Lagebericht 8 mM*

[Selbstgewerkeltes] Öhm ja… nix. Bis auf einen Minimensch-Strickjacken-Ärmel habe ich diese Woche nix zuwege gebracht. Das liegt an siehe unten. Aber immerhin hab ich das Chaos der letzte hundert Nähprojekte weggeräumt so dass ich wenn siehe unten wieder besser ist sogleich mit der Herbstgarderobe starten kann. Genauer erstmal mit einem Rock. Ich hab zwar jetzt alles für den Robson Coat zusammen, aber ich fürchte mich und ich bräuchte Ruhe für Schnitt kopieren und Zuschnitt. Und Ruhe ist gerade eher so nicht vorhanden. Zumindest die Strickjacke wird wohl zeitnah fertig, so der Plan.

[Selbstgegärtnertes] Seit dieser Woche gibt es wieder eigenen Salat hier. Und auch täglich ein paar kleine aber sehr schmackhafte Tomaten.

[Minimenschliches] Der Minimensch hat Zahneinschuss. Deshalb ist er nun außer, dass er wie eh und je abends die Partysau gibt und bequem bis 22 Uhr hellwach ist, auch tagsüber zwar Frohnatur aber auch sehr anhänglich. Also ob schlafend oder wach vor allem auf dem Arm glücklich. Nun geht das ja zum Glück vorbei, behindert aber meine Produktivität geringfügig. Dafür kann er schon ganz toll seine Hände betatschen und in den Mund stecken. Und manchmal dreht er sich. Wir sind ganz aus dem Häuschen.

[Lesbares] Ich habe ein Buch ausgelesen. Heidiho. „Venezianische Geheimnisse“ von Sarah Duhnant. Ein Flohmarktfund. Ein Buch, das besser ist, als es auf den ersten Blick erscheint. Zwar ist es nicht top of the pops im Genre Historischer Roman, aber obere Mittelklasse. Titel und Klappentext sowie die Grundthematik : Kurtisane + Heilerin + dunkle Geheimnisse ließen mich zunächst befürchten, es könne sich um a) einen Orgasmusschinken oder b) eine schwülstig-romantisiert-unrealistische Liebesgeschichte handeln. Beides trifft zum Glück nicht zu. Zwar gibt es sowohl Sex als auch Liebe, aber beides bildet nur den Rahmen für eine Geschichte über Freundschaft, Politik und Verrat in Venedig im 16. Jahrhundert. Positiv schlägt bei mir natürlich zu Buche, dass ich schonmal in Venedig war und mir daher die eine oder andere Szene gut ausmalen konnte, aber es ist sicher auch so ein lesenswertes Buch. Weil ich aber nicht mehr so viel Buchballast ansammeln will, verschenke ich das Buch. Wer es haben möchte, möge sich per Kommentar melden.

[Klickbares] Schon wieder ein tumblr: Ronald Pofalla beendet Dinge. Großartig!
Außerdem ein bisschen was vom Fach bzw. zur Entlarvung der FDP in ihrem angeblichen Kerngebiet Wirtschaft – die Sache mit der Geldpolitik nicht verstanden. (Via Kollege F.F.)
Und ein sehr lesenswertes Interview mit Georg Schramm, einem der ganz großen, wie ich finde!

[Anderswunderbares] Wir werden ab dem Herbst einen Garten haben. Zwar sind wir sehr skeptisch wegen der sehr ur-deutschen Vereinsmeierei, die da mit dran hängt und haben gehörig Respekt vor der vielen Arbeit, die so ein Garten macht. Trotzdem freue ich mich auf Platz für den Minimensch im Freien und für lang gehegte Gartenideen. Und auf frischen Himbeeren, Johannisbeeren und Pflaumen. Vorher steht aber noch ein bisschen Räumen, Streichen, Renovieren an.

[Aufregiges] Es steht außer Frage, dass die Staaten der Eurozone füreinander einstehen müssen. Aber man muss dann auch ehrlich sagen, was das kostet und nicht wie der werte Herr Finanzminister das ganze kleiner reden und dann verschnupft sein, wenn es jemand merkt. Anscheinend vergisst man in einem langen Politikerleben für wen man da nochmal arbeitet und wem man entsprechend zu Loyalität verpflichtet ist. Kleiner Hint: es gibt da diese Bürger.

