Sonntagssachen 6/2019

Der Minimensch war krank und schlief sehr lang also haben der Mikromensch und ich so rumgehangen und „gestrickt“. Irgendwann gabs dann doch Frühstück. Faltwäsche. Frühlingserwachen. Da das Fieber stieg, machten wir einen Ausflug in die Ambulanz, nix besonderes, wieder nach Hause. Bastelvorlagen für den Home Office Tag mit krankem Kind vorbereitet. Ein verspätetes Geschenk für die Reise fertig gemacht. Rotwein und Flickstapel.

Sonntagssachen 4&5 2019

Tja und schon wieder ging das posten unter.Dank wochenlang kranker Kinder (eigentlich monatelang wenn man mal ehrlich ist) geht hier gerade alles unter…

Also Sonntag vor einer Woche war so:

Gefrühstückt. Chaos beseitigt. Gestrickt. Lakritz vom Ausflug aus Holland mitgebracht bekommen, den der Mann und der Minimensch gemacht haben – ich war derweil mit dem kranken Mikromensch zuhause. Bündchenware sortiert, gerollt und besser verstaut. Und das Fach mit den Kinderstoffen komplett sortiert und gefaltet. Cultural appropriation Deluxe. Mich mit Sekt motiviert, endlich das Karnevalskostüm für den Minimensch zu nähen.

Und diesen Sonntag waren zwar alle wieder gesund, nachdem das aber große Teile der Woche nicht so war, waren alle auch sehr müde. Ich hab deshalb einfach vier Fotos vergessen zu machen…

Einen Vor-Snack für hungrige Nachkommen gerichtet. Etwas irritiert im Buttinette-Katalog geblättert und darüber sehr schön auf Twitter gelästert. Gefrühstückt. Einen Totenkopf gedrückt. Sehr viel an einem eiligen Geschenkschal gestrickt. Im Zoo gewesen, da aber nix fotografiert weil zu viel zu tun mit Kinder im Auge behalten und mit Freunden die neuesten Erkrankungen vergleichen. Dafür aber danach noch ein Buch über Zoobesuch vorgelesen. Nicht fotografiert: Kochen, lecker, Einlage aufbügeln, Wäsche machen.

Sonntagssachen 2&3 2019

Letzte Woche das posten vergessen:

Gefrühstückt. Gestrickt. Gekratzt. Sonne eingefangen. Weihnachten eingenistet. Persischen Reis mit rumänischer Paprika gegessen (passt nur geht so gut). Schnittmuster sortiert.

Und diesen Sonntag:

Brio bauen beaufsichtigt. Gefrühstückt. Mandarinenmarmelade gekocht. Hülsenfrüchteschrank sortiert und die Bohnen fein säuberlich nach Motten abgesucht. Wachstücher gemacht und aufgefrischt. Rosenkohl geputzt. Ein Wollwams für den Mikromensch genäht. Mini Skeins gewickelt.

Sonntagssachen 1/2019

Eine Maschenprobe gestrickt. Brötchen geholt. Gefrühstückt. Mandeln gebrannt. Und zu Brotaufstrich verarbeitet. Zum Ausgleich nach so viel Süßem einen scharfen Bohnen-Aufstrich fabriziert. Zugeschnitten. Falafeln und Fladen gebacken und verspeist.

Kalamata-Bratensoße

Bei den Weihnachtssachen erwähnte ich unter anderem, dass es zu den aufgebratenen Semmelknödel Kalamata-Sauce gab. Daraufhin wurden Rezeptwünsche laut, denen ich hiermit Nachkomme:

2 kleine Zwiebeln

2 EL Kalamata-Oliven aus dem Glas, abgetropft

1 EL Tomatenmark

Butterschmalz oder neutrales Öl

400ml Gemüsebrühe

1/2 Becher Sahne oder Pflanzencreme

Sojasauce

1 TL brauner Zucker

Salz

Pfeffer

Soßenbinder für dunkle Saucen oder einfach Speisestärke

Die Zwiebeln fein würfeln und in Öl/Butterschmalz leicht braun anbraten

Die Oliven in Ringe oder Würfel schneiden

Wenn die Zwiebeln Farbe haben, Zucker, Tomatenmark und Oliven kurz mitbraten, mit einem kräftigen Schluck Sojasauce, wer mag etwas Rotwein oder Sherry und der Brühe ablöschen

Köcheln lassen bis sich die Flüssigkeit reduziert hat, die Zwiebeln ganz weich sind, das dauert etwa 10 Minuten.

