Spring Style Along 2 & 3: Wunschkonzert und Battle of Will

Burda-Wasserfall-Kleid

Jersey-Vorrat

Ich bin etwas zurück mit dem Spring Style Along – nicht mit den Plänen aber mit dem Bloggen. Daher frühstücke ich jetzt Teil 2 – das Wunschkonzert und Teil 3 – die realistische Planung gemeinsam ab.

Nachdem inzwischen auch noch einige meiner Umstandsklamotten und Leihgaben von Freundin Z. bei mir (wieder) eingetroffen sind und ich zudem eine Stoffschrankinventur gemacht habe, habe ich eine recht klare Vorstellung davon, was ich gern hätte.

Vor zwei Wochen hatte ich wundervollen Besuch von der Drehumdiebolzen-Familie. Dabei habe ich mich auch etwas länger mit Frau Drehumdiebolzeningenieurin über Umstandsklamotten unterhalten. Sie schilderte, woran ich mich auch aus der ersten Schwangerschaft noch erinnere – dass ihr ein paar Hosen und etwas größer gekaufte normale Shirts schon recht weit reichten ergänzt um wenige echte Umstandsklamotten. Ich habe in der ersten Schwangerschaft auch lange Zeit meine normalen Oberteile weitertragen können – ich besaß überhaupt nur zwei Umstandsoberteile und trug, so scheint es mir aus der Inventur meiner Umstandsklamotten in der Hauptsache zwei Hosen und drei Röcke sowie einige meiner normalen Jerseykleider. Allerdings kommt es mir nicht so vor, als würde eine ähnliche Strategie diesmal auch fruchten. Das hat im Wesentlichen 3 Gründe: 1. Mein Bauch wächst sehr viel schneller als in der letzten Schwangerschaft. 2. Meine gewohnte Silhouette (tailliert, weiter Rock, kurze Oberteile, fast immer Webstoffkleider/-röcke) ist sehr wenig schwangerschaftskompatibel – anders als noch vor der letzten Schwangerschaft, wo ich z.T. recht viele Kleider mit Empire-Taille und insg. mehr Jersey und mehr Hosen trug. 3. Ich möchte gern auch für mich nähen.

Ceduna von Schnittquelle

Tatsächlich fremdele ich sehr mit meiner schwangeren Silhouette. Der Mangel an Taille ist mir sehr ungewohnt. Ich kann mich weder an schmale Hose + langes Oberteil noch an schmalere Röcke so recht gewöhnen. Aber Tellerröcke sehen zugegebenermaßen an schwangerem Bauch doch auch eher merkwürdig aus. Also nähere ich mich langsam an Wohlfühl-Look an. In der letzten Woche trug ich zweimal Hose und fand es sehr befremdlich, einerseits wurde ich dauernd verwundert angesprochen, dann fand ich kaum ein passendes Oberteil (so gut wie alle meine Shirts sind taillenkurz) und vor allem haben Umstandshosen das Problem, das ich mit allen Hosen habe: Sitzen sie um die Hüfte, sitzen sie überall anders nur so geht so. Am wohlsten fühlte ich mich in meinen beiden bereits frisch genähten Kleider. Dem am Mittwoch gezeigten Burda-Wasserfall-Kleid und einem noch nicht gezeigten Knotenkleid nach dem Schnitt Ceduna von Schnittquelle. Beides Jerseykleider, aber nach Schnitten mit netten Details. Besonders Ceduna mit seiner hohen Taille bietet sich sehr an als Schwangerschaftskleid. Ich habe auch in der letzten Schwangerschaft eins genäht, das ich auch gern zum Stillen trug und werde sicher noch weitere folgen lassen. Ich schlussfolgere daraus, dass ich Kleider insgesamt vorziehe. Auch deshalb, weil sie sich relativ gut mit einem Blazer in ein bürotaugliches Outfit verwandeln lassen, denn den Jeans+Ringelshirt-Look finde ich jetzt keineswegs jeden Tag angemessen. Nun haben Kleider leider auch die Angewohnheit, dass sie immer gleich als ganzes Outfit in die Wäsche müssen, so dass man irgendwie dann doch recht viele davon braucht. Ich witzelte schon, ich könne nächste Woche nicht arbeiten, weil meine vier Outfits alle in der Wäsche seien.
Also, das Wunschkkonzert. Ich hätte gern:

  • Mindestens 6 Jerseykleider (2 davon schon genäht)
  • Mindestens 3 Röcke, A-Linie oder gerade
  • Mindestens 3 Kleider aus Webstoff
  • Mindestens 1 Bluse
  • Mindestens 5 Shirts in Farben, die nicht blau, grau oder schwarz sind (blau-grau-schwarze hab ich genug) und die lang genug sind um sie auch über die ungeliebten Schwangerschaftshosen zu tragen.
  • 1 Jersey-Unterkleid
  • 1 Badeanzug
  • Farbige Umstandsstrumpfhosen
  • 1-2 Schlafhosen
  • Viele Slips

Meine Stoffinventur brachte wenig unmittelbar erfreuliches zutage.
Jersey in ausreichender Menge für langärmelige Kleider gab es in schwarz, dunkelblau und grau. Alle anderen sind nur Shirtmenge, z.T. nur Kurzarmshirt.

