Sonntagssachen

Mit Elefant und Kuh beim Frühstück. Verschiedene Wäsche-Aggragatzustände abgearbeitet. Malersachen gepackt. Löcher zugespachtelt. Zurück vom Maleinsatz mit Waffeln vom Feuer begrüßt worden. Salat und Reste. Dreck vom Wochenende beseitigt. Gelesen.

Sonntagssachen 18/2019

Croissantfrühstück, leider ist der Milchschäumer noch nicht aufgetaucht. Geschraubt. Einen scheußlichen gelben Zierstreifen angeklebt. Und mit Fliesenlack bepinselt, Ergebnis leider unzufriedenstellend. Viele Kisten ausgepackt (mit tollen Helfern!). Einen Kindertisch montiert. Ikea-Puzzle. Leckerer Kuchen, den auch die Helfer mitbrachten.

Sonntagssachen 11/2019

Gefrühstückt. Mitteleuropäisches Palmensurrogat getragen. Kreativzeitschriften geschmökert. Weil alles gleich viel besser ist, wenn es Piraten-Maskingtape enthält, ein Haus-Renovierungs-Kanban gebastelt. Und täglich grüßt die Tapete, diesmal Esszimmer und zum Glück nur eine Schicht. Zwischendurch den aktuellen Naturstatus in der Garten-Wildnis betrachtet. Viel Tapete in Müllsäcke geräumt. Köstliche Käse-Lauch-Quiche gebacken.

Sonntagssachen 14/2018

Auch wenn es regnet muss der Status der Balkon-Sämereien sorgfältig kontrolliert werden – vor dem Frühstück, nur in Regenjacke und Schlafanzug – Gärtnern mit Herzblut. Frühstück. Maus. Während der Minimensch die Straße bemalen war, gemeinsam die Füße hochgelegt und geplauscht. Blumenmitbringsel. Das Tuch wächst sehr langsam vor sich hin. Einen Turnbeutel zugeschnitten und später auch genäht. Kässpätzle gegessen.

Sonntagssachen 33/2016

Ausgeschlafen dank Minimensch betreuender Oma. Frühstück mit Quittengelee. Im Auto gestrickt. Immer noch sooo viele Äpfel an den Bäumen und das kurz vor November. Bäume geschnitten. Rote Weinberge bestaunt. Tee getrunken, Kuchen gegessen und zugehört was der Minimensch derweil so gemacht hat. Gespielt, bzw beim Spielen assistiert. Spätzle mit Linsen gegessen. Wein getrunken und die Zukunft der Arbeit, der Bildung und der Rente diskutiert. 

Sonntagssachen 29/2016

Kaffee und Croissant zum Frühstück bei der Schwiegermutter. Der Minimensch blieb bei der Oma, der Mann und ich saßen früh im Auto, ich das Strickzeug in der Hand. An unserer Obstwiese angekommen ab ins gute Schuhwerk. Und beherzt durch ein Dickicht aus Weinreben und Brennnesseln gearbeitet. Und ein paar – wenige – Äpfel gepflückt. Derweil hatte der Mann ein großes Stück Buschland gerodet und ich konnte einen recht imposanten Haufen Gestrüpp aufschichten, genug Platz für eine Igel-Großstadt. Ganz schön erschöpft die Beine hochgelegt. Und zu guter letzt das glücklich spielende Kind wieder vorgefunden. 

Sonntagssachen 17/2016

imageBereits um 6.30, deutlich früher als üblich, kommt der Minimensch zu mir ins Bett gekrochen. Er hat unruhig geschlafen, weil wir allein sind diese Nacht und er Heuschnupfen hat. Ich war nicht direkt früh im Bett und bin wenig aufstehbegeistert, wir kuscheln also noch. Da wir zum Frühstück verabredet sind, kriegt nur der Minimensch Frühstück zuhause, während er Joghurt löffelt, trinke ich Tee und suche ein Brotrezept aus. Da wir noch gekochte Kartoffeln übrig haben, fällt die Wahl auf Möhren-Kartoffel-Brot. Das wird gleich angesetzt und bei der Gelegenheit auch der Sauerteig gefüttert. Und wenn man ja viel zu früh wach ist, kann man auch noch schnell das Bad putzen. Danach zogen wir uns an, holten Brötchen, der Minimensch bekam eine Waffel geschenkt und war somit dann in bester Laune und wir konnten zum Frühstück fahren. Nach Frühstück, Spielplatz und kleinem Nickerchen im Auto kehrten wir zurück und während der Minimensch ins Planschbecken springt, lege ich die Beine hoch und stricke. Irgendwann kommt dann auch der Mann wieder und saß mit uns im Garten, bis der familienweite Heuschnupfen zum reingehen zwingt. Dort bereite ich Käse-Blätterteigröllchen vor und ernte reichlich Salatzutaten. Nach dem Abendessen stricke ich noch eine Seriefolge lang und nähe ein-zwei Nähte am nächsten Sommershirt – Cabarita von Cake patterns. Das Brot kam schlussendlich sehr lecker aus dem Ofen.

