brauche?

Zum Beispiel wird es langsam doch recht dringend mit dem Wintermantel. Der Robson ist zu kalt, ich sage täglich mehrfach, dass ich den Mantel wirklich dringend fertignähen muss. Leider habe ich da überhaupt keine Lust drauf, weil ich jedes Mal ewig brauche, um mich zwischen den zwanzigtausend riesigen Teilen zu orientieren und es extrem unspaßig ist, die Riesen-Watte-plus-Flutsch-Dinger durch die Maschine zu jagen. Der Mantel blockiert außerdem all die spaßigen anderen Projekte, die ich für danach geplant habe. Wäre es da nicht viel besser, einfach einen Mantel zu kaufen?

Nächstes Beispiel: Weihnachtsgeschenke. Ich habe noch so gut wie keine Geschenke, und ich plane eigentlich zumindest die „Kleinigkeiten“ wie jedes Jahr selbst zu machen. Auch wenn ich keinen blassen Schimmer habe, wann und wie. Ist das nicht dusselig?

Ich backe zum Beispiel auch selbst Brot. Und sehr oft verpeile ich das, werkele dann abends hektisch in der Küche herum und muss schließlich irgendwann nochmal aufstehen, um Brot aus dem Ofen zu nehmen. Bin ich denn irre?

Das ganze ließe sich unendlich fortsetzen. Adventskranz, Gemüse aus dem Garten, Marmelade, Babygläschen, … Warum tu ich mir das an? Tue ich mir denn überhaupt etwas an?

Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, und das ist gut so. Ich mache, worin ich gut bin und womit ich der Gesellschaft dadurch auch besonders nützlich bin, ich bringe Studenten Dinge bei und erforsche Kram. Folgerichtig sollte ich es anderen überlassen, meine Kleidung, mein Brot und meine Wohnungsdeko herzustellen, oder?

Ich stelle fest, dass mir dieser Schluss inzwischen befremdlich vorkommt. Wenn ich etwas brauche, sei es Kleidung, Essen, Geschenke oder eine Spülmaschinenreparatur, frage ich mich eigentlich erst „kann ich das selbst machen?“ Bei vielen Dingen komme ich dann zum Schluss, dass ich sie nicht selbst machen kann oder möchte. Ich habe keine Intention Kühe oder Hühner zu halten, Getreide anzubauen oder Sojabohnen. Ich kann auch keine Schuhe reparieren, keine Handys bauen und keine Antibiotika herstellen. Eine ganze Reihe von Dingen könnte ich zwar vermutlich selbst machen, ich möchte das aber nicht, unter anderem weil Arbeitseinsatz und Ergebnis für mich im Missverhältnis stehen. Ich mache keine Seife, benutze keine Stoffwindeln und kaufe Modeschmuck anstatt selbst welchen zu basteln. Ich nähe auch lang nicht alles, was ich nähen könnte. Z.B. nähe ich eigentlich nie Taschen, schon gar keine fieseligen kleinen. Auch Bodys für den Minimensch nicht. Die kaufe ich gebraucht. Das ist auch nachhaltig und kostet mich erheblich weniger Nerven. Ich nähe auch so gut wie nie Heimtextilien. Vorhänge gibt es einfach keine und Kissen müssen halt jetzt einmal für immer reichen. Fertig. Ich habe also eigentlich im engeren Sinne keinen Anspruch autark zu sein. Ganz offenbar habe ich nicht prinzipiell vor ALLES selbst zu machen. Trotzdem würde ich vermutlich nicht auf die Idee kommen, wenn ich einen neuen Rock brauche, einen zu kaufen. Oder z.B. einen Adventskranz. Was steckt da dahinter? Warum stresse ich mich mit manchem, und mit anderem nicht. Warum mache ich bestimmte Dinge selbst und andere nicht, von Ausstattung und Vermögen mal abgesehen. Das sollte man sich schon mal fragen.

Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich im Wesentlichen drei Gründe habe, Dinge selbst zu machen: 1.) Sie werden sehr viel besser, als gekaufte oder 2.) Sie sind dadurch sehr viel günstiger oder 3.) Sie sind sehr viel nachhaltiger. Bei Kleidung für mich und ein Stück weit auch bei der für den Minimensch ist es einerseits der erheblich bessere Sitz und andererseits der Wunsch, keine furchtbar ausbeuterischen Produktionsbedingungen in den Herstellerländern von Kaufkleidung zu unterstützen. Beim Brot und auch beim Adventskranz spielt der Preis eine entscheidende Rolle. Ein gutes, handwerklich gebackenes Vollkornbrot, ein schöner, individueller Adventskranz aus einem Fachgeschäft haben einen Preis, den ich deutlich unterbieten kann. Natürlich immer vorausgesetzt, ich gehe davon aus, dass ich durch die Zeit, die ich hineinstecke zumindest keinen Verlust an Lebensqualität, im Idealfall aber einen Gewinn, im Sinne von Entspannung und Spaß habe. Dinge, die ich nur unter großer Aufopferung selbst machen kann, wie z.B. Taschen, werde ich lieber kaufen. Dinge, die selbst gemacht schlechter sind als gekauft werde ich auch lieber kaufen. Sofern ich das mit meinem Gewissen vereinbaren kann, sonst werde ich es vielleicht einfach lassen, sie haben zu wollen.

Wie ist das also nun mit der Arbeitsteilung? Verschwende ich meine Zeit an das selbermachen? Ich denke nein. Einerseits, weil ich die Zeit, die ich mit dem herstellen von Dingen verbringe in aller Regel durchaus als wertvoll empfinde (von sperrigem Mantelfutter mal abgesehen, aber da weiß ich, dass der Mantel wenn er fertig ist das wieder aufwiegt). Andererseits, weil ich eigentlich durchaus bereit bin, Dinge andere machen zu lassen. Z.B. würde ich eher eine Haushaltshilfe meine Wohnung putzen lassen, als auf das Nähen meiner Kleidung zu verzichten. Ich weiß nämlich, dass die Haushaltshilfe das besser und schneller machen würde als ich, und ich kann sicherstellen, dass sie faire Arbeitsbedingungen und einen fairen Lohn hat. Demgegenüber kann ich mir bessere Kleidung machen, als ich kaufen kann und nur mit großem Aufwand sicherstellen, dass sie unter fairen Bedingungen produziert wurde, wenn ich sie kaufe. Ich bin mir meiner begrenzten Zeitressourcen schon bewusst und habe da durchaus Prioritäten, die besagen: Ich mache nicht alles selbst um des selbermachens willen. Aber ich mache alles selbst, was ich gern selbst machen möchte und mit vertretbarem Aufwand kann. In diesem Sinne werde ich mir jetzt eine schöne Handtasche aussuchen und zu Weihnachten wünschen, damit ich dafür Zeit habe, mir einen Winterferien-Pullunder zu stricken.

12 Gedanken zu “Ist selbermachen Stress?

  1. Nastjusha schreibt:

    Ich unterschreibe alles, was du hier schreibst. Absolut. Ich mache in ungefähr selbem Maße wie du Dinge selber: Brot habe ich momentan aufgegeben, und was Bodies und Taschen angeht, bin ich ganz bei dir. Außerdem wird es dieses Weihnachten weniger Selbstgemachtes geben als die Jahre zuvor (Seife ist ausgefallen, und überhaupt wird die Zeit knapp). Beim Selbermachen bin ich ziemlich egoistisch geworden (Flickarbeiten für die Kinder mache ich noch und ca. 1 Teil pro Jahr für den Gatten), denn für mich ist es genau wie du schreibst: Kosteneinsparung und vor allem Ausdruck meiner selbst. Mittlerweile habe ich einen Stil entwickelt, den ich so nur leben könnte (in Design und Qualität), wenn ich pro Teil das 10fache oder noch mehr ausgebe. Insofern ist der Druck schon hoch, weil ich mir außer Schuhen, Unterwäsche und Shirts/Feinstrick keine Klamotten mehr kaufe. Dass das alles auch noch nachhaltiger und wertiger ist, ist klar. Zugegebenermassen kommt durch diese Ego-Näherei vieles zu kurz. Aber wie bei dir liegen bei mir die Prioritäten nicht zuallererst auf einer blitzblanken Wohnung. Da wir keine Putzfrau haben, schaut´s hier manchmal ganz schön wild aus…
    Wenn man alles selbst machen will, stresst das ziemlich. Ich hatte Zeiten, wo ich noch viel mehr selbst gemacht habe, und war sehr gehetzt. Nicht gut. Deshalb habe ich noch mehr „abgegeben“ und versuche Geschenke über´s Jahr verteilt zu machen, sodass ich zum Jahresende irgendwie hinkomme. Und manche Dinge gehen ja recht schnell (wie z.B. Musiksampler zusammenstellen – ICH brauche zu Weihnachten um die 40 Rohlinge! ;-).
    Liebe Grüße und entspann dich, es ist doch auch alles sehr erfüllend, wenn man es nicht übertreibt,
    Nastjusha

