Anekdotische Evidenz: Vom Hintertür-Sexismus in den Wirtschaftswissenschaften

Dies ist ein Reblogging aus dem Milchmädchenblog:

Beyond Milchmädchen

Ausgerechnet jetzt, wo ich gar nicht mehr selbst in den Wirtschaftswissenschaften arbeite, kam beruflich eine Diskussion auf, die ich so ähnlich schon vor fast einem Jahr auf meiner Geburtstagsparty mal führte. Nämlich die Frage des Stands der Gleichberechtigung in den Wirtschaftswissenschaften. Lassen wir dabei mal kurz die Quote für DAX-Vorstände außer acht, da will ich erst gar nicht mit anfangen. Bleiben wir mal bei Wiwi als wissenschaftliche Disziplin.

Ich habe da schon länger eine auf anekdotischer Evidenz basierende Privatvermutung. Die besagt, dass gerade in Wiwi Gleichstellung sich oft ins Gegenteil verkehrt, also eher gegen die Frauen als für sie arbeitet. Auf einer Party im letzten Jahr diskutierte ich das mit anwesenden MINT-Menschen und in den letzten Tagen tauchte es in einigen beruflichen Gesprächen unverhofft wieder auf.

Also meine Erfahrung ist etwa diese:

Wirtschaftswissenschaften sind auf dem Papier ein zunächst relativ egalitäres Fach. Im Studium liegt der Anteil der Frauen bei…

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Sonntagssachen 27/2016

Ich erwachte gegen 6, weil der Mann neben mir schniefte und auf der Suche nach Tabletten herumwühlte – der erste Herbstinfekt schon da. Mein Schlafphasenwecker bescheinigte mir, dass es noch viel zu früh sei und ich zog in ein anderes Bett um, um noch eine Stunde schlafen zu können. Sonntagsfrühstück mit Milchhörnchen und Milchkaffee. Neuestes Lieblingsspiel: Stoffgeschäft. Zwischendurch die Wohnung gewischt. Und eine leckere Kaffeetafel gedeckt, Freundin Z. hatte sich zum Quatschen angekündigt. Picknick mit Teddy. Kontrollieren, ob die Kastanien schon fallen. Kürbissuppe, die erste dieses Jahr, indisch mit roten Linsen und dazu Chai. Als der Minimensch schlief noch eine Runde Pilates mit YouTube-Unterstützung.