Me made Mittwoch – Weihnachtsoutfit

Ich habe heute einen home office Tag und trage (und zeige) mein Weihnachtsoutfit, das ich noch gar nicht verbloggt habe. Für ein Weihnachtskleid war Ende des letzen Jahres keine Zeit und Lust da, aber einen weihnachtlich-roten Rock habe ich mir im Dezember schnell genäht und auch am Heiligabend getragen.
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Ich mag rote Kleidung eigentlich sehr gern, als Kombifarbe zu rot fällt mir aber immer nur grau und schwarz ein. Ich bin ja eigentlich grundsätzlich eher monochromatisch gekleidet, finde das aber manchmal schade. Dabei passt auch marine und lila sehr gut zu rot. Daher hab ich mir ein passendes blaues Punkte-Shirt genäht, damit ich mich erinnere, nicht immer nach einem schwarzen zu greifen, wenn ich zukünftig diesen extrem alltagstauglichen, kuschelig warmen und schönen roten Rock trage.
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Der Rock ist wirklicht nichts besonderes. Mir war dieses Jahr zu Weihnachten sehr viel mehr nach Entspannung denn nach Glitzer. Ein halber Teller nach eigenem Schnitt ist da eine sichere Bank. So lebt der Rock vom tollen Stoff. Ein dicker Wollstoff mit schräg verlaufendem Webmuster, der bei Alfatex „Shetland-Wolle“ heißt. Lotti hat bei der Annäherung aus dem gleichen Stoff in tieforange einen gar traumhaften Mantel genäht. Ich habe meinen Meter für 8,90 Euro im Herbst gekauft, als ich auch den Stoffwechsel-Stoff für Constance ausgesucht habe und fand ihn schon da sehr weihnachtlich. Kombiniert habe ich ihn mit einem rot-gemusterten Patchworkstoff und blauem Schrägband am Saum.
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Das Shirt ist nach meinem Standard-Shirtschnitt, einer sehr stark angepassten Variante, des Deer-and-Doe-Plaintain-Tops. Ich habe den Schnitt mit gut sitzenden Kaufshirts verglichen und danach das Armloch verkleinert, die Taille verschmälert und es insg. gekürzt. Der Stoff ist von stoffkontor.eu – ein Baumwoll-Stretch-Jersey, der sich sehr angenehm trägt.
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FrauCrafteln zeigt heute auch ihr Weihnachtskleid, das sich auch als Alltagsheld entpuppt hat und auch rot ist, na sowas. Ich grüße fröhlich hinüber, schicke euch alle zur MeMadeMittwoch-Seite und Bestaunung der selbstgenähten Outfits des heutigen Tages und gehe dann mal zurück an den Schreibtisch.

AnNÄHerung 2015

Dieser Post wurde in Etappen über einige Tage geschrieben.

Während ich deutlich zu spät, stark übermüdet und kopfschmerzig unterwegs ins Büro bin, wo ich dann wohl ohne Vorbereitung meine Vorlesung halten werde, lasse ich das Wochenende in Bielefeld Revue passieren. Schön war’s!
Nachdem ich letztes Jahr das kleine Stillkind noch nicht allein lassen konnte und nur sehnsüchtig die Berichte las, konnte ich dieses Jahr dabei sein. Juchu!

