Instantmischung für Bratlinge selbst machen

Ein bei uns sehr viel gekochtes Essen sind Bratlinge aus Instantmischung, wie es sie in Drogerien und Bio-Märkten gibt. An stressigen Tagen oft die Rettung, einfach kochendes Wasser drüber, warten, braten – einen Salat dazu und fertig.

Leider kommen diese Mischungen in recht kleiner Portionierung in folierten Plastikbeuteln. Das ist doof wegen Müll und weil man nicht die passende Menge zur Hand hat.

Deshalb hab ich nun Rezepte ausprobiert um so eine Instantmischung selbst zu machen. Das klappt viel besser als ich gedacht hätte.

Bisher habe ich zwei gut erprobte Mischungen:

1. Grünkernbratlinge

500g Grünkernschrot geschrotet

200g Hirseflocken

100g Haferflocken

100g Semmelbrösel

50g Erbsenprotein

50g Polenta

30g Hefeflocken

50g Gemüsebrühe-Pulver

1 TL trockener Knoblauch

2 EL Majoran

Pfeffer

2. Rote Linsen-Bratlinge

500g Rote Linsen geschrotet

100g Quinoa-Flocken

150g Haferflocken

150g Semmelbrösel

50g Kichererbsenmehl

50g Reisprotein

50g Gemüsebrühe

30g Hefeflocken

1 EL Kreuzkümmel

1 EL Paprikapulver

1 TL Cayenne-Pfeffer

1 TL Oregano

Pfeffer

Jeweils alle Zutaten mischen. Für 6-8 Bratlinge jeweils 220g Mischung mit 250ml heißem Wasser aufgießen und 1/2 Stunde ziehen lassen. Dann kann man Bratlinge formen und diese in Öl abbacken.

Man kann noch eine fein gehackte Zwiebel oder etwas frischen Knoblauch dazu geben, vielleicht auch Senf, Käse oder ein Ei.

Snickers-Brownies

Vor ein oder zwei Jahren sah ich mal auf Twitter einen Snickers-Kuchen, den ich dann auch nachmachte. Leider hab ich das Rezept nicht abgelegt, erinnerte mich aber noch, dass ich das ganze als runden Kuchen deutlich zu mächtig fand und mir kleinere Stücke wünschte. So kam ich drauf, dass Snickers-Brownies vielleicht die richtige Dosierung sein könnten. Eine Pinterest-Recherche lieferte zwar zahlreiche Ergebnisse aber nichts genauso wie ich es mir vorstellte zumal wir hier ja auch einen Teil der amerikanischen Backzutaten gar nicht bekommen. Also habe ich selbst ein Rezept zusammen gebastelt basierend auf Standard-Schokobrownies.

Et voila. Extrem kaloriendichter Kuchen.

Ihr braucht für eine eckige Form ca 25x35cm:

  • 6 Eier
  • 120 Gramm weißer Zucker
  • 130 Gramm Rohrzucker
  • 120 Gramm Bitterschokolade klein gehackt, zum Schmelzen
  • 200 Gramm Butter
  • 4 Esslöffel neutrales Öl
  • 150 Gramm Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 80 Gramm Kakao
  • 1 Prise Salz
  • 100g Erdnüsse gesalzen
  • 1 Glas Erdnussbutter stückig
  • 100g Sahnekaramellbonbons weich
  • 1/2 Flasche Karamell flüssig
  • 200g Kuvertüre Zartbitter

Ofen vorheizen auf 160 Grad Umluft.

Schokolade und Butter zusammen im Wasserbad schmelzen. Derweil die Erdnüsse hacken, die Eier mit dem Zucker in der Maschine sehr dick aufschlagen, Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Die Butterschokomasse, Öl, 2 EL Erdnussbutter und die Mehlmischung unter die Eiercreme rühren. Die Erdnüsse untermischen.

Eine Form mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben.

25 Minuten backen.

In der Zeit die Kuvertüre schmelzen und die Karamellbonbons grob hacken.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwa 15 Minuten abkühlen lassen.