Auch bei den Webstoffen, wo ich gedacht hätte, da hab ich viel im Lager, sah es nicht erfreulich aus. 2-3 Rock-geeignete Stoffe, also dickere Baumwollstoffe etwa Köper, Feincord oder Hosenstoffe konnte ich finden. Dünnere Baumwolle in Kleidmenge war fast nur noch solche da, die ich geschenkt bekam und wo ich es schade fände, daraus Umstandskleidung zu machen, die nur eine Saison getragen wird. Immerhin Blusenstoff in Petrol und Lila liegt bereit.

Bevor ich nun also meinen Stoffschrank mit 50m neuem Stoff fülle, sollte ich erstmal eine Priorisierung meiner Pläne und einen Abgleich mit dem Vorrat machen. Das hab ich z.T. schon gemacht und umgesetzt.

Die ausreichend vorhandenen Jerseystoffe wurden bereits 2 Kleider und 1 Shirt. Ein weiteres Kleid aus einem Coupon, und daher kurzärmelig, ist zugeschnitten (auch Ceduna). Ich denke, für mindestens 2 farbige Shirts mit 3/4-Arm hab ich auch Stoff. Webstoff habe ich für 1 Bluse (lila) und 1 Kleid (petrol). Außerdem für 2 Röcke (1 blau, 1 rot). Bunte Strumpfhosen hab ich schon bei ebay bestellt.

Mit diesen Projekten beginne ich also. Als Schnitte habe ich mir erstmal zurechtgelegt:

  • Melli und Jella von Confettipatterns – beide haben schon Raffungen, die sich gut schwangerschaftstauglich erweitern lassen und sind prinzipiell lang genug.
  • Plaintain von Deer and Doe, entsprechend im Vorderteil mit einer zusätzlichen Kräuselung zu versehen.
  • Die Bluse „Tunique midi“ von deuxième arrondissement
  • Das Kleid „Robe 14h“ von deuxiéme arrondissement
  • Einen Bahnenrock aus der Knipmode bzw. Simplicity 2451 als Basis für die Röcke.

Ich habe außerdem Jersey für weitere Shirts und Kleider bestellt, einen Webstoff in petrol mit Muster vor Ort gekauft und plane noch einen Ausflug zu Stoff und Stil, um Rib-Stretch oder Courtelle-Jersey zu kaufen, für Jerseyröcke.

Wenn ich meine ersten Projekte geschafft hab, dann schaue ich wieder, was mir dann am dringensten erscheint. Möglicherweise ist das dann auch erstmal der Badeanzug.

Me made Mittwoch: Burda Wasserfallkleid

Heute trage ich mein erstes frisches Umstandskleid. In freudigem Schwarz. Man kann es leider auf den Fotos nicht erkennen und den Schal hätte ich auch mal ausziehen können, aber es handelt sich um ein Jerseykleid mit Wasserfallausschnitt, das ich schon zweimal nähte, hier und hier.


Ich habe im Vorderteil die Taillenverjüngung rausgelassen, an der Stelle um 10cm verlängert und diese Mehrlänge gekräuselt. Von der Seite erahnt man, dass noch einige Falten Stoff da sind, die die wachsende Kugel noch ein paar Monate füllen kann.


Außerdem musste ich die Schultern massiv schmaler und die Armlöcher enger machen. Der Stoff ist ein Viskosejersey, leider zieht er feinen Dreck magisch an…


Darüber trug ich heute morgen noch eine Strickjacke, die ich fast nie trage, weil sie nur zu einfarbig schwarzem richtig gut passt.

Und damit mache ich seit langem mal wieder beim Me made Mittwoch mit.

Last days of summer

Heute trage ich nochmal ein sommerliches Bürooutfit – beide Teile sind über den Sommer entstanden. Und etwas wehmütig wurde ich schon, als mir heute morgen bei der Kleiderwahl klar wurde, dass die Tage der leichten Kleidung gezählt sind. Besser schnell die unverbloggten Teile noch verbloggen. (Das ideale Foto-Setting im Büro suche ich noch)

 

Das Shirt nähte ich im Juli im Rahmen meines Camping-Nähens bzw. des Sommernäh-Produktivitäts-Flashs. Ich wollte dringend alternative Shirtschnitte ausprobieren und so kaufte ich download-Schnitte einer deutschen Designerin. Das mache ich sonst selten. Hier seht ihr das Shirt Melli von Confetti Patterns. Ich mag den Schnitt sehr und bin damit inzwischen schon in Kleinserie gegangen. Das Shirt sitzt genau richtig locker und genau richtig eng. Es ist außergewöhnlich genug um nicht nach 0815-T-Shirt auszusehen und geht so auch super fürs Büro. 
Das Shirt hat Raffungen am Halsausschnitt und im Bauchbereich. Die sieht man in den Rock gesteckt natürlich nicht. Voilà:

Ich würde für den Schnitt Viskosejersey empfehlen. Er fällt recht weit aus, ich nähe ihn in 36 und mache ihn dann noch was enger. Es gibt den Schnitt als A0-Version zum plotten und in A4 zum kleben, er ist gut markiert, ob die Beschreibung gut ist, kann ich nicht so genau sagen, ich hab nicht viel reingeguckt. 

Der Rock ist vom Ende August aus meinem langen Urlaub. Der Schnitt ist der brandneu erschienene Partyrock von crafteln.de, Meike beschreibt ihn heute noch einmal drüben in ihrem Blog. Ich durfte den Rock probenähen und kann auch nach einigen Malen tragen nur unterstreichen, dass ich ihn sehr mag. Ich trage ihn auch mal mit Bluse da wirkt er edler und heute mit Gürtel und Shirt legerer. Mal schauen, wie ich ihn bei kühleren Temperaturen kombinieren kann.

Auch dieser Schnitt ist ein download-Schnitt, den es ebenfalls in A0 und A4 gibt. Hier fallen die Größen sehr maßgerecht aus, mein Stoff ist ein fester Baumwollköper und feste Stoffe sind wohl auch am besten geeignet um die tollen Falten zu betonen. 

Ich bin rundum zufrieden mit diesem Outfit und da passt es ja, dass heute RUMS ist. 

Me made Mittwoch: Gewappnet für Überraschungen

Mittwochs ist nun mein langer Arbeitstag, fotografieren im Büro ist noch nicht drin, da bin ich noch etwas zurückhaltend. Also nur schnelle Fotos zerknittert und erschöpft nach 9 Stunden Arbeitstag. Seit knapp zwei Wochen arbeite ich im neuen Job. Obwohl einige Kollegen und Kolleginnen in Jeans und T-Shirt dort sind und somit meine bisherige Bürogarderobe problemlos tauglich wäre, habe ich festgestellt, dass ich eine Spur förmlicher dort hin gehe, als ich zum alten Büro ging. Einerseits weil eben auch ein Teil meiner Kolleginnen eher business tragen, vor allem aber, weil ich derzeit noch jederzeit damit rechne überraschend zu Terminen mitgenommen zu werden, um wichtige Menschen kurz mal kennenzulernen. Das ist leider etwas inkompatibel mit den derzeitigen Temperaturen, denn meine Sommerröcke und -Kleider sind in großen Teilen eher laut und gemustert und bunt. Zum Glück habe ich mir aber kurz vor Jobbeginn noch zwei Sommer-taugliche Röcke genäht, die annähernd einfarbig sind. Heute trage ich einen davon:

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Simplicity 2451, bekannt als der Disputationsrock. Hier aus einem lila Elasthan-Viskose-Baumwolle-Poly-Gemisch aus dem Ramsch-Goldsucher-Bereich von alfatex. Der Stoff ist schlicht, bequem und nicht allzu dick. Der Rock ist ungefüttert und damit ganz gut fürs Wetter. Um die sehr cleane Optik des einfarbigen Stoffes etwas aufzubrechen, habe ich den Taschen und dem Saum eine Ziernaht verpasst. Ich bekommen zunehmend Spaß an Zierstichen. Leider hat meine Maschine nur drei Stück. Evtl. wird es doch mal Zeit für ein Maschinenupgrade.

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Die Taschen sind überhaupt das beste an dem Schnitt. Geräumig, klaffen nicht auf, sehen gut aus und sind gut zu nähen. Ansonsten hat sich der Schnitt für mich etwas überlebt. Die Röcke nach dem Schnitt sitzen etwas unterhalb der Taille, ich trage inzwischen lieber taillenhohe Röcke. Allerdings habe ich die Mühe, einen anderen höheren Bleistiftrock-Schnitt,, wie etwa den Gertie Pencil-Skirt, auf mich anzupassen bisher etwas vor mir her geschoben. Und so dient dieser Schnitt als bewährtes Arbeitstier und ich trage die Röcke nach wie vor.

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Die Bluse dazu habe ich im Räumungsverkauf einer ortsansässigen E*prit-Filiale gekauft, weil mir klar wurde, dass ich das Bedürfnis nach mehr blusigen Oberteilen habe, aber keine Zeit ausreichend viele in kurzer Zeit zu nähen. Sie sitzt zwar nur okayish, aber auch hier: tut ihren Dienst. So setzt mich mein gefühlter Blusenbedarf nicht unter Nähstress. Eigentlich müsste die Bluse taillierter und länger sein , sie rutscht dauernd aus dem Rockbund und beult – man wird ja doch ein bisschen anspruchsvoll wenn man nur noch Maßklamotten hat.

 

Es war übrigens gut, dass ich klamottentechnisch für alle Eventualitäten vorbereitet war, denn heute stand auf einmal der Prorektor in meinem Büro. Alles richtig gemacht.