  2. Dreikah schreibt:

    Du sprichst mir sowas von aus der Seele. Gerade weil ich mittlerweile beim Nähen weiß, was ich alles machen könnte, setzten mich meine Ideen und die herumliegenden Stoffberge im Moment auch eher unter Druck. Zudem muss ich in manchen Sew Alongs zu lange für mich vorausplanen und nicht so nach Lust und Laune nähen. Das wird sich jetzt wieder ändern, ich werde mal entrümpeln in meinem Kopf.
    Bei allen anderen Dingen frage ich mich hab ich dazu Zeit und vor allem Lust das selbst zu machen. Außer den üblichen fotokalender gibts es hier schon lange keine Weihnachtsgeschenke und selbstgemachten eh nicht. Tja und Kindern sollte man in einem gewissen Alter nichts selbstgemachten schenken, das geht dann nach hinten los. 🙂
    Danke, dass du deine Gednaken für uns aufgeschrieben hast, sie werden mich weiter bewegen.
    Und aus Zeit und Lustgründen werde ich die paar Tippfehler nicht korrigieren, denn das geht auf dem ipad gar nicht und der Text verschwindet garantiert wieder.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag.
    LG karin

  3. Mareike schreibt:

    Ich habe noch 2 Pro-Argumente: 1. Was ich selber gemacht habe hat sonst keiner, nur ich. Die Individualität ist mir wichtig. 2. Das Gefühl wenn etwas fertig ist ist so unbeschreiblich schön! Vor allem, wenn ich mal Wochen- oder sogar Monatelang an einen Projekt sitze ist dieses „Hach-Fertig-so-Schön“-Gefühl so wundervoll! Das ist schon eine kleine Droge 😉

  4. Mondenkind schreibt:

    Ich denke, diese Gedanken gehen jedem, der such durch seine Werkeleien schnell unter Stress setzen lässt, einmal durch den Kopf. Ich verzettel mich auch regelmäßig, verpasse Deadlines für selbstgemachte Geschenke oder bin total übermüdet, weil ich bis in die Nacht hinein noch etwas fertiggebastelt habe. Ich finde es schön, dass du zu dem Schluss kommst, dass es das Selbermachen trotzdem wert ist. Denn so oft sich mein Freund auch beschwert, dass ich mir viel zu viel vornehme, entspannt es mich trotzdem meistens und bringt Spaß, Dinge selbst zu machen, auch wenn die kurzen Stressmomente manchmal nicht zu verleugnen sind. Aber das liegt nicht am Selbermachen an sich, sondern oft einfach an schlechter Zeitkalkulation. Deshalb versuche ich jetzt zumindest den Anteil an selbstgemachten Geschenken deutlich runterzuschrauben, dann kann ich ohne Deadlines nur entspannt für mich werkeln. Und vielleicht wird das bei mir dann irgendwann doch auch mal was mit dem Wintermantel ;)…

  5. BESTRICKEND UMGARNT schreibt:

    Hach, wie ich deine Gedanken kenne! Vor allem die Weihnachtsgeschenke-Gedanken gehen mir gerade täglich durch den Kopf. Es stresst mich, aber irgendwie habe ich dann doch den Ehrgeiz, zumindest einige Geschenke selber zu machen – teils weil schöner/individueller/persönlicher, teils auch, weil es bei der Menge der Geschenke (ein bisschen) Kosten spart, aber eher ersteres. Und ja, Nachhaltigkeit ist auch ein Grund meiner Selbstmacherei. Aber stressen tut’s einen dann halt doch immer mal, hauptsächlich, weil ich immer zu spät anfange …
    LG, M.

  6. faedchen schreibt:

    Ich habe mir letzte Woche genau die gleichen Gedanken gemacht, da auch hier plötzlich immer mehr der Stresslevel und nicht der Spaßlevel stieg.
    Mein Wintermantel hängt nur fast fertig gesäumt da, und bevor der nicht fertig ist, möchte ich eigentlich nichts neues mehr anfangen. Trotzdem musste natürlich noch schnell das Stoffwechselprojekt dazwischengeschoben werden, obwohl mich der eine Stoff vom Devetex anschreit, dass er ein Weihnachtskleid werden möchte…
    Ich habe für mich mittlerweile herausgefunden, dass mir am Nähen das Ergebnis am Wichtigsten ist und deshalb gehe ich auch mit neuen Schnitten oder mit Stoffmustern auch keine Risiken mehr ein – ich ärgere mich nämlich wirklich, wenn ich das fertige Teil dann doch nicht mag 😦
    Die Teile die zu mir passen, liebe ich aber heiss und innig und wäre wahrscheinlich nie in der Lage, die genau so zu kaufen (bzw. zu finden).
    Und beim Thema Adventskranz stimme ich dir voll zu! Den wollte ich letztes Jahr aus Zeitgründen erstmalig kaufen und habe vor dem Preisschild Schnappatmung bekommen!!
    Leider fällt die Weihnachtszeit bei mir (wie bei vielen anderen auch) mit dem Jahresend-Wahnsinn im Büro zusammen, daher beschränke ich mich da wirklich auf das Wesentliche.
    LG, C.

