Sonntagssachen 35/2016

Frühstück nach ziemlich unruhiger Nacht.Die Adventszeit dämmert heraus, da beginnen die ersten Basteleien – es wurde gefilzt. Mein Brautkleid ausgepackt und nach Anprobe beschlossen, es aus Kälte und zu eng-Gründen nicht für eine anstehende Hochzeit zu kürzen, sondern was anderes anzuziehen. Die neuen Teetassen eingeweiht.Einen Waldspaziergang gemacht und dabei viel mit Blättern geraschelt.Die Bude gewischt. Nach sehr eigentümlichen Minimensch-Regeln Lastesel gespielt. Die im Wald gesammelten Dinge zum trocknen ausgebreitet. 

Sonntagssachen 34/2016

Aus dem wunderschönen Michael-Ende-Bilderbuch vorgelesen. Frühstück mit selbstgebackenem Brioche und geschenkten Quittengelee. Wegen „irgendwie kränklich-Gefühl“ massenhaft Ingwertee getrunken. Und Mittagsschlaf gemacht. Seit sehr langer Zeit mal wieder Ohrringe gemacht, für mich und zum verschenken. Die Ohrringe gleich mal in ein Päckchen gepackt. Das schon seit einiger Zeit gebrochene Ofenglas ausgetauscht. Fäden an meinen neuen Socken vernäht. Den wieder heilen Ofen mit Fladenbroten gefüllt. 

Nachkochempfehlung: Scharfes Kürbis-Risotto

Als ich gestern auf der Heimfahrt Tinis aktuelle Podcastepisode hörte, hatte ich sofort Lust, mein Rezept für Birnen-Kürbisrisotto aufzumöbeln. Ich habe das verlinkte Rezept nicht besonders genau studiert, weil ich Jamie Oliver persönlich so unsympathisch finde, dass ich meist keine Lust hab, seine Rezepte zu lesen. Aber die Grundidee eines kräftig gewürzten Kürbisrisotto fand ich ziemlich gut. Das Ergebnis meiner Freestyle-Interpretation war derart köstlich, dass ich das sofort verbloggen muss, um es nicht wieder zu vergessen.

Für 3 Personen:

1/2 Hokkaido-Kürbis

1 Zwiebel

200g Aborio-Reis

2 Birnen

800ml Gemüsebrühe

1 Glas Weißwein

Olivenöl

30g Butter

50g Parmesan

1/2 Becher Creme fraiche

Schwarzkümmel, Piment d’Espelette, Rosmarin, Thymian, Salbei, Kürbiskönig v Herbaria, Salz, Pfeffer

Optional etwas Brot für Croutons

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Kürbis von Kernen und Matsch befreien und in ca 1-2cm dicke Streifen schneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Olivenöl beträufeln und mit Schwarzkümmel, Piment d’Espelette (alternativ Chiliflocken oder Paprika scharf), Salz, Pfeffer und Kürbisgewürz bestreuen und für 30 Minuten in den Backofen geben.

Die Birnen schälen entkernen und fein würfeln.

Die Butter in einem Topf schmelzen, die Zwiebel fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. Dann den Reis zugeben und ebenfalls kurz anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen. Nun Rosmarin, Thymian (je eine gute Prise) und etwas Salbei zugeben. Wenn der Wein fast  verkocht ist, mit Brühe leicht bedecken und die Birnenwürfel zugeben, bei schwacher Hitze unter rühren köcheln lassen, wenn die Flüssigkeit weg ist, neue Brühe nachgießen, wieder rühren und köcheln lassen und so weiter und so fort, bis der Reis bissfest gegart ist.

In der Zwischenzeit den fertig gebackenen Kürbis mit allen Gewürzen zusammen pürieren.

Wenn der Reis gar ist, das Kürbismus, die Creme fraiche und den geriebenen Parmesan unterziehen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. noch einmal etwas Brühe angießen da der Kürbisbrei sehr fest ist.

Croutons braten und darüber streuen.