Monika nimmt heute Abschied aus dem MMM-Team. In meinem Lieblingsschnitt, dem Anna Dress. Liebe Monika, danke für deinen Einsatz für diese tolle Sache!

Probegenäht: Der Partyrock von crafteln.de

Ich mache ja nie Werbung und lehne immer alle Kooperationsanfragen ab, selbst welche, die ich bei anderen vollkommen ok finde, wie etwa probennähen. Das mag ich wenn ich das woanders lese, aber selbst hab ich eine klare Linie. Aber manchmal gibt es eben Ausnahmen und meine liebe Nähfreundin Meike alias Frau Crafteln ist die Ausnahme. Als sie bei der AnNÄHerung diesen Rock zur Probe nähte, vermuteten wir schon, dass der Rock mir auch gut stehen könnte. Und so passte es ganz gut, als sie mich fragte, ob ich ihn zur Probe nähen wolle. Dann hatte ich allerdings irgendwie keine Zeit und dann passte die Jahreszeit nicht recht zu meiner Vorstellung des Rockes, und so dauerte es etwas, bis ich begann den Rock zu nähen.

Inzwischen war in meinem Kopf schon ein recht genaues Bild von meinem Rock entstanden. Er sollte aus einem festen nachtblauen  Stoff sein. So würde er sich gut in meine Garderobe einfügen. Ich habe nämlich gar keinen dunkelblauen Rock und viele passende Oberteile. In meinem Stoffschrank fand ich zwei marineblaue Stoffe vor, der eine war aber recht schwer und hatte wenig Stand. Der zweite hingegen hatte perfekten Stand, sah schön aus und so vergaß ich kurzfristig, dass dies der Rest meines Probejacketts war. Und dass der Stoff mich bereits beim Jackett in den Wahnsinn getrieben hatte, war auch kurzfristig meinem Hirn entfallen. Tja… Das Problem an diesem bildschönen quergerippten Stoff war nämlich, dass er sich quer zum Fadenlauf in Rekordgeschwindigkeit auflöste. Schneller als man auch nur versäubern kann. Also auch sehr viel schneller, als man an 6 Rockbahnen je 4 Falten legen kann. Ums kurz zu machen: ich nähte zunächst einen Partyrock für die Tonne. Die Falten waren krumm, schief und unterschiedlich hoch, weil wichtige mm dem Stoff fehlten so dass die Geometrie des Schnittes nicht mehr hinhauen konnte. Aber gut, immerhin wusste ich nun schon, dass mir die gewählte Größe passt, die Anleitung sehr gut ist und die merkwürdig geformten Schnittteile ziemlich magisch zu einer sehr schönen Form zusammenfinden. Also bestellte ich mir neuen Stoff. Nachtblau natürlich. Aber nix mit Zicken. Sondern einen schönen einfachen Baumwollköper von stoffkontor.eu. Der kam gewohnt schnell und die zweite Version des Rockes wurde somit angegangen und zur Zufriedenheit beendet.

Hier also zunächst mal ein Eindruck von meinem Rock, dann etwas mehr zu meinem Eindruck vom Schnitt:

 

Der Schnitt war für mich zunächst etwas ungewöhnlich. Sechsmal das exakt gleiche, sehr merkwürdig geformte Schnittteil zuschneiden, das hatte ich wohl noch nie. Die Angabe über die Stoffmenge ist übrigens eher exakt zu verstehen. Auch mit Zuschnitttetris lässt sich da nicht viel rauskitzeln. Ich habe das Schnittteil mit Kreide in einfacher Stofflage 6 mal aufgezeichnet. Daran kann man erkennen, dass ich Meike wirklich sehr gern hab. Sowas treibt mich nämlich gepflegt in den Wahnsinn. Ich bin ja mehr so der Typ: drauflegen bei doppelter Stofflage, beschweren, mit dem Rollschneider drum und zack. Das ging hier nicht und ich habe dennoch nicht die Flinte ins Korn geworfen. Löblich, oder? Zum Glück wurde ich ja durch einen sehr schönen Rock für die Mühe entlohnt.

Als nächstes galt es, die Faltenmarkierungen zu übertragen. Als eher wissenschaftlicher Typ habe ich das quasi reverse-engineered, also die Winkel relativ zur Seitennaht und die Länge der Markierungen ausgemessen und das dann auf den Stoff übertragen. Auch hier: Sorgfalt lohnt, nach Nähschlampenmethode mit Stecknadeln markieren geht definitiv nicht.

Nach dem Steppen der Falten – die Anleitung hierzu ist wirklich hervorragend – geht der Rest dann wirklich wie ein Klacks. Und es ist schon ziemlich magisch, wie aus den bizarren Formen der Schnittteile ein total perfekte Seitenlinien und ein total perfekter angeschnittener Formbund mit Beleg wird. Hossa. Da konnte ich sofort Meikes Begeisterung für die stokx-Schnitte verstehen, da merkt eine sofort, dass da jemand am Werk war, der sein Handwerk versteht.