Für Vorbereitungen hatte ich nicht allzu viel Zeit, die Woche war vollgepackt mit Wohnungsbesichtigungen, Arbeit und organisatorischen Herausforderungen. So kam ich Freitag, dank einer „Kuppelstörung“ am Bahnhof Hamm, verspätet, müde und irgendwie derangiert, mit nur halb zugeschnittenen Projekten und ohne passendes Nähgarn mitten während des Abendessens an. Und brauchte erstmal etwas Ankommzeit. Ich kannte, für mich ungewohnt, ca die Hälfte der Teilnehmerinnen nicht, und habe es wohl auch nicht geschafft mit wirklich jeder länger zu reden. Aber die Mischung aus quatschen und nähen ist mir gut gelungen, finde ich. Nach der Vorstellungsrunde musste ich mich ziemlich aufraffen, überhaupt an die Maschine zu gehen. Zu müde und erschlagen. Dass ich mich doch aufgerafft und noch richtig warm genäht hab, war gut. An der Bügelpresse gab es ja dennoch Gelegenheit, sich aufs angenehmste zu verquatschen und so ausreichend Pausen zu haben. Und auch als ich nicht mehr konzentriert arbeiten konnte, gab es noch viel zu bereden.
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Am Samstag habe ich mich richtig warm genäht und war am Abend gegen 22 Uhr tatsächlich mit meiner Version von Simplicity 2403 komplett fertig. Und das obwohl ich den Rock trennen und alles was ging raus lassen musste, weil der enge Rock und meine Hüfte nicht so ganz gut miteinander harmonierten. Ein bisschen eng ist es immer noch, aber damit kann ich leben, denn es ist nicht unbequem. Und wunderschön.
Zwischendurch habe ich gern Robson-Coat-Beratung geleistet, über alles mögliche Näh-spezifische und weniger nähbezogene gequatscht und staunend betrachtet was andere so fabrizierten. Ich saß in bester Gesellschaft und lernte ganz nebenher mit, wie Paspelknopflöcher gemacht werden und ließ mir von der <3-Lotti sowohl Tulpenärmel als auch magische Futter-an-Reißverschluss-Maschinennähung erklären. Und neue Nähfüßchen konnte ich auch noch abstauben (danke Chrissy). Unsere Nähinsel war für mich absolut perfekt zusammengestellt und die „Rückennachbarinnen“ passten da auch noch super dazu. So eine schöne wohlwollende und anregende Umgebung.
Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie wohlwollend und dennoch ehrlich der Umgang unter nähnerds ist. Wie vertraut wir schnell sind, wie mühelos wir Gesprächsthemen auch fernab von Fachsimpelei finden. Und wie toll nerdig es gleichzeitig zugeht (Füßchenschwärmerei, ein Füßchen-Schrank mit Plexiglastür, ein Dampfkleiderständer oder wie immer das heißt, ein Dinosaurier-Bügel-Ei, …). Ich habe mich sehr gefreut einige „internetaltbekannte“ persönlich kennen zu lernen, andere bereits persönlich bekannte wiederzutreffen und einige mir gänzlich unbekannte neu kennenzulernen. Gefühlt hatte ich viel zu wenig Zeit mit allen ins Gespräch zu kommen, aber andererseits hatte ich auch seit sehr langer Zeit nicht mehr die Gelegenheit lang am Stück konzentriert zu nähen und so habe ich mich hier um ein sowohl-als-auch bemüht und mich auf ein Wiedertreffen verlassen. Gegen 22 Uhr am Samstagabend konnte ich mit fertigem Kleid dann auch entspannt die Nähmaschine ausmachen und noch ein paar Stunden quatschen. Zu zweit oder in größerer Runde war es eine große Freude die Zeit zu vergessen und ein paar Prosecco zu trinken, über dies und das und jenes zu reden und Stoffe aus Verl zu befühlen.
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Den Sonntag begann ich noch einen Rock nach Butterick 6060, allerdings war ich nur so halb konzentriert, verblieb erst lang im Zimmer mit den beiden tollsten Zimmergenossinnen dann am Frühstückstisch und danach an der Bügelpresse, die ohnehin stets für eine kleine Runde Plausch gut war. So nähte ich zwar die Rockbahnen zusammen und den Reißverschluss ein, der ging aber bei der Anprobe kaputt und dann hatte ich auch nicht mehr recht Lust. Stattdessen bestaunte ich noch ein paar fertige und fast fertige Kleidungsstücke und ließ mich etwas treiben, packte meine Sachen und fuhr etwas früher als die anderen zusammen mit Monika zum Bahnhof um rechtzeitig zur Nachmittagsschicht beim Minimensch zu sein.
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Leider war ich an beiden Abenden früher im Bett als viele andere. Hier forderte dann doch das derzeit anstrengende Real Life seinen Tribut, zumal ich recht zuverlässig zur „Kind-wach-Zeit“ um 7 wach im Bett lag und daher nicht wirklich was vom „ausschlafen können“ hatte. So habe ich Musik und Tanz wohl zweimal verpasst und auch kein Foto von stimmungsvoller Nähmaschinen-Beleuchtung. Dafür habe ich das Wochenende überlebt ohne krank zu werden und die darauffolgende Woche semi-komatös hinter mich gebracht, mehr war dieses Jahr nicht drin.
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Die fertigen Kleidungsstücke kann ich leider noch nicht zeigen, dem Kleid fehlen noch Knöpfe, der Rock hat sich als zu weit rausgestellt und muss nun noch enger gemacht und gefüttert werden, ich hoffe, das schaffe ich noch bevor ich die Nähmaschinen in einen Umzugskarton verpacke.
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Es bleibt ein riesiger dicker Dank an die drei formidablen Organisatorinnen Frau Drehumdiebolzeningenieurin, Frau Mamamachtsachen und Frau Alle Wünsche werden wahr. Die tolle Erinnerung an ganz viel nähnerdflausch. Die Erkenntnis, dass ich noch viel lernen kann, aber auch viel helfen. Die immer wieder riesige Begeisterung, wie wundervoll offen, herzlich, ehrlich und wertschätzend unsere „Community“ ist. Große Freude über das persönliche Treffen mit Lotti und Chrissy sowie Frau Pepita, das nun wirklich jeweils schon lang überfällig war, das Wiedertreffen mit so vielen anderen und das neu kennenlernen insb. von Pott-Bloggerin-Genossin Birgit und anderen und auch einigen der nicht-bloggenden Teilnehmerinnen. Und die große Hoffnung auf mehr davon. Dieses Wochenende war für mich eine gute Auszeit nach und vor sehr unruhigen Zeiten, ein letztes langes Date mit meiner Nähmaschine, die in nächster Zeit wohl eher stiefmütterlich behandelt werden wird und einfach auch eine tolle Erfahrung. Alle, mit denen ich mich nur kurz unterhalten konnte, sehe ich ja dann sicher spätestens nächstes Jahr, oder?