Sonntagssachen 33/2016

Ausgeschlafen dank Minimensch betreuender Oma. Frühstück mit Quittengelee. Im Auto gestrickt. Immer noch sooo viele Äpfel an den Bäumen und das kurz vor November. Bäume geschnitten. Rote Weinberge bestaunt. Tee getrunken, Kuchen gegessen und zugehört was der Minimensch derweil so gemacht hat. Gespielt, bzw beim Spielen assistiert. Spätzle mit Linsen gegessen. Wein getrunken und die Zukunft der Arbeit, der Bildung und der Rente diskutiert. 

Me made Mittwoch: Das störrische Tea Dress

Gestern trug ich zu einer Fortbildung mein nagelneues 1940s Tea Dress, und heute trage ich es gleich nochmal (aber habe keinen so schönen Spiegel zur Hand wie im Fortbildungshotel).

 

wp-1477489499800.jpgDas 1940s Tea Dress von Sew Over it hat in Nähbloggerinnen-Kreisen einen ziemlich katastrophalen Ruf. Mir ist keine bekannt, die es einfach so ohne großen Änderungsmarathon nähte. Eher kenne ich Berichte von Wut, Verzweiflung und langem Kampf um dieses Kleid. Also stehen alle Zeichen auf: NICHT NACHMACHEN! Leider ist es aber halt ein echt schönes Kleid. Und leider bin ich ja auch von Natur aus etwas trotzig veranlagt. Also hatte es sich schon ein bisschen in meinem Kopf festgesetzt, dass ich das Kleid trotzdem (ätschi) haben möchte. In der wunderbaren Drehumdiebolzeningenieurin fand ich da eine Schwester im Geiste, auch trotzig entschlossen das Kleid zu nähen. Und weil es sich terminlich spontan ergab fanden wir uns letzten Samstag zu einem Nähkränzchen zusammen und gingen das Projekt an. Allerdings mit zwei unterschiedlichen Strategien. Ich nahm den Originalschnitt, nähte im Vorfeld zwei Probeoberteile und passte den Schnitt auf Basis von anderen gut passenden Schnitten an. Die Drehumdiebolzeningenieurin konstruierte sich aus ihrem Grundschnitt einen Schnitt mit den Designmerkmalen des Originalschnittes nach. Zeitmäßig scheint mir, kam es etwa auf das selbe hinaus – alles in allem viel Arbeit, so viel sei zur Warnung potenzieller trotziger Nachmacherinnen gleich gesagt. Ich habe zwei Abende gebraucht um die Proben anzupassen und einen Nachmittag und zwei Abende für Zuschnitt, nähen, anpassen des Kleides.

Leider habe ich versäumt, meine Proben zu dokumentieren. Die erste Probe habe ich in meiner Größe laut Maßtabelle genäht, das wäre Größe 12, das ist soweit auch sonst meine Größe. Das Ergebnis war ein Oberteil, das im Rücken locker 6 vielleicht sogar 8 cm zu weit war. Das Taillenband vorn war 4 cm zu weit. Unter den Armen und über der Brust  war auch reichlich überflüssiger Stoff, um die Brust war das Oberteil aber dennoch zu eng.

Mein Eindruck ganz klar: vollkommen unprofessionell gradiert. Mir scheint, der Schnitt wurde für ein A-Körbchen erstellt und dann basierend auf den Brustweiten der einzelnen Größen überall gleichmäßig weiter gemacht. Da die Schnittteile aber schon recht speziell sind, ist es gleichzeitig nicht trivial, das ganze anzupassen.

Die Differenz im Rücken habe ich zu gleichen Teilen i der Teilungsnaht, der Mittelnaht und der Seitennaht rausgenommen. Beim Taillenband habe ich 2cm mittig und je 1 cm an den Teilungsnähten rausgenommen. Die Brustteile habe ich mit dem Schnitt New Look 6069 abgeglichen, den ich sehr gut angepasst habe und der eine ähnliche Form der Brustteile hat.  Daraus ergab sich das zweite Probeteil.

