Me made Mittwoch: Stoffwechselliebe und Shawl

Ich zeige heute mein Bürooutfit von gestern. Ich truge nämlich ein 1a-Nähnerdflausch-Outfit, das mich sehr erfreut. Leider ist mein Handy derzeit unkooperativ und macht in großer Mehrzahl unscharfe Fotos. Aber einige habe ich geschafft:
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Das Kleid habe ich im Rahmen des ersten Stoffwechsels genäht, das ist nun schon zwei Jahre her. Der Stoff kam von Meike und der Schnitt ist New Look 6069, ein Schnitt den ich sehr regelmäßig wieder herauskrame. Das Kleid hat sich in meinem Kleiderschrank sehr etabliert. Ich trage es von Frühling bis Herbst, denn dank der schwarzen Grundfarbe passt es prima zu schwarzen Strumpfhosen, das ist ein echtes Problem anderer Baumwollkleider, die oft hellgrundig sind und mir deshalb im Frühjahr und Herbst Kombinations-Kopfschmerzen bereiten. Ich trage heute darunter ein langärmeliges Jersey-Unterkleid (im Prinzip ein verlängertes Shirt), aber auch nur mit Shirt oder mit Strickjacke kombiniert es sich prima.
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Hätte man mich am Anfang, als ich den Stoff bekam, gefragt, ob ich das Kleid viel tragen würde, hätte ich obwohl ich den Stoff direkt sehr schön fand, bestimmt genau wegen des Schwarz zurückhaltend geantwortet. De facto trage ich es aber so oft, dass es mittlerweile schon zweimal geflickt ist. Das schwarz gibt dem Kleid die nötige Ruhe, die mir sonst bei gemusterten Stoffen manchmal fehlt, dennoch hat es ein sehr schönes Muster, das besonders und locker wirkt. Zudem geben Paspel und Spitzensaum dem ganzen auch noch einen Hauch zusätzliche Farbe. Und der Rest kommt dann von Accessoires, wie etwa dem Schal, den ich umschlug, um den morgendlich kalten Temperaturen zu trotzen.
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Diesen Schal habe ich parallel zu Monikas Summer Shawl Knitalong fertig gestrickt, begonnen hatte ich ihn im Juni 2015. Es handelt sich um das Muster Meandering Vines Shawl (hier Link zu ravelry), das ich schon zuvor mal aus Lacegarn probiert , dann aber abgebrochen hatte.

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Jetzt nun also fertig, aus vier Knäueln Drops Alpaka in lila, gestrickt mit Nadelstärke 3,25 und ohne das beschriebene zweigeteilte Stricken, sondern einfach so viele Mustersätze bis ich mit der Länge zufrieden war.

Ich bin mit dem Gesamteindruck sehr zufrieden, finde auch, dass sich die Wolle gut dafür eignet (solang man Alpaka am Hals vertragen kann), allerdings zuppele ich viel daran herum, weil sich ein Schal nicht ganz so schön drapieren lässt, wie ein ovales oder rundes Tuch, finde ich. Außerdem wird er natürlich stetig länger und schmaler und ich ziehe ihn alle paar Tage wieder in die Breite.

Hier nochmal bessere Bilder vom Kleid einzeln:

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Und Katharina zeigt uns heute Ergebnisse ihrer Kleiderschrankentrümpelung, die sich wirklich sehen lassen können.

Stoffwechsel III – Mein Kleid

So. Seit vorgestern ist mein Kleid nun auch fertig und gestern warf ich es kurz für Fotos über, obwohl die schwüle Wärme natürlich nicht ganz adäquat für das Kleid ist.

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Ich hatte ja einen wunderschönen türkisen Baumwollstoff bekommen mit feinen rot-weiß-Ornamenten. Es war für mich sofort klar, dass ich das rot mit Paspeln aufgreifen möchte und so schwankte ich lediglich zwischen dem Frau-Kirsche-Kleid (Knip 9/2011) und dem Cambie-Dress (sewaholic). Da ich aber ohnehin viel zu wenig Kleider mit Ärmeln habe und das Frau-Kirsche-Kleid außerdem der für mich routiniertere Schnitt ist, wurde es ein Frau-Kirsche-Kleid. Und zwar ein tolles.