Jetzt kommt der Belag:

Zuerst den gesamten Rest der Erdnussbutter auf dem Kuchen verstreichen. Dann die Bonbonstücke darauf verteilen. Als Nächstes großzügig mit Karamellsauce darüber verteilen. Zum Schluss die Kuvertüre darüber geben.

Erkalten lassen und dann in (kleine) Stücke schneiden.

P.S. Wem das noch nicht krass genug ist: meine amerikanischen Kolleginnen regten an, man könne doch noch eine Schicht geschmolzene Marshmallows oder Milchmädchen unterbringe

Büroessen

Es ist still hier. Renovierung, Arbeit, Zähne, die einfach nicht kommen – es ist alles anstrengend. Aber ist nicht so als würde nix passieren hier.

Zum Beispiel habe ich mich der Meal-Prep-Bewegung angeschlossen. Schon lang nervt mich das Essen in der Mensa. Das vegetarische Essen ist oft wirklich nicht lecker, besteht meist aus sehr viel Frittiertem und macht erst komatös und dann zu schnell wieder hungrig. Teuer ist es auch, vergleicht man es mit den Fleischgerichten. Also bleibt nur das Salatbuffet, aber das enthält auch eher viele Dinge aus Dosen, nichts was Eiweiß liefert und immer das selbe.

Auf die Lösung brachte mich Distelfliege vom Podcast Urbane Spinnstube, die vor einiger Zeit von Salat im Glas berichtete. Das funktioniert für mich perfekt.

Ich fahre deshalb jetzt morgens immer mit 2 Gläsern plus einem Thermobecher ins Büro, aber das ist nicht der Rede wert gegen all den Kram, den man in Wickeltaschen rumschleppen muss.

So läuft das jetzt bei mir:

Montags im Home Office mache ich mir mittags eh Salat. Dann bereite ich gleich 2-3 Salate für die Bürotage mit vor. Ich nehme dafür Gurkengläser, das gibt einen guten Teller Salat.

Zuunterst kommt ein Dressing, dann kommen Zutaten, die nicht stark durchweichen wie Möhren, Radieschen, Weißkraut usw. dann folgen Salatblätter, Kerne oder gebratene Sojastückchen oder ähnliches, Gurke, Tomate, evtl Obst. Ich bemühe mich immer eine Eiweißeinlage und Nüsse dabei zu haben. Wenn es Linsen oder Kichererbsen gab, gibt es einen Tag das als Salat.

Drei Tage halten die vorbereiteten Salate sich gut im Kühlschrank, solange man sie keinesfalls schüttelt. Erst kurz vorm Verzehr schütteln und dann auf den Teller stürzen.

Das sieht dann so aus:

Ich nehme mir zusätzlich Goldene Milch im Glas mit zum aufwärmen im Vormittag, je nachdem wieviel Hunger ich morgens hab und wann ich mittags werde essen können auch noch einen Skyr mit Früchten und Müsli.

Ich esse übrigens trotzdem nicht arbeitend am Schreibtisch. In aller Regel nehme ich meinen Salat mit in die Mensa, hole mir dort dazu noch eine kleine Beilage und esse dort mit meinen Kolleginnen.

Kalamata-Bratensoße

Bei den Weihnachtssachen erwähnte ich unter anderem, dass es zu den aufgebratenen Semmelknödel Kalamata-Sauce gab. Daraufhin wurden Rezeptwünsche laut, denen ich hiermit Nachkomme:

2 kleine Zwiebeln

2 EL Kalamata-Oliven aus dem Glas, abgetropft

1 EL Tomatenmark

Butterschmalz oder neutrales Öl

400ml Gemüsebrühe

1/2 Becher Sahne oder Pflanzencreme

Sojasauce

1 TL brauner Zucker

Salz

Pfeffer

Soßenbinder für dunkle Saucen oder einfach Speisestärke

Die Zwiebeln fein würfeln und in Öl/Butterschmalz leicht braun anbraten

Die Oliven in Ringe oder Würfel schneiden

Wenn die Zwiebeln Farbe haben, Zucker, Tomatenmark und Oliven kurz mitbraten, mit einem kräftigen Schluck Sojasauce, wer mag etwas Rotwein oder Sherry und der Brühe ablöschen

Köcheln lassen bis sich die Flüssigkeit reduziert hat, die Zwiebeln ganz weich sind, das dauert etwa 10 Minuten.