Das war dann um die Brust etwas eng und über der Brust etwas weit. Ich habe also nochmal 1cm FBA gemacht und dann das Kleid zugeschnitten. Mein Stoff ist ein Wollstoff, Kammgarn, klassische Anzug/Kostümware mit feinen Streifen in blau und dunkelgrau. Gekauft bei alfatex letztes Jahr im Winterschlussverkauf. Nur so halb die richtige Wahl, kann ich jetzt sagen.

Beim nähen ergab sich dann noch, dass die Schultern etwas zu breit waren, dass über der Brust zu viel Stoff war, der interessanterweise zu einer Beule neben der Brust führte. Zum Glück hatte ich ja fachkundige Unterstützung und kurzweilige Unterhaltung dank Frau Drehumdiebolzen, steo konnte mich das nicht allzu sehr aus der Ruhe bringen. Der Schnitt sieht übrigens keine Einlage nirgends vor. Vollkommen eigenmächtig haben wir aber das Mittelteil des Taillenbandes und den Ausschnitt-Beleg einfach trotzdem bebügelt. Der Rock in Gr. 12 passte irritierenderweise fast perfekt an das insg. 8cm engere Oberteil, ich musste nur hinten die Abnäher etwas versetzen – was immer das zu bedeuten hat.

Das zu viel Stoff über der Brust konnte ich nur mit Hilfe eines recht unkonventionellen Abnähers ins Armloch bannen, da muss ich dann nochmal ans Schnittteil ran. Ansonsten sitzt das ganze aber prinzipiell wie ich mir das vorstellte. Einzig dass die Ausschnittkante trotz Staystitchens erheblich leierte und der Ausschnitt dann auch zu tief wurde, das war ziemlich doof. So trug ich das Kleid gestern notgedrungen mit Shirt drunter und das Baumwollshirt und der Wollstoff sind keine guten Partner. Zuppelig. ußerdem zeichnete sich der Beleg durch den Oberstoff ab und rutschte an den Schultern auch etwas raus trotz understitching. Mit Schal gings natürlich, ich bekam für das Kleid zahlreiche Komplimente, das motivierte mich, das Ausschnittproblem anzugehen.

 

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Ich trennte den Beleg raus und verstürzte die Ausschnittkante mit einem minimal gedehnten Spitzen-Wäschegummi. Jetzt steht nichts mehr ab, nichts krabbelt raus und der Einblick ist auch nicht mehr so tief. Somit kann ich das Kleid nun mit einem Seidenunterkleid tragen, da klebt dann auch der Wollstoff nicht mehr ganz so dran. So sieht das ganze also dann heute optimiert aus:

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Ich bin ganz zufrieden. Dem Rock hatte ich schon 2cm an Saumlänge zugegeben, dennoch konnte ich nur 1cm umbügeln für den Saum. Der Wollstoff ist eine Spur  zu steif, ein Stoff mit weicherem Fall wäre besser, die Optik des strengen schlichten Stoffes mit dem eher blusigen Schnitt finde ich allerdings sehr super.

Für eine zweite Version, die ich fest plane, würde ich mal Feingabardine mit Viskoseanteil versuchen. Crepe, der sicher geeignet wäre, mag ich von der Haptik einfach nicht. Aber es muss ein Stoff mit einem weichen aber schweren Fall sein, Baumwolle wäre definitiv zu steif. Dann würde ich auch nochmal das Brustschnittteil und die Ausschnittlinie anpassen, 1 cm höherer Ausschnitt wäre nicht gänzlich verkehrt.

Das Fazit zum Schnitt: Nett gedacht, schlecht umgesetzt. Nur mit Blut, Schweiß und Tränen gut umzusetzen. Definitiv kann man am fertigen Kleid nicht mehr viel anpassen, Anpassungen gehen hier nur mittels Probeteilen. Also eigentlich so gar nicht mein Ding – aber der Trotz hat gesiegt.

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Frau Prinzenrolle fordert uns heute auf, einfach mal Komplimente zu machen. Ich kann das nur befürworten, schon ein freundliches Lächeln macht echt viel aus! Also auf auf zum MMM-Blog und die vielen schönen Kleider komplimentieren!

