Sonntagssachen 4&5 2019

Tja und schon wieder ging das posten unter.Dank wochenlang kranker Kinder (eigentlich monatelang wenn man mal ehrlich ist) geht hier gerade alles unter…

Also Sonntag vor einer Woche war so:

Gefrühstückt. Chaos beseitigt. Gestrickt. Lakritz vom Ausflug aus Holland mitgebracht bekommen, den der Mann und der Minimensch gemacht haben – ich war derweil mit dem kranken Mikromensch zuhause. Bündchenware sortiert, gerollt und besser verstaut. Und das Fach mit den Kinderstoffen komplett sortiert und gefaltet. Cultural appropriation Deluxe. Mich mit Sekt motiviert, endlich das Karnevalskostüm für den Minimensch zu nähen.

Und diesen Sonntag waren zwar alle wieder gesund, nachdem das aber große Teile der Woche nicht so war, waren alle auch sehr müde. Ich hab deshalb einfach vier Fotos vergessen zu machen…

Einen Vor-Snack für hungrige Nachkommen gerichtet. Etwas irritiert im Buttinette-Katalog geblättert und darüber sehr schön auf Twitter gelästert. Gefrühstückt. Einen Totenkopf gedrückt. Sehr viel an einem eiligen Geschenkschal gestrickt. Im Zoo gewesen, da aber nix fotografiert weil zu viel zu tun mit Kinder im Auge behalten und mit Freunden die neuesten Erkrankungen vergleichen. Dafür aber danach noch ein Buch über Zoobesuch vorgelesen. Nicht fotografiert: Kochen, lecker, Einlage aufbügeln, Wäsche machen.

Sonntagssachen 2&3 2019

Letzte Woche das posten vergessen:

Gefrühstückt. Gestrickt. Gekratzt. Sonne eingefangen. Weihnachten eingenistet. Persischen Reis mit rumänischer Paprika gegessen (passt nur geht so gut). Schnittmuster sortiert.

Und diesen Sonntag:

Brio bauen beaufsichtigt. Gefrühstückt. Mandarinenmarmelade gekocht. Hülsenfrüchteschrank sortiert und die Bohnen fein säuberlich nach Motten abgesucht. Wachstücher gemacht und aufgefrischt. Rosenkohl geputzt. Ein Wollwams für den Mikromensch genäht. Mini Skeins gewickelt.

Sonntagssachen 1/2019

Eine Maschenprobe gestrickt. Brötchen geholt. Gefrühstückt. Mandeln gebrannt. Und zu Brotaufstrich verarbeitet. Zum Ausgleich nach so viel Süßem einen scharfen Bohnen-Aufstrich fabriziert. Zugeschnitten. Falafeln und Fladen gebacken und verspeist.

Kalamata-Bratensoße

Bei den Weihnachtssachen erwähnte ich unter anderem, dass es zu den aufgebratenen Semmelknödel Kalamata-Sauce gab. Daraufhin wurden Rezeptwünsche laut, denen ich hiermit Nachkomme:

2 kleine Zwiebeln

2 EL Kalamata-Oliven aus dem Glas, abgetropft

1 EL Tomatenmark

Butterschmalz oder neutrales Öl

400ml Gemüsebrühe

1/2 Becher Sahne oder Pflanzencreme

Sojasauce

1 TL brauner Zucker

Salz

Pfeffer

Soßenbinder für dunkle Saucen oder einfach Speisestärke

Die Zwiebeln fein würfeln und in Öl/Butterschmalz leicht braun anbraten

Die Oliven in Ringe oder Würfel schneiden

Wenn die Zwiebeln Farbe haben, Zucker, Tomatenmark und Oliven kurz mitbraten, mit einem kräftigen Schluck Sojasauce, wer mag etwas Rotwein oder Sherry und der Brühe ablöschen

Köcheln lassen bis sich die Flüssigkeit reduziert hat, die Zwiebeln ganz weich sind, das dauert etwa 10 Minuten.

Sahne zugeben, kräftig pfeffern und nachsalzen

Anbinden

Schmeckt zu allem, zu dem man Bratensauce halt so isst: Knödel, Klöße, Kartoffeln, Kroketten, Nudeln…

Liebling 2018

Auf dem Me made Mittwoch-Blog wird heute auf die Kleidungsausbeute 2018 zurück geschaut und gleichzeitig übernimmt ein neues Team. Schön!

Ich habe 2018 gefühlt wenig, in echt aber recht viel genäht. Vor allem allerdings Sachen für die Kinder, für die bald ankommende Nichte und sogar für den Mann. Aber auch für mich ein paar schöne Sachen. z.B. Den Punkterock, das Geburtstagsoutfit, mein Weihnachtskleid und viele schöne Shirts und Blusen. Hier eine kleine Auswahl:

In der engeren Wahl für den Liebling des Jahres 2018 sind:

Platz 3 Die Ballerinabluse

Platz 2 Das Brombeerheckenkleid

Hab ich das etwa nicht verbloggt? Ich finde nur diese Collage und keine echten Blogfotos… tststs.

Platz 1 Das Petrol-Retrokleid

Und jetzt gehe ich Neujährchen backen und überlasse euch das stöbern in hunderten toller Kleider.