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Ich habe mir, wie immer beim Stoffwechsel, extra viel Mühe gegeben. Irgendwie möchte man es einfach so gut wie irgend möglich machen, um dem mit Liebe ausgesuchten Stoff auch gerecht zu werden.

Ich habe daher das Oberteil, das ich sonst immer etwas ad-hoc angepasst habe nochmal vernünftig angepasst nach Abgleich mit meinem Grundschnitt. Ich habe Gr. 38 genäht, ein FBA gemacht und die Schultern zusätzlich verschmälert. Ungewollt habe ich auch das Taillenband um 1cm verbreitert, weil ich vergaß, wieviel Nahtzugabe ich zugegeben hatte. Nunja. Ansonsten habe ich nur den Rock in Falten gelegt statt ihn zu kräuseln und den Ausschnitt tiefer ausgeschnitten.

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Mit dem Ausschnitt bin ich nicht ganz zufrieden, der steht ein bisschen ab. Und unter der Brust und im Rücken ist etwas viel Stoff. Das ist mir in letzter Zeit ständig passiert und das obwohl ich eigentlich über den Urlaub sogar zugenommen hab. Ich frage mich, ob mein Unterbewusstsein damit rechnet, dass ich noch mehr zunehme oder was da los ist. Hier ist es aber noch erträglich und stört mich nicht. (Wahrscheinlich bin ich einfach pingeliger geworden)

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Ich finde das Kleid toll, ich werde es sicher, sobald die Temperaturen wieder unter 25 Grad sind, gern und viel tragen. Leider passen die Schuhe, die meine Stoffpatin zum Gedanken an rote Akzente inspirierten, gar nicht zur Paspel. Zu himbeerig. Muss ich mir wohl rote Stiefel kaufen… Aber ich habe das Kleid ja extra für Strumpfhose, Stiefel, Petticoat konzipiert damit ich es dieses Jahr noch ganz viel tragen kann.

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Innen in den Taschen verstecken sich Reste von einem anderen Lieblingskleid. Und hier sieht man auch nochmal den allertollsten Stoff. Und vom wem kam er? Ich dachte erst an Muriel, dann fiel mir auf, dass ich wusste, wem Muriel Stoff schickt. Die Patin schreibt, sie liest mein Blog schon lange. Der Brief war mit viel Mühe mit kleinen Bildchen gestaltet. Ich könnte mir Frau Kreativsucht oder Frau Schildkröte vorstellen. Und??????

Stoffwechsel III – Das Finale

Ihr Lieben, ein Hallo in die Runde vom Krankenbett. Mich hat seit gestern abend eine böse Erkältung erwischt. Daher bin ich etwas spät dran mit dem Finalpost und habe auch entgegen meiner – leicht knäpplichen – Planung gestern abend nicht das Kleid fertig genäht. Aber, im Bett liegend kann ich mir ja zumindest schonmal ganz toll EURE Kleider/Röcke/Hosen/Schlafanzüge angucken. Ich bin schon sehr gespannt. Dieses Mal waren ja einige echte Herausforderungen aber auch einige – vermeintliche – Selbstläufer dabei. Habt ihr alle Klippen umschifft und am Ende ein Traumstück genäht? Oder fremdelt ihr noch? Oder seid ihr gar – so wie ich – noch etwas auf der Zielgeraden stecken geblieben? Ihr könnt euch die ganze Woche lang verlinken. Bitte verlinkt, selbst wenn ihr noch nicht fertig seid, einen Zwischenstand, damit eure Stoffsucherin sieht, was denn so aus ihrem Stoff wird. Und natürlich dürfen sich dann nun auch die geheimen Stoffsenderinnen zu erkennen geben. Mitorganisatorin Lotti (es war mir eine Freude, meine Liebe!) ist schon fertig und steht in den Startlöchern, sich zu verlinken. Bei mir fehlen noch Ärmel, Belege, RV und Saum, ich bin aber schon sehr verliebt und werde im Laufe der Woche das Kleid zeigen. Jetzt aber erstmal ihr:

 

Stoffwechsel III – Die Stoffvorstellung

Zack bumm, tadaa! Kaum einmal geblinzelt und schon sind sechs Wochen Stoffbesorgungszeit verflogen und es ist an der Zeit, dass wir uns wieder in trauter Stoff-Süchtigen-Runde versammeln und unsere neu gewonnenen Schätze zeigen. Dieses Mal kam uns an der einen oder anderen Stelle der Poststreik etwas in die Quere und so sind leider einige Pakete noch nicht bei ihrem Bestimmungsort eingetroffen und ein paar von uns sind noch ohne Stoff. Wir hoffen, dass sich schon bald alle Stöffchen einfinden und lassen das Link-Tool falls nötig entsprechend offen, bis alle ihren Stoff bekommen, fotografiert und beschrieben haben.

Heute wollen wir nun also unser Paket herzeigen. Stolz präsentieren, was wir bekommen haben. Unsere Gedanken und Pläne dazu in die Runde werfen. Und vielleicht auch ins Blaue hinein raten und wild spekulieren von wem denn nun welches Stoffpaket war – aber bitte noch nicht auflösen, da erhalten wir noch die Spannung…

Seid ihr vollkommen zufrieden mit eurem Stoff? Mitten rein in die Comfort Zone und schon tausend Ideen im Kopf? Oder ist der Stoff doch eher eine Herausforderung? Etwas – für euch – außergewöhnliches? Fremdelt ihr noch? Seid ihr gar mit eurem Stoff so gar nicht zufrieden, oder euch fällt einfach nicht ein, was ihr daraus machen könntet? Immer her mit euren Stoffgedanken und -gefühlen. Wir sind gespannt und öffnen hiermit den Vorhang für eure Stoffe:

 

(Linkup offen bis mindestens 4.7., 12 Uhr)

Stoffwechsel – Finale der Herzen

Zum Stoffwechsel-Finale am ersten Advent hatten einige der Teilnehmerinnen ihren Stoff noch nicht so ganz fertig verarbeitet. Nun, wo die stressige Adventszeit vorbei, die Feiertage hinter uns sind und das Jahr recht stramm aufs Ende zugeht, wäre es doch ganz gut, diese Schulden noch schnell abzutragen und das Jahr mit einem Finale der Herzen zu schließen. Wer schon in Partylaune oder vielleicht im Urlaub oder in Blogabstinenz ist, hat aber dennoch eine ganze Woche Zeit zum verlinken, nämlich bis zum 6.Januar 2015. Also Vorhang auf, Kamelle und Prosit – hier kommen die fertigen Kleider der Nachzüglerinnen. Und ich bin sicher, sie sind alle toll!

P.S.: schon gesehen? Chrissy organisiert dieses Jahr die Wahl zum Nähnerdwort des Jahres und meine Wortschöpfung Zuschnitttetris ist auch nominiert. Bis heute 12 Uhr könnt ihr noch Vorschläge einreichen und danach geht es ans Abstimmen.