Sahne zugeben, kräftig pfeffern und nachsalzen

Anbinden

Schmeckt zu allem, zu dem man Bratensauce halt so isst: Knödel, Klöße, Kartoffeln, Kroketten, Nudeln…

Weihnachtsgeschenke-Replay 3: Weihnachtspunsch

Dieser Punsch wird in meiner Familie seit vielen Jahren zu Weihnachten verschenkt und immer mal wieder sind Unwissende etwas unvorsichtig mit der Dosierung und sagen dann „Hui, also der Punsch, also Puh!“ Es handelt sich um einen Orangen-Rum-Punschextrakt, der mit heißem Wasser aufgegossen wird. Ich bin dazu übergegangen ihn in eher kleinen Flaschen zu verschenken 😉

Zutaten:
Schale und Saft von 2 Bio-Orangen
Schale und Saft von 2 Bio-Zitronen
1 Flasche Rum 54%
1 TL Gewürznelken
2 Stangen Zimt
2 Sterne Anis
300ml Wasser
500 ml Orangensaft
2 EL schwarzer Tee
700g Zucker

Die Orangen und Zitronen heiß abwaschen und die Schale dünn abschälen. Schalen, Saft, Wasser und die Gewürze aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. Den schwarzen Tee zugeben, 5 Minuten weiter köcheln. Den Ansatz abseien, zurück in den Topf geben, den Zucker und den Rum in den heißen Sud rühren. Diesen Punsch-Extrakt in Flaschen füllen und mit einer Bedienungsanleitung versehen. Zum Verzehr im Verhältnis 1:2 mit heißem Wasser aufgießen.

Kürbis-Cakes mit vielen Gewürzen und scharfem Dip

Gute Rezepte sollte man teilen solang man sich noch gut erinnert. Daher unser Abendessen von vorgestern, heute schon im Blog. Kürbis-Kartoffelküchlein Indisch und mit zweierlei Dip. Das Rezept ist eine Kinder-geschuldete Abwandlung eines Rezeptes aus der Veggie Oktober 2018.

Zutaten für 3 Erwachsene/ 2 Erwachsene, 2 Kinder:

1 EL Kreuzkümmel

Je 1 TL Koriandersaat, Schwarzkümmel

1/2 TL Zimt

450g Kürbis (hier gemischt Hokkaido und Butternut, netto also ohne Stiel und Kerne gewogen)

300g Kartoffeln

1 Zwiebel

1 Zehe Knoblauch

2 Eier

5 EL Kichererbsenmehl

2 EL Semmelbrösel

1 TL Harissa

Salz

Kreuzkümmel, Schwarzkümmel und Koriander in einen Topf ohne Fett anrösten bis sie duften und dann grob mörsern.

Die Kartoffeln und den Kürbis schälen, grob reiben, salzen und etwas stehen lassen. Dann das Wasser ausdrücken und abschütten.

Nun Zwiebel und Knoblauch fein hacken und dazugeben. Ebenso alle Gewürze und die Eier sowie das Mehl und die Brösel unterrühren.

In neutralem Fett ausbacken, jeweils einen Esslöffel in die Pfanne setzen und platt drücken.

Dazu hatten wir einfachen grünen Salat und zwei Dips:

Minzjoghurt (Griechischer Joghurt, fein gehackte Minze (frisch oder getrocknet), etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer – für die Kinder

Und

Scharfes Mango-Apfel-Chutney – für uns

1/2 Reife Mango

2 Äpfel

1 Daumengroße Kurkuma-Wurzel

1 Daumengroßes Stück Ingwer

2 TL Chiliflocken

1 EL Zucker

1 Schuss heller Essig

Etwas Apfelsaft

Salz

Mango und Äpfel fein würfeln, Ingwer und Kurkuma reiben oder fein hacken. Alles zusammen in einen Topf werfen, aufkochen und dann auf kleiner Flamme ca 30 Minuten köcheln lassen. Dabei stetig rühren und nach Bedarf Flüssigkeit nachfüllen. Am Ende pürieren und abschmecken.