Kinderkram

Ich habe etliche Blogposts „nachzuholen“, also Fotos gemacht und keine Zeit gehabt den Beitrag zu schreiben, oder einen Gedanken irgendwo notiert und dann keine Ruhe gefunden, ihn auszuarbeiten. Ich beginne jetzt einfach mal mit den einfachsten Posts.

Auch in den letzten Monaten habe ich, natürlich, für den Minimensch genäht. Ich nähe hauptsächlich Hosen, weil ich es da sehr schwer finde, welche zu finden, die unseren kleinen Federgewicht gut passen. Pullis gehen besser und Bodys finde ich einfach zu nervig zu nähen, und die sieht ja auch keiner.

Seit der Minimensch läuft, sind Jerseyhosen natürlich nicht mehr so gut, weil er auch draußen und überall selbst laufen darf (& soll, der Kinderwagen wird hier nur sparsam benützt) und sich also auch mal hin setzt hier und da.

Neben meinem Lieblingslatzhosenschnitt, der Strampelhose von klimperklein, die leider nur noch bis Gr 92 geht und uns also in ca 3 Monaten verlässt, habe ich nach Schnitten für normale Cordhosen und Jeans gesucht.
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Ich wollte gern Hosen, die Bewegungsfreiheit bieten, einen Gummi- oder Jerseybund haben und möglichst wenig Schnickschnack.

