Ostersachen 2017

Ostereier gesucht. Im Auto gestrickt. Im westlichen Nachbarland zweisam Cheesecake und Kaffee genossen. Und Schweinereien geshoppt. Nach Hause gefahren. Ostermontagsfrühstück gemacht. Das angekatschte Kind versorgt. Im Matschwald gewesen. Lämmchen gebacken.

Sonntagssachen

pixlr_20170410062809107Um 7.15 von Licht erwacht – Sonnenlicht – kurz darauf kam der Minimensch angetapert um mir zu verkünden, es sei schon hell – wir kuscheln noch etwas und stehen dann auf. Vor dem Frühstück schnell die Spitze an mein neues Mikrojersey-Unterkleid genäht, nach nur 2 Jahren, die der Stoff im Schrank lag, war es binnen 30 Minuten am Samstagabend fertig. Gefrühstückt. Den Bodensatz der Handtasche sortiert. Verschiedene Schokolade gehackt. Eine Blume geschenkt bekommen. Einen Muffin in der Sonne gegessen. Die genau mittige Reihe der Babydecke gestrickt. Die Zubereitung von Rosmarinkartoffeln an die Filialgeneration delegiert. Yoga gemacht.

Sonntagssachen 9/2017

Morgens zunächst Hustensaft und Nasenspray verabreicht. Seufz. Brötchen holen allein und bei strahlendem Sonnenschein. Frühstück. Stricken, rumhängen, Duplo. Den Balkon genießen. Und dass man endlich wieder draußen spielen kann. Rote Bete eingelegt. Früh ins Bett wegen Erkältungskopf. 

Sonntagssachen 8/2017

Beim stricklieseln assistiert. Ein Umstandsjerseykleid genäht mit tatkräftiger Hilfe des Minimensch. Gefrühstückt. Eine Burg besucht. Die Aussicht über die Ruhr genossen. Frühlingsboten gesehen. Uns für Grundfreiheiten und ein geeintes Europa eingesetzt. Tacos in den Ofen geschoben. Schnittmuster kopiert. 

Sonntagssachen 7/2017

wp-image-779163617jpg.jpgStifte gespitzt (alle Stifte!!!). Eine Jerseyinventur durchgeführt – Ergebnis: Schwarz, grau und dunkelblau in Kleidermenge, alles andere nur Shirtmenge und z.T. auch eher nicht Umstandsshirtmenge. Orangensaft fabriziert. Die alte Nähmaschine aufgeschraubt, eine hereingefallene Mutter gefunden und die Maschine saubergemacht – mit tatkräftiger Minimensch-Unterstützung. Bolognese vorgekocht. Ein fröhlich-schwarzes Kleid zugeschnitten. Einen sehr leckeren Kuchen gegessen, den Familie Drehumdiebolzen liebenswerterweise mitgebracht hatte und dabei ganz viel gequatscht. In Wald und Matsch und Bach herumgestromert. Wäsche aufgehängt.

Sonntagssachen 6/2017

Nach Geburtstagsfeier und spät ins Bett am Vortag, den Morgen verbummelt mit stricken (in angenehmer Nadelstärke 5,5), Puzzle machen und Bücher vorlesen. Blumen auf dem Frühstückstisch. Team Rettungsgasse gewesen, andere eher nicht so. Den Winter vom Jahreszeitentisch verjagt. Asiatisch gekocht. Nägel lackiert. Gelesen.

Sonntagssachen 5/2017

Als das Kind mich weckt erfreut festgestellt, dass es 1. nicht halb sechs ist und 2. das Kind bislang in seinem eigenen Bett geschlafen hatte. Einen Eisbär gebastelt. Gefrühstückt. Brot gebacken. Beim Spaziergang festgestellt, dass in unserer Gegend ein sehr eifriges Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Jugend wohnt. Vor-Karnevals-inspirierter Sonntagskaffee. Das nicht endende Stricktuch. Vorlesen. Restwollknäule für ein neues Projekt rausgesucht. Krallen an das Protoceratops-Kostüm genäht. 

Sonntagssachen 4/2017

Frühstück. Koffer packen. Reiseproviant bewachen. Schokokekse backen. Nähpläne schmieden. Zuschnitt. Köstlicher Kichererbseneintopf. Nähen für die Seele und gegen die Sorgen um die Welt. 

Sonntagssachen 3/2017

Der Sonntag begann auf der anNÄHerung, dem weltbesten Nähtreffen in Bielefeld – mit dem annähen der Knöpfe an meinen neuen lila Blazer. Und dem Kräuseln von vielen vielen (ich glaube 25m) Metern Feintüll für einen schwarzen, bildschönen Petticoat. Dann zusammenpacken der Kleinteile, der Nähmaschine und der vertauschten Stoffe. Und alles ab ins Auto. Schwerer Abschied von all den tollen nähnerds und ab auf die Autobahn – hier schon heimische Industrieidylle. Zuhause ziemlich müde rumgekramt, den Adventskranz auseinandergenommen. Und dem Kind beim malen zugesehen. Lecker bekocht worden. Und zum Abschluss ein Guns’n Roses-Konzert auf prime geguckt. Sehr früh ins Bett gefallen…