Das Nachweihnachtskleid 2018

Eigentlich hatte ich klammheimlich den Plan ein Weihnachtskleid zu nähen und zwar in Gänze an einem Nähtag kurz vor Weihnachten mit der Drehumdiebolzeningenieurin. Leider kamen verschiedene Krankheitsumstände dazwischen so dass ich nicht vor Weihnachten fertig wurde. Nun habe ich das Nichtstun zwischen den Jahren genutzt um mein Weihnachtskleid fertig zu nähen und es einfach heute zum einkaufen und Wäsche verräumen getragen. Da kam ich am Spiegel vorbei und machte kurz entschlossen schnell schnell Fotos.

Es handelt sich um eine Elisanna also einen Pattern-Hack aus Elisalex (oben) und Anna (unten) von By Hand London aus Wollstoff mit Tartan-Muster.

Den Stoff habe ich vor einigen Jahren von meiner Schwiegermutter bekommen. Er schien mir sehr weihnachtlich, aber ich hatte ordentlich Respekt vorm Karo-Zuschnitt. Deshalb wollte ich unbedingt möglichst wenig Nähte wo das Karo-Muster genau aufeinandertreffen muss. Außerdem war klar, dass kein Tellerrock geht, weil da das Muster auslaufen würde und mir ein Faltenrock zu stressig sein würde. Also habe ich mich für oben und unten Teilungsnähte entschieden.

Was mir irgendwie anders in Erinnerung war ist, dass die Nähte von Elisalex und Anna vor nicht aufeinander treffen. In meiner Erinnerung hatte ich das schonmal genäht und da passte es. Hm. Hinten passen die Nähte perfekt, tja. Das ist einer der Gründe warum ich das Kleid mit Gürtel trage obwohl mir das Muster-Matching an der Seite und der seitliche Reißverschluss gut gelungen sind. Ich mag aber auch einfach lieber eine klar sichtbare Taillenlinie. Deshalb nähe ich zumeist Kleider mit Taillenband.

Die Tasche in der Seitennaht beult etwas, aber vielleicht muss ich das nur bügeln. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Kleid, überlege aber, den Ausschnitt abzusteppen, weil das Futter trotz Understitchings rauskrabbelt.

Und damit einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Weihnachtssachen 2018

Eine kleine Auswahl: gestrickt, geschmückt, geschenkt, Bratapfelpunsch, Unglaubliche Ausmaße an Kinderchaos, neue Strickliteratur und ein sehr schöner Jahresplaner, Kekse, viele, nach Rotkraut mit Serviettenknödeln und Sojaragout, gab es am 2. Feiertag gebratene Semmelknödel mit Kalamata-Soße und Wintersalat, das Weihnachtskleid wird erst heute fertig…

Weihnachtsgeschenke-Replay 3: Weihnachtspunsch

Dieser Punsch wird in meiner Familie seit vielen Jahren zu Weihnachten verschenkt und immer mal wieder sind Unwissende etwas unvorsichtig mit der Dosierung und sagen dann „Hui, also der Punsch, also Puh!“ Es handelt sich um einen Orangen-Rum-Punschextrakt, der mit heißem Wasser aufgegossen wird. Ich bin dazu übergegangen ihn in eher kleinen Flaschen zu verschenken 😉

Zutaten:
Schale und Saft von 2 Bio-Orangen
Schale und Saft von 2 Bio-Zitronen
1 Flasche Rum 54%
1 TL Gewürznelken
2 Stangen Zimt
2 Sterne Anis
300ml Wasser
500 ml Orangensaft
2 EL schwarzer Tee
700g Zucker

Die Orangen und Zitronen heiß abwaschen und die Schale dünn abschälen. Schalen, Saft, Wasser und die Gewürze aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. Den schwarzen Tee zugeben, 5 Minuten weiter köcheln. Den Ansatz abseien, zurück in den Topf geben, den Zucker und den Rum in den heißen Sud rühren. Diesen Punsch-Extrakt in Flaschen füllen und mit einer Bedienungsanleitung versehen. Zum Verzehr im Verhältnis 1:2 mit heißem Wasser aufgießen.

Sonntagssachen 42/2018

In den kümmerlichen Schnee rausgegangen, für Schneemann reichte es trotz großer Bemühungen nicht. Gefrühstückt. Sirup abgefüllt. Baby-Fäustlinge gesucht und nur 2 rechte in unterschiedlichen Größen gefunden. Ein Geschenk verpackt. Gestrickt. Mit sehr vielen netten Menschen, die wir nur einmal im Jahr sehen gegessen, gequatscht und Kaffee getrunken. Zugeschnitten.

Weihnachtsgeschenke-Replay 2: Chai-Sirup

Mir ist aufgefallen, dass mein Link zum Rezept für Chai-Sirup ins Leere führt. Scheinbar würde das Blog geschlossen. Nun also hier konserviert:

1l Wasser

2 Zimtstangen

4 Anissterne

1 TL Kardamom-Kapseln, leicht angestoßen

1 TL Nelken ganz

1/2 TL Peperoncino

10cm Ingwer

Schale von 1 Orange

2 EL schwarzer Tee

600g Zucker

Die Gewürze in einem großen Topf kurz anrösten bis sie duften. Mit dem Wasser ablöschen, den Ingwer in Scheiben geschnitten zugeben, die Orangenschale ebenfalls. Aufkochen und mindestens 6 Std, besser über Nacht ziehen lassen. Erneut aufkochen, den Tee zugeben, 10 Minuten köcheln lassen und dann abseien. Den Zucker im noch heißen Süd lösen, einmal aufkochen und heiß in Flaschen füllen.

Schmeckt in Tee, Milch und Kakao, aber auch als Basisgewürz für Punsch in heißem Apfelsaft, Apfelwein oder Rotwein.