Lagebericht 7 mM*

[Selbstgewerkeltes] Ich wollte den Sommer nähtechnisch noch nicht ziehen lassen und habe noch einen Sommerrock und ein Sommerkleid genäht. Der Sommerrock ist nix geworden. Gar nich. Ich hätte einen erprobten Schnitt wählen sollen, tat dies aber nicht, sondern wählte stattdessen einen, der an meiner breitesten Stelle Kräuselungen hat. Sieht nicht gut aus. Weiß ich jetzt. Schöner Stoff und schöne Zeit hinüber.
Dafür ist das Kleid was geworden. Aus ungeliebtem Stoff aber mit geliebtem Smok und gutem Schnitt. Serie nicht ausgeschlossen.
Aber vorher warten andere Pläne: ich habe bereits einen Jersey-Cardigan aus der aktuellen Knip zugeschnitten. Danach kommt der Jackie-O.-Rock aus der Mai-Knip. Es geht Richtung Herbst. Stoff für zwei Hemdblusenkleider ist gewaschen. Und das größte Projekt: ich nähe einen Robson Coat. Uiuiui. Aufregend. Der Stoff und die benötigten vielen Meter Schrägband und Einlage sind da, aber das Projekt wird länger als eine Woche Zeit in Anspruch nehmen.
Einem Ausflug zur Schwiegermutter mit dazugehöriger langer Autofahrt sei dank hat die Herbststrickjacke des Minimenschen große Fortschritte gemacht, noch 1,5 Ärmel, dann ist sie soweit. Also auch beim stricken bescheidene Erfolgserlebnisse.

[Minimenschliches] Der Minimensch hat zum ersten Mal seine Oma besucht und sowohl die lange Autofahrt als auch das schlafen in fremden Betten gut überstanden. Um seinen Reflux und die Blähungen in Griff zu bekommen läuft derzeit ein Versuch ohne Kuhmilch – nicht schön das! Käseentzug ist doof doof doof! Aber wenn’s hilft… außerdem schießen die Zähne ein. Juchee. Aber glucksendes Lachen und drehen von Bauch auf Rücken belohnen uns dafür.

[Lesbares] auch dank Schwiegermutterbesuch und entsprechender Minimensch-Fremdbespaßung bin ich dazu gekommen ca. das erste Drittel eines historischen Romans (Venezianische Geheimnisse – Sarah Dunant) zu lesen und bin bisher sehr angetan.

[Klickbares] Diese Woche eine tumblr-Empfehlung: AfD-Wähler stellen sich vor – allerfeinste Realsatire, wie man sie schöner nicht ausdenken könnte. Und gleichzeitig Mahnung, dieses braune Gesocks nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Und die sehr ausführliche Zusammenfassung eines Science-Artikels, der wahrlich vorbildlich akribisch die Konfliktforschung der letzten 50 Jahre auswertet bzgl. der Auswirkung des Klimawandels auf das Auftreten bewaffneter Konflikte – mit erschreckendem Ergebnis (englisch).

[Anderswunderbares] Die Brombeerhecke hält was sie verspricht. Beinahe täglich habe ich in der letzten Woche ein Pfund Brombeeren nach Hause getragen.
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Die erste von drei ersteigerten Knopfsammlungen hat sich eingefunden und auch wenn natürlich etliche der als ‚vintage‘ und ‚alt‘ und ‚Sammlerstücke‘ angepriesenen Knöpfe einfach vergilbte in die Jahre gekommene Wäscheknöpfe sind, denen das altern etwa so bekommt, wie Pfirsichen, so finden sich doch immer auch ein paar Schätzchen. Die die sicher nicht zu meiner Kleidung passen werde ich demnächst mal in meinem Flohmarktblog zum Tausch anbieten. Und wer kann zu 1kg Knöpfe für unter 5 Euro schon Nein sagen?

[Aufregiges] Will ich mich diese Woche einfach mal nicht dran erinnern …

*mit Minimensch

Lagebericht 6 mM*

Eine träge Woche mit relativ wenig Nachtschlaf und deshalb wenig Energie am Tage.

[Selbstgewerkeltes] Außerdem ist das Nähzimmer unterm Dach und da ist es nochmal heißer als im Rest der Wohnung. Daher relativ unproduktiv. Das zweite Flatterkleid wurde fertig und schon mehrfach getragen. Einige Reihen an einer Strickjacke für den Minimensch gestrickt, aus Baumwolle, an andere Strickprojekte ist bei der Hitze nicht zu denken. Aber ich hab einen Rock und ein Jerseykleid zugeschnitten. Und fest vor, diese auch zu nähen, denn sie sind beide schnell-schnell-Projekte und danach warten im Kopf welche, die mehr Konzentration und Mühe erfordern.

[Minimenschliches] Schlafend am Tage und wachend am Abend, so ist es derzeit. Bei den Temperaturen vielleicht insgesamt auch wieder schlau.

[Selbstgegärtnertes] Die Tomaten sind endlich in größere Töpfe umgezogen und ich konnte schon einige ernten. Diese Buschsorte ist wirklich toll, dicht und sehr ergiebig. Der Salat geht gut an und meine Kräuter sind so riesig, dass ich sie kaum so schnell verkochen kann.

[Lesbares] Ich werde diese Rubrik wohl streichen müssen, bis der Minimensch uns wieder abends allein ins Bett gehen lässt.

