Balkongarten-Stand: es sprießt und wächst

Inzwischen ist der Balkongarten schon gut gediehen. Ich habe Anfang Mai zwei Tomatenpflanzen und zwei Gurkenpflanzen eingepflanzt und auch die einjährigen Kräuter und die Blumen. Die Gurken habe ich leider einmal abends vor einer Frostnacht draußen vergessen und dann in der Folge versehentlich der einen überlebenden Pflanze den Stiel abgebrochen… nun werde ich also jetzt nach den Eisheiligen nochmal zwei Gurken nachpflanzen. Ansonsten gedeiht aber alles sehr gut.

Wir ernten schon ordentlich Pflücksalat, der Rucola schießt schon, auch der Spinat, da wird schon bald nachgesät. Die Salatmischung wächst toll, auch der Eichblatt. Da bin ich dieses Jahr sehr zufrieden. Ich dünge den Salat alle zwei Wochen und säe die Kästen etappenweise nach. Später im Jahr dann mit Feldsalat und Asiasalaten.
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Die 5 Erdbeerpflanzen haben alle Blüten und Fruchtansätze, die erste Erdbeere ist schon leicht rosa, ich hoffe, sie überlebt die Regenfront.
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Auch Radieschen haben wir schon einige geerntet, da säen wir auch nochmal nach.

Die Erbsen wachsen gerade fleißig in Richtung Geländer.

Minze, Rosmarin, Thymian und Bohnenkraut sind nach dem Winter super neu ausgetrieben. Leider hatte die Minze einen starken Lausbefall, so dass ich sie recht radikal beschnittem hab, um die Nachbarpflanzen zu schützen. Oregano, Basilikum, Petersilie und Schnittlauch haben wir Anfang Mai ausgepflanzt und ernten wir fortlaufend.
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Auch die Tomaten sind prächtig gewachsen und setzen Blüten an. Sehr gespannt bin ich, ob das Pflaumenbäumchen des Minimensch wohl tragen wird, toll geblüht hat es jedenfalls.

Derzeit bin ich sehr zufrieden, ein bis zwei Sommerblumen kommen wohl noch dazu. Dann muss ich mal langsam die Ferienbewässerung bedenken.

Balkongarten – Vorgeplänkel

Schon seit vier Jahren habe ich mich ja in Small Scale Gardening versucht. Zuerst mit einem Topfregal im Hof und Kästen auf der Fensterbank, dann im Schrebergarten  und letztes Jahr auf dem Balkon. Ich bin zwar noch in der Lernphase, aber einiges hat sich bei mir nun auch schon an Erfahrungsschatz angesammelt und so hoffe ich, dass es dieses Jahr auch mit der Balkonernte gut klappt. Ich will auch ein bisschen experimentieren und dachte, dass das vielleicht einige von euch auch interessiert. In loser Folge werde ich euch daher an der Planung und Umsetzung unseres Balkongartens für dieses Jahr teilhaben lassen.

Zunächst vielleicht ein paar Worte für alle Kübelgarten-Anfänger. Wer einen Kübelgarten plant sollte vor allem drei Dinge beachten:

  1. So gut wie alles Gemüse und alle Kräuter benötigen viel Sonne, d.h. ein Standort mit Süd- oder zumindest Süd-Ost- oder Süd-West-Lage ist eigentlich zwingend, um Erfolg mit dem Kübelgartenvorhaben zu haben.
  2. Kübelgemüse muss, im Gegensatz zu Freilandgemüse, recht regelmäßig gedüngt und gegossen werden. Die Erfordernisse variieren zwar von Pflanze zu Pflanze, aber einen Urlaub ohne Vertretung kann man praktisch vergessen.
  3. Geduld! Nicht zu früh vorziehen, nicht zu früh rausstellen! Kübelpflanzen sind empfindlicher als Freilandpflanzen, vor den Eisheiligen muss man sich gedulden. Dafür kann man später in den Herbst noch säen, wenn die Kübel windgeschützt und sonnig stehen.

Ich werde hier meine Planung für unseren Südbalkon vorstellen. In einem nächsten Post beschreibe ich genauer, was die Standortbedingungen, die Restriktionen (wir nutzen den Balkon ja auch noch für anderes als Pflanzen) sind. Zunächst möchte ich zusammenfassen, was ich in den vergangenen Jahren über das Gemüseziehen in Kübeln und Kästen für mich gelernt hab.