Stoffwechsel II: Mein Stoffpaket

So, jetzt komme ich auch dazu, euch meinen Stoff zu zeigen. Es ist etwas stressig bei mir derzeit, deshalb kam ich erst jetzt zu Fotos und Bloggen. Und das, obwohl mein Stoff schon seit Wochen bei mir ist, er kam, glaub ich, schon Mitte September. So sah das Paket beim öffnen aus.
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Ein wundervoller Karostoff. In petrol. Ich war sofort hin und weg. Wolle mit etwas Kunstfaser, schön weich, gar nicht kratzig oder knisternd. Kariert. Mit einem Hauch von pink. Hin und weg. Vollkommen.
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Dabei war ein netter Brief, der darauf schließen lässt, dass die Absenderin mich entweder kennt, zumindest schon länger mein Blog liest oder sehr sehr gut recherchiert hat. Ich habe dennoch keinen Schimmer, von wem das Paket ist. Der Absender war eine Adresse in Frankfurt, das ist somit auf keinen Fall die echte Absenderin. Irritierenderweise wusste Lotti verdächtig genau über den Stoff Bescheid, sie kann aber nicht die Absenderin sein. Aber vielleicht war sie beim Stoffkauf dabei? Das würde auf eine Berliner Absenderin hindeuten. Andererseits wusste Frifris auch erstaunlich gut Bescheid obwohl sie nicht in Berlin wohnt und nicht bei Stoffwechsel mitmacht. Sehr mysteriös alles.
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Die unbekannte Absenderin schlägt mir vor aus dem Stoff einen Rock zu nähen, vielleicht passend zu meiner Lieblingsbluse. Aber weil sie unsicher ist, ob ich einen Rock oder ein Kleid nähe, hat sie mir keine Kurzwaren, sondern stattdessen eine farblich perfekt passende Ansteckbluse dazu gepackt. Keine Sorge, liebe Unbekannte: passende Kurzwaren zu petrol habe ich immer im Haus.
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Ich brauchte nur wenige Stunden, dann hatte ich die perfekte Vision für diesen Schnitt: ein Trägerrock im Stil der 40er. Und regelmäßige Leserinnen wissen, dass ich auch direkt zur Tat schritt und einen Proberock nähte, den ich seitdem sehr gern trage und dessen Schnitt nun also auch diesem Karotraum zur Ehre gereichen wird. Ich werde allerdings etwas basteln müssen, um den Karoverlauf trotz nur 1,60m Stoff sauber hinzubekommen. Aber ich bin ja nicht umsonst die stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Stoffknauserinnen (Vorsitzende ist natürlich Frau Kreuzberger Nähte). Mit ein wenig Zuschnitttetris wird das doch wohl zu schaffen sein. Problematisch ist natürlich auch, dass ich mir dann ganz dringend noch ca 4 Blusenreplikate in schwarz, petrol, pink und nochmal schwarz nähen muss. Und vorher den Schnitt abnehmen.
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Zum Glück geht just heute für mich eine sehr arbeitsreiche Phase zu Ende und ich habe nun wieder Zeit und Muße, dieses und andere Projekte anzugehen.

Habt ihr schon gesehen, was für tolle Stoffe die anderen alle bekommen haben? Da sind wirkliche Schätze dabei! Ich bin schon wieder ganz begeistert, wie passgenau die Stoffsucherinnen genau das richtige für ihre Wichtelchen gefunden haben. Und spannend ist es auch.

Stoffwechsel II – Zeigt her eure Stoffe!

Huch. Da ist auf einmal Mitte Oktober und damit schon Zeit unsere Stoffe zu zeigen. Endlich! Einige streicheln ihre Stoffe schon seit Wochen, andere warteten bis zur letzten Minute auf ihr Paket. Ich hoffe, so langsam haben alle Stoffe ihre liebevollen neuen Besitzerinnen gefunden und sind bereit ins Rampenlicht gerückt zu werden.
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Also. Zeigt uns euren Stoff. Wie kam er zu euch? Ist er, was ihr euch vorstelltet, oder doch ganz anders als erwartet? Habt ihr schon eine Idee, was daraus wird, oder seid ihr noch auf der Suche nach Inspiration? Und gab es Beigaben im Paket? Schnittmustervorschläge?

Ich finde, die Suche nach einem Herbststoff war ganz anders als die nach einem Frühjahrsstoff. Viel mehr Materialien kamen in Frage, dafür gab es viel weniger Muster. Ich vermute, dass es deutlich mehr einