Neujahrsverlosung

Schon seit Ewigkeiten plane ich eine Verlosung. Erst wollte ich beim siebentausendsten Leser, dann beim zehntausendsten, dann zu meinem Geburtstag was verlosen. Und irgendwie hat es immer gerade nicht gepasst. Nun ist mein Blog schon ein halbes Jahr alt und hatte über 16000 Besucher. Der Jahresrückblick war übrigens der 111. Post. Also wird’s mal Zeit und Neujahr ist doch auch ein schöner Anlass. Endlich hatte ich die Muße und Zeit, mir was schönes für euch, liebe Leser, zu überlegen. Here we go:

Zu gewinnen gibt es ein „Socken-Starter-Set“. Darin enthalten sind 100g blau-grau-weiß musternde Sockenwolle (das reicht bis Größe 46), Nadeln in Stärke 2,5 und eine von mir handgeschriebene Anleitung für die best-sitzendsten und einfachsten Socken der Welt. Inkl. Maschentabelle.

Ich habe das Sockenstricken von meiner Oma gelernt. Mit den Jahren habe ich sowohl die Ferse als auch die Spitze für mich durch einfachere oder besser haltende Varianten ausgetauscht. Immernoch benutze ich aber die Maschentabelle, die ich mal von ihr abgeschrieben habe. Ich werde sehr oft darauf angesprochen, wenn ich Socken stricke, dass das doch bestimmt ganz schwer sei, und wie schön, dass jemand das noch kann. Ich finde es eigentlich nicht so besonders schwer und hoffe, mit meiner Anleitung, findet ihr das auch nicht mehr.

Das einzige, was ihr können, oder euch von einer Strickfreundin/ -mama/-oma zeigen lassen, müsst, ist der Anschlag, rechte und linke Maschen. Alles andere wird in der Anleitung erklärt.

Für alle, die nicht stricken können oder wollen oder, die schon wissen, wie man Socken strickt, gibt es auch was: ein kleines Schminktäschchen aus afrikanischem Stoff, dass es nun wohl nicht in den DaWanda-Shop schafft. Es ist verstärkt und von innen gemustert, 16cm breit und ca. 10cm hoch und bietet Platz für die üblichen Verschönerungsutensilien. Oder wahlweise für anderen Krams, den man immer dabei haben möchte.

Und so könnt ihr eins von beidem gewinnen: Hinterlasst bis zum Sonntag, 8.01., einen Neujahrsgruß unter diesem Eintrag und schreibt dazu, welchen von beiden Gewinnen ihr gern hättet. Falls ihr keinen Blog habt, über den ich euch erreichen kann, tragt bitte auch eine email-Adresse ein! Ich werde all meine Zufallsgenerator-Fähigkeiten in die Waagschale werfen um zwei GewinnerInnen auszumachen. Verkündet werden diese an meinem ersten Arbeitstag, dem 09.01.2012.

Geburtstags-Freude

In den letzten Tagen hatte ich Geburtstag und ich bin immernoch ganz geflasht, denn alle meine Lieben haben sich zusammengetan und mir dieses phänomenale Geschenk gemacht:

Die Janome Sewist 625E, meine neue Liebe! Wenn wir uns aneinander gewöhnt haben und ich jedes einzelne Detail ausprobiert hab, schreib ich mal ein Review. Geradeaus näht sie gut, so viel kann ich schon sagen 😉 Ich hatte sie mir zwar gewünscht, aber eigentlich damit gerechnet, dass ich sie erst noch würde bestellen müssen. Dass mein Mann sie dann schon geholt und hübsch verpackt hatte, war eine dicke Bonus-Überraschung.

Und dann noch all die süßen Groß- und Kleinigkeiten, die ich auch noch bekommen habe.  Zum Beispiel ein hübsches Kästchen mit Nähgarn in 30 verschiedenen Farben.

Ein sehr süßes Nadelkissen.

Und Briefpapier, das eigentlich fast zu schön zum benutzen ist.

Außerdem einen Nähkurs und Massage, einen Theatergutschein und diese schönen Ohrringe. Kurz: Ich bin ganz platt und freu mich riesig über so viel hübsche Post und Päckchen. Ein ganz toller Tag!

Vermischtes und Bücher

Nachgeschoben noch ein kleiner „Gemischtwarenpost“, weil sich im Verlauf des Tages so viele Gedanken in meinem Hirn verzwirbelt haben.

Also zunächst gesammelte Anekdötchen des Tages und später der eigentliche Zweck dieses Posts…

Danke schonmal für eure Tips zu Oberteilschnitten. Ich werde mal eine Erhebung über die Schnitte meiner bisherigen Oberteile machen und gutes und schlechtes auseinandertüfteln.

Als ich eben in der Bahn stand, belauschte ich (ohne mich groß dafür zu genieren) ein Gespräch zwischen zwei „Jungs“ über die Freundin N. sagen würde: „Manchen sieht man einfach an, was sie studieren.“ Sie unterhielten sich über individuelle Kleidung. Nr.1: „Ich achte da wirklich gar nicht auf Mode oder so.“ Nr. 2: „Wenn man immer nur alte Klamotten trägt ist man auch nicht individuell. Dann ist man auch Teil einer Bewegung. Da sieht man gleich, du studierst in Folkwang. Oder noch genauer. Man sieht dir an, dass du Kommunikationsdesign studierst.“ Ich erst gegrinst und mich dann voll für mich gefreut. Es mag zwar sein, dass meine Joana nicht so richtig sitzt. Und es gibt auch hunderte Joanas in der Nähwelt da draußen. Aber selbst als Lemming kann ich immer noch sagen: „Meine ist wie keine“ HA! Doppel-HA! Individualität juchee, da brauch ich schonmal keine Grundsatzdiskussion mehr drüber zu führen. Ob man mir daran jetzt irgendwas ansieht (außer natürlich meinem Hang zu blau, womit ich gewissermaßen meinem eigenen Trend folge) weiß ich nicht…

In dieser Freude schwelgend ging ich dann meinem Lieblingssport nach: Die-Treppe-rauf-und-zum-allerletzten-Gleis-dem-Zug-nachrennen. Und da strahlte mich auf einmal ein netter junger Mann im Auf-der-Treppe-Vorbeirennen an, ein verschmitztes Lächeln. Wie schön. Wenn mehr Leute andere Leute einfach mal anlächeln würden, wäre die Welt ein besserer Ort.

Zug gekriegt, Sport erledigt, kurz verschnauft, das Multitool ähm Telefon gezückt und auf zum schönen Teil, dem besten am Mittwoch. Abends ist mein Feed-Reader immer pickepacke voll mit lauter tollen Kleidern und Röcken. Da freu ich mich den ganzen Arbeitstag drauf. Ganz in echt. Musste heute allerdings sehr grinsen, denn in enorm vielen Blogs wurde heute rumgenölt. Alle totaaaal unzufrieden oder zumindest nur semi-zufrieden. Scheint in der Luft zu liegen. Oder ist es der Vollmond? Umso besser, dass der Tag launemäßig im Aufwind endet und der Joana-Frust damit vergessen ist.

So. Nun zum eigentlichen Zweck dieses Posts: Ich habe vor einigen Tagen begeistert von Frau Brauses Idee eines Büchertauschgeschäfts gelesen. Das will ich auch machen! Ich hab vor dem Umzug haufenweise Bücher aussortiert, sie mit ins Büro genommen, Kollegen animiert sie mitzunehmen, welche einfach auf den Gängen der Uni ausgesetzt und es sind IMMERNOCH ganz viele übrig. Ist nicht so schwer, ich kaufe alles, was die Mängelexemplarkiste zu bieten hat und habe einen beachtlichen Durchsatz.