  1. Geeignetes Gemüse: Gut für die Kultur im Kübel eignen sich (nach meinem dafürhalten):
    • Kräuter. Da gehen die meisten gut. Insbesondere einjährige, also Petersilie, Basilikum, Salbei. Aber auch mehrjährige Sorten, wobei das Überwintern ein großes Problem ist. Derzeit hoffe ich, dass mein Rosmarin, Thymian und Bohnenkrautes schaffen. Die marokkanische Minze wirkt nicht sehr gesund, ich glaube ihr ist es vor allem viel zu nass.
    • Salat. Vor allem Pflücksalate wachsen super in Töpfen. Ich ernte immernoch frischen Feldsalat und Asia-Leaf aus meinen Kästen für den Green Smoothie. Auch Rucola wächst praktisch das ganze Jahr. Im Sommer hatte ich auch noch grüne und rote Eichblatt-Pflücksorten, Lollo Bionda und sog. amerikanischen Pfücksalat.
    • Gemüse ist schon viel schwerer. Radieschen wachsen super im Topf und auch Mangold hatte ich schon sehr schönen. Tomaten können gelingen, wenn sie trocken und sonnig stehen und man (das ist wichtig) eine Topfsorte nimmt. Versuche mit Kürbis sind bisher gescheitert. Auch alle größeren Wurzelgemüse brauchen zu viel Erde. Die Kartoffeltonne hat durchaus einige Mahlzeiten Kartoffeln produziert, aber ist zu groß und Erde-intensiv für den Balkon, eher was für Hof oder Garten.
    • Obst: Ein Versuch mit Kübelerdbeeren wurde nix, derzeit steht ein Mini-Pflaumenbaum auf dem Balkon, wir sind gespannt, ob er irgendwann trägt. Wer mehr Platz hat für richtig große Kübel, mag mit Kübelsorten von Apfel oder Pfirsich vielleicht Glück haben, für den Balkon ist das nix.
  2. Geeignete Kübel: Je größer desto besser. Je mehr Erde die Pflanze hat, desto unempfindlicher ist sie.  Gerade Gemüse braucht schon große Töpfe. Kräuter und Salat wachsen auch in recht kleinen Gefäßen. Ich habe einen kleinen Balkon und deshalb alles, was geht in Hängetöpfen und Blumenkästen. Salat in Blumenkästen geht super. Auch viele Kräuter wachsen problemlos in Kästen. Mehrjährige Kräuterbüsche brauchen allerdings größere Kübel und insb. Starkzehrer wie Tomaten, Zucchini und Paprika müssen in große Töpfe. Größere Töpfe bleiben auch länger feucht und müssen nicht mehrmals täglich bewässert werden. Da Blumentöpfe teuer sind, habe ich zum Großteil einfache Tontöpfe mit Teller und Kunststoffkästen, das ist zwar nicht so dekorativ wie handbemalte Kunst-Terrakotta-Töpfe, aber praktisch.
  3. Welches Saatgut? Vorziehen oder Pflanzen kaufen? Ich ziehe nichts mehr vor. Alles, was als Pflanze ins Freiland/den Kübel kommt, kaufe ich als Pflanze auf dem Markt. Warum? Ich pflanze so wenig, dass der Preis kaum ins Gewicht fällt, spare mir aber einiges an Frust mit nicht angehenden Setzlingen und auch das wochenlange Belagern sämtlicher Fensterbänke mit Setzlingen in unterschiedlichen Stadien. Wichtig ist allerdings, dass man Pflanzen kauft, die auch für den Garten/Kübel gedacht sind. Also insb. nicht die Kräutertöpfe aus der Gemüseabteilung des Supermarktes, sondern echte Setzlinge aus dem Gartenmarkt/einer Gärtnerei oder von Pflanzen-Ständen auf dem Wochenmarkt. Die sind kleiner, wachsen langsamer und sind viel robuster. Ich säe allerdings Salat und Radieschen ohne Vorziehen sofort in die Erde, das Saatgut habe ich bisher meist bei Bingenheimer Saatgut bestellt aber auch schonmal welches im Gartenmarkt mitgenommen. Ich nehme normalerweise Bio-Saatgut und Bio-Erde.
  4. Zeitplan. Da vor Anfang Mai eigentlich fast nichts nach draußen kann, hat man viel Zeit für Planung. Ich beginne jetzt so Anfang März mal, den Balkon aufzuräumen und zu gucken, was von den letztjährigen Pflanzen überlebt hat. Dann mache ich mir einen Plan, was ich pflanzen will und ab wann das raus kann, besorge Saatgut und ersetze kaputte Kübel. Im April, wenn es verlässlich über 10 Grad bleibt, etwa dann wenn man auch die Balkonkästen bepflanzen würde, säe ich Salat aus und pflanze die unempfindlicheren Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch. Gemüse, empfindliche Südkräuter und empfindlichere Sommerblumen müssen bis nach der kalten Sophie warten. Aber zum Pflanzplan folgt nochmal gesondert ein Post.

Zum Schluss noch der Hinweis auf zwei Bücher:

Antony Atha: Küchengarten auf Balkon und Terrasse. Das Buch ist leider vergriffen, aber gebraucht gut zu finden.

Karen Liebreich: Mein Selbstversorger-Garten Monat für Monat. Das Buch bietet vor allem gute Hilfe bei der Zeitplanung, auch wenn es für Freilandgärten gedacht ist.

