Unbedingt nachmachen: Mandel-Kirschkuchen

Für meinen Abschied vom alten Job habe ich einen relativ einfachen aber sehr leckeren Blechkuchen gebacken. Das Rezept ist ein Crossover aus einem versunkenen Kirschkuchen, der in meinem Grundkochbuch „Wiener Art“ heißt, Mandel-Becher-Kuchen und einer Packung Marzipan. 


Für ein Blech:

200g Mehl

200g gemahlene Mandeln

5 Eier

150g Butter + 125g für den Belag

150g Zucker + 80g für den Belag

1 Packung Marzipan-Rohmasse

1 Päckchen Backpulver

2 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

1kg Sauerkirschen, gefroren 

200g Mandelblättchen

Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Mehl, Backpulver, gemahlene Mandeln und eine Prise Salz vermengen. Zucker, Marzipan und Butter cremig rühren. Dann nach und nach Eier, und Mehl-Mandel-Mischung im Wechsel zugeben. Gut mit der Küchenmaschine verrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Kirschen darauf verteilen.  

Den Kuchen 15 Minuten backen, in der Zeit die Butter für den Belag schmelzen, den Zucker darin auflösen und die Mandeln unterrühren. Das Ganze auf dem Kuchen verteilen und weitere 25- 30 Minuten backen. 

Sonntagskuchen: Profiteroles

In einem Anflug von akuter Frankreich-Sehnsucht, beschloss ich, für Gäste am letzten Sonntag etwas französisches zu backen. Nach stundenlangem lustvollen Dahinschmelzen eingehender Recherche entschied ich mich für Profiteroles. Also Mini-Windbeutel. Allerdings nicht mit Eis sondern mit Vanillecreme. Und aus mehreren Rezepten zusammengestückelt.
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Zutaten für etwa 30 Stück (reicht für 4-6 Kaffeetrinker)

30 g Butter
75 g Mehl
125ml Wasser
1 Prise Salz
2 Eier

1/2 Packung Vanillepuddingpulver
250ml Milch
200ml Sahne
1 Paket Sahnesteif
6EL Zucker

200g Schwarze Herren-Schokolade
250ml Milch
1 MS Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
1 Stich Butter
2 EL Zucker

Brandteig:
Wasser, Butter und Salz in einem Topf aufkochen. Mehl in einem Schwung zugeben und rühren was das Zeug hält, bis sich ein dicker Klumpatsch gebildet hat und am Topfboden eine milchige Schicht absetzt. Den Teigkloß in eine Rührschüssel geben und abkühlen lassen.

Derweil den Ofen auf 200 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.

Wenn der Teig nur noch maximal handwarm ist (ist man zu ungeduldig mit dem abkühlen gerinnen die Eier und der Teig wird viel zu flüssig. Ich hab das getestet.), die Eier unterkneten (mit den Knethaken der Küchenmaschine), den Teig dann in eine Spritztüte geben und kleine Rosetten auf das Backblech spritzen, Abstand ca. 2 cm.

Die Windbeutelchen für 30 Minuten backen, kurz im ausgestellten Ofen entspannen lassen, dann rausholen und auskühlen lassen.

 

Füllung:

Pudding nach Packungsanweisung kochen, allerdings mit den gesamten 6 EL Zucker. In eine Schüssel füllen und vollständig abkühlen lassen. Die Sahne mit dem Sahnesteif mischen, schlagen und unter den erkalteten Pudding heben.

Die Windbeutel entweder aufschneiden und mit je einem TL Creme füllen oder anstechen und mit einer Spritztülle füllen.

Für min. 1 Stunde kalt stellen.

 

Schokosauce:

Die Schokolade grob hacken, in die Milch geben und beides zusammen in einem Topf erwärmen, unter ständigem Rühren die Schokolade schmelzen. Die Gewürze, die Butter und den Zucker unterrühren. Abfüllen und kalt stellen.

 

Sonntagskuchen: Erdbeer-Baiser-Torte

Letzten Sonntag (zählt das überhaupt, Monika?) hätten wir eigentlich Besuch gehabt. Dafür hatte ich eine Baisertorte geplant, weil ich von einer Sauce Hollandaise noch einige Eiweiße übrig hatte. Leider wurde der Minimensch krank und daher konnte der Besuch nicht kommen. Ich habe trotzdem Kuchen gebacken. Nur für uns .