[Klickbares] Bestimmt haben die meisten von euch schon dieses hervorragende Video zum Thema Überwachungsstaat gesehen? Nein? Dann los!
Nike hat angeregt durch das Interview mit Ellen Page, das ich letzte Woche empfohlen hab, ein Bekenntnis zum Feminismus gepostet. Tolle Idee! Und wer Nikes Blog noch nicht kennt, sollte hopp hopp mal da reinschauen und auch den Muckel herzlich begrüßen.
Noch eine frisch gebackene Mutter: Nina, alias Frau Rockelfe. Ihr Geburtsbericht hat mir diese Woche deutlich vor Augen geführt, wieviel Glück wir hatten, dass wir den minikleinen Minimensch mit auf die Station und schon bald mit nach Hause nehmen durften.
Und beim Thema Kinder bleibend: eine lesenswerte Analyse zur Abwanderung von Familien aus amerikanischen Kernstädten, die sich ein Stück weit sicher auch auf Deutschland übertragen lässt.

[Anderswunderbares] Ich habe ein total tolles Stoffgeschenkpäckchen von meiner Schwiegermutter geschickt bekommen. Ist dieser Schmetterlingsstoff nicht toll? Ich werde ihn erstmal wie einen Schatz hüten.
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Darüberhinaus hab ich eine riesige frei zugängliche Brombeerhecke gefunden, die außer mir offenbar niemand sonst aberntet, ich kontrolliere sie täglich und plane schon Gelee und Sirup.

[Aufregiges] „Die Hälfte der Deutschen ist mit der Arbeit der Regierung zufrieden“ sagte der ARD-Deutschlandtrend am Freitag und ich fragte mich: In welchem Land lebe ich hier eigentlich? Wie kann das sein? Haben die alle die letzten 4 Jahre unter einem Stein gewohnt? Ich sehe der Wahl mit Schrecken entgegen und überlege, wohin man auswandern könnte.
Immer wieder wundert mich und stimmt mich auch sehr verdrießlich, wie wenig politische Geschehnisse in Afrika Eingang in die deutschen Medien finden. Wenn man die internationale Presse, insb. die englische und französische ein wenig im Auge hat, erfährt man so viel mehr über Afrika als hier. Zum Beispiel wird die Wahl in Simbabwe hier in Deutschland völlig Hintergrund -frei begleitet, während der Guardian seit Wochen Hintergrundberichte wie diesen hier bringt. Ich finde die deutschen Medien Afrika gegenüber einseitig bis ignorant. Traurig.

Lagebericht 5 mM*

Puh, in dieser Woche war wirklich jede Aktivität anstrengend, oder? Ich liebe ja Sommer, Sommer ist toll. Aber eben doch am meisten, wenn man am Meer ist, vorzugsweise in Südfrankreich und bei klarem Himmel ein schöner Wind geht. In der Stadt ohne Garten oder Balkon und mit Gewitterluft reichen mir Temperaturen um 25 Grad doch aus. Aber ich will nicht meckern, so tollen Sommer hatten wir länger nicht und nach dem langen Winter war das als Ausgleich auch nötig. Also, wie war die Woche so?

[Selbstgewerkeltes] Das Mützchen für den erwarteten/die erwartete Kumpel/in des Minimenschen ist endlich fertig gestrickt. Wieder nach dem Strickmuster „Little Knight hat“ (via ravelry), das sich beim Minimensch als sehr gut passend herausgestellt hat. Ich habe allerdings 6 Maschen mehr angeschlagen und den unteren Rippenbereich 4 Reihen höher gestrickt, denn nach den Originalangaben wurde es eher eine Frühchenmütze.
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Außerdem ist ein zweites Flatterkleid bis auf die Handnäharbeit fertig. Ist der Stoff nicht einfach toll? Mit Rüsche und Smok. Es wird toll.
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[Minimenschliches] Tatsächlich ist der Minimensch schon wieder gewachsen. Vor allem am Rumpf, was eine Bundverlängerung an 2 seiner nagelneuen Hosen erforderlich machte, mir 2 quasi freie Tage wegen ununterbrochen schlafendem Kind und seitdem verschlimmerten Reflux und entsprechend anstrengende Abende bescherte. Schlafen vor 23 Uhr klappt gerade nicht so gut, am Tage dafür umso besser … wir sind nicht ganz so Fans von dieser Entwicklung.

[Selbstgegärtnertes] Die Topftomaten gedeihen prächtig, sie brechen fast zusammen unter der Last der vielen Tomaten und die erste rote konnte gesichtet werden:
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Es hat sich ausgezahlt eine Balkon-& Kübelsorte zu nehmen.
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Ich habe auch nochmal Salat ausgesät, denn ich glaube fest an einen weiteren Monat herrlichen Sommers. Jawoll.

[Lesbares] Nein, immernoch kein Buch gelesen. Aber die neue Knip. Und ein bisschen was schönes ist drin, finde ich. So’n Cardi ähnlich dem Nina-Cardigan z.B.

[Klickbares] Ein wunderbares Interview mit Ellen Page, der Juno-Darstellerin, die man sofort ins Herz schließt.
Eine wundervolle, lange und sehr besondere Reportage über Anke Engelke, die mir sehr viel Lust auf ihre neue Sendung gemacht hat.
Einen sehr interessanten Artikel über die Gebärstreikdebatte im und nach dem ersten Weltkrieg, in der sich die SPD, vor allem auch ihre prominenten Frauen, gegen einen Rückgang der Geburtenrate positionierten, der Frauen mehr Selbstbestimmung hätte bringen können (und dann ja auch am Ende brachte).

Und schließlich einen Blogbeitrag, der die Armutsfalle thematisiert, die sich aus einer Geburt in ärmliche Verhältnisse ergibt, ein derzeit in Ökonomenkreisen heiß diskutiertes Thema. In diesen Fall wird vor allem auf den ungleichen Zugang zu Bildung abgestellt, eine Form der sozialen Barriere, die nicht nur in Pakistan, sondern weltweit relevant ist. Eine ähnliche Geschichte lässt sich aber auch rund um den Zugang zu Gesundheit und zu Ressourcen erzählen.

[Anderswunderbares] Ich habe Erdbeereis gemacht und es schmeckt großartig. Man möchte auf der Stelle die Box leermachen. Ich hatte ganz viel tollen Besuch von Mama, Schwester und Bruder. Und ich hatte Namenstag und habe Geschenke bekommen. Wie wundervoll.

[Aufregiges] Ganz profan: Ameisen in der Küche – keine Ahnung woher. Auf einmal waren sie da. Braucht kein Mensch sowas! Was auch keiner braucht sind versteckter Zucker in Lebensmitteln und Chemikalien in Kosmetika. Trotzdem sind sie da. Und zeigen mal wieder, dass die meisten Kabinettsmitglieder ihren Aufgaben nur höchst lückenhaft nachkommen. Ilse Aigner, die insgeheim eh lieber Bauernpräsidentin wäre und Herr Friedrich, für den mir so gar keine Verwendung einfällt, außer vielleicht als Depp im Kasperletheater, wie der Freitag vorschlägt. Denn seine Unwissenheit scheint ja allumfassend zu sein. Dass dem nicht so ist, meint zumindest der Fachmann in diesem Interview. (via @Nahtzugabe)

Lagebericht 4 mM*

War das nicht eine tolle Sommerwoche? Da hab ich wirklich niemand beneidet, der ins Büro musste…

[Selbstgewerkeltes] Das Flatterkleid, das Flatterkleid, juhuu! Gestern schon gezeigt und heiß geliebt. Das Erfolgserlebnis der Woche. Außerdem noch eine Hose für den Minimensch. Jetzt ist der zugeschnittene Stapel abgearbeitet und ich kann frei aussuchen, was ich als nächstes nähe. Noch ein Flatterkleid, hält der Sommer so lang? Oder doch lieber schon ein herbstliches Hemdblusenkleid mit langen Ärmeln? Und ein Stillshirtschnitt liegt da auch noch, aber der besteht aus 48 Seiten, die geklebt werden müssen, ätzend.
Ich hab tatsächlich die Verschenkmütze angefangen zu stricken… gutes Karma und so. Damit das mit dem stricken mal wieder besser wird.
Auch noch gewerkelt hab ich eine Fotowand, dazu später mehr. Und da hab ich auch noch ne Idee zur Ordnungsschaffung im Zettelchaos, die es anzugehen gilt.
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[Minimenschliches] Wir hoffen, den Reflux mit Hilfe von Osteopathie einzudämmen, denn schön ist das ja nicht.und zwar nicht nur wegen der späten Schlafzeiten… der Minimensch trägt es mit Fassung und sonnigem Gemüt. Und er hat entdeckt, dass man auch auf Spaziergängen wach sein kann, ganz neue Welten tun sich auf. Überhaupt gibt es so viel zu sehen, dass man meint die großen Augen sind rund wie Fußbälle und werden immer noch weiter aufgerissen, selbst wenn sie schon vor Müdigkeit zufallen.

[Klickbares] Viele Empfehlungen diese Woche: Zunächst ein Blogpost zur Armut in der Welt, die zunehmend vor allem in Schwellenländern stattfindet. 70% der Armen leben heute in diesen Ländern. Dann ein Artikel zum Karriereknick nach der Babypause, der auch in meiner Twitter-Timeline schon diskutiert wurde – der Artikel schneidet vieles an und beantwortet wenig, vielleicht fass ich da nochmal meine Gedanken zusammen. Träumen wir nicht alle davon, unseren Plan B, also die Strandbar, den Buchladen, das Café oder eben das Weingut, zu realisieren? Dieser junge Mann aus Kalifornien hat’s tatsächlich gemacht. Und dann noch, ich glaub es selbst kaum, ein Kommentar von Sascha Lobo zum Versagen der Regierung in der PRISM-Affäre. Bereits der zweite Text in 4 Wochen von Sascha Lobo, den ich gut finde. Sowas.

[SelbstFremdgegärtnertes] Meine Tomaten und Kräuter sind aus dem 4wöchigen Ferienasyl bei Freundin Z. zurückgekommen und haben sich prächtig entwickelt. Ich habe sie kaum wiedererkannt. Sie tragen reichlich bislang noch grüne Tomaten. Ich bin hochmotiviert auch nochmal eine Runde Salat auszusäen, denn es bleibt ja jetzt noch schön bis Oktober, nicht wahr?
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[Anderswunderbares] Herr Siebenhundertsachen und der Minimensch waren beide zusammen ganz lieb zu mir und haben mich ganz allein zum Flohmarkt gehen lassen. Hier die Lesestoff-Ausbeute, es gab aber auch noch Minimensch-Klamottennachschub und einen Tortenheber. Demnächst also auch mal wieder gelesenes, hoffe ich.
Irgendwann diese Woche hat mich plötzlich Lust auf kompliziertes kochen befallen. Also gab es an einem eigentlich stressigen normalen Abend mit spät schlafendem Minimensch trotzdem Tapas mit selbstgebackenem Brot und sogar auch für mich einen Schluck Rotwein. Das war sehr nett.
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[Aufregiges] Nicht, dass man sich in Sachen Geheimdienstaffäre nicht noch Jahre echauffieren könnte. Aber darüber tritt der NSU-Prozess schon fast in den Hintergrund, dabei hat sich dort wohl herausgestellt, dass der V-Mann des thüringischen Verfassungsschutzes nicht nur praktisch im staatlichen Auftrag eine rechtsradikale Organisation gegründet hat, nein, er hat wohl auch explizit zu Gewalt aufgerufen. Geheimdienstversagen wo man hinschaut. Apropos, wer ist nochmal der oberste Geheimdienstkoordinator hierzulande? Achja richtig, der Kanzleramtschef. Wer war das noch gleich? Pofalla! Und hat den schon wer dazu sprechen hören? Nö. Irgendwie weg der Mann. Abgetaucht, hitzefrei, Truppenbesuch? Ach und wer war’s davor? Röschtösch! Thomas de Maiziere! Und da schließt sich der Kreis.

*mM= mit Minimensch

Lagebericht 3 mM*

Diese Woche war die letzte der gemeinsamen Elternzeit. Wieder zuhause war sie schon sehr viel von Alltag geprägt.

[Selbstgewerkeltes] Meine Flatterkleider mussten zurückstecken, denn zunächst musste die Garderobe des Minimenschen etwas aufgemöbelt werden. Deshalb gabs diese Woche erstmal viel Zeit an der Overlock mit Hosen, Bodies, Shirts und einer neuen Mütze. Post dazu folgt in den nächsten Tagen. Außerdem musste ich das MuFuZi erstmal aufräumen, bevor hier neues entstehen kann. Aber als gute Prokrastinateurin war ich dann erstmal bei Alfatex, weil gerade total viele Sommerstoffe reduziert und so, und hab mich mit neuen Stoffen eingedeckt. Weil merke: „Wenn noch 5 Projekte nicht erledigt sind, besser mal Stoff für 5 weitere ranschaffen, sonst könnte schnell Knappheit ausbrechen.“ Gestrickt hab ich mal wieder gar nicht. Muss ich aber, denn im Freundeskreis erwarten wir bald einen Spielkameraden für den Minimensch und der braucht was für auf den Kopf und vielleicht auch noch was für an die Füße.

[Minimenschliches] Der Minimensch ist diese Woche beachtlich gewachsen und gibt sich große Mühe schon bald zu seinen nicht ganz so mini geborenen Kumpels aufzuschließen, vielleicht hat er Angst, er kann sich sonst beim Pekip nicht durchsetzen oder so… auf jeden Fall hat nun bereits die dritte Ladung Kleidung den Weg in die Einmottung angetreten und wir arbeiten uns nun in Größe 62 rein, und zwar flott. Daher der Nähdruck. Die Schlafprobleme scheinen durch seinen starken Reflux zu kommen, wir arbeiten an Erleichterungsstrategien. Tipps anyone? Dafür wird die Umwelt jeden Tag interessanter und alles und jeder wird angestrahlt. Da kann man seinen Schlafmangel glatt vergessen.

[Lesbares] Dank Alltag und diversen Terminen kam das Lesen komplett unter die Räder. Spricht aber auch nicht fürs Buch.

[Klickbares] Ja, also meine Browsertabs hab ich auch verloren. Deshalb weiß ich nicht mehr, was ich nochmal empfehlen wollte. Ich Schussel.

[Anderswunderbares] Eis mit frischen Erdbeeren, Melone, Nektarinen, Oliven und Salat – ich liebe das Essen im Sommer. Wenn nun noch diese Schleierwolken wieder verschwinden würden, das wäre Granate!

[Aufregiges] Auch ein Komplettverzicht auf öffentliche Verkehrsmittel befreit nicht von Rentneraufregern. Wir wohnen an einem kleinen Vogelschutzgebiet, das der Minimensch und ich gern spazierend durchstreifen. Allerdings ist spazierengehen deutlich gefährlicher als man denken würde, denn es kann JEDERZEIT eine ganze Meute wild gewordener rüstiger Mitt-70er auf Elektrofahrrädern hinter der nächsten Kurve lauern. Und die kennen kein Pardon. Wer im Weg ist wird plattgefahren, so er nicht agil zur Seite a.k.a. Wildgänseklo springt. Da schützt auch ein Kinderwagen und eine hochschwangere Begleitung nicht. Und klingeln ist offenbar auch out. Und danke sagen, wenn die Mutter, das Kind, die Schwangere, der Kinderwagen dann in der Wildgänsekacke am Wegrand 10 Minuten die Vorbeifahrt der Rentnerkolonne betrachten, das wäre auch zu viel. Pfff. Und dann auch noch dieser Innenminister, aargh, womit haben wir den eigentlich verdient?

Lagebericht 2 mM*

[Selbstgewerkeltes] Das Hemdblusenkleid ist fertig. Und ich bin seeeehr zufrieden. Es hat zwar noch etliche kleine Mängel und „Ich-lass-das-jetzt-so“s, aber es ist ein Probekleid und selbst zusammengebastelt, da reicht mir erstmal, dass es tragbar ist. Tragefotos in den nächsten Tagen. An der Strickfront nimmt eine kleine Jacke langsam Gestalt an. Sehr langsam.
Ab nächste Woche sind der Minimensch und ich wieder unter uns, mal gucken, wieviel ich dann so schaffe. Ich hatte überlegt bei Katharinas Bombshell-Swimsuit Sew-Along mitzumachen, denn ich finde das Schnittmuster total super und habe auch seit Jahren keinen schönen Badeanzug mehr. Aber meine Vision des perfekten Badeanzugs enthält Polka Dots auf rotem, blauem oder lila Grund. Einen anderen Badeanzug kann ich nicht akzeptieren. Und einen solchen Stoff kann ich nicht finden. Also lass ich das. Stattdessen stehen noch zwei wallende Sommerkleider nach dem Zusatzschnitt aus der Mai-Knip auf dem Programm. Und Oberteile wären mal notwendig, sind aber so undankbar.
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[Minimenschliches] Diese Woche hat der Minimensch auf einmal beschlossen, dass er abends auch mal so lang wachbleiben kann, wie die Erwachsenen. Wir verhandeln noch mit ihm über die richtige Zubettgehzeit, aber er ist nicht sehr einsichtig. Was wohl eher an seinem Bauch als an mangelnder Müdigkeit liegt. Tagsüber ist er dafür ein echter Sonnenschein, lächelt uns dauernd schelmisch an und erobert alle Herzen im Sturm.

[Lesbares] Gelesen habe ich diese Woche nicht viel. Angelesen habe ich „Der Club der singenden Metzger“, das mir aber irgendwie nicht recht gefiel. Dann habe ich „Back to Blood“ von Tom Wolfe angefangen, das sich bisher ganz nett liest.

[Klickbares] Sehr lesenswert: Dieser Artikel über die Irrwege der Mittelschicht

[Anderswunderbares] Den gemeinsamen Elternzeitmonat, der nun leider schon fast vorbei ist, haben wir zu großen Teilen im Mittelgebirge verbracht. Das war toll, denn so konnten wir täglich an die frische Luft und der Minimensch konnte den Wald kennenlernen. Für mich war das gleichzeitig ein Revival der Sommer meiner Kindheit.

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[Aufregiges] Es soll Leute geben, die finden es nicht schlimm, dass die NSA offenbar mehr über die US-Bürger weiß, als diese selbst. Gemeinhin argumentieren diese Leute, dass ruhig der Geheimdienst sie überwachen könne, sie hätten ja nichts zu verbergen. Dem widerspricht dieser Bericht eines Ministeriumsreferenten , der ungewollt Opfer einer Hetzkampagne wurde, obwohl er sich nichts hatte zuschulden kommen lassen. Im PRISM-Kontext sei ferner diese hervorragende Kolumne von Jakob Augstein empfohlen.

*mM= mit Minimensch

Lagebericht 1 mM*

Heute keine 7 Sachen, ich hab das fotografieren vergessen… dafür taucht überraschend der Lagebericht wieder auf… der hat ja nur eine kleine Pause gemacht. Ich habe die Kategorien etwas überarbeitet und der Minimensch hat nun auch seinen Platz. Natürlich kann ich nicht alles berichten, was seit dem letzten Lagebericht so passiert ist, deshalb hier jetzt nur der Blick auf die letzten 2 Wochen

[Selbstgewerkeltes] Ich bin mit einer ganzen Reihe von Plänen in den gemeinsamen Elternzeitmonat gestartet, genauer mit 2 Nähprojekten und 4 Strickprojekten. Die Nähprojekte laufen auch ganz gut an. Der Herzchenrock wurde zügig fertig und letzten Mittwoch schon gezeigt. Auch beim Hemdblusenkleid gibt es große Fortschritte. Das Kleid ist bis auf Ärmel, Knopfleiste und Versäubern fertig. Wenn es fertig ist, werde ich sehr stolz darauf sein, denn es steckt viel Arbeit und Anstrengung drin.
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Die Strickprojekte ziehen sich. Erst eins, ein paar Minisocken, ist fertig. Am zweiten, einer Mütze, kann ich grad nicht weiterstricken weil ich mich auf die sündhaft teure Knitpro-Nadel gesetzt und sie zerbrochen. Deshalb wartet das. Ich könnte also an einer Strickjacke weiterstricken. Aber irgendwie ist es meistens schöner a) den Minimensch zu bestaunen b) zu nähen c) nach draußen zu gehen oder d) zu lesen. Ich bin einfach eine Strickprokrastiniererin.
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[Minimenschliches] Es beeindruckt mich sehr, wie rasant der Minimensch sich entwickelt. Wie er fast jeden Tag wieder ein bisschen anders ist, wieder etwas neues kann oder ein wenig anders aussieht. Wie Paula vor kurzem schon schrieb, man ist geneigt, das Wort wunder hundertfach pro Tag in den Mund zu nehmen. Gemeinsame Elternzeit ist super, denn dann kann man diese Faszination teilen und gleichzeitig auch noch ein bisschen was rechts und links machen und wahrnehmen, so dass auch Bauchweh- oder Schlaflostage gut zu meistern sind.

[Lesbares] Gelesen habe ich den dritten Teil der Flavia de Luce-Reihe.
Ich mochte ihn sehr. Eigentlich lese ich nicht mehr so gern Krimis. Flavia-Krimis und die Bücher vom Fred Vargas bilden da eine Ausnahme, beides aus dem gleichen Grund: total tolle schrullige Charaktere. Außerdem kam die neue Knip, für mich ist aber nichts drin das „will ich sofort“ schreit. Ist aber nicht schlimm, meine Liste aus der letzten Knip ist noch lang genug.

[Klickbares] Vermutlich hat ihn eh schon jeder gesehen, aber auch ich fand ihn toll, den #nähnerd-Selbsttest von Frau Nahtzugabe. Auch schon bekannt ist ja, dass wir nun ohne google Reader auskommen müssen. Ich nutze feedly, ihr könnt mir aber auch via bloglovin oder Facebook folgen (siehe rechte Seitenleiste). Ausdrücklich empfehlenswert ist dieses Interview mit der Designerin Anna Fuchs zur Vorbildfunktion von Marilyn Monroe in der Mode sowie dieser Artikel in brand eins zur Arbeitsmarktchance von Hauptschülern.

[Anderswunderbares] Endlich ist Einkochzeit. Marmelade hab ich nun schon einige Gläser. Sirup steht noch aus. Und die Sonne ist endlich zurück und hat schöne moderate Temperaturen im Gepäck. Juchee.
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[Aufregiges] Natürlich hat sich in dieser Kategorie so einiges angesammelt. Ganz aktuell die Tatsache, dass unser Bundespräsident PRISM und TEMPORA offenbar in die Kategorie Kavaliersdelikte einstuft, Edward Snowden als Verräter bezeichnet. Und natürlich Daueraufregerin, Nicht meine Ministerin Schröder, die Forschungsergebnisse nur passend zu ihrer Politik mag. Über die Verfälschung und selektive Veröffentlichung von Forschung ließe sich eine ganze Serie Aufregerposts schreiben.

Lagebericht 15/2013

Die zweite Abhängwoche ging schon besser über die Bühne. Ich habe einen urlaubsmäßigen Tagesrhythmus gefunden, der sich nun schon gefestigt hat. Nach wie vor fällt es mir schwer, rumliegende Haushaltssachen einfach liegen zu lassen und zu warten, bis Herr Siebenhundertsachen sie erledigen kann. Zum Glück kriege ich auch dauernd Besuch von netten Menschen und auch noch nette Post und Online-Shopping-Lieferungen (ja, das rumhängen ist nicht unbedingt gut für den Kontostand).

Gewerkelt: Die zweite Hälfte der Herbstmütze gestrickt, meinem Hochzeitsgastkleid den Rock angesetzt, der zwar passt aber so ca. 30cm zu lang ist… einen kleinen Kuschelanzug genäht und sehr vielen Stramplern die Füße abgeschnitten und stattdessen Bündchen angenäht.

Gekocht und gegessen: Frisches Pesto, Erdbeershake und Erdbeerquark und Marmelade, mediterrane Tofubällchen mit Reis, Gnocchi, Arabisches Gemüse mit Couscous, Kartoffelsuppe mit Weizenwürstchen

Gegärtnert: Die restlichen Salatpflanzen in Kästen nach draußen gesetzt. Gerade Testbetrieb Ostfensterbank gegen Südfensterbank. Zuckerschoten und Mangold im Vorzuchtgewächshaus. Nächste Woche müssen die Tomaten in größere Töpfe, so groß sind sie schon.

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Gesehen und gelesen: Elisabeth Chadwick – Die englische Rebellin, die neue Knip (ich liebe den Tulpenrock und die Coco-Chanel-Hose) und die aktuelle Knippie, ziemlich viel Onlinepresse. Eine wundervolle Doku über die Arbeit von Jared Diamond, die es in der zdf-Mediathek gibt. Hier auch der erste Teil. Ich habe schon vor längerer Zeit das Buch zu diesen Dokus gelesen, es heisst im Original „Guns, Germs and Steel“, auf Deutsch „Arm und Reich“ und kann es nur empfehlen. Es ist eins der unterhaltsamsten und erhellendsten Sachbücher, die ich kenne. Jared Diamond ist Evolutionsbiologe, der sich ursprünglich mit Sprachentwicklung in Papua Neu-Guinea beschäftigt hat. Hierüber hat er begonnen, sich über die Grundeinflussfaktoren von technologischem, sozialem und wirtschaftlichem Erfolg und Scheitern Gedanken zu machen und, wie ich finde, absolut einleuchtende und erhellende Erkenntnisse gewonnen. Zudem schreibt er sehr nett und gut lesbar. Ausdrückliche Empfehlung für Doku und Buch.

Lagebericht 14/2013

So, die erste Woche total schonenden Zuhause-Abhängens hab ich nun hinter mir. Also den schweren Teil. Den der ohne Anwesenheit des Gatten auskommen muss. Ich habe in diesen 5 Tagen Abhänglebens einige Erkenntnisse gewonnen:

– Es gibt verdammt viele verschiedene Post- & Paketdienste, die so über den Tag hier durchziehen.
– Das Fernsehprogramm am Tage ist zum abgewöhnen. Ein Hoch auf die Mediathek!
– Ich finde es sehr schwer, ohne konkreten Plan und Aufgaben in einen Tag zu starten.
– Abhängtage vergehen erschreckend schnell.
– Ich bin wahrlich nicht zur Hausfrau geboren. Es fuchst mich tierisch, abends nichts zu erzählen zu haben.
– Wochentags ist in der Innenstadt erstaunlich viel los. So viele Rentner und Arbeitslose, dass man gar nicht merkt, dass nicht Samstag ist.
– Regelmäßige selbstgekochte Mahlzeiten haben entschieden Vorteile
– Sich nicht körperlich anzustrengen erfordert sehr viel Planung am Morgen (danke mein Liebster!)
– Es gibt um mich rum in echt und virtuell sehr viele total nette anteilnehmende Menschen, da kann ich vor Rührung kaum an mich halten!

Ja, was hab ich also diese Woche so gemacht?

Gewerkelt: Das Oberteil vom Hochzeitsgastkleid, außen und Futter. Und es sitzt. Juhuu. Strampler und Schlafanzüge mit Bündchen versehen. Die Babyhängematte fertig genäht. Eine halbe Herbstmütze gestrickt. Für die nächste Woche wäre gut, das Kleid fertig zu kriegen.

Gegärtnert: nix. Kein Gehilfe fürs tragen da… aber vielleicht findet sich da heute oder morgen jemand, der mir Kästen und Töpfe und Erde trägt, denn meine Salatpflänzchen würden gern raus. Die Tomaten gedeihen innen am Südfenster super.

Gekocht: Rote Beete, Bratkartoffeln, Spiegelei, Flammkuchen, Gnocchi-Gemüsepfanne, frisches Pesto, Salat und überbackener Feta

Gelesen und gesehen: Mark Watson: „Ich könnte am Samstag“ – geht so. Seichte Lektüre, ganz nett geschrieben aber auch nicht vom Hocker hauend. David Wagner „Spricht das Kind“ – ein sehr bezauberndes Kurzepisodenbuch. Toller Schreibstil, unaufgeregt und sehr anrührend. Für Eltern und Kindgebliebene sehr empfehlenswert. Jetzt muss ich meinen Stadtbüchereiausweis wiederfinden. Schnellstens.
Im Fernsehen nix so richtig nennenswertes außer Teilen der Frauenquotedebatte, auch pressemässig eher nur aktuelle News zu Boston und einige Kommentare zum Frauenquotenthema.