    • siebenhundertsachen schreibt:

      Ich hab lang im Blumenladen gearbeitet und die Preise sind durchaus gerechtfertigt, reich werden Floristinnen eher nicht . aber es ist halt wie mit Kleidung auch, die Qualität und Individualität, die man selbst herstellen kann, kostet halt, wenn man jemand anderen dafür bezahlt .

      • faedchen schreibt:

        Ja, das weiss ich durchaus auch zu schätzen, deshalb habe ich ja auch da geschaut. Dann war aber mein „kann ich auch“-Gen stärker. .. Und jetzt treffe ich mich gleich mit einer Freundin zum Kaffee und Kranzbinden 🙂
        Lg und schönen ersten Advent, C.

  7. Elke schreibt:

    Sich einzugestehen dass nicht alles perfekt sein kann ist doch schon mal ein guter Ansatz. Und Dinge abgeben und reduzieren hilft. So habe ich dieses Jahr das erstemal zum Geburtstag Essen kommen lassen. Wusste gar nicht dass man mit „sowenig“ Vorbereitungsarbeit so schön feiern kann. Oder wenn Besuch kommt geh ich auch mal hier in der Nachbarschaft zum Bäcker und kaufe süße Teilchen. Sowas hätte mich früher in meiner Koch- und Backehre gekränkt, aber irgendwo muss man sich bisschen Freiraum schaffen. Plätzchenpläne zu Weihnachten? 2 Lieblingssorten und Lebkuchen. Genügt auch und verschenkt werden nur welche an die Mama mit dem gebrochenen Arm, die Anderen dürfen selber backen. Heilig Abend und Sylvester wird bei uns gefeiert und der Besuch darf Essen mitbringen und eine nicht gestylte Wohnung erwarten, denn schließlich hab ich nicht soviel Zeit 🙂 ich muss noch ein Kleid nähen, auf den Weihnachtsmarkt gehen, Geschenke basteln, mit dem Kind zur Krippenspielprobe, … ich glaube wir brauchen alle etwas Stress. Kaum Einer hat ihn nicht, jeder packt sein bisschen Freizeit übervoll. Wenn dabei was erfreuliches wie leckere Gurken oder selbstgenähte Kleidung rauskommt ist doch prima!
    Lieber Gruß
    Elke
    Ich habe einen fertig gebundenen Kranz gekauft 🙂 Lieblingskerzen besorge ich morgen, Sterne zur Deko dafür haben das Mädchen und ich heute Abend begonnen zu basteln.

  8. Frau Lohse schreibt:

    Du hast den wichtigsten Punkt schon angesprochen. Faire ArbeitsBedingungen. Und genau den sollte jede Selbermacherin wohl auch bei sich selbst ansetzen.

    Ich habe mich in den letzten zwei Jahren auch mit Dingen unter Druck gesetzt, die ich nun ganz für mich gestrichen habe und plötzlich kam die Lust von ganz alleine wieder.

    Mein aktuelles StressProjekt ist die Winterjacke für den Mann an meiner Seite. Es gibt einfach kein fertiges schnitt Muster, dass ich benutzen könnte. Insofern muss ich alles selbst machen. Aber wenn sie erst zum nächsten Winter fertig wird, ist es noch früh genug. Der Schrank gibt Reserven her und ich werde immer mal wieder daran arbeiten. Habe mir damit also den druck genommen, dass ich das jetzt fertig stellen muss und damit hoffe ich auch, die Lust an dem Projekt nicht zu verlieren.

    Beste grüße.

  9. drehumdiebolzeningenieur schreibt:

    Das meiste hast du oder meine Vorkommentatorinnen ja schon gesagt.
    Trotzdem kriege ich es in meinem Kopf immer schwerer hin, Dinge, die ich selber machen könnte, zu kaufen. Das ist total verrückt. (Außer bei der Hausarbeit, da bin ich konsequent: So weit es geht, kaufe ich diese Dienstleistung ein).

Danke für deinen Kommentar! Ich freue mich sehr darüber!

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