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Diese Baisertorte hat zwei Schichten Creme und einen Baiserdeckel. Das Rezept war vor Jahren mal in einer ‚Lecker‘ glaube ich, ich habe es inzwischen von den Mengen her an meine Bedürfnisse angepasst. Ich mag an dem Rezept besonders, dass es ohne Gelatine auskommt. Ich finde Gelatine in Torten meist eher fies und bin froh, hier eine Alternative ganz ohne Gelatine gefunden zu haben. Schließlich ist Gelatine auch nicht vegetarisch. Die Torte ist gehaltvoll, daher hab ich sie in mini gebacken, für eine normale Springform alles mal 1,5 nehmen. Für eine Springform von 20cm braucht man:

Teig:

70g Butter vorher aus dem Kühlschrank nehmen
70 g Zucker
3 kleine Ei(er)
1 Pck. Vanillezucker
100 g Mehl
½ TL Backpulver

Baiserbelag:
3 Eiweiß
130 g Zucker
80 g Mandelblättchen

Füllung
1 Pck. Vanillepudding
2 EL Wasser
2 EL Zucker
100 g Himbeeren gefroren
200g Erdbeeren frisch
1 Becher Sahne
1 Pck. Sahnesteif
1 Pck. Vanillezucker

Teig:
Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig aufschlagen. Dann die Eier und das mit Backpulver vermischte Mehl nach und nach unterrühren. Wer zwei Backformen hat, fettet beide und gibt in jede die Hälfte des Teiges. Ich habe nur eine und habe die Böden nacheinander gebacken, geht auch.

Baiser:
Eischnee steif schlagen, Zucker langsam einrieseln lassen und kurz weiter schlagen, dann auf den Rührteigböden verteilen, mit jeweils 40 g Mandelblättchen bestreuen und je 25 Min. bei 180°C backen. In der Form etwas abkühlen lassen.

Creme:
Die Erdbeeren putzen und pürieren. Die Himbeeren in einem Topf aufkochen. Dann das mit Zucker und Wasser angerührte Puddingpulver unterrühren, kurz aufkochen lassen, dabei gut umrühren. Das Erdbeerpüree sofort unterrühren.

Einen Tortenring um einen der Böden legen. Die Beeremischung etwas abgekühlt auf den Boden streichen, vollends erkalten lassen.

Die Sahne mit Sahnesteif schlagen und auf die kalt gewordene Himbeer-Erdbeercreme streichen. Den zweiten Boden in die gewünschte Anzahl Tortenstücke schneiden und auf den Kuchen legen. Noch etwa 1 Std kühlen.

7 Sachen am 8.12.2013

Ich weiß ja, dass heute Mittwoch ist. Und normalerweise zeige ich Mittwochs Fotos von Kleidern und nicht von Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe. Zwar trage ich heute ein hübshes Kleid, selbstgemacht ist es auch, aber ich habe vergessen, es vor dem Mittagsbrei zu fotografieren ich habe es schon zweimal hier gezeigt. Die Fotos von Sonntag, die ih zwar gemacht, aber noch nicht zu bloggen geschafft habe, hingegen nicht. Hier also mal wieder ein Sonntagsblick auf 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht hab:

1. Haufenweise Orangen geschält und zu Frühstückssaft verarbeitet. So’n Entsafter ist einfach ein toll dekadentes Ding.
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2. Die Samstag beim NähBackkränzchen gebackenen Kekse in Dosen sortiert.
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3. Spritzgebäck mit Schokocreme gefüllt.
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4. Den Keksteller geplündert.
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5. Handschuhe angezogen und zu einem Abendspaziergangschlaf aufgebrochen.
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6. Ein Fünfeck konstruiert und dabei gedacht, ich sollte mal wieder Mathenachhilfe geben, damit meine Routine mit dem Geodreieck zurückkommt.
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7. Während Jack Taylor vom Festplattenrekorder auf unseren Bildschirm kam und Kate Nulan fast das Leben aushauchte 10 Sterne gefaltet.
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Sonntagssüß: Cashew-Sea Salt-Brownies

Ein neues Rezept, das direkt mal in die Top 10 der Kuchenrezepte aufsteigt. Die Inspiration kam von Pinterest, das Rezept hat sich daraus ergeben, was im Hause war. 

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Für 1 kleine Form ( 20*26)

100g Butter
75g Öl
2 Tassen Zucker
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 1/2 Tassen Mehl
3 Eier
1 TL Meersalz
2 MS Vanille
75g Cashews geröstet und gesalzen
5 EL Kakao
200g Zartbitterschokolade
2 EL Sahne
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Ofen vorheizen auf 180 Grad vorheizen.

50g von der Schokolade fein hacken.

Butter, Öl, Zucker und Sirup gut verquirlen. Nach und nach die Eier, das Mehl, die Vanilke, das Salz, die gehackte Schokolade und den Kakao zugeben und zu einem weichen Teig verrühren.