Das war der April

Jaja, ich weiß. Etwas spät. Aber dennoch. Der April stand insgesamt unter dem Zeichen des „Wiederimalltagankommens“. Neue Babysitterin eingearbeitet. Ein Schätzchen. Echter Glücksgriff. Den Balkon bepflanzt. Den Garten entwintert. Zum Teil. Im Sand gebuddelt und in der Erde gematscht. Ein Paper geschrieben. Die Musikecke und die Nähecke eingerichtet. Ein Kleid genäht. Und Geschenke für ein Baby soon to arrive. Bilder aufgehängt. Chaos abgemildert. Fahrrad gefahren. Sonne genossen. Familienostern gefeiert. Nach hektischem Arbeiten bei Mann und mir in der ersten Aprilhälfte, Familienzeit genießen in der zweiten Hälfte. Und am Ende waren wir noch mal schön alle nacheinander richtig gepflegt krank. Naja.

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Und im Mai haben wir zwei Geburtstage. Viel tollen Besuch. Ein bisschen unterwegs sein. Hoffentlich mehr nähen. Und eine Präsentation vorbereiten. Also soweit die Planung. Was das Leben daraus macht, sehen wir dann.

Das war der Juni/Juli/August

Ja also das mit den Wochen Zweiwochen Monats Quartalsrückblicken übe ich dann nächstes Jahr weiter… Hier also nun der Sommer im Ultraschnelldurchlauf.

Ich war und bin weitgehend von Arbeit und Minimensch absorbiert, was auch damit zu tun hat, dass der Mann gerade mehr als viel zu tun hat. Da kamen Garten, nähen und bloggen streckenweise zu kurz. Wobei auch nicht so sehr, wie es hier scheinen mag. Denn zumindest hatten wir im Juni und Juli zwei sehr nette Babysitterinnen, die das Arbeiten erheblich einfacher gemacht haben und im August Urlaub.

Der Garten hat sich weitgehend selbst aus dem Geschehen katapultiert. Zuerst wurde er recht übel vom Sturm gebeutelt, sah danach mehr nach Baustelle aus, als uns gefiel und wurde dann dank anhaltend nassem Wetter quasi vollständig von Schnecken verspeist. Zum Glück sind der Minimensch und ich hart im Nehmen und waren trotzdem da, wann immer es nicht aus Eimern schüttete.
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Geerntet haben wir aber leider wenig. Der Salat und die Radieschen wurden Opfer der Schnecken, die Tomaten und Erdbeeren blieben grün und faulten schließlich weg, die Kartoffeln faulten in der nassen Erde, die Pflaumen wehte der Sturm vom Baum.
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Zwischendurch blühte es auch tatsächlich einige Wochen mal sehr schön, bevor vollkommen vor der Zeit schon zahlreich die Blätter fielen. Wurde nur in unserem Garten schon im Juli alles braun?

Gut gingen Himbeeren, Johannisbeeren, Zucchini, Bohnen und Erbsen. Auch Pastinaken und rote Bete sehen bislang vielversprechend aus. Auch das Kräuterbeet gedeiht gut, ebenso mein neues Sukkulentenbeet, auf das bin ich geradezu stolz.
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Der Minimensch erstaunt uns jeden Tag und ist jetzt echt schon so verdammt groß und glaubt er kann alles alles selbst. Das ist, man kann es nicht leugnen, auch sehr anstrengend. Im Juni und Juli waren zuerst lange Zeit Bücher das tollste. Tierbücher. Da konnte er hundertmal zuhören. Besonders seit er von seinem Patenonkel eine Kiste mit Holztieren bekommen hat. Und malen. Da waren gerade die Babysitterinnen ganz viel mit beschäftigt, da wurde gern mal den halben Vormittag gemalt. Das Babysitting klappt richtig gut. Der Minimensch hat beide schnell ins Herz geschlossen und war immer ganz aus dem Häuschen, sie zu sehen. Und ich sehr froh über ungestörte Arbeitszeit. Ende Juli machte sich allerdings auf Minimensch-Seite eine gewisse Unzufriedenheit breit. Eckzähne und der dringende Wunsch , endlich laufen zu können, sorgten für rumpelstilzige Tage zu einer Zeit, als das hier so gar nicht rein passte. Zum Glück kam dann doch irgendwann der Urlaub.
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Er läuft nun seit Anfang August, hat schon alle Zähne bis auf 4 Stück und ist ein wahrer Sausewind. Am liebsten wäre er rund um die Uhr draußen. Oder würde Dinge sortieren. Sachen von a nach b tragen tut er mit allergrößter Leidenschaft. Stolzer kann kein Mensch sein, als der Minimensch, wenn er beim Tischdecken helfen, oder den Einkauf ausräumen darf. Da muss man ihn dann wieder mit sehr großer Dringlichkeit lieben. Geht gar nicht anders. Im Urlaub haben wir endlich geschafft, was schon kaum noch für möglich gehalten wurde. Der Minimensch schläft nun mittags in seinem Bett ein. Je nach Laune friedlich oder zornig, aber so gut wie immer ohne auf den Arm zu müssen. Das ist sehr schön, denn so kann ich in seiner Einschlafzeit ein Power-Nap einlegen. Und er schläft in seinem Zimmer. Fast immer sogar durch. Allein abends noch im Schlafzimmer das Licht an machen zu können, ist ein Riesengewinn an Lebensqualität.
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Ich war, trotz Stress, den es reichlich gab auch durchaus kreativ. Ich nähte ein Schmetterlingskleid, ein Stoffwechselkleid, einen Punkterock nebst Shirt und Petticoat, eine Mütze, eine Hose und Lederpuschen für den Minimensch, zwei Röcke und zwei Kleider im Urlaub. Erstaunlich viel eigentlich, wenn ich bedenke, wie spärlich mir meine Nähzeit vorkam.
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Denn ich arbeitete doch auch viel. Manchmal weit mehr als meine halbe Stelle impliziert, wenn Klausuren dran sind z.B. Glücklicherweise macht mir das arbeiten sehr viel Spaß. Selbst am Abend. Selbst wenn es stressig ist. Allerdings hoffe ich, dass ich es schaffe in den meisten Wochen wieder 2 Büro-Tage zu haben. Weil mehr als 2 Stunden am Stück arbeiten eben oft sinnvoller ist, weil mir die Abendarbeit in gehäufter Form an die Substanz geht und auch, weil mir Büro, Kollegen, Sozialkontakte fehlen, wenn ich nur so für mich am Schreibtisch sitze. Trotzdem habe ich über mich gelernt, dass ich auch kurze Zeitfenster sehr effektiv zu nutzen weiß, dass ich auch zuhause gut arbeiten kann, ohne mich abzulenken. Eine gute Erkenntnis.

