Sonntagssüß: Cashew-Sea Salt-Brownies

Ein neues Rezept, das direkt mal in die Top 10 der Kuchenrezepte aufsteigt. Die Inspiration kam von Pinterest, das Rezept hat sich daraus ergeben, was im Hause war. 

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Für 1 kleine Form ( 20*26)

100g Butter
75g Öl
2 Tassen Zucker
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 1/2 Tassen Mehl
3 Eier
1 TL Meersalz
2 MS Vanille
75g Cashews geröstet und gesalzen
5 EL Kakao
200g Zartbitterschokolade
2 EL Sahne
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Ofen vorheizen auf 180 Grad vorheizen.

50g von der Schokolade fein hacken.

Butter, Öl, Zucker und Sirup gut verquirlen. Nach und nach die Eier, das Mehl, die Vanilke, das Salz, die gehackte Schokolade und den Kakao zugeben und zu einem weichen Teig verrühren.

Eine passend große Auflaufform mit einem Backpapier auslegen. Den Teig darin verteilen.

Auf mittlerer Schiene 50 Min. backen. Abkühlen lassen, mit dem Backpapier aus der Form heben.

Die restliche Schokolade im Wasserbad schmelzen, die Sahne unterrühren. Die Cashews grob hacken.
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Den Schokoguss auf der Brownieplatte verteilen, Cashews darüberstreuen und leicht andrücken. Nach dem erkalten des Guss in kleine Stücke ( ca 4-5 cm) schneiden.

Sonntagssüß: Apfel-Mohn-Streusel

Ein ausgesprochen leckerer Kuchen, den wir nach erledigter Bürgerpflicht am Sonntag aßen, bevor uns der Hunger verging angesichts der ersten Prognose…
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Für eine Springform:
1kg saure Äpfel
300g Mehl
200g Zucker
150g Butter
4 Päckchen Vanillezucker o. Bourbon Vanille
1 Zitrone
1 Ei
2 TL Backpulver
125g Mohn (möglichst gemahlen)
125g (Soja-)Milch

Die Äpfel schälen, entkernen,vierteln und in feine Scheiben schneiden, mit 70g Zucker, 2MS Vanille o. 2 Päckchen Vanillezucker und dem Saft der Zitrone marinieren und ziehen lassen.

Den Mohn mit der (Soja-)Milch aufkochen, 1 MS Vanille und 2 TL Zucker oder 1 Päckchen Vanillezucker unterrühren, von der Platte nehmen und abkühlen lassen.

Das Ei trennen, Eiweiß steif schlagen und unter die Mohnmasse ziehen.

Aus Eigelb, Butter, restlichem Zucker, Mehl, Backpulver, 1 Prise Salz und 1 MS Vanille/1 Päckchen Vanillezucker einen Bröselteig kneten.

2/3 des Teiges auf dem Boden einer Springform zu einer Teigplatte festkneten. Darauf die Mohnmasse verteilen, dann die Äpfel oben drauf, zum Schluss den restlichen Teig als Streusel oben drauf geben.

Bei 160 Grad Umluft 45 Minuten backen, ggf. nach der Hälfte der Zeit abdecken, damit die Streusel nicht zu braun werden.

Kleiner Hinweis: Der Kuchen auf dem Foto ist mit mehr Teig aber gleichviel Belag auf einem kleinen Blech gebacken,weil ich ihn teilweise einfrieren wollte, daher ist er flacher. Aber aus der Springform schmeckt er besser, saftiger und mohniger.

Sonntagssüß: Schoko-Doktorhüte

Wir waren gestern abend auf der Doktorparty meiner langjährigen Kommilitonin, Freundin, Perlentante und Hochzeitsflötistin M. Sie hatte natürlich bei ihrer Verteidigung von ihren Kollegen schon eine Doktorhut bekommen. Aber irgendwas schönes selbstgemachtes wollte ich ihr trotzdem mitbringen. Ich sinnierte also vor mich hin Und auf einmal ploppte es in meinem Kopf auf. Doktorhüte backen. Und wenn da einmal was drin ist, dann will es auch umgesetzt werden.
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Die runde Basis der Hüte ist aus Schokorührteig, die Deckel sind After Eight. Als Klebemasse dazwischen ist eine Schoko-Creme. Für alle, die auch mal Doktorhüte, oder einfach quadratische Schoko-Minz-Törtchen backen wollen. So gehts:

Für den Teig:

200g Mehl
50g gemahlene Mandeln
3 Tl Backpulver
5 EL Kakao
120g Zucker
3 Eier
2 EL Caramelsirup
150g Butter
150ml zimmerwarme Milch

Backofen auf 180Grad vorheizen. Mehl, Back- Kakaopulver und eine Prise Salz vermischen. Butter schmelzen, mit Eiern, Milch, Sirup und Zucker verquirlen. Die beiden Mischungen vermengen und in einer mit Backpapier ausgelegten Fettpfanne etwa 1,5-2 cm dick ausstreichen. Für 40 Min. backen. In der Zeit die Creme machen.
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Für die Creme

200g Schokolade
100g Butter
50g Zucker
1 Becher Sahne
1 Ms Vanille

Butter , Zucker und Schokolade in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. Von der Flamme nehmen undhandwarm abkühlen lassen. Die Sahne schlagen und unterheben.

Kuchen abkühlen lassen, Creme im Kühlschrank kühlen bis sie einigermaßen fest ist (dauert ein paar Stunden).
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Ich habe die Doktorhutbasen mit der Plastikhülle eines Teelichts ausgestochen. Dann jeweils einen TL Creme drauf und oben auf ein AfterEight. Mit Kuvertüre eine Bommel aufmalen. Die fertigen Hüte noch einige Stunden kalt stellen.
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Sonntagssüß: Frühstücksmuffins

Danke für all die vielen Genesungswünsche. Ich habe mich sehr gefreut und mich gleich nicht mehr so einsam gefühlt in meinem Bettchen. Es geht mir auch tatsächlich schon besser. Das merkt man zum Beispiel am Hunger 😉 Heute hatte ich große Lust auf Obst-Muffin zum Frühstück und die gab’s dann auch. Ohne Zucker und Weißmehl, wie angekündigt. Nahrhaft und gesund für kranke Leute.
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Man braucht:

  • 2 Eier
  • 125g Magerquark
  • 125g Milch
  • 75ml Öl
  • 1 Banane, ruhig schon etwas „abgehangen“
  • 80g flüssigen Honig oder Agavendicksaft
  • 1 Apfel
  • ca. 100g gefrorene Himbeeren
  • 150g Dinkelvollkornmehl
  • 50g Dinkelgries
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 1 MS Vanille oder das Mark von einer halben Schote

Ofen vorheizen auf 160 Grad Heißluft oder 180 Grad Ober-Unterhitze.

Zuerst alle flüssigen Zutaten miteinander verquirlen, also Eier, Quark, Milch, Öl, die kleingematschte Banane den Honig und die Vanille. Die trockenen Zutaten ebenfalls mischen, also Mehl, Gries, Mandeln, Salz und Backpulver. Den Apfel schälen und fein würfeln. Nun alles miteinander vermengen.

Papierförmchen ins Muffinblech setzen und den Teig auf die 12 Mulden verteilen.

Für 25 Minuten backen.

Durch die Banane braucht man kaum Süße und durch das Vollkornmehl gehen sie prima als Mahlzeit durch (so 3-4 😉 ). Geht auch mit anderen Beeren prima. Und im Herbst einfach mit 2 Äpfeln und Zimt. Nachdrücklich zu empfehlen.

Sonntagssüß: Guinness-Chocolate-Cake

Heute gibt es bei uns ausnahmsweise auch mal wieder was süßes. Wir kriegen Besuch zum Kaffee. Und diesen Kuchen sollte man besser nur machen wenn Gäste kommen. Zu zweit braucht man sonst ne Woche lang nix anderes mehr essen…

Der Kuchen ist ein all-time-favorite. Ziemlich schokoladig, etwas herb und doch auch knatschsüß. Das Rezept stammt -wie sollte es anders sein- von einer Freundin aus England.

Man braucht:

Für den Kuchen

  • 300ml Guinness (im Notfall Schwarzbier)
  • 250g Butter
  • 75 g echter Kakao
  • 400g Rohrzucker
  • 150g Saure Sahne
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 275g Dinkelmehl 1050/gemischt mit Vollkorn nach Belieben
  • 2,5 TL Natron
  • 4 EL rote Marmelade (z.B. Johannisbeer)

Für das Frosting

  • 300g Frischkäse
  • 150g Puderzucker
  • 125ml Schlagsahne
  • (100g gefr. Himbeeren)

Das Guinness in einem Topf erwärmen, die Butter in Stückchen schneiden und darin schmelzen. Dann den Kakao und den Zucker zugeben. Rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat.

Die Saure Sahne mit den Eiern dick aufschlagen.

Das Mehl mit dem Natron und 1 Prise Salz mischen. Nun langsam die Guinness-Butter-Zucker-Soße und das Mehl zur Eiercreme geben.

In einer gefetteten Springform 45 Minuten bei 180 Grad backen. IN DER FORM abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen den Kuchen quer durchschneiden, mit der Marmelade bestreichen und wieder zusammen setzen.

Für das Frosting die Sahne schlagen, dabei die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen. Die andere Hälfte mit dem Philadelphia cremig schlagen. Dann beides mischen. Wer Himbeer-Frosting möchte püriert ca. 100g Himbeeren und zieht diese noch drunter.

Dann den Kuchen dick und fett mit Frosting bestreichen und min. 2 Stunden kalt stellen.

Jetzt muss ich erstmal recherchieren, wer diese Woche das süß sammelt und werde auf jeden Fall morgen die virtuelle Kaffeetafel visitieren.

Sonntagssüß: Apfel-Marmorkuchen mit heißer Kardamom-Schokolade

Eigentlich mag ich ja keinen Marmorkuchen. Zu trocken, zu bröselig. Aber manchmal hat man einfach Lust auf was Bodenständiges. Sowas wie Marmorkuchen und heiße Schokolade. Aber natürlich kann man den Marmorkuchen saftiger, schokoladiger und vollkorniger machen.

Und so gehts:

Zutaten für eine kleine Kranzform:

  • 125g Butter
  • 125g Zucker oder Agavendicksaft
  • 2 Eier
  • 3 gestr. TL Backpulver
  • 200g Vollkornmehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 großer Apfel
  • 2 EL echter Kakao
  • 1 EL Rum
  • 50g dunkle Schokolade

Einen Rührteig anfertigen, indem zunächst Butter und Zucker schaumig geschlagen werden. Dann abwechselnd Ei und Mehl-Backpulver-Salz Mischung dazugeben. Den Grundteig teilen. Unter die eine Hälfte Vanillezucker und den Apfel, fein gerieben (ruhig mit Schale) unterziehen. Unter die andere Hälfte den Kakao, den Rum und die Schokolade fein gehackt ziehen.

Nun  den Teig Esslöffelweise abwechselnd in die gefettete Form schichten. Bei zwei Teigen von unterschiedlicher Konsistenz funktioniert die Marmorierung nicht ganz so von selbst, wie bei normalem Marmorkuchen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 40 Minuten backen. Köstlich saftig und schokoladig!

Für die Kardamom-Schokolade:

Für eine Tasse heiße Milch zunächst 1 TL echten Kakao mit je 1 MS Zimt und 1 MS Kardamompulver mischen. Dann 2 TL Zucker oder Agavendicksaft und 1 EL Milch unterrühren. In die heiße Milch rühren und mit geschlagener Sahne garnieren. Schmeckt köstlich orientalisch!

Sonntagssüß: Mandel-Zimt-Schnecken

Weil ich gerade volle Pulle an meiner Verteidigung arbeite, keine großen Worte, lieber Telegrammstil. Heute gab es wieder ein leicht süßes Frühstück: Mandel-Zimt-Schnecken (mit Vollkornmehl und Agavendicksaft für meinen gequälten Stoffwechsel).

Zutaten für 10 Stück:

Teig:

  • 330 g Mehl (ich hab 1/2 Dinkel 1050 und 1/2 Dinkelvollkorn genommen)
  • 50g Zucker (oder Agavendicksaft)
  • 50g Butter
  • 20g Hefe
  • 160 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Kardamom

Füllung:

  • 50g Butter, zimmerwarm
  • 4 EL Zucker (oder Agavendicksaft)
  • 4 EL gemahlene Mandeln
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zum Bestreichen 1 Ei und etwas Milch

Die Butter schmelzen und die Milch drunter geben. Wenn das ganze auf Körpertemperatur abgekühlt ist, die Hefe und den Zucker einrühren. Dann Mehl und Gewürze unterkneten, 30-40 Minuten gehen lassen. (In der Zeit kann man zum Beispiel seinen Vortrag einmal Korrektur lesen…)

Dann die Zutaten für die Füllung zu einer Masse verkneten. Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche ca. 1 cm dick ausrollen. Mit der Füllung bestreichen und zu einer Rolle zusammenrollen. Von der Rolle 3 cm dicke Stücke abschneiden und auf einem Backpapier-belegten Blech auf den Schnittflächen auslegen. Ein Geschirrtuch darüber legen und nochmal 30 Minuten ruhen lassen. (Juhuu, die Änderungen in den Vortrag einpflegen).

Dann die Schneckchen (die zu diesem Zeitpunkt mehr wie Klopse aussehen) mit Ei-Milch-Streiche einpinseln (making of Foto folgt). Und in den auf 250 Grad vorgeheizten Ofen geben. Ca. 8-10 Minuten backen. Unter einem Geschirrhandtuch langsam auskühlen lassen. Und genießen, hmmmmmmmmmm.

Sonntagssüß: Brioche

Ich mache im Moment eine Zuckerdiät. Nach Feiern und Festen braucht mein Stoffwechsel eine kleine Atempause. Er ist ein bisschen anfällig und verträgt sich nicht gut mit Zucker.

Deshalb gibt es im Moment keinen Kuchen bei uns. Aber der Rest des Hefeteigs von Freitag wurde eine Brioche fürs Sonntagsfrühstück.
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Der Teig steht in einem Kinderkochbuch meines Mannes als „Pizzateig ohne gehen“. Für diesen Zweck ist er ungeeignet, Teig ohne gehen ist einfach nicht elastisch genug. Aber für mürbe Brioche ist er super.

Rezept für 3 große Brioches:

250g Mehl
100g kalte Butter
1 TL Salz
5EL Zucker oder Honig
0,1l Milch
0,5 Würfel Hefe

Die Butter in Stückchen schneiden und mit dem Mehl zwischen den Händen verreiben.
Die Milch leicht anwärmen und die Hefe, das Salz und den Zucker einrühren.
Zu den Mehl-Butter-Klümpchen geben und gut kneten.
20 Min gehen lassen.
Drei längliche Riesenbrötchen formen und auf ein Backblech geben.
Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 20 Minuten backen.

Mehr sonntäglichen Köstlichkeiten gibt es wie immer auf dem sonntagssüß Pinterest- Brett.

Sonntagssüß: Bratapfel-Marmelade

Von meiner Patentante habe ich zu Weihnachten ein kleines Päckchen mit leckeren Sachen bekommen. Neben Fischsalz, Birnen-Thymian-Kompott und selbst gekochter Sülze war darin auch ein Gläschen Bratapfel-Fruchtaufstrich von „Genuss hoch10“. Und nunja, was soll ich sagen. Nach sehr kurzer Zeit sah das Gläschen so aus:

Also musste Nachschub her und ich habe mich heute (mit einem kleinen Rest als Vergleichsprobe) an den Nachbau gewagt. Ich habe 850g Äpfel und 100ml Apfelsaft mit 350g Gelierzucker 2:1 und dem Saft einer halben Zitrone aufgesetzt. Äpfel haben ja selbst einen hohen Pektinanteil, deshalb dachte ich, dass ich vielleicht besser etwas weniger Gelierzucker nehme. Zusätzlich habe ich sofort 2 TL Zimt und 1 MS Anis hinzugegeben.

Nach dem Aufkochen habe ich die Marmelade püriert und dann mit Zucker, Zimt, Anis, Vanille, Ingwer, Kardamom und einer Prise Muskat abgeschmeckt. Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden und freue mich schon aufs nächste Frühstück.

Jetzt muss ich erstmal herausfinden, wer heute das Sonntagssüß sammelt…

Weihnachtssüß: Bratapfelcreme

Weil für ein „Fertig-Foto“ abfahrtbedingt keine Zeit mehr blieb gibt es heute nur ein Stellvertreter-Foto vom Nachtisch, den ich am zweiten Weihnachtstag beigesteuert habe:

Bratapfelcreme ist lecker und schnell gemacht und geht so:

Zutaten für 4 Portionen

100g Mascarpone

100g  Frischkäse

100g Saure Sahne

100g Schlagsahne#

1 Glas Apfelmus

2 Päckchen Vanillezucker

ca. 5 EL Puderzucker (nach Geschmack)

1 EL Amaretto

2-3 TL Apfelkuchen/Apfelstrudel/Bratapfelgewürz (Zimt, Anis, Ingwer, Kardamom sind da meist drin)

Die Mascarpone mit dem Frischkäse und der Sauren Sahne aufschlagen, das Apfelmus, den Vanillezucker, den Amaretto, das Gewürz und einige EL Puderzucker drunter rühren. Die Schlagsahne schlagen und unterheben. Abschmecken.

Als Topping brösele ich Lebkuchen oder Spekulatius drüber. Wer es weniger weihnachtlich mag, röstet Mandelblättchen an und streut diese drüber.

Für 1-2 Stunden kalt stellen!