Eine passend große Auflaufform mit einem Backpapier auslegen. Den Teig darin verteilen.

Auf mittlerer Schiene 50 Min. backen. Abkühlen lassen, mit dem Backpapier aus der Form heben.

Die restliche Schokolade im Wasserbad schmelzen, die Sahne unterrühren. Die Cashews grob hacken.
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Den Schokoguss auf der Brownieplatte verteilen, Cashews darüberstreuen und leicht andrücken. Nach dem erkalten des Guss in kleine Stücke ( ca 4-5 cm) schneiden.

Sonntagssüß: Apfeltarte

Hier ist die Apfelverarbeitung nach wie vor im Gange. Neben sehr vielen Gläsern Apfelmus heißt das vor allem Apfelkuchen.

Heute eine leckere Tarte.
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Man braucht eine Tarteform oder eine Springform von 28cm Durchmesser. Da das ganze auch nach dem Backen eher fragil ist, sollte man nur versuchen, den Kuchen aus der Form zu nehmen, falls diese einen herausnehmbaren Boden hat.

Man braucht:

700g säuerliche Äpfel
200g Zucker
120g Mehl
100g Butter
2 Eier
100ml (Soja-)Milch
Saft von 2 Zitronen
2 MS Vanillepulver
50g gehackte Mandeln

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in sehr feine Schnitzen schneiden. Ich mache das mit der Maschine. Natürlich ist die Optik schöner, wenn die Schnitzen von Hand geschnitten sind, dafür braucht man aber auch viel viel länger.

Ofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-Unterhitze vor heizen.

Apfelscheiben mit Zitronensaft marinieren und beiseite stellen.

Zucker und Butter schaumig schlagen, Eier, Mehl, Milch, Vanille und eine Prise Salz unterrühren.

Die Form fetten, oder -von mir präferiert- mit einem passend geschnittenen Backpapier auslegen.

Den – recht flüssigen – Teig in die Form geben und gleichmässig verteilen.

Die Äpfel auf dem Teig aufhäufeln. Die Schnitzen sollten aufrecht stehen und unten im Teig versinken. Ich mache das eher unordentlich gehäufelt und fahre damit gut, man kann das auch dachschindelartig und spiralig machen, ist für den Geschmack jedoch ohne Belang.

Nun den Kuchen für 45 Minuten backen.

Nach den ersten 15 Minuten, das fragile Teil kurz rausnehmen, die Mandeln darauf verteilen und mit ca 2 EL Zucker bestreuen. Wer mag, darf auch noch ein paar in Rum eingelegte Rosinen ausstreuen – wird von Teilen dieses Haushaltes nur nicht so geschätzt.

Nach dem backen ankühlen lassen und erst dann, wenn überhaupt, aus der Form nehmen.

7 Sachen am 20.10.2013

Warum nicht mal die 7 Sachen erstam Dienstag posten? Man gönnt sich ja sonst nix, kann man ja mal unorthodox sein, ne? Gemacht aber am Sonntag und mit den Händen.
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1. Der besten Erfindung des Ruhris überhaupt – der Bude – sei dank: Essig gekauft. Und Brötchen. 2. Zucchini-Relish gekocht 3. Und Kürbis-Babybrei 4. Dank gut gefülltem Gefrierschrank einen reichhaltigen Kuchenteller zusammengestellt, ganz ohne backen. 5. Und ein Blümchen gabs auch noch für die Kaffeetafel. Ich liebe die leicht vergänglich-morbide Ausstrahlung von Hortensien im Herbst. 6. Hosen gewechselt. Mehrfach. 7. Ein FBA am Oberteil von New Look 6587 gemacht – falsch wohlgemerkt. Demnächst dann nochmal.

Sonntagssüß: Apfel-Mohn-Streusel

Ein ausgesprochen leckerer Kuchen, den wir nach erledigter Bürgerpflicht am Sonntag aßen, bevor uns der Hunger verging angesichts der ersten Prognose…
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Für eine Springform:
1kg saure Äpfel
300g Mehl
200g Zucker
150g Butter
4 Päckchen Vanillezucker o. Bourbon Vanille
1 Zitrone
1 Ei
2 TL Backpulver
125g Mohn (möglichst gemahlen)
125g (Soja-)Milch

Die Äpfel schälen, entkernen,vierteln und in feine Scheiben schneiden, mit 70g Zucker, 2MS Vanille o. 2 Päckchen Vanillezucker und dem Saft der Zitrone marinieren und ziehen lassen.