Also, fangen wir mal mit 4 Stück an:

1. Amy Tan: Das Tuschezeichen. Gebunden.

2. Ingrid Hill: Ursula Under! Taschenbuch, englischsprachig.

3. Ingrid Noll: Der Hahn ist tot. Taschenbuch.

4. Henning Mankell: Die italienischen Schuhe. Taschenbuch.

Nun die Regeln: Wer eins der Bücher haben will, hinterlässt einen Kommentar und schreibt mir eine Mail (siebenhundertsachen ät gmx punkt de) mit seiner Adresse. Im Tausch dürft ihr mir schicken WAS IHR WOLLT. Auch ein Buch, was schönes, nützliches oder witziges, es ist ganz euch überlassen, die Geste zählt! Wir wollen aber die Portokosten nicht übertreiben, deshalb bitte nur einen Maxibrief. Wer die Bücher nicht lesen sondern lieber zu was schönem verbasteln will – feel free! Wenn das ganze Anklang findet, gibt’s bald Nachschub. Der Schrank in meinem Büro ist noch gut gefüllt.

Morgen früh geh ich zum Friseur. Am Vormittag. Chacka. Das ist Teil meines maliziösen Selbst-Belohnungsplans, der mich über die letzten Korrekturen der Diss gerettet hat. Er enthielt auch noch ein Schnittmuster und größere Mengen Stoff. Apropos. Ich bin ein paarmal gefragt worden, ob die Diss nun fertig sei. Um diesbzgl. einen Kollegen zu zitieren, denn treffender gehts nicht: „Nur noch der Endgegner“. Sie wartet auf das hochdoktorväterliche Ok zur offiziellen Abgabe. Ich habe Grund zur Hoffnung, ich muss nichts wesentliches mehr umkrempeln. Es fühlt sich noch nicht locker leicht an, aber mein Arbeitsalltag hat doch merklich an Anspannung verloren und an Kaffeepausen gewonnen.

Gute Nacht ihr Lieben!

 

7 Sachen

Liebgewonnene Routine am Sonntag: Sieben Bilder von sieben Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht hab. Ob für sieben Minuten oder sieben Stunden ist dabei unwichtig.

Einen großen Berg neue Stoffe gesichtet und fotografiert.

Das Headset ins Laptop gesteckt und eine Stunde lange über den großen Teich geskypt.

Zwei Geschenkchen verpackt.

Im Auto fleißig am zweiten Socken gestrickt.

Gaaanz viel Gepäck und Wäsche in die Wohnung getragen.

Mit Freude einen Brief geöffnet

Ein Brot angesetzt.

 

Das Original gibt’s meistens am Sonntag, manchmal am Montag bei Frau Liebe.

Pakete

Manchmal liegen Freude und Trauer sooo nah bei einander.

Heute sind gleich vier Pakete in der Packstation eingetrudelt, fast wie Weihnachten. Total paritätisch auf unseren Haushalt verteilt. Zwei Pakete mit Technik-Schnickschnack für den Löbsten und zwei (größere, haha) Pakete mit schönen Sachen für mich.

Im ersten Paket war, juppheidijuppheida, Stoff Stoff Stoff.

Die erste Ladung der Stoffe für unser Kreativzimmer. Die Truhe und die Matratze sollen Kissen bekommen. Und der alte kaputte Sitzsack soll zu einem neuen Sitzhocker werden. Die Farbgebung wurde einstimmig in rot-orange-lila gewählt, das Design soll ein Mix zwischen Retro und Kitsch werden, wenn’s fertig ist. Wir waren uns erstaunlich einig, aber die Stoffe ließen leider auf sich warten. Aber jetzt sind die Jacquard-Stoffe eingetroffen. Und wie schön sie sind… schwer und trotzdem nicht dick, bisschen edel, bisschen Kitsch. Ich liebe sie. Morgen erwarte ich noch zwei Retro-Stoffe in orange und lila. Und dann kann ich losnähen – das Wochenende ist gesichert.

Im zweiten Paket waren Lampen. Wunderwunderschöne Vintage-Lampen für unser Schlafzimmer. Diese hier. Sehnsüchtig erwartet und mit Freude begrüßt. Leider kam die eine der beiden Lampen so aus ihrer (sehr guten) Verpackung:

     

Blöde DHL. Ich kann nicht so viele weinende Smileys machen, wie ich müsste, um zu beschreiben, wie enttäuscht ich da aus der Wäsche geguckt hab. Was soll nur nun aus der einen, nicht kaputten, verwaisten hübschen Lampe werden?