Fündig geworden bin ich in der Knippie, der Kinder-Ausgabe der Knipmode. Einmal in der Frühjahrsausgabe 1987 und einmal in der Frühkahrsausgabe 2012. Man sieht an den Hosen sehr schön, dass auch die Kindermode gewaltig Trends unterworfen ist. Hier einmal 1987:
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Und 2012:
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Die Pumphose aus den 80ern ist im Alltag erheblich Kinderbewegungsdrang-freundlicher und auch wärmer. Ich habe statt Gummizugbund einen Jerseybund genäht, ich habe den Eindruck, der Minimensch trägt das lieber. Der Stoff ist ein Rest vom Dachboden meiner Mutter und war mal ein Mantel meiner Schwester, als sie ca. 4 war.
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Der Minimensch liebt aber auch die schmale Hose, wegen der Eulen-Applikationen. Der Eulenstoff ist aus Dänemark und war ein Geschenk meiner Mama. Der Jeansstoff war mal eine Herrenjeans.  
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Auch hier habe ich den Gummizugbund durch einen Jerseybund ersetzt. Die Eingriffstaschen, die im Schnitt vorgesehen sind, hab ich weggelassen, was soll der Minimensch denn mit einer halben Million Taschen? Ich finde die Passe oben hinten sehr schön und auch prakisch, um den Windelpo gut unterzubringen. Die Beine finde ich allerdings etwas schmal, sie schränken z.B. im Schneidersitz ein.

Ich habe nach beiden Schnitten modifiziert noch weitere Hosen genäht, schmalere Beine bei der Pumphose und weitere bei der modernen Hose mit der Passe aus der 2012er-Knip.

Einmal Pumphose, moderat aus alter Jeans von mir mit Ringelbündchen.
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Einmal Passen-Hose mit weiterem Bein aus Wolltartan mit Jerseyfutter.
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Und einmal die Passen-Hose mit weiterem Bein ganz schmucklos aus einer Umstandsjeans. Das war die Weihnachtshose des Minimensch.
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Das war 2014 – danke tschüss und auf ein Neues!

Mein Jahresrückblick kommt dieses Jahr spät und evtl. wird er auch eher kurz. Das Jahr 2014 hat sich auf die letzten Tage nochmal richtig ins Zeug gelegt und uns mit Stress, schlechten Nachrichten und Krankheit so richtig geflutet. Da war für Weihnachtswünsche, Rückblicksposts oder ähnliches keine Zeit und vor allem auch keine Energie. In den letzten Wochen hatten wir beide, insbesondere aber Herr Siebenhundertsachen, sehr sehr viel Arbeit, viele Termine zusätzlich zum üblichen Vorweihnachtsstress, den man sich jedes Jahr wieder gar nicht machen will und dann ist er doch da. Ich war schon Mitte Dezember sehr urlaubsreif und froh nicht noch ein Weihnachtskleid begonnen zu haben. Außerdem ereilte uns dann noch kurz vor Weihnachten eine Todesfall-Nachricht aus der Familie, dicht gefolgt von einer Kündigung für unsere Wohnung und einem ziemlich miesen grippalen Infekt über die Feiertage. So waren dann alle Besuchs- und Reisepläne obsolet und wir kränkeln (Mann und Kind mit teils sehr hohem Fieber) uns nun so durch die Woche zwischen den Jahren, eine Woche, die für mich immer einen besonderen entspannten Zauber hatte. Im Real Life und in meinen Timelines kam es mir so vor, als seien alle in ähnlicher Verfassung, krank, genervt, gestresst, gründlich fertig mit diesem ablaufenden Jahr. Der vorherrschende Eindruck ist also: 2014 hau bloß ab.

Gefühlt war 2014 voll von Regen, viel zu kalt. Ich war abgehetzt und gestresst, ständig nur im Kampf mit langen lange To Do Listen. Lieben Menschen in meiner Umgebung sind sehr doofe Dinge widerfahren. Es gab keinen Sommer, dafür ein paar Frust-Kilos und unreine Haut. Ich hab gefühlt nichts so richtig, alles nur halb geschafft. Aber eine Sichtung der Fotos aus diesem Jahr, sowohl hier in der Blog-Mediathek als auch beim Erstellen des jährlichen Fotobuchs (natürlich auf den allerallerletzten Drücker) ergibt durchaus ein sehr viel positiveres Bild. Tatsächlich sieht man viel Sonne. Wenn wir auch meist für die Jahreszeit irritierend warm angezogen sind. Es gibt sehr viele Bilder vom glücklich im Garten matschenden Minimensch. Von Erntesegen und Blumenreichtum. Von leckerem Essen und Gebäck. Und von einigen genähten Lieblingsstücken. Von zwei schönen entspannten Urlauben im Mittelgebirge und -klar- auch viele von kindinduziertem Chaos. Aber das ist gutes Chaos.

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Das Jahr war für mich bestimmt vom hereinwachsen in die Vereinbarkeit, für uns vom suchen nach ausgewogener Verteilung von eigener und gemeinsamer Zeit, Arbeitszeit, Familienzeit und Freizeit. Wir sind da, glaub ich, auf einem guten Weg, auch wenn natürlich ständig und immer neu nachjustiert werden muss. Wir haben viel viel wertvolle und tolle Unterstützung erfahren, durch unsere Eltern und Geschwister und auch durch wirklich liebe und kompetente Babysitterinnen. Auch das ist ja viel wert. Zu merken „puh, das ist verdammt knapp alles, man jongliert da mit verdammt vielen Bällen, aber wir sind nicht allein.“

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Auch hatten wir beide recht grundsätzliche, richtungsweisende berufliche Entscheidungen zu treffen. Ich musste mich hier ganz genau fragen, was ich eigentlich will und zu welchem Preis. Das war für mich vor allem deshalb frustrierend, weil ich alle bisherigen Entscheidungen in meiner Ausbildung mit der Prämisse getroffen hatte, dass ich als Frau, auch mit Kindern, keinen Nachteil haben würde, nun aber doch einsehen muss, dass Familie haben in Bezug auf eine akademische Karriere sehr wohl ein Nachteil ist, es sei denn die Familie besteht aus einer Hausfrau und noch nicht schulpflichtigen Kindern. Es bleibt ein Gefühl von betrogen worden sein. Aber nur an schlechten Tagen.  Denn das nachdenken über die berufliche Zukunft hat mir auch deutlich gemacht, wie gern ich die Arbeit mache, die ich mache. Es mag stressig sein, alles unter einen Hut zu bringen und ungewiss, wohin mich das führt, aber ich gehe wirklich gern arbeiten und das tatsächlich an fast jedem Arbeitstag.

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Tatsächlich habe ich auch Dinge fertig gestellt. Sogar ziemlich viele Lieblingsstücke. Ich habe mir erstmals (in reverse order) einen Wintermantel, zwei Petticoats und ein Jackett genäht. Das hätte ich noch vor 2 Jahren kaum für möglich gehalten. Außerdem mehrere sehr schöne Kleider, einige Tellerröcke, zwei Trägerröcke und viele viele Kindersachen. Ich habe sogar ein Jäckchen gestrickt. Heureka.

 

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wpid-img_20140626_103110.jpg  wpid-P1060258.jpg Und in der Nähnerdwelt war das ein ziemlich tolles Jahr, finde ich. Ich war – wenn auch nur kurz – beim Bloggerinnentreffen in Bielefeld, wir hatten zwei großartige Stoffwechselrunden, die mir ziemlich viel Spaß gemacht, nur so mit Nähnerdflausch um sich geworfen und zwei tolle Kleidungsstücke eingebracht haben und den Abschluss bildete das Köln-Bielefeld-Treffen mit Stoffshopping in Krefeld. Ich habe viele tolle nähnerds (wieder) getroffen, sehr viele neue Blogs zu meinem Reader hinzugefügt und enger werdende Online-Freundschaften gehegt und gepflegt.

2015 wird, das ist nun ja schon sicher, für uns einen Umzug (und je nach Lage dann auch noch die Suche nach einem neuen Kitaplatz) bringen, eine räumliche Neuorientierung also. Ich hoffe, dass dafür beruflich etwas mehr Routine einkehrt und wir uns da so langsam eingrooven. An der Nähfront würde ich dann doch gern dem Probejackett nun mal ein Kostüm folgen lassen, auch Unterkleider und -röcke stehen auf der Liste. Und natürlich, ganz bald, schon ein paar Oberteile. Schnitte und Stoff sind da. Zeit allerdings gerade eher nicht so. Nunja. Ein paar Nähte hier und da schaffe ich ja scheinbar auch zwischendurch.