Balkongarten-Stand: es sprießt und wächst

Inzwischen ist der Balkongarten schon gut gediehen. Ich habe Anfang Mai zwei Tomatenpflanzen und zwei Gurkenpflanzen eingepflanzt und auch die einjährigen Kräuter und die Blumen. Die Gurken habe ich leider einmal abends vor einer Frostnacht draußen vergessen und dann in der Folge versehentlich der einen überlebenden Pflanze den Stiel abgebrochen… nun werde ich also jetzt nach den Eisheiligen nochmal zwei Gurken nachpflanzen. Ansonsten gedeiht aber alles sehr gut.

Wir ernten schon ordentlich Pflücksalat, der Rucola schießt schon, auch der Spinat, da wird schon bald nachgesät. Die Salatmischung wächst toll, auch der Eichblatt. Da bin ich dieses Jahr sehr zufrieden. Ich dünge den Salat alle zwei Wochen und säe die Kästen etappenweise nach. Später im Jahr dann mit Feldsalat und Asiasalaten.
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Die 5 Erdbeerpflanzen haben alle Blüten und Fruchtansätze, die erste Erdbeere ist schon leicht rosa, ich hoffe, sie überlebt die Regenfront.
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Auch Radieschen haben wir schon einige geerntet, da säen wir auch nochmal nach.

Die Erbsen wachsen gerade fleißig in Richtung Geländer.

Minze, Rosmarin, Thymian und Bohnenkraut sind nach dem Winter super neu ausgetrieben. Leider hatte die Minze einen starken Lausbefall, so dass ich sie recht radikal beschnittem hab, um die Nachbarpflanzen zu schützen. Oregano, Basilikum, Petersilie und Schnittlauch haben wir Anfang Mai ausgepflanzt und ernten wir fortlaufend.
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Auch die Tomaten sind prächtig gewachsen und setzen Blüten an. Sehr gespannt bin ich, ob das Pflaumenbäumchen des Minimensch wohl tragen wird, toll geblüht hat es jedenfalls.

Derzeit bin ich sehr zufrieden, ein bis zwei Sommerblumen kommen wohl noch dazu. Dann muss ich mal langsam die Ferienbewässerung bedenken.

Balkongartenplanung 2: Stellplan, Saatgut, Pflanzkalender

Weiter geht es mit der Gartenplanung für das Balkonjahr 2016. Nachdem zu meinem letzten Beitrag noch einige sehr gute Vorschläge kamen, habe ich mir erstmal eine Liste aller Pflanzen gemacht, die ich gern hätte:
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Leider habe ich nicht für alle Platz. Unser Balkon ist nur knapp 3*1,5 Meter groß und wir nutzen ihn natürlich auch zum sitzen, grillen und mit Wasser planschen. Daher folgt auf der Liste als nächstes eine Aufstellung der Gefäße.
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Ich habe insgesamt 3 Meter Blumenkasten, die ich im Wechsel mit Nutz- und Zierpflanzen bepflanze. Hierin kann man gut Salat, Kräuter und Radieschen unterbringen. Zudem habe ich insgesamt sieben Hängetöpfe, die in Richtung innen am Geländer hängen. Auch hier gehen Kräuter und Salat prima. Auf dem Boden bringe ich dann nur noch einige Töpfe unter. Feste Plätze haben ein kleiner Pflaumenbaum, ein Olivenbäumchen und meine prima überwinterten Kräuter, die Minze und der Rosmarin, die schon fleißig neu ausschlagen. Damit bleiben nur noch 3-4 Töpfe für Gemüsepflanzen. Man könnte natürlich auch noch was in die Wand bohren, aber da haben wir schon eine Kleidertrockenstange.
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Ich habe also reichlich Platz für Salat und Kräuter aber nur übersichtlich viel Platz für weitere Gemüsepflanzen. Daher entscheide ich dann nach Priorität und Erfolgswahrscheinlichkeit. Für dieses Jahr plane ich eine Tomate, eine Gurke und Erbsen anzupflanzen.
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Wenn ich einmal über die Bepflanzung entschieden habe, folgt die Erstellung eines Pflanzkalenders. Hierzu kann ich gut meine Bücher konsultieren, die alle Pflanzkalender enthalten.

Ich säe Salat und Radieschen ab März und dann laufend nach, Blumen und Kräuter pflanze ich, wenn es dauerhaft über 10 Grad ist, also wohl erst ab April. Tomaten- und Gurkenpflanzen kommen erst nach den Eisheiligen Anfang Mai nach draußen.

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Knospen am Rosmarin 🙂

Gegen Mitte März habe ich Saatgut bestellt. In den letzten Jahren hatte ich Bio-Saatgut von Bingenheimer. Wegen der größeren Auswahl an Pflücksalaten, probiere ich dieses Jahr mal Dreschflegel-Saatgut aus.
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Der erste Kasten Radieschen ist schon gesät, Rosmarin und Minze ausgepackt, die Hängetöpfe stehen bereit für das neue Gartenjahr.
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