Sahne zugeben, kräftig pfeffern und nachsalzen

Anbinden

Schmeckt zu allem, zu dem man Bratensauce halt so isst: Knödel, Klöße, Kartoffeln, Kroketten, Nudeln…

Liebling 2018

Auf dem Me made Mittwoch-Blog wird heute auf die Kleidungsausbeute 2018 zurück geschaut und gleichzeitig übernimmt ein neues Team. Schön!

Ich habe 2018 gefühlt wenig, in echt aber recht viel genäht. Vor allem allerdings Sachen für die Kinder, für die bald ankommende Nichte und sogar für den Mann. Aber auch für mich ein paar schöne Sachen. z.B. Den Punkterock, das Geburtstagsoutfit, mein Weihnachtskleid und viele schöne Shirts und Blusen. Hier eine kleine Auswahl:

In der engeren Wahl für den Liebling des Jahres 2018 sind:

Platz 3 Die Ballerinabluse

Platz 2 Das Brombeerheckenkleid

Hab ich das etwa nicht verbloggt? Ich finde nur diese Collage und keine echten Blogfotos… tststs.

Platz 1 Das Petrol-Retrokleid

Und jetzt gehe ich Neujährchen backen und überlasse euch das stöbern in hunderten toller Kleider.

Das Nachweihnachtskleid 2018

Eigentlich hatte ich klammheimlich den Plan ein Weihnachtskleid zu nähen und zwar in Gänze an einem Nähtag kurz vor Weihnachten mit der Drehumdiebolzeningenieurin. Leider kamen verschiedene Krankheitsumstände dazwischen so dass ich nicht vor Weihnachten fertig wurde. Nun habe ich das Nichtstun zwischen den Jahren genutzt um mein Weihnachtskleid fertig zu nähen und es einfach heute zum einkaufen und Wäsche verräumen getragen. Da kam ich am Spiegel vorbei und machte kurz entschlossen schnell schnell Fotos.

Es handelt sich um eine Elisanna also einen Pattern-Hack aus Elisalex (oben) und Anna (unten) von By Hand London aus Wollstoff mit Tartan-Muster.

Den Stoff habe ich vor einigen Jahren von meiner Schwiegermutter bekommen. Er schien mir sehr weihnachtlich, aber ich hatte ordentlich Respekt vorm Karo-Zuschnitt. Deshalb wollte ich unbedingt möglichst wenig Nähte wo das Karo-Muster genau aufeinandertreffen muss. Außerdem war klar, dass kein Tellerrock geht, weil da das Muster auslaufen würde und mir ein Faltenrock zu stressig sein würde. Also habe ich mich für oben und unten Teilungsnähte entschieden.

Was mir irgendwie anders in Erinnerung war ist, dass die Nähte von Elisalex und Anna vor nicht aufeinander treffen. In meiner Erinnerung hatte ich das schonmal genäht und da passte es. Hm. Hinten passen die Nähte perfekt, tja. Das ist einer der Gründe warum ich das Kleid mit Gürtel trage obwohl mir das Muster-Matching an der Seite und der seitliche Reißverschluss gut gelungen sind. Ich mag aber auch einfach lieber eine klar sichtbare Taillenlinie. Deshalb nähe ich zumeist Kleider mit Taillenband.

Die Tasche in der Seitennaht beult etwas, aber vielleicht muss ich das nur bügeln. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Kleid, überlege aber, den Ausschnitt abzusteppen, weil das Futter trotz Understitchings rauskrabbelt.