Die erste Anprobe zeigte: Passt wie eine 1, die Maßtabelle ist also – zumindest in meiner Größe – ziemlich gut. Bei der Anprobe habe ich eigenmächtig entschieden, dass ich den Reißverschluss lieber auf der rechten Seite tragen werde, weil der dann nach hinten verläuft (er sitzt in einer schrägen Naht) – entsprechend habe ich den Rock in der Trageweise gepüstert und dann (ausgehend von der langen Version) um ca. 3-4 cm gekürzt. Das war die einzige Änderung. Juchheissassa. Ich habe den Saum mit Schrägband verstürzt, ich mag das einfach sehr, einerseits, weil ich den Rock gern im Büro tragen können wollte und das schicker finde, andererseits, weil man dann so schön kleine geheime Schrägbandschätze in den Saum bauen kann – so wie dieses Herzchenschrägband. Mit dem hab ich den Saum gemacht und auch den Beleg versäubert, das ging von der Menge genau auf und sieht wirklich nett und sauber aus.

Für den fertigen Rock habe ich schon einige Komplimente bekommen, obwohl ich ihn erst einmal anhatte und ich fand ihn auch den ganzen Bürotag über sehr bequem und habe ihn gern getragen. Er passt sehr gut zu meinem im Urlaub gekauften Breton-Shirt und das macht ihn natürlich noch einmal besser. Ein einziger Punkt stört mich: Keine Taschen, und auch keine einfache Möglichkeit, eine einzubauen. Das ist für mich tatsächlich ein wenig störend.

Der Schnitt „Partyrock“ aus dem Hause stokx von crafteln.de ist ein digitaler Schnitt, den es als Klebe- und Copyshopversion gibt. Es gibt zwei Längen und man erhält jeweils vier Größen, die Maßtabelle erscheint mir zuverlässig für die Größenwahl. Ich habe den Rock in Größe 2 genäht und trage sonst Röcke in Gr. 40(D)/12(US). Ich würde sehr dazu raten, das Schnittteil nach Möglichkeit mehr als einmal abzupausen oder auszuschneiden, dann klappt das auflegen und zuschneiden besser, ideal wären vermutlich drei Schnittteile. Sehr in meinem Sinne ist, dass der Schnitt die Nahtzugabe enthält. Das mag ich ja sehr und da zusätzlich die Nahtlinie eingezeichnet ist, kann man sich das im Notfall ja auch abschneiden, wenn man das nicht mag mit der Nahtzugabe.

Der Schnitt wird als Schwierigkeitskategorie „Erfolgserlebnis“ verkauft. Tatsächlich ist die Anleitung auch wirklich gut für Anfängerinnen geeignet und detailreich bebildert, und das nähen an sich ist nicht kompliziert. Allerdings muss man sauber arbeiten, sowohl beim Zuschnitt als auch beim Markieren und beim legen und nähen der Falten. Der Schnitt funktioniert nur, wenn man exakt arbeitet – dann funktioniert er aber gut.

Das Ergebnis ist ein sehr alltagsgeeigneter Rock mit dennoch sehr anderer Schnittführung. Ich finde den Schnitt vor allem deshalb gut, weil ich ihn mir nicht einfach so hätte selbst bauen können. Denn das ist mein Hauptkritikpunkt an vielen Indie-Schnitten, sie unterscheiden sich kaum von Schnitten, die ich schon habe, ich muss nur ein Detail hinzufügen und habe ein sehr vergleichbares Ergebnis. Das gilt hier keinesfalls, der Schnitt ist tatsächlich besonders und sehr professionell umgesetzt.

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Noch einmal deutlich: Ich habe den Schnitt von Meike kostenlos zum testen zur Verfügung gestellt bekommen. Ich gebe aber hier meine Meinung wider und die Möglichkeit zum Probenähen war nicht an ein positives Posting gekoppelt.

Me made Mittwoch: Brot und Butter Sommeredition

Während es bei Monika im Süden recht sommerlich zu sein scheint, ist es hier derzeit eher durchwachsen. Um 20 Grad, mal sonnig mal Regen, ständig ist eine falsch angezogen. Also genau das Wetter, bei dem eine Brot-und-Butter-Kleidung braucht.

Dass der Probe-Trägerrock ein solches Kleidungsstück werden würde, hätte ich nie gedacht. Aber ich trage ihn quasi dauernd. Das liegt vor allem an dem enorm guten Stoff.