Kann ggf. auch im Glas eingekocht/pasteurisiert werden, dann hält es eine ganze Zeit.

Sonntagssachen 34/2018

Vorgelesen. Yoga praktiziert. Sehr viel darüber diskutiert, wer den Roller vom Bäcker wieder nach Hause befördern muss. Äpfel geschält und gestückelt. Mini-Mini bis Mini Klamotten durchsortiert. Kuchen gegessen. Dinge für Burrito auf den Tisch gestellt. Futterstoffreststücke gekettelt um sie dem Kindergarten zu schenken.

***

Service:

Der Apfelkuchen war schon das zweite sehr leckere Rezept, das ich dieses Jahr probiert hab: Äpfel-Bienenstich. Auch toll und simpelst Französische Apfeltarte.

Schnelles Ciabatta

Brot backen braucht Zeit. Ein gutes Brot mit viel Geschmack will nach einem genauen Plan und mit Geduld gebacken werden. Aber… manchmal, oft sogar, lässt das Leben wenig Raum für gut geplantes Backen, für Vorteige, kalte Gare, Brühstücke etc. Da braucht es auch Brotrezepte, die schnell gehen. Bisher hatte ich da kein Rezept für Baguette oder Ciabatta, also für ein Brot zu Salat/Käse/… nun hab ich eins. Ich habe jüngst dieses Rezept ausprobiert, das klappte wirklich tadellos und hab noch ein bisschen dran rum optimiert. Dinkel, etwas gröberes Mehl, etwas weniger Hefe, etwas mehr Falten und Gehen, aber für mich flott genug

Für 2 Ciabatta

370 g Dinkelmehl 1050

80g Hartweizengrieß

390ml Wasser

1/2 TL Salz

7g Hefe

1TL Zucker

2 EL Olivenöl

Optional: getrocknete Tomaten, Kräuter, Fleur de SEL

Zucker, Wasser, Hefe verrühren, für 10 Minuten beiseite stellen. Derweil Mehl abwiegen, mit Salz mischen. Dann alles verkneten und in der Schüssel zugedeckt 45 Minuten gehen lassen.

Den Teig auf ein bemehltes Brett stürzen, in die Länge ziehen und Falten. dreimal wiederholen. Dann in zwei Teile schneiden. Ggf vor dem letzten Falten getrocknete Tomaten, Oliven, Kräuter einarbeiten. Die beiden Teigstücke in eine längliche Form ziehen und zugedeckt 45 Minuten gehen lassen. Derweil den Ofen mit Blech auf 220 Grad vorheizen.

Die Brote vorsichtig auf das Blech verfrachten. Einsprühen, wenn gewünscht mit Kräutern und Fleur de SEL bestreuen. 22 Minuten backen. Die letzten 5 Minuten bei Umluft.

Rotweinpflaumen einkochen

Im Sommer eskaliere ich immer ein wenig an der Einkochfront. Einkochen ist doch sowas wie den Sommer konservieren. Und wie schön ist es, wenn dann der Vorratsschrank überquillt voller Marmeladen, Chutneys, Relishs, Sirups und Kompotte ist. Meine Leidenschaft für Chutney und Relish wird hier im Haushalt nur eingeschränkt nachvollzogen. Sirup wird vor allem im Sommer direkt weggetrunken (da ist er auch am aromatischsten). Aber Rotweinpflaumen und Apfelkompott, die sind gerade für den Winter gut. Letztes Wochenende habe ich einen Eimer Pflaumen aus dem Garten meiner Eltern mitgebracht. Das sind eigentlich Esspflaumen. Zum Einmachen und Kuchen backen werden ja eigentlich Zwetschgen empfohlen. Aber da kümmere ich mich gar nicht drum – ich weiß nämlich, dass das wunderbar mit diesen Runden, saftigen, süßen nicht zu großen Gartenpflaumen geht.