Den Mohn mit der (Soja-)Milch aufkochen, 1 MS Vanille und 2 TL Zucker oder 1 Päckchen Vanillezucker unterrühren, von der Platte nehmen und abkühlen lassen.

Das Ei trennen, Eiweiß steif schlagen und unter die Mohnmasse ziehen.

Aus Eigelb, Butter, restlichem Zucker, Mehl, Backpulver, 1 Prise Salz und 1 MS Vanille/1 Päckchen Vanillezucker einen Bröselteig kneten.

2/3 des Teiges auf dem Boden einer Springform zu einer Teigplatte festkneten. Darauf die Mohnmasse verteilen, dann die Äpfel oben drauf, zum Schluss den restlichen Teig als Streusel oben drauf geben.

Bei 160 Grad Umluft 45 Minuten backen, ggf. nach der Hälfte der Zeit abdecken, damit die Streusel nicht zu braun werden.

Kleiner Hinweis: Der Kuchen auf dem Foto ist mit mehr Teig aber gleichviel Belag auf einem kleinen Blech gebacken,weil ich ihn teilweise einfrieren wollte, daher ist er flacher. Aber aus der Springform schmeckt er besser, saftiger und mohniger.

Sonntagssüß: Schoko-Beeren-Torte

Am letzten Sonntag hatten wir Besuch und das war ein guter Anlass, mal wieder einen Kuchen zu backen. Genauer: eine Torte. Und zwar eine, die die besten Sachen verbindet: Sommerobst und Schokolade.
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Zutaten:

Schokobiskuit

4 Eier
80g Zucker
80g Mehl
25g Speisestärke
1 Prise Salz
25g Kakaopulver

Schokocreme

200ml Sahne
200g Zartbitterschokolade
200g Frischkäse
1 Ei
1,5 Blatt Gelatine
1 Päckchen Vanillezucker

Topping

500g Beeren, gemischt – hier 250g Erdbeeren, 150g Blaubeeren, 100g Himbeeren
4 EL Orangensaft
4 EL Zucker
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Ofen vorheizen auf 180 Grad.

Für den Biskuit die Eier trennen. Die Eiweiße steif schlagen. Dann die Eigelbe und den Zucker unterquirlen. Das Mehl mit Stärke und Kakaopulver mischen und unterheben.

Eine Springform fetten, den Teig hineingeben und 35 Minuten bei 180 Grad backen. In der Form auskühlen lassen, dann heraus nehmen und auf eine Tortenplatte setzen.

Für die Creme ein Wasserbad aufsetzen.

Die Gelatine einweichen.

Die Sahne steif schlagen.

Die Schokolade grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Das Ei aufschlagen, den Vanillezucker zugeben und über dem Wasserbad dick cremig aufschlagen (am besten mit dem Elektroquirl).

Nun die Gelatine tropfnass erwärmen, nicht kochen!

Nacheinander erst die Schokolade, dann die Gelatine, dann die Sahne und den Frischkäse unter die Eimassen heben.

Einen Tortenring um den Boden legen und die Creme draufgießen. 6 Stunden kühlen.

Die Beeren säubern, Erdbeeren kleiner schneiden. 4 EL Beeren pürieren und mit Osaft und Zucker aufkochen. Einkochen lassen, bis ein dickflüssiger Sirup entstanden ist.

Wenn die Creme beginnt anzuziehen, das ist nach ca. 1-2 Stunden, die restlichen Beeren auf dem Kuchen verteilen, leicht andrücken, mit dem Sirup beträufeln und wieder kalt stellen.

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7 Sachen

Was für ein schöner sonniger Tag, die Sonne hat mich heute so aktiv gemacht, dass ich sogar glatt noch mehr als 7 Sachen mit meinen Händen gemacht hab.

1. Die Yogamatte ausgerollt und mit Yoga in den Tag gestartet.

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2. Unsere Marmeladenvorräte neigen sich dem Ende zu. Da noch keine frischen Beeren verfügbar sind, mussten tiefgekühlte als Ersatz einspringen.

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3. Eierkartons in kleinere Einheiten zerlegt und darin Tomaten und Chili ausgesät.

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4. Frühling für den Tisch gepflanzt.

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5. Aus den restlichen Beeren, was sonst so da war und 3 verschiedenen Rezepten einen Kuchen gebacken, der lecker aber leider wenig formstabil war.

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6. Das letzte Auftragskissen genäht und damit meinen Ufostapel halbiert.

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7. Die so gesammelten Ufo-Karmapunkte verwendet, um ein Kleid für mich und zwei Shirts für den Minimenschen zuzuschneiden. Vorher schon einen Body für den Minimenschen genäht.

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