Me made Mittwoch: Cowgirl-Rock

Heute trage ich nagelneue Klamotten. Den Rock habe ich am Sonntag beim Nähkränzchen genäht und das Shirt entstand gestern abend, als ich kurzfristig befand, dass meine blau-gemusterten Shirts alle schon zu abgenutzt sind und mir einfarbig blau zu monochrom zum Rock war. Schnell den Stoffbestand gecheckt und diesen hübschen Baumwolljersey gefunden. Und dann mal eben in unter einer halben Stunde ein Plaintain-Top genäht. Es ist einfach großartig, nähen zu können.

Der Rock ist eine weitere Variante des Lotti-Rocks. Diese Variante in Jeans-Optik mit Punktepaspel war schon ewig in meinem Kopfkleiderschrank. Der Stoff ist ein Chambray von „The Sweet Mercerie“. Die Paspel hatte ich im Sommer lang in Dortmund auf dem Stoffmarkt gekauft. Als ich dann vor ein paar Wochen online nach passendem Schrägband für den Saum suchte, wurde mir auch diese Rüschenpaspel angezeigt. Da konnte ich nicht widerstehen. Punkte, Rüsche und Paspel – das kann nur gut sein. Als es dann am Rock war und auch noch die vielen Knöpfe drauflagen, da drängte sich dann schon eine gewisse Cowgirlassoziation auf. Aber geht noch, oder?

Der Rock gefällt mir sehr, ich hoffe, der Stoff ist von guter Qualität. Das könnte nämlich ein Garderobenliebling werden.

Das Shirt ist auch eine x-te Version eines bewährten Schnittes. Plaintain von Deer and Doe. Vor ein paar Tagen habe ich meinen knickigen auseinanderfallenden Papierschnitt neu kopiert und dabei meine Änderungen an dem Shirt protokolliert:
Ich nähe Größe 38 mit den Armlöchern von 34 und ab der Taille so verschmälert, dass er körpernah sitzt. Außerdem kürze ich in der Länge 8-10cm, da ich zu Röcken eh relativ kurze Shirts bevorzuge. Für dieses Shirt habe ich außerdem den Halsausschnitt 1cm nach oben gelegt, weil die letzten Varianten mir etwas offenherzig für’s Büro waren. (Das seht ihr hier nicht, weil ich für kein Foto den schal ausgezogen hab… schlau, nicht wahr?)

Der Stoff ist Baumwollstretchjersey vom Stoffmarkt und ich bevorzuge Baumwolljersey auch definitiv für diesen Schnitt. Auch das Shirt mag ich sehr.

Und trotz herbstlicher Dunkelheit im Büro, hab ich immerhin drei brauchbare Fotos geschafft und kann mich beim Me made Mittwoch einreihen, wo heute Katharina auch in blau vortanzt.

Me made Mittwoch: Abschiedsrunde

Heute nur ein kleiner Beitrag mit einem Foto, das ich schnell auf dem Weg ins Büro heute morgen gemacht hab. Ich suche noch nach passenden Fotoplätzen.

 

wp-1475087961711.jpgIch trage dieses Kleid wohl heute zum letzten Mal. Es ist wunderschön, ich mag es sehr, ich bekam dafür schon Millionen Komplimente und es erinnert mich an Kollege J, der mir den Stoff schenkte. Leider ist es sehr ausgewaschen, hat überall solche weißen Waschstreifen und ist hier und da schon arg fadenscheinig. Heute war es ideal warm und wurde auch von den neuen Kolleginnen zahlreich komplimentiert. Ein gutes Kleid, schade, dass es geht.

Schnitt: „Frau-Kirsche-Kleid“ aus Knipmode 9/2011 (?) – nein, es gibt das Heft nicht mehr und den Schnitt auch sonst nirgendwo, es tut mir sehr leid.

Material: Waxprint aus Namibia, leider aus Polyester (und „echte“ Paspel aus Satinschrägband ohne Faden drin, wie die sachkundige Drehumdiebolzeningenieurin uns kürzlich lehrte)

Und nun schaue ich mal, was beim me made Mittwoch unter Claudias Führung heute so los war – ich komm ja zu nix gerade.

