Me made Mittwoch: Graue Jella

Gestern trug ich zu einem wichtigen Termin eine Kombi aus meinem gekauften Lieblingsfaltenrock (den ich nun auch klonen kann) und einem gekauften Blazer (den ich nun ebenfalls klonen kann) sowie einem neuen und selbstgenähten Wasserfallshirt in seriös-langweiligem grau:
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Unterm Blazer sieht das Shirt so aus:
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Es handelt sich um den Schnitt „Jella“ von konfettipatterns, den ich vor einigen Wochen beim MMM entdeckte – ich weiß nicht mehr bei wem. Und da ich ja derzeit an meiner Urlaubsgarderobe arbeite kam mir ein luftiges Shirt recht genehm. Ein leichter grauer Viskosejersey war als Beifang in einem stoffe.de-Paket und so konnte ich eine Probeversion wagen.
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Ich hab den Schnitt plotten lassen und dann laut Maßtabelle Gr. 38 ausgeschnitten. Die habe ich dann erstmal was enger gemacht, weil ich sie insb. in der kurzen Version erheblich zu weit fand – und auch jetzt finde ich noch, dass es enger sein könnte. Das ist aber natürlich Geschmacksache. Ich werde nächstes Mal 36 zuschneiden und vermutlich dennoch etwas in der Taille wegnehmen, damit es für mich stimmig aussieht zum weiten Rock (denn das ist ja meine Anwendung)
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Derweil kann ich das Shirt aber trotzdem prima tragen und mich so gleichzeitig auch an das Tragegefühl weiter geschnittener blusiger Oberteile gewöhnen, denn auch lockere Blusen lassen mich bisher eher fremdeln.  Weitere Jellas aus eher sommerlich gemusterten Stoffen werden sicher folgen, ich finde den Schnitt aber auch „für chic“ sehr geeignet und denke, er würde sogar mit leichter Viskose ohne Stretch funktionieren, zumindest an etwas weniger kurvigen Oberkörpern als meinem.

Ich fühlte mich in dem Outfit recht wohl für den Anlass und das ist ja oft sehr wichtig, dass man sich stimmig fühlt, wenn es drauf ankommt.

Heute zeigt Nadine auf dem MMM-Blog auch eine weite Bluse. Die Oberteile liegen wohl in der Luft…

 

Me made Mittwoch – Weihnachtsoutfit

Ich habe heute einen home office Tag und trage (und zeige) mein Weihnachtsoutfit, das ich noch gar nicht verbloggt habe. Für ein Weihnachtskleid war Ende des letzen Jahres keine Zeit und Lust da, aber einen weihnachtlich-roten Rock habe ich mir im Dezember schnell genäht und auch am Heiligabend getragen.
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Ich mag rote Kleidung eigentlich sehr gern, als Kombifarbe zu rot fällt mir aber immer nur grau und schwarz ein. Ich bin ja eigentlich grundsätzlich eher monochromatisch gekleidet, finde das aber manchmal schade. Dabei passt auch marine und lila sehr gut zu rot. Daher hab ich mir ein passendes blaues Punkte-Shirt genäht, damit ich mich erinnere, nicht immer nach einem schwarzen zu greifen, wenn ich zukünftig diesen extrem alltagstauglichen, kuschelig warmen und schönen roten Rock trage.
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Der Rock ist wirklicht nichts besonderes. Mir war dieses Jahr zu Weihnachten sehr viel mehr nach Entspannung denn nach Glitzer. Ein halber Teller nach eigenem Schnitt ist da eine sichere Bank. So lebt der Rock vom tollen Stoff. Ein dicker Wollstoff mit schräg verlaufendem Webmuster, der bei Alfatex „Shetland-Wolle“ heißt. Lotti hat bei der Annäherung aus dem gleichen Stoff in tieforange einen gar traumhaften Mantel genäht. Ich habe meinen Meter für 8,90 Euro im Herbst gekauft, als ich auch den Stoffwechsel-Stoff für Constance ausgesucht habe und fand ihn schon da sehr weihnachtlich. Kombiniert habe ich ihn mit einem rot-gemusterten Patchworkstoff und blauem Schrägband am Saum.
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Das Shirt ist nach meinem Standard-Shirtschnitt, einer sehr stark angepassten Variante, des Deer-and-Doe-Plaintain-Tops. Ich habe den Schnitt mit gut sitzenden Kaufshirts verglichen und danach das Armloch verkleinert, die Taille verschmälert und es insg. gekürzt. Der Stoff ist von stoffkontor.eu – ein Baumwoll-Stretch-Jersey, der sich sehr angenehm trägt.
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FrauCrafteln zeigt heute auch ihr Weihnachtskleid, das sich auch als Alltagsheld entpuppt hat und auch rot ist, na sowas. Ich grüße fröhlich hinüber, schicke euch alle zur MeMadeMittwoch-Seite und Bestaunung der selbstgenähten Outfits des heutigen Tages und gehe dann mal zurück an den Schreibtisch.