Und damit einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Weihnachtssachen 2018

Eine kleine Auswahl: gestrickt, geschmückt, geschenkt, Bratapfelpunsch, Unglaubliche Ausmaße an Kinderchaos, neue Strickliteratur und ein sehr schöner Jahresplaner, Kekse, viele, nach Rotkraut mit Serviettenknödeln und Sojaragout, gab es am 2. Feiertag gebratene Semmelknödel mit Kalamata-Soße und Wintersalat, das Weihnachtskleid wird erst heute fertig…

Weihnachtsgeschenke-Replay 2: Chai-Sirup

Mir ist aufgefallen, dass mein Link zum Rezept für Chai-Sirup ins Leere führt. Scheinbar würde das Blog geschlossen. Nun also hier konserviert:

1l Wasser

2 Zimtstangen

4 Anissterne

1 TL Kardamom-Kapseln, leicht angestoßen

1 TL Nelken ganz

1/2 TL Peperoncino

10cm Ingwer

Schale von 1 Orange

2 EL schwarzer Tee

600g Zucker

Die Gewürze in einem großen Topf kurz anrösten bis sie duften. Mit dem Wasser ablöschen, den Ingwer in Scheiben geschnitten zugeben, die Orangenschale ebenfalls. Aufkochen und mindestens 6 Std, besser über Nacht ziehen lassen. Erneut aufkochen, den Tee zugeben, 10 Minuten köcheln lassen und dann abseien. Den Zucker im noch heißen Süd lösen, einmal aufkochen und heiß in Flaschen füllen.

Schmeckt in Tee, Milch und Kakao, aber auch als Basisgewürz für Punsch in heißem Apfelsaft, Apfelwein oder Rotwein.

Zero Waste Geschenke verpacken (1)

Kennt ihr das?

Wir bestellen wirklich viel online, Geschenke aber auch Dinge des täglichen Bedarfs wie Kinderklamotten, Drogerieartikel, verschreibungsfreie Medikamente, Gewürze und andere trockene Nahrungsmittel. Ja ich weiß, das wird alles rumgefahren, allerdings würde ich sonst sehr viel öfter an sehr viele verschiedene Orte mit dem Auto fahren, für vieles in die nächstgrößere Stadt. Und ich finde Innenstädte, gerade mit Kindern, wirklich fürchterlich, hasse shoppen und man kriegt nie alles was man braucht.

Der Effekt sind allerdings unendliche Altpapierberge. Denn alles kommt ja inzwischen mit Papier gepolstert (oder mit diesen verrottenden Verpackungschips, die wandern hier sofort zum Playmais) auch wenn Papier ja gar nicht immer ökologischer ist als Plastik.

Die Kartons werden hier bespielt, zum Versand anderer Dinge genutzt und vielfach dann in der Tonne entsorgt, das Polsterpapier hebe ich aber auf. Daraus werden Bastel- und Malkiste bestückt, klein geschnitten wird es zu Einkaufszetteln und wenn Anlässe wie Weihnachten nahen, werden daraus Geschenkverpackungen.

Und zwar nähe ich die Geschenke darin ein:

Das geht total einfach. Mit der Zickzackschere passend schneiden, Geschenk rein, 90er Nadel, rotes oder goldenes oder geschmacklich ausgewähltes Garn und dann einmal rumsteppen. Auch eine schöne Gelegenheit um mal die Zierstiche alle zu benutzen. Selbst der Minimensch kann das schon.

Kleinere Sachen, z.b. Seifenstücke, Schmuck oder Gutscheine kann man auch toll in die Seiten von ausgemusterten Büchern einnähen.

Außerdem mache ich aus dem Packpapier auch Geschenktüten. Hier ein Beispiel vom letzten Kindergeburtstag:

Zur Verzierung geht hier natürlich auch Goldstift, weihnachtliches Masking-Tape oder Glitzerkleber. Ich hab auch eine kleine Kollektion Weihnachtsstempel. Eine gute Anleitung für Falzbodentüten ist zum Beispiel diese.

Tipp: auch geeignet ist schon benutztes dickes Geschenkpapier, dessen Rückseite ungefärbt ist, oder das keine großen Tesa-Rückstände hat.