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Der Baumwollstoff mit eingewebten Längsstreifen ist fest und hat ordentlich stand, ist wenig schmutzanfällig, muss kaum gebügelt werden und klebt kaum an Strumpfhosen. Außerdem habe ich farblich exakt passende Schuhe.
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Heute trage ich dazu eine sehr alte Kurzarmbluse von H&M und eine Punktestrumpfhose. Bei Bedarf (also ca alle 10 Minuten) werfe ich eine schwarze Strickjacke über.
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Me made Mittwoch: Stoffwechselliebe und Shawl

Ich zeige heute mein Bürooutfit von gestern. Ich truge nämlich ein 1a-Nähnerdflausch-Outfit, das mich sehr erfreut. Leider ist mein Handy derzeit unkooperativ und macht in großer Mehrzahl unscharfe Fotos. Aber einige habe ich geschafft:
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Das Kleid habe ich im Rahmen des ersten Stoffwechsels genäht, das ist nun schon zwei Jahre her. Der Stoff kam von Meike und der Schnitt ist New Look 6069, ein Schnitt den ich sehr regelmäßig wieder herauskrame. Das Kleid hat sich in meinem Kleiderschrank sehr etabliert. Ich trage es von Frühling bis Herbst, denn dank der schwarzen Grundfarbe passt es prima zu schwarzen Strumpfhosen, das ist ein echtes Problem anderer Baumwollkleider, die oft hellgrundig sind und mir deshalb im Frühjahr und Herbst Kombinations-Kopfschmerzen bereiten. Ich trage heute darunter ein langärmeliges Jersey-Unterkleid (im Prinzip ein verlängertes Shirt), aber auch nur mit Shirt oder mit Strickjacke kombiniert es sich prima.
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Hätte man mich am Anfang, als ich den Stoff bekam, gefragt, ob ich das Kleid viel tragen würde, hätte ich obwohl ich den Stoff direkt sehr schön fand, bestimmt genau wegen des Schwarz zurückhaltend geantwortet. De facto trage ich es aber so oft, dass es mittlerweile schon zweimal geflickt ist. Das schwarz gibt dem Kleid die nötige Ruhe, die mir sonst bei gemusterten Stoffen manchmal fehlt, dennoch hat es ein sehr schönes Muster, das besonders und locker wirkt. Zudem geben Paspel und Spitzensaum dem ganzen auch noch einen Hauch zusätzliche Farbe. Und der Rest kommt dann von Accessoires, wie etwa dem Schal, den ich umschlug, um den morgendlich kalten Temperaturen zu trotzen.
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Diesen Schal habe ich parallel zu Monikas Summer Shawl Knitalong fertig gestrickt, begonnen hatte ich ihn im Juni 2015. Es handelt sich um das Muster Meandering Vines Shawl (hier Link zu ravelry), das ich schon zuvor mal aus Lacegarn probiert , dann aber abgebrochen hatte.

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Jetzt nun also fertig, aus vier Knäueln Drops Alpaka in lila, gestrickt mit Nadelstärke 3,25 und ohne das beschriebene zweigeteilte Stricken, sondern einfach so viele Mustersätze bis ich mit der Länge zufrieden war.

Ich bin mit dem Gesamteindruck sehr zufrieden, finde auch, dass sich die Wolle gut dafür eignet (solang man Alpaka am Hals vertragen kann), allerdings zuppele ich viel daran herum, weil sich ein Schal nicht ganz so schön drapieren lässt, wie ein ovales oder rundes Tuch, finde ich. Außerdem wird er natürlich stetig länger und schmaler und ich ziehe ihn alle paar Tage wieder in die Breite.

Hier nochmal bessere Bilder vom Kleid einzeln:

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Und Katharina zeigt uns heute Ergebnisse ihrer Kleiderschrankentrümpelung, die sich wirklich sehen lassen können.

#projektbrotundbutter: Finale

Und schwuppdiwupp sind drei Monate vorbei! Das ging dann jetzt zum Ende hin doch irgendwie schneller als gedacht. Bei euch auch? Heute zeigen wir, welche Garderobenerweiterungen wir geschafft haben, wie wir in unserer neuen tollen Alltagskleidung erstrahlen und wie perfekt wir gerüstet sind für die Auf und Ab-Zustände, denen uns das Wetter und das Leben so ausliefern.
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Ich war im März ziemlich ausgebremst, seit dem letzten Treffen war ich 3 Wochen lang angeschlagen und habe so gut wie nie Zeit und Muße zum nähen gehabt. Auch war ich irgendwie durch Kleinigkeiten blockiert und habe mich statt meinen Garderoben-Staples lieber einer Mütze fürs Kind und einem Pulli für den Mann gewidmet. Immerhin hab ich auf die letzten Meter noch etwas Energie zurückgewonnen und mir den letzten der geplanten Röcke genäht. Dennoch bin ich hinter meinem Plan etwas zurückgeblieben. Der Plan und die Umsetzung sehen so aus:

  • Oberteile:
    • 3 Shirts (langärmelig) – erledigt (2 mal gemustert, einmal Unterziehshirt aus sehr feinem Merinojersey in schwarz)
    • 1 Shirt (kurzärmelig) – ersetzt durch eine Kurzarmbluse, erledigt
    • 1 Bluse (langärmlig)  – noch offen
  • Röcke:
    • 1 Ginger – erledigt und zufrieden
    • 1 Faltenrock – erledigt und sehr zufrieden
    • 1 anderer Rock – erledigt und zufrieden
  • Jacken:
    • 1 Blazer – erledigt und sehr zufrieden
    • 1 Cardigan Hope – erledigt, aber jetzt schon in Richtung Winterklamotten verbannt
  • Kleider:

Außerdem habe ich 3 Unterhosen genäht und ein paar Sachen geflickt. Ich habe auch einiges aussortiert und einige Shirts in Schlafshirts umdeklariert. Mit einer Bluse und einem Kleid, die noch offen sind, bin ich sehr zufrieden. Schließlich ist das geplante März-Nähkränzchen entfallen und ich war einige Zeit ziemlich raus aus meiner Nähroutine.

Fotos der kompletten Kollektion werde ich im Verlauf der Woche machen und nachreichen. Hier erstmal mein Osterrock und damit gebe ich ab zu euch:
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Me made Mittwoch: Ginger

… nein, nicht die Jeans. Der gleichnamige Rock von Colette. Es gab ihn schonmal kurz beim letzten Treffen im #projektbrotundbutter zu sehen und hier folgen nun ein paar etwas ersichtigere Fotos und eine kleine Ginger-Reflektion.
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Der Schnitt ist prinzipiell piepeinfach: 4 Bahnen, keine Abnäher, kein Futter, keine Taschen, Taillenband dran, Reißverschluss rein: fertig. Vollkommen zurecht bei Colette als „Beginner“ geführt. Allerdings hat ja Colette ein wenig ein Größenproblem – ich zumindest muss mindestens eine Größe kleiner wählen, als ich bei den „Big 4“ wählen würde. Also lohnt es sich vorher mal die Schnittteile auszumessen.

Weil ich aber ja extrem gut darin bin, mir selbst auch den einfachsten Schnitt zu verkomplizieren, habe ich folgende Zusatzhürden eingebaut: deutlich größere Taille-Hüft-Differenz als der Schnitt vorsieht, Taschen, einen diagonal gewebten Stoff, der extrem querelastisch ist und den ich jeweils für eine Bahn im diagonalen und für eine Bahn im queren Fadenlauf zuschneiden musste, damit sich die Streifen vorn hübsch treffen. Ja… ich weiß… der Stoff ist außerdem auch noch total locker gewebt, löst sich quasi sofort auf und trägt beim Trennen extrem schnell Löcher davonimage

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Genäht war der Rock natürlich flott. Das Anpassen dauerte dann etwas. Ich habe Größe 10 zugeschnitten, musste dann die Hüfte was rauslassen, die Taille aber sehr viel schmaler machen, da der Rock  zunächst nicht Taillenhoch saß sondern irgendwo zwischen Taille und Hüfte. Ich finde aber, er lebt sehr von dieser hohen Taille. dann stand das Taillenband ab. Auch doof, gerade wenn man das noch oben breitere verwendet. Schließlich klaffen leider die Nahttaschen, das konnte ich nicht mehr verhindern, beim nächsten Mal muss ich andere Taschen einbauen. Schließlich ist die Mittelnaht leider jetzt schon verzogen, weil er wie gesagt unterschiedlich zum Fadenlauf rechts und links zugeschnitten ist. Ich hatte da mit Problemen gerechnet, es ist aber ausgeprägter als vermutet. Und zu guter Letzt hat der Rock seit heute morgen ein Loch in der Seitennaht, wo die Nahtzugabe sich schon komplett weggeribbelt hat.
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Also Fazit: ein schöner Schnitt, den ich für mich aber recht stark anpassen muss, was bei nur 4 Nähten schwieriger ist, als bei mehr Bahnen oder Abnähern. Ich werde aber noch einen Ginger nähen, aus einem anderen schönen Streifenstoff, der schon wieder locker gewebt ist – jetzt weiß ich ja wo es lang geht.

Der Vollständigkeit halber: Das Shirt ist Deer&Doe Plaintain mit Spitzeneinsatz, der Cardigan ist Hope aus La maison Victor und darunter trage ich einen Lycra-Unterrock, den ich auch im Rahmen des Projekt Brot und Butter genäht habe.
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Sybille zeigt auf dem MMM-Blog heute ihren Trench, den ich auf der AnNÄHerung mit „oh endlich mal ein körpernah sitzender Trenchcoat“ kommentierte, weil ich ihr Skalierungs-Faux-Pas für Schnittdesign hielt. Also: Alles gewollt!

 

 

#projektbrotundbutter: Zwischenstand

Heute treffen wir uns wieder beim „Projekt Brot und Butter“ mit den inzwischen über 50 Mitstreiterinnen. Ich freu mich sehr, dass sich sogar noch einige beim letzten Treffen dazu gesellt haben.