Herbst Plan-Along 2016

Hallo ihr Lieben und einen schönen Spätsommer-Sonntag!

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Heute wollen wir unsere kreativen Herbstpläne präsentieren. Was wollen wir in diesem Herbst so werkeln? Berichtet uns allen davon, auf dass wir mit Flow und Motivation in den kreativen Herbst starten. Erlaubt sind alle Pläne für Kreativprojekte: nähen, stricken, häkeln, spinnen, weben, drucken, basteln, Origami, laubsägen, filzen, und was auch immer euch noch einfällt. Wichtig ist jedoch, dass ihr einen richtigen Plan habt, nicht nur eine grobe Ideensammlung ohne konkrete Umsetzungsideen, dass ihr dazu innerhalb der kommenden Woche einen Post veröffentlicht und dass sich diese Pläne auch tatsächlich auf die nächsten 2-3 Monate beziehen und nicht auf die nächsten 10 Jahre oder so. Das i-Tüpfelchen wäre natürlich, wenn ihr etwas für euch ganz neues ausprobiert, aber das ist kein Muss!

Hier kommt mein Plan:

Ich habe Näh-, Strick-, Seifen- und Dekobastelpläne. 

Beginnen wir mit den Nähplänen. Ich habe in meinem neuen Job das irrationale Gefühl, auch neue Kleidung zu brauchen. Objektiv gesehen unterscheiden sich die Kleidungsanforderungen nur minimal von bisher. Aber irgendwie will ich wohl einfach das „alles neu“-Gefühl auch auf die Garderobe übertragen. Da meine Zeit aber ja begrenzt ist, habe ich nur ein paar zentrale Kleidungswünsche in den Plan aufgenommen. Ein paar Oberteile habe ich schon gekauft und der Rest muss sich dann später finden. 

Ich nähe also 

1. Einen weiteren Lotti-Rock, aus jeansblauem Chambray mit marineblauer Paspel mit weißen Tupfen. Der ist schon zugeschnitten und ein Großteil des Materials ist da.

2. Einen Rock zu meinem AnNÄHerungsblazer. Da werde ich einen halben oder dreiviertel-Tellerrock nehmen. Mal sehen wieviel von dem Stoff noch da ist. 

3. Einen Blazer aus Sweat oder Romanit. Als Schnitt erwäge ich den Morris Blazer zu nehmen, Farbe sollte blau oder petrol oder blaugrau sein. 

4. Ein weiteres Telisabie-Kleid. Das erste hat sich sehr bewährt, da hätte ich gern noch eins. In grau oder blau-grau.

5. Da der Minimensch auf einmal Spaß am Schwimmen hat, gehen wir jetzt jede Woche schwimmen. Da ich seit Jahren keinen Badeanzug besitze, muss dringend einer her und ich gedenke mir einen lila Bombshell zu nähen. 

6. Und natürlich hat auch der Minimensch Bedarf. Einen Kapuzenpulli aus einem abgelegten Strickpulli des Mannes und

7. eine Breitcord-Hose mit Knieeinsätzen aus Jeans, habe ich fest eingeplant. 

Bei meinen Strickplänen, gilt es, angefangenes zu beenden. Ich stricke

1. einen Pullunder für den Minimensch aus Baumwoll-Merino-Viskose-Seide-Garn in jeansblau und petrol. Unten glatt rechts im oberen Teil im Perlmuster. Da der Fäden doppelt genommen wird, läuft das recht schnell und ich werde in 3-4 Serienabenden fertig sein. 

2. ein dringend benötigtes Paar dicker Socken für mich. Das ist aus Resten eines dunkelblauen Garns aus Omas Fundus und eines Verlaufsgarn unbekannter Herkunft. Da hab ich schon 1,5 Socken fertig. Das ist auch machbar. 

3. und dann bekommt noch der Mann ein paar Kuschelsocken. Die dauern dann trotz dickem Garn etwas.