Du brauchst für 5 Gläser a 350ml Fassungsvermögen (Typ Bio-Mais ;-)) oder 4 Standard 420ml Einkochgläser mit Twist-Off-Deckel:

Pflaumen. Ca. ein Nudelsieb voll. Ich hab das nicht gewogen.

200g Zucker

200ml Trockener Rotwein

1 EL Balsamico

400ml Wasser

1/2 TL Lebkuchengewürz (oder nur Zimt oder nur Nelken je nach Geschmack)

Gläser gut spülen und heiß nachspülen.

Die Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und sorgfältig verlesen. Nur einwandfrei Hälften dürfen in die Gläser! Gläser bis ca 1 Finger unter dem Rand mit Pflaumen füllen.

Zucker, Rotwein, Wasser, Essig und Gewürz aufkochen und 10min köcheln lassen.

Den Sirup, der die sommerliche Küche inzwischen gut nach Glühwein riechen lässt, heiß über die Pflaumen geben, alle müssen bedeckt sein, es muss oben noch etwas Platz bleiben.

Mittels eines Löffelstiels potenzielle Luftblasen aus denGläsern nach oben stochern.

Gläser zudrehen.

In den kalten Backofen in eine Fettpfanne stellen, 2 Fingerbreit Wasser dazu. Auf 120 Grad anstellen und wenn die Temperatur erreicht ist 45 Minuten drin lassen. Am Ende sollte es in denGläsern kochen. Im Backofen komplett auskühlen lassen und dann kontrollieren, ob sich die Deckel straff nach innen gesaugt haben. Wo das nicht gelungen ist: sofort in den Kühlschrank und zeitnah essen. Bei korrektem Vakuum halten die Pflaumen ein Jahr im kühlen Abstellraum.

Schmecken zu Grießbrei, Milchreis, Eis.

Wer Zwetschgen hat, erhöht ggf die Zuckermenge etwas. Wer keinen Wein nehmen will, könnte säuerlichen Apfelsaft, Quittensaft oder nur Wasser nehmen.

Wer noch mehr einkocht kann natürlich durch gemeinsam sterilisieren viel Energie sparen. Ich kombiniere meist noch eine Ladung Rote Bete und Gurkenrelish oder Sirup, dann ist der Ofen voll.

Pilaw mit Kichererbsen (One Pot, vegan, sojafrei)

Pilaw ist sowas wie die arabische Variante von Risotto. Wir kochen das oft und gern insbesondere weil alles in einen Topf kommt. Das macht wenig zu spülen und köchelt auch ganz locker mal vor sich hin. Bestimmt gibt es schon 2-4 Rezepte dafür hier im Blog. Hier eine Variante ohne Soja.

Zutaten für 3:

150g Reis (je nach Wunsch und verfügbarer Zeit Vollkorn oder nicht, Parboiled oder nicht)

1 Zwiebel

1 Zehe Knoblauch

Gemüse je nach Verfügbarkeit und Geschmack, z.B hier: 1 Möhre, 1 Paprika, 2 Stangen Staudensellerie, 1 Handvoll TK-Bohnen

1/2 Dose Tomaten in Stücken

1 Handvoll Rosinen

1/2 Glas Kichererbsen

1 TL Ras-El-Hanout

2 Lorbeerblätter

1/2 TL Schwarzkümmel

1/2 TL Paprika rosenscharf

Zwiebel und Knoblauch hacken und in Butter glasig dünsten. Reis zugeben. Mit 2 Tassen Wasser bedecken, Salz und alle Gewürze zugeben. Falls der Reis nicht parboiled ist, nun ca 20 Minuten köcheln lassen und dann erst das Gemüse zugeben, bei parboiled Reis sofort alles zusammen aufsetzen.

Gemüse mundgerecht würfeln und zum Reis geben, wenn noch ca 15 Minuten Garzeit verbleiben. Auch Tomaten, Kichererbsen und Rosinen dann dazu. Aufkochen und auf kleiner Flamme gar kochen. Ggf. etwas Flüssigkeit nachfüllen, das ganze sollte am Ende noch etwas soßig sein.

Dazu passt Joghurtsoße, entweder nur mit Salz und Pfeffer oder zusätzlich mit geriebener Gurke und Minze abgeschmeckt.