Und ein bisschen was an Links habe ich auch gesammelt:
Eine neue Variante vom Geschäft mit den Altkleidern. Jetzt spielen auch Modeketten mit.

Ein interessanter Artikel über „echte“ und „falsche“ ebooks.

Bildungspolitik 1: Ein Streitgespräch über die Zukunft des Ausbildungssystems. Ich finde es im.übrigen skandalös, dass wir unsere Berufsbildung entwerten, sie ist der einzige Bildungsbereich, wo es doch eigentlich rund läuft.

Ein interessanter Artikel über Noteninflation. Das kommt an unseren Unis auch so, ihr Lieben, wir sind da auf nem guten Weg.

Bildungspolitik 2: Die nicht ganz neue Forderung nach mehr Anwendungsbezug im Studium, die in meinen Augen genau der falsche Weg ist. Hier gilt ausnahmsweise: lesenswerte Kommentare

Was macht eigentlich der Garten?

Dieses Jahr ist das erste richtige Gartenjahr für uns und ich habe bereits im Winter eifrig Pläne geschmiedet und einen Kalender gemacht uswusf. Ninja wie das mit Plänen so ist, so ganz gehen sie ja doch nicht auf. Aber ein bisschen was ist schon geschafft.
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in Sachen Bepflanzung bin ich sogar so einigermaßen zufrieden. Wir haben den Garten zum Glück sehr gepflegt von unseren Vorbesitzern übernommen, so dass ich im März einen fertigen Kompost ausbringen konnte und damit auch eigentlich in den Startlöchern stand. Wir haben ein Blumenbeet zum Salatbeet umdeklariert (es zeigen sich aber noch einige Blumen zwischen dem Salat). Damit besitzen wir nun ein Salatbeet in dem schon Rucola und Radieschen fast reif sind und sehr viele Babypflücksalate heranwachsen. Ein Kräuterbeet, das schon recht gut bestückt ist, Schnittlauch und Oregano konnte ich schon ernten. Nur das Basilikum scheint die Schneckendelikatesse Nr. 1 zu sein… Ein Erdbeerbeet in dem schon reichlich Blüten aber noch kaum Früchte auszumachen sind. Ein Gemüsebeet, in dem der Liebste und mein Vater ein tolles Tomatenhaus errichtet haben und das schon mit Roter Bete, Möhren, Kohlrabi, Pastinaken, Buschbohnen, Radieschen, Erbsen, Zuckererbsen, Zucchini, Kürbis und Freilandgurke bestückt ist. Die empfindlicheren Pflanzen insb Tomaten, Kürbis, Zucchini, Fenchel, Lauch habe ich vorgezogen und erst nach den Eisheiligen ausgepflanzt. Bei roter Bete, Möhren, Pastinake und Kohlrabi musste ich herbe Verluste einstecken. Ein guter Teil der noch sehr kleinen Pflänzchen ist in den letzten Wochen schlicht ertrunken. Trotzdem bin eigentlich ganz zufrieden, denn was ich mir vorgenommen hatte, hab ich geschafft.
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Anders sieht in der Kategorie „Laube und Terrasse“ aus. Hier wäre noch reichlich zu tun. Die Vorlaube streichen, die Terrasse kärchern, haufenweise Grünzeug aus Ritzen kratzen, neue Vorhänge nähen und drinnen sehr viel hässliche Deko wegwerfen. Aber da das einerseits nicht an Termine gebunden ist, wie das Pflanzen und andererseits z.T. sehr schlecht zusammen mit dem Minimensch zu erledigen, kann ich hier außer dem Austausch von Kunstrasen gegen (gebrauchte) Holzplatten nichts in die Waagschale werfen. Nunja, kommt Zeit kommt Laubenaufhübschung nehme ich an.
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Ferner braucht der Minimensch natürlich auch adäquate Gartenbeschäftigung. Hier wurden wir beschenkt. Von den Großeltern kam ein Sandkasten und von unserer Sekretärin V. haben wir eine Schaukel geerbt. Die Schaukel steht allerdings noch nicht, gab ja noch nicht so viel Schaukelwetter.
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Überhaupt hoffe ich, dass jetzt mal eine längere gute Gartenwetterperiode abgebrochen ist. Dann würde sich das Laube-Aufräumen wenigstens lohnen.
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Zucchini einkochen mal 2

