Sommerrock-Sewalong: Inspiration und Planung

Auf dem Me made Mittwoch-Blog gibt es diesen Juni einen Sommerrock-Sewalong in vier Teilen. Das passt mir sehr, denn ich habe auf meiner Urlaubsgarderoben-Liste noch drei Röcke stehen. Die nähe ich doch gern in Gesellschaft.

Ich habe zu Sommerrock an sich ein eher ein gespaltenes Verhältnis. Röcke mag ich einfach gern aus etwas griffigerem Material. Bei flatterigen Röcken bin ich immer sehr unsicher, welcher Schnitt. Im Sommer nähe ich am liebsten Kleider, im Winter dafür gern Röcke. Ausnahme: Maxiröcke, die mag ich sehr sehr sehr.

Ich habe zwei Maxiröcke so wie diesen, die mag ich, aber sie sind nicht unbedingt für jede Gelegenheit geeignet. Dann habe ich einige A-Linienröcke wie diesen. Die sind schön, aber nicht so vollkommen das wahre und auch schon einige Jahre alt.

Allerdings fahren wir im Sommer campen und da muss die Garderobe möglichst kombinierbar und klein zu verpacken sein. Da bieten sich Röcke mit jeweils mehreren passenden Oberteilen sehr an. Daher stehen mindestens 2 Röcke auf der Packliste.

Folgende Rockpläne habe ich so allgemein bis Ende Juli:

1. Lotti-Rock in Jeans: Die beiden Bahnenröcke nach Burda 5/2012 trage ich sehr gern und viel. Grund genug, noch einen zu ergänzen. Im Sinne der Kombinierbarkeit und auch weil es sehr schön ist, will ich gern einen Jeans-artigen Stoff nehmen. Chambray habe ich schon bei The Sweet Mercerie bestellt, aber er ist noch nicht hier. Dazu gibt es Punkte-Paspeln in blau-weiß. Nur Knöpfe muss ich noch suchen.

2. Noch ein Jeans-Bahnenrock, aber schmaler und aus Stretch-Denim. Ich habe einen sehr lang gehüteten Rock von H&M, der an der Hüfte eng anliegt und dann aber im Saum ausgestellt ist. Den würde ich gern nachbauen, als Schnitt werde ich wohl Simplicity 2451 nehmen. Der wird aber zu dick für den Hochsommer und kann deshalb vielleicht noch was warten.

3. Richtige Hochsommerröcke aus dünner Baumwolle. Da werde ich vermutlich irgendeine Variante Tellerrock nehmen, die Weite lege ich je nach Stoffstück fest. Vielleicht auch tatsächlich mal nur einen Viertelteller, das ist mir im Winter zu schmal.
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4. Eine Culottes. Jajaja, ich bin eher late Adopter was Hosenröcke anbelangt, die Nähnerds waren schon letztes Jahr dran an dem Thema. Aber irgendwie war ich immer nur halb bereit, das mal zu versuchen. Aber weil ich ja doch meistens irgendwann mal alles ausprobieren muss, liegt jetzt eine lila Baumwoll-Stretch-Gabardine bereit. Als Schnitt habe ich mir diesen aus der Fashion Style ausgesucht. Ich bin allerdings noch etwas in Schockstarre ob des angegebenen Schwierigkeitsgrades 4/4…
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Und da gemeinsam nähen dazu beiträgt, die Dämonen anzugehen, werde ich mit den Culottes im Rahmen des Sew-Alongs anfangen. Die sind zwar nicht direkt hochsommerlich – aber so werfe ich wenigstens nicht die Flinte ins Korn. Und einen Tellerrock aus Baumwolle kann ich auch mal zur Entspannung dazwischen schieben, wenn die Culottes gerade kritische Klippen zu umschiffen haben.

6 Gedanken zu “Sommerrock-Sewalong: Inspiration und Planung

  1. Angela schreibt:

    Ich würde mich vom Schwierigkeitsgrades der Culottes nicht abschrecken lassen. Werden da evtl. Paspeltaschen genäht? Das könnte den Schwierigkeitsgrad erklären. Dafür gäbe es im im Netz viele Anleitungen. Oder zur Not weglassen. Mir gefällt der Schnitt sehr. LG Angela

  2. Stefi schreibt:

    Boah, da hast du ja eine Menge vor. Viel Spaß beim Nähen vor allem von der Culottes! Den Trend lasse ich dann mal aus, obwohl dein Schnitt schon mal gut ausschaut! LG Stefi

  3. Elke Stamm schreibt:

    Ich bin ja Culottes – Fan und zu schwierig für dich ist sie bestimmt nicht. Einzig die schmale Hüfte würde mich etwas verunsichern. Ich bin gespannt was du zur Passform sagst.
    Lieber Gruß
    Elke

  4. bekraenzt schreibt:

    Einen flatterigen Rock für sehr heisse Tage aus dem obenliegenden blauweissen Stoff. Das kann ich förmlich vor mir sehen.
    Bin gespannt, wieviel / was genau du machst…
    LG

  5. Lucy schreibt:

    Auf die Knip-Culotte bin och sehr gespannt, ich habe die Tage gerade mal verschiedene Schnitte verglichen (hinsichtlich Länge, Saumweite, Punkt des Aufspringens der Weite) und bei diesem Schnitt hat mich das merkwürdige Foto im Heft etwas irritiert. Warum zeigen die das so, dass man die Proportionen gar nicht erkennen kann? In der Schnittzeichnung sieht sie ja gut aus, ich hoffe, in Wirklichkeit dann auch.

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