Sonntagssachen 15/2020

Früh am Morgen in Ausflugsschuhe geschlüpft. Wackelige Babymurmeltiere und andere Baby- und ausgewachsene Tiere angeguckt, leider auch deutlich zu viele Menschen, die keinen Abstand halten. Munition gemacht. Marmelade gekocht. Nudeln mit grünem Spargel gegessen. Terrassenabend mit Kerze, Wein und Buch.

Sonntagssachen 13/2020

Eine Croissantfamilie gebacken. Gefrühstückt. Fußball gespielt – das Kind vermisst die Hofpause und die OGS. Im Gemüsebeet nach dem rechten gesehen. Aufgetauten Kuchen gegessen. Kartoffel-Bohnen-Gemüse mit Thymian. Masken genäht.

Sonntagssachen 11/2020 – vergessen

Huch, da hab ich doch vergessen, die Sonntagssachen zu posten. Croissants gebacken- ich laboriere noch, finde sie zu schwer. Einen Schnitt kopiert. Stoffrestrechtecke auf Vorrat geschnitten und farblich sortiert. In den Kampf gegen Brombeeren gezogen, damit es uns nach der Corontäne nicht ergeht wie Dornröschen. Und hach was ist Frühlingsgrün schön! Einen neuen Plan gemacht, Schule geht ja wieder los. Wochenendausklang aber ohne Alkohol mit Appléritif. Was genäht.

Sonntagssachen 8/2020

Die Croissants versehentlich bei Pizzatemperatur statt Croissanttemperatur in den Ofen geschoben. Tjanun. Waren dennoch lecker. Defekte Schubladenführungen ausgetauscht. Kampf gegen Windmühlen äh Kinderchaos I. Beim Zeltbau assistiert. Mundschutze genäht. Kampf gegen Kinderchaos II. Schmorkohl mit Grünkernbratlingen. Sockenschrumpfungsmysterium – ich schwöre, die waren mal gleich groß!

Bloggen und Leben in Zeiten von Corona 1/x

Wir erleben gerade eine sehr außergewöhnliche Zeit und wie viele andere will ich versuchen das festzuhalten. Was macht das mit uns?

Seit Freitag ist klar, dass wir auf längere Zeit, 5 Wochen zunächst aber vermutlich länger im familiären Ausnahmezustand sind, Social distancing betreiben, also zuhause bleiben. Keine Schule, keine Kita, Home Office. Abstand und keine persönlichen Kontakte. Zumindest sollte das allen klar sein. Leider deutet das Verhalten vieler nicht darauf hin…

Wir ruckeln uns hier so zurecht. Der Mann und ich sind gewöhnt im Home Office zu arbeiten, sind mit Laptops, VPN, Videokonferenzsoftware und passender Erfahrug ausgestattet. Das macht diese Situation für uns sicher viel einfacher als sie sich für andere darstellt. Die keine passende Aufgabe für Home Office haben, keine Technik oder keinen einsichtigen Arbeitgeber. Wir haben außerdem ein Arbeitszimmer, viel Platz, einen Garten. Sehr gute Startvoraussetzungen.

Wir haben halt allerdings auch beide Jobs bei denen wir viel besprechen müssen. D.h. wir können nicht gleichzeitig im Arbeitszimmer arbeiten. Außerdem haben wir ein Kleinkind, das wenig Verständnis dafür hat, dass es nicht auch im Arbeitszimmer arbeiten darf. Aber naja, bisschen Schwund ist immer.

Es läuft also im Wesentlichen so, dass wir in Wechselschicht arbeiten. Der Minimensch ist mit seinem Schreibtisch ins Arbeitszimmer gezogen und sitzt vormittags dort mit Gehörschutz bei dem Elter, der gerade arbeitet und macht seine Aufgaben. Montag gab es Tränen, weil alle anderen Kinder fehlen, und alles gar nicht wie in der Schule ist. Aber seitdem geht’s und er macht das selbständig und konzentriert, ich hatte mit schlimmeren Hickups gerechnet.

Deutlich schwieriger ist, die Zeitslots im Arbeitszimmer mit den beidseitigen Arbeitsverpflichtungen zu synchronisieren. Dabei geht dann schonmal unter, wer nochmal was kochen sollte… spontane Nudeln mit Butter, die Kinder sind happy.

Sehr anstrengend finde ich, dass durch diese Umstände die Arbeit immer noch so nebenher weiter läuft. Mails morgens beim Frühstück , Chat während des Wäsche zusammenlegens,Textarbeit wenn die Kinder schlafen und man endlich die Gedanken wieder hören kann. Die Grenzen zwischen Arbeit und Familie verwischen völlig, wie sie das sonst im Home Office nicht tun. Das ermüdet mich extrem.

Das zunächst als erster Eindruck bzgl. Arbeit. Morgen mehr.

Sonntagssachen 6/2020

Croissants geformt. Croissants gegessen. Maus geguckt. Pläne für die kommenden Wochen Social distancing mit Home Office und Home Schooling gemacht. Man sieht es nicht, aber Himbeertriebe freigelegt indem ich die Wildnis aus Brombeeren, Gestrüpp und Brennnesseln um ca 1m zurückgedrängt habe. Dem Minimensch assistiert beim Tipi-Bau. Mehrfach Inhalation angereicht. Wein und Strickzeug.