Mit unserem Garten bekamen wir noch ein bisschen was zu ernten, das unsere Vorpächter nicht mehr ernten konnten oder wollten. Neben Pflaumen, Himbeeren und Blaubeeren auch zwei Zucchinipflanzen. Da die Vorpächter offenbar vorhatten, mit den Zucchini an Wettbewerben teilzunehmen oder sonstwie zu der Meinung gelangt sind, dass bei Zucchini die Größe weit vor dem Geschmack kommt, hatten die Zucchini, die wir ernteten post-atomkatastrophale Ausmaße und waren als Essgemüse nur bedingt zu nutzen. Außerdem waren es auch ca. genug um im September unseren Jahresbedarf an Zucchini zu decken. Merke: eine Zucchinipflanze ist mehr als genug für unseren Haushalt. Aber, da Zucchini ja irgendwie auch nur Gurken sind, kam ich schnell auf den Trichter, dass man sie doch bestimmt einmachen kann. Das Internet sagte: Kann man. Und so gibts im Vorratsregal jetzt zweierlei eingemachte Zucchini.
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Nr. 1 Süß-Saure Senf-Zucchini

Ich liebe Senfgurken. Könnte ich mich reinlegen. Das erste, was ich also ausprobierte war, ob man etwas ähnliches aus Zucchini produzieren kann. Ja. Und schmeckt.

Für 4 Gläser braucht man:

1,5 Monsterzucchini, also etwa 3-4 normalgroße
2 kleine Zwiebeln
4 TL Senfsaat
2 Lorbeerblätter
1 Tasse Essig ( Apfel oder Weißwein, ich nehm zum einmachen eigentlich immer Apfelessig)
2 Tassen Wasser
1 Tasse Zucker
2 TL Salz

Die Zucchini schälen, mit einem Löffel die Kerngehäuse herauskratzen, in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln in Ringe schneiden. Zucchini und Zwiebelringe in Schraubgläser schichten. Schön dicht am besten. In jedes Glas ein halbes Lorbeerblatt und 1 TL Senfsaat geben.

Aus Essig, Wasser, Zucker und Salz einen Sud kochen und die Gläser mit dem kochend heißen Sud randvoll auffüllen, sofort verschließen und auf den Kopf drehen.

Nach 4-5 Tagen kann man kosten. Die Gläser halten sich so 4-8 Wochen, aber wenn man sie sterilisiert ungefähr ein Jahr.

Sterilisieren geht im Einmachtopf oder im Backofen. Ich habe keinen Einmachtopf und mache es wie folgt. Die Gläser auf ein tiefes Blech stellen, etwa 2 Fingerbreit Wasser in das Blech schütten. Den Ofen auf 120 Grad Ober- und Unterhitze einstellen. Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat, 45 Minuten laufen lassen, dann abstellen Die Gläser bleiben die komplette Aufheizphase und auch wieder bis der Ofen kalt ist drin. Danach sollte sich ihr Deckel leicht nach innen gezogen haben. Ich koche immer verschiedene Sachen ein und sterilisiere dann alle auf einmal, so dass das Blech wirklich voll ist. Das ist energieeffizienter. Auf die gleiche Weise können alle Sauerkonserven aber auch Apfelmus oder eingemachte Früchte sterilisiert werden.

2. Paprika-Zucchini-Relish

Wer schonmal im befreundeten niederländischen oder skandinavischen Ausland oder im Schwedenshop bei Ikea war, kennt wahrscheinlich Gurkenrelish. Eine wundervolle Schweinerei, saure Gurken in matschiger Form. Toll auf Käse und im Hotdog. Leider meist auch mit gehörig Konservierungsmitteln, Geschmacksverstärkern und Farbstoffen ausgestattet. Aber auch hier gibt es, juheissassa, eine Zucchini-basierte Alternative. Noch leckerer, möchte ich anmerken. Ich mag am liebsten das leicht scharfe Relish, ich mag auch die feurigen Spreewaldgurken. Man kann die Schärfe aber nach Geschmack dosieren. Mein Rezept ist leicht pikant, aber keines falls scharf zu nennen.

Für 4 Gläser:

2 Monsterzucchini, also 4 normalgroße
2 große Zwiebeln
1 rote Paprika
1 rote Chili
1 EL Senfsaat
4 EL Salz
1 Tasse Essig
2 Tassen Zucker
2 EL Speisestärke
Muskat, Paprika edelsüß, Piment d’Espelette oder ähnliches, Pfeffer

Die Zucchini ggf schälen, falls die Schale dick oder grintig ist, sonst kann die Schalr dranbleiben, gibt schöne Farbe. Auf jeden Fall entkernen, hier muss man aber nicht ganz so gründlich sein wie fürs einlegen. Dann grob raspeln.

Die Zwiebel fein würfeln.

Zucchini und Zwiebeln mit dem Salz vermischen, in eine verschließbare Schüssel füllen und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Zucchini-Zwiebelmasse in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Den Essig mit dem Zucker, dem Senf, 1 TL Paprika edelsüß, 1/2 TL Piment d’Espelette, 1/2 TL Muskat und einigen Umdrehungen Pfeffer aus der Mühle aufkochen. Die Zucchini zugeben, gut durchrühren,aufkochen.

Die Paprika und die Chili würfeln und dazugeben. 45 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Am Ende der Kochzeit die Speisestärke unterrühren, abschmecken und noch heiß in Schraubgläser füllen.

Auch hier gilt: Wenn es für den Vorrat ist, dann sterilisieren. Aber ich bezweifel, dass meine 4 Gläser länger als 8 Wochen halten…

Dat kannze dir nich ausdenken: Gartengeschichten

Dadurch dass ich derzeit nicht in Bus und Bahn unterwegs bin, entgeht mir natürlich einiges. Ich bin jetzt schon traurig, dass ich dieses Jahr die angesäuselten blinkenden Rentner auf Weihnachtsmarktmission verpassen werde. Auch scheint die Bahn beschlossen zu haben, dass nur noch jeden zweiten Tag das Stellwerk in Duisburg reibungslos funktionieren darf und ich kann nicht dabei sein um das mitzuerleben. Total doof das. Auch für euch liebe Leser, die ihr nun ganz ohne lokalkolorierte alltägliche Irrsinnsgeschichten auskommen müsst. Das kann so nicht bleiben. Um an dieser Front Abhilfe zu schaffen – ausschließlich deshalb – haben wir uns daher überlegt, wir kaufen einen Schrebergarten. Mitten rein in DAS Pottmensch-Biotop schlechthin. Wo wenn nicht in einer Schrebergartenkolonie oder, wie es korrekt heißt Kleingartenanlage, kann man noch den Pottbewohner in seiner naturbelassenen Umgebung und Habitus erleben? Eben. Also haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und sind jetzt nicht nur geprüfte und zugelassene Mitglieder eines Kleingartenvereins, nein dazu haben wir auch noch einen Garten bekommen.

So einen Kleingarten bekommt man nämlich nicht einfach so. Ein Kleingarten ist ein ganz besonderes Gut, das weiß jeder und deshalb sind die auch von der nordrheinwestfälischen Verfassung geschützt. Also muss, wer sowas exquisites sein eigen nennen will, sich erstmal als würdig erweisen. Also ungefähr so:

Frau Siebenhundertsachen erspäht auf ihrem Spaziergang mit dem Minimensch an der Anschlagtafel der nahegelegenen Schrebergartensiedlung einen Aushang, es werde ein Garten frei. Da die Idee eines Gartens zwischen den Siebenhundertsachens schonmal hier und dort diskutiert worden war, vermerkt sie die angegebene Telefonnummer. Dabei nimmt sie gleich auch Notiz vom daneben prangenden mahnenden Zettel mit den Worten: „Liebe Garteninteressenten, der Verkauf von Gärten wird ausschließlich über den Vorstand abgewickelt!!!“ Mindestens drei Ausrufezeichen sind für Aushänge des Kleingartenvereins Pflicht, habe ich inzwischen festgestellt. Bei Texten mit mehreren Sätzen ist zwingend jeder Satz mit mindestens einem ebensolchen Zeichen zu versehen.

Ich rufe also am nächsten Tag die angebene Nummer an, um mal nachzuhören, was der Garten so kosten soll. Am anderen Ende die Vorsitzende des Kleingartenvereins. Ja, der Garten sei noch zu haben und koste xy Euro. Aber wer ich denn überhaupt sei, ob wir Arbeit hätten, ob wir schonmal einen Garten gehabt hätten und und und. Nach kurzer Wiedergabe meines Lebenslaufs und des des Gatten werde ich -schon etwas perplex- aufgeklärt: so ein Garten bringe ja auch Pflichten mit sich. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir den Garten noch nichtmal angeschaut! Also die Pflichten: Gemeinschaftsarbeit in den öffentlichen Teilen der Anlage und bei Festen des Vereins, Pflege des sog. Stadtstreifens, regelmässiges Schneiden der Hecke. Mir wird auf der Stelle klar: So ein Kleingarten ist kein Ponyhof, hier herrscht Recht, Ordnung und Heckennormierung. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn das alles ist, ich bin immernoch ganz perplex darüber, im Bundeskleingartengesetz festgeschrieben. Oh Deutschland. Und das wird auch regelmässig von städtischen Kleingartenkontrolleuren kontrolliert. Soll nochmal einer sagen, unsere Steuern würden nicht sinnvoll eingesetzt. Eine sinnvollere Verwendung als die Kontrolle der überbauten Fläche und der Höhe und Breite der Hecken in Kleingartenanlagen kann ich persönlich mir kaum vorstellen.

Als ich also über die Pflichten aufgeklärt war und überraschenderweise immernoch Interesse zeigte, wurden wir zu einer Audienz mit dem Vorstand eingeladen. Denn ohne Zustimmung des Vorstands darf man sich einem verkaufswilligem Vorpächter nicht mal nähern. Wir wurden also dort vorstellig, ich war kurz davor zu fragen, ob ich eine PowerPoint Präsentation vorbereiten soll. Aber wir hatten ja praktischerweise einen Joker in Form des Minimenschen dabei, so dass wir auf die PowerPoint verzichten konnten und trotzdem die Zustimmung des Vorstands bekamen. Ich denke, ich versuch das demnächst auch mal auf Konferenzen. „Ähm, meine Folien sind leider nicht so ganz fertig, aber guckt mal, ein süßer Minimensch!“ Der Vorstand ist übrigens, das nur am Rande, sehr viel näher an der gewünschten Frauenquote besetzt als das bei DAX-Vorständen in greifbarer Nähe scheint – soll keiner sagen man gehe hier nicht mit der Zeit!

Der Rest war ein Klacks, die extrem netten Vorpächter erlagen ebenfalls dem Charme des Minimenschen und schon wenige Tage später nahmen wir den Schlüssel zu unserem Garten entgegen. Und sind Mitglieder, also bzw. Mitglied und Ehegatte, eines Vereins. Ganz echt. Wir erwarten in Kürze die Ankunft der ersten Gartenzeitung, ich bin schon ganz aufgeregt. Und auf einen Schlag kann ich nicht mehr das Haus verlassen, ohne Vereinsfreunde zu treffen und zu grüßen. So viel auf der Straße Menschen gegrüßt habe ich zuletzt als ich noch in einem rheinischen Dorf wohnte und zur Schule ging. Und so ist es halt, am Ende besteht jede Großstadt eben doch nur aus vielen vielen kleinen Dörfern.

7 Sachen

Auch gestern wieder: 7 Sachen, die ich am Sonntag mit meinen Händen gemacht habe:

1. Einen Kuchen zerteilt.
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2. Tomaten mehr Freiraum verschafft.

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3. Wäsche gefaltet
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4. Löcher in eine zukünftige Kartoffeltonne gebohrt.
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5. Ein paar Flecken überpinselt.
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6. Die Kaffeetafel gedeckt
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7. Meine Schnittmuster durchwühlt und das gesuchte nicht gefunden…
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Die 7 Sachen sind eine Idee von Frau Liebe.

Lagebericht #2

Viel Schatten wenig Licht in der Planumsetzung diese Woche. Aber wir hatten ja auch Störungen im Betriebsablauf. Also fangen wir mal mit dem Licht an:
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Der Kübelgartenunterbau ist fertig und fasst auch alle bisher noch unbepflanzten Töpfe sowie die schon bepflanzten:

Wir haben zwei Bänke gebaut, aus sägerauem Holz, und dann miteinander verschraubt. Die untere Etage ist 40cm hoch und etwas über 1m breit. Die obere Etage ist 80cm hoch. Das ganze habe ich dann noch mit Gartenmöbellasur in „nussbaum“ wasserfest gemacht.

Das Speißfass unten drunter soll eine Kartoffeltonne werden. Die darf auf dem Boden bleiben.

Oben drauf finden sich meine zahlreichen Erdbeerpflanzen, die sogar zum Teil schon blühen. Anstatt so einen Erdbeertopf teuer zu erstehen, habe ich mehrere „Erdbeertürmchen“ gebaut. Das Wasser sickert von oben nach unten durch und es scheint ihnen bisher gut zu bekommen.

Auch schon draußen: Die Radieschen. Also dieser Punkt auch erledigt. Chacka. Zusätzlich noch der Rosmarin, der hält ja was aus.

Ich plane außerdem noch Tomaten, Zucchini und einige Kräuter. Salat soll in einen Blumenkasten auf die Fensterbank. Nur muss ich mir langsam mal einen Plan machen, wann ich was pflanzen muss.

So. Garten läuft.

Und der Rest? Also was hatten wir noch? Nähzimmer aufräumen und Stoffvorrat sortieren? Hab ich gemacht! erfolgreich und zu meiner vollsten Zufriedenheit. Ich war sogar so zufrieden, dass ich schnell bei Alfatex noch 5 neue Stoffe kaufen musste. Kam mir alles so steril vor, da oben…

Dann hatten wir noch ein Jerseykleid. Tja… hm… also zugeschnitten hab ich es. Aber dann war ich irgendwie unmotiviert, mich mit der holländischen Anleitung auseinanderzusetzen. Also hab ich einen Jerseyrock angefangen. Klassische Prokrastinationsstrategie. Mit bekanntem Nicht-Erfolg. Also Jerseykleid still due.

Fotos bestellen war erst gar nicht drin. Da kam dann irgendwie der partielle Ausfall von Herrn Siebenhundertsachen dazwischen. Muss auf die länger-aufgeschoben-Liste. Denn jetzt wo der Liebste nicht so richtig einsatzfähig ist, merkt man schon, was im Haus so alles liegen bleibt. Deshalb sind die Pläne für die nächste Woche eher bescheiden: Pflanzplan schreiben. Neue Erde besorgen. Das blöde Jerseykleid fertig nähen. Die verdammte Wohnung aufräumen (bäh), staubsaugen (bäh), putzen  und waschen. Hm. Und vielleicht wär ein wenig Osterdeko nicht völlig unangebracht, was?

Butter bei die Fische !

Das kann ja so nicht weitergehen. Seit Wochen schleiche ich um meine imaginäre Projektliste herum und kriege nichts davon so richtig angepackt. Weil immer nur wenig Zeit war und viel anderes zu tun, müsste ich eigentlich sehr viel organisierter da dran gehen. Aber jetzt kommt das Frühjahr und ich bin fest entschlossen mir NICHTS zu kaufen, also nichts, was ich schöner, ökologischer, gerechter und günstiger selbst herstellen könnte. Außerdem will ich unbedingt auch einige Sachen im Wohnumfeld angehen. Kurzum: Ein Plan und sozialer Druck müssen her. Jawollja!

Deshalb hier nun meine Kopf-Projekte in grober Struktur:

Kleidung Frühjahr:

  • ein Kellerfaltenrock aus Jeans nach eigenem Schnitt (Stoff vorhanden)
  • ein Jerseykleid in Wickeloptik (Modell 29 aus Knipmode 12/2011) (Stoff vorhanden)
  • ein Rock gerade oder tulpig geschnitten (entweder auch Knipmode 12/2011 oder Simplicity 2451) aus leichtem Woll/Polystoff (Stoff vorhanden)
  • ein Jerseykleid mit gekreuztem Ausschnitt (Knipmode 2/2012) (Stoff noch zu kaufen)
  • ein weiteres Etuikleid aus nicht-wollenem Stoff (mal das Stofflager durchforsten)
  • mindestens 3 Oberteile, davon eins (nach „Meine Nähmode Frühjahr“) bereits halb fertig (Stoff teilweise vorhanden, Schnitte nur teilweise ausgesucht)

Wohnung:

  • Lampe in der Nähecke anbringen
  • Haken für Lineale und Scheren in der Nähecke anbringen
  • Wand in der Nähecke anstreichen
  • Kabuff-Verkleidung im MuFuZi (das Holzlager sollte endlich mal vom Rest des Raumes abgetrennt werden)
  • Lampenlösung fürs Wohnzimmer finden (die Diskokugel ist einfach keine adäquate Beleuchtung, männo)
  • Die Wand neben dem großen Bücherregal farbig gestalten
  • Fotos bestellen, rahmen und aufhängen
  • Die Spiegel und Spiegelleuchten im Bad anbringen

Garten/Fensterbänke/Blumen:

  • Tomaten und Salat vorziehen
  • Die Vermieterin um Kübelgartenerlaubnis bitten
  • Kübel suchen, bauen, kaufen
  • Hocker für die Kübel bauen
  • Den Kräuterkasten entwintern und mit neuen Kräutern füllen
  • Tomaten, Kartoffeln, Zucchini, Salat und Radieschen anpflanzen
  • Die Aloe Vera und den Olivenbaum umtopfen

Tja, hm. Wieviele Wochenenden hat das Frühjahr nochmal?Kommt das nur mir ziemlich viel vor? Womit fang ich also an? Da das Wetter schön wird, werde ich wohl am Wochenende das umtopfen und die Kräuter angehen, dann kann ich das draußen machen. Und vielleicht näh ich erstmal das, wofür schon Stoff da ist, was? Nur die Lampen im Wohnzimmer, da will uns einfach nichts nichts nichts zu einfallen.

Ok, Zielvorgabe für die kommende Woche: Pflanzen umtopfen, Kräuter aufmöbeln, Kübelgartenerlaubnis, Kellerfaltenrock. Ergebnisbericht nächste Woche, gleiche Zeit, gleicher Ort. Die Wette gilt! Chacka!