Ansonsten werde ich zwei Sorten Seife machen, eine Duschbutter und eine Haarseife.Das mit der Haarseife ist bei mir das neue, das ich noch nie gemacht habe. 

 Und den Jahreszeitentisch und seine Umgebung noch etwas herbstlichen gestalten. Das erfordert die Herstellung von gefilztem Obst und Kürbissen. Das Kind wird auch Jahreszeitliche Deko haben wollen. Und es verlangt jetzt schon bei jedem Einkauf nach einer Kürbislaterne.

Jetzt erstmal ihr! Was plant ihr denn?

 Teilnehmen könnt ihr übrigens nicht nur mit eigenem Blog sondern auch mit Instagram. Nur bitte verlinkt keine Werbung, verlinkt zum Planungspost, nicht zur Startseite eures Blogs und denkt daran, einen backlink zu dieser Aktion zu setzen (In instagram gehen links nicht, wenn ich richtig informiert bin, dann wäre zumindest eine Erwähnung sehr nett, wenn jemand Probleme beim verlinken hat, bitte melden!). Das Plan-Along-Bild dürft ihr gern mitnehmen. Hier kommt schonmal das Linktool (öffnet in einem neuen Fenster) – mein Plan vervollständigt sich im Verlaufe des Tages.

Das Linktool ist geöffnet bis inklusive 3.10.2016.

Aber in der nächsten Woche treffen wir uns dann auch schon wieder – dann gilt es eine Materialplanung zu machen, inklusive Bestandsaufnahme und einer Einkaufsliste, was ihr noch für die Umsetzung eurer Herbstpläne besorgen müsst.

Gegen Schmuddelwetter: Herbst-Plan-Along

Draußen ist es grau in grau. Der ewig währende Sommer scheint vorbei. Gutes Wetter zum nähen und stricken, basteln und einkochen. Aber irgendwie habe ich so gar keine Ideen, keinen Plan. Bei 30 Grad an den Herbst denken, das ging einfach nicht. Und jetzt stehe ich da, wie das Kaninchen vor der Schlange und starre in die graue Suppe da draußen. Geht es euch auch so? 


Na dann hereinspaziert, fühlt euch eingeladen zum gemeinsamen Pläne schmieden. Nehmt euch etwas Zeit, macht euch einen Plan. Und nächste Woche schwelgen wir zum Herbstanfang in unseren Plänen. Da fällt der Abschied vom Sommer nicht mehr so schwer, denn wir stehen in den Startlöchern für einen kreativen Herbst. 

So geht es:

Ihr macht euch euren kreativen Plan für den Herbst. Dabei sind alle kreativen Projekte erlaubt. Nähen, stricken, basteln, häkeln, klöppeln, drucken, malen, filzen, Origami. Was immer ihr euch für das letzte Quartal 2016 noch auf den Zettel schreiben wollt: tut es!

Aber bitte macht euch einen strukturierten und konkreten Plan. Beantwortet grob die folgenden Fragen:

Was möchte ich im Herbst unbedingt fertigstellen, welche Projekte nehme ich mir konkret vor?

Welche Techniken, Werkstoffe, Materialien beschäftigen mich gerade? 

Welche Projekte haben Priorität, womit beginne ich?

Probiere ich etwas ganz neues aus oder bleibe ich bei meinen Leisten?

Das alles postet ihr nächste Woche ab Sonntag (25.9.) und könnt es dann hier bei mir verlinken. Gern könnt ihr dabei zu Planungsposts für einzelne Projekte  (z.b. im Rahmen der diversen Sewalongs und Knitalongs) innerhalb eures Gesamtplans verlinken. 

Und weil zu guter Planung auch Ressourcenmanagement gehört treffen wir uns in der Woche danach (2.10.) noch einmal mit einer Materialplanung. Also einer Bestandsaufnahme des vorhandenen Materials und einer Einkaufsliste, was noch fehlt. 

Und dann sind wir bestens auf das Herbstwerkeln eingestellt. Und weil das ja ein Plan-Along und kein Sew-Along ist, fragt auch nachher keine, was aus den Plänen geworden ist. Ihr dürft aber trotzdem davon berichten.