Puh, was für ein Jahr!

In den letzten Jahren gab es hier eher keine Rückblicke und Vorsätze. Aber dieses Jahr steht schon so sehr raus, dass es mal gewürdigt werden muss.

Als ich im Januar auf der AnNÄHerung war, ging ich schon auf dem Zahnfleisch. Ein kleines Kind, ein Hauskauf, Arbeit, Rechtsstreit mit Mieter*innen … es war schon da wirklich viel. Nun. Es sollte über das Jahr eher mehr werden.

Ein Deckendurchbruch. Ein Berg Tapeten abgekratzt. Unheimlich viel Dreck weggemacht. Eine Wand gebaut. Und Müll entsorgt. Und verputzt. Geschliffen. Tapeziert. Gestrichen. Eine Etage Parkett geschliffen. Eine Etage Kork geklebt. Alles x mal geölt. 180 fucking Kisten gepackt. Einen Großteil davon auch schon wieder ausgepackt. Büsche geschnitten. Beete umgegraben. Einen Sandkasten gebaut. Mehr Schrott entsorgt. Möbel montiert. Und zwischendurch oft und bang den Kontostand kontrolliert. Riesige Vorhänge genäht.

Und auch: Eingewöhnung in der U3-Kita. Abschied im Kindergarten. Im Garten rumgehangen. Ein neues Fahrrad und ein Laufrad. Einschulung. 2 mal Magendarm für alle. X Erkältungen. 4 mal Bronchitis. Viel früher aufstehen als bisher. Schulwegüben. Weiterer Bringweg zur Kita.

Und noch: eine neue Mitarbeiterin. Arbeitszeit erhöht. Neue und andere Aufgaben. 3 Dienstreisen. Etliche Abendtermine. 4 Fortbildungen.

Etliche Podcastepisoden.

Aber dafür feiern wir Weihnachten in einem wunderbar schrulligen alten Haus mit Urwald-Garten rundrum. Und einem absolut zauberhaften Nähzimmer. Und das große Kind liest (keine Bücher, aber Instant Messages – lustig diese digital natives) und das kleine redet wie ein Wasserfall, kann alles *ALLEINE* und braucht schon fast keine Windeln mehr.

Nebenbei viele kleine Dinge in Sachen Nachhaltigkeit verändert: Kosmetikauswahl reduziert, viel mehr zu Fuß eingekauft, festes Shampoo und Duschgel und Zahnpasta eingeführt, Biokiste abonniert. Fast nur Geschenksäcke oder wieder benutztes Papier benutzt. Alles natürlich mit dem Gefühl, dass das leider gar nix bringt. Und auch noch viel zu wenig ist. Und wo kommt denn dieser ganze Plastikmüll immer her? Denn ja, an der Welt verzweifelt, immer und immer wieder.

Vieles ist auf der Strecke geblieben. Dieses Blog pflegen. Freunde treffen. Urlaub. Familie besuchen. Ausgehen. Yoga- und Sportroutine. Nähen. Marmelade. Einkochen. Brotbacken. Schlafen.

Das muss besser werden. So viel Vorsatz muss sein.

3 Gedanken zu “Puh, was für ein Jahr!

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