In der Zwischenzeit sind wir alle schon mitten drin im Brot-und-Butter-nähen und ich habe mit großer Freude auch schon das eine oder andere Ergebnis auf Twitter und beim Me Made Mittwoch gesehen. Ich finde es sehr schön, dass Zwischenergebnisse auftauchen und relativ viel von dem Projekt „gesprochen“ wird. Das ist sehr anspornend und inspirierend. In den letzten Wochen machte das Wetter ja auch wieder einige Kapriolen, so dass wir die Frübst-Tauglichkeit der neuen Garderobe schon testen konnten. Heute wollen wir also berichten, wie es uns mit dem Projekt geht. Läuft es gut, sind wir im Plan? Oder sind wir stecken geblieben, wissen nicht weiter, haben alle Pläne über den Haufen geworfen und gänzlich neu angefangen? Oder sind gar einige schon fertig und beginnen schon mit der Sommergarderobe und den Extras? Und wie geht es euch mit dem Brot-und-Butter-Nähen? Ist es so zäh und langweilig wie unsere Drückebergerei vor dem Thema im Vorfeld uns Glauben machte?

Ich stelle fest, dass das Projekt auf jeden Fall meinen Sinn für Kombinationsmöglichkeiten und modulares Denken im Kleiderschrank schärft. Ich habe schon einige neue Kombinationen aus älteren Teilen getragen in letzter Zeit und achte auch beim Zuschnitt von neuen Teilen viel mehr auf Kombipartner. Das ist wirklich sehr positiv. Ich habe auch meinen Stoffschrank systematisch gesichtet und jetzt wieder einen besseren Überblick.

Und ich bin auch tatsächlich voll im Plan. Ich halte mich sehr sklavisch an meinen Plan, habe zwar viel gestrickt aber fast nichts abseits des Plans genäht (außer ein bisschen NfA). Nach den Teilen, die ich letzten Monat schon hatte (1 Shirt, Blazer und Telisabie), habe ich nun im Februar ein weiteres Shirt, einen Cardigan und zwei Röcke, ein Jerseykleid sowie (Bonus!) zwei Unterhosen und einen Unterrock genäht.

Vom Shirt habe ich nur ein etwas ausschnitthaftes Foto, aber es passt sehr gut zu Telisabie, hier die Kombi:

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Den Cardigan zeigte ich schon am Me made Mittwoch, ebenso wie den Faltenrock. Zudem ist ein Ginger Skirt mit Diagonalstreifen fertig geworden, den ich am Freitag husch husch fotografierte aber nochmal ausführlicher zeigen werde. Nach etwas Anpassungen passt er gut und macht mich sehr zufrieden.
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Das Anna Dress aus Jersey stimmt mich nicht vollends froh. Es hat dieses typische Jerseykleidgefühl, dass irgendwie zu wenig Kontur da ist. Ich fürchte, es braucht wärmere Temperaturen und weiße Strümpfe. Mal sehen. Und vielleicht suche ich nochmal nach anderen Schnitten für Jerseykleider, die irgendwie kleidiger und weniger schlumpfig wirken.
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Nun stehen auf meinem Plan noch 3 Oberteile (2 Shirts und 1 Bluse). Hier werde ich evtl. eine Abwandlung vornehmen und nur 1 Shirt und 2 Blusen nähen. Ich habe spontan eine exakt zum Faltenrock passende Alma Blouse zugeschnitten. Da diese aber aufgrund stark begrenzter Stoffmenge kurzärmlig wird, werde ich dann noch eine Langarm-Alma dazu nähen. Es ist ja auch sehr effizient, den Schnitt gleich zweimal zu nähen, dann sitzen die Änderungen.

Weiterhin fehlt noch 1 Rock. Hier bin ich immernoch unentschieden und schwanke zwischen Simplicity 2451, Variante C, noch einem Ginger oder irgendwas neuem. Auf jeden Fall wird der Rock grau oder blau. Das sagt der Stoffschrank.

Und dann noch ein Kleid. Dann bin ich durch. Das werde ich schaffen, denke ich. Und dann guck ich mal, ob ich vielleicht noch einen Cardigan, mehr Shirts und noch mehr Unterhosen nähe. Stoff für weitere Shirts ist zufällig schon irgendwie zu mir gekommen, evtl. habe ich ihn bestellt. Allerdings schiebe ich, damit es etwas spannender wird, jetzt erstmal einen Pullover für den Mann und eine Mütze für den Minimensch ein. Es muss ja alles sportlich bleiben.

Und ihr so?

Zum Linktool bitte hier entlang:

Noch ein Hinweis: Ich schaue mir alle eure Beiträge an, leider kann ich auf vielen Blogs nicht kommentieren, da sie die Option Name/URL nicht zulassen. Vielleicht wissen manche von euch nicht: das Nicht-Erlauben von Kommentaren via Name/URL und die Roboter-Prüfung machen es für wordpressnutzer aber auch vom Handy aus extrem schwierig zu kommentieren. Vielleicht testet ihr ja mal, wie es ohne Roboter-Prüfung und Login geht. Das würde sicher viele freuen, die bisher nicht bei euch kommentieren konnten.