Me made Mittwoch: Lüla

Heute trage ich ein Standardoutfit in Standardfarbe: weiter Rock, Shirt, Strickjacke in lila.

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Der Rock ist im Herbst entstanden, der Stoff ist sowas wie denim in lila und aus viel Kunstfaser, zumindest ist er nicht so wirklich bügelfreundlich und glänzt verdächtig. Der Schnitt ist aus einer älteren Burda, die ich von Lotti leihen durfte, die einige viele tolle Versionen dieses Rocks hat. Es handelt sich um den Prototyp, der gut sitzt und tolle Taschen hat, aber aufspringende Knopflöcher im Bund. Ich habe inzwischen mit einem Druckknopf Abhilfe schaffen können und mache beim nächsten die Knopflöcher quer – also keine Blusen – sondern Hosenknopflöcher. Ist ja auch viel logischer am Bund und abwärts, nicht wahr? Und den nächsten Rock plane ich am kommenden Sonntag beim Nähkränzchen zu nähen, weswegen ich den Prototyp heute nochmal auf Herz und Nieren prüfe.

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Das Shirt ist im Rahmen von #projektbrotundbutter entstanden und wird quasi immer getragen, wenn es nicht in der Wäsche ist. Perfekte Farben. Der Schnitt ist Deer and Doe Plantain, genäht in Gr. 36 (also zwei Größen kleiner als Maßtabelle), weniger ausgestellt und kürzer, als im Original und mit leicht engeren Armlöchern.

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Die Jacke habe ich im Rahmen des Frühlingsjäckchen-Knitalongs 2014 gestrickt. Das Muster ist „Little Peacock“ (Link zu ravelry), die Form ist einer Kaufjacke nachempfunden. Also ich habe die Maschenprobe in Rippenmuster auf meinen Taillenumfang umgerechnet und dann das Strickstück immer auf die Kaufjacke gelegt und Abnahmen gestrickt, wo nötig, gestrickt habe ich von unten ohne Seitennähte und die Ärmel von oben mittels verkürzten Reihen direkt eingestrickt (Ich verlinke hier mal eine mögliche Vorgehensweise, ich mache es technisch etwas anders, aber das Prinzip ist immer das gleiche, jede Reihe werden weitere Maschen mit abgestrickt, das untere Drittel des Armlochs dann in einem Rutsch.) . Ich verabscheue zusammennähen und Fäden vernähen und stricke deshalb wann immer es geht ohne Nähte. Ich finde auch das sitzt schöner, die Passform lässt sich besser beurteilen und die Motivationshürde „zweites gegengleiches Vorderteil“ entfällt. Am Anfang hatte ich Puffärmel gestrickt, die fand ich aber dann doof und im Sommerurlaub  2015 habe ich die Ärmel nochmal aufgemacht und durch normale Ärmel ersetzt, jetzt mag ich die Jacke sehr.

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Geschlossen sieht sie zu Shirt und Rock eher bescheiden aus, aber ich zeige hier mal kurz Muster und Form. Das Muster ist wirklich sehr hübsch und strickt sich ziemlich locker weg. Die Wolle ist Drops Merino extra fine.
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Wiebke zeigt ein Jerseyknotenkleid und ist da sie in dieser Disziplin quasi DIE EXPERTIN der deutschen Nähbloggerinnenszene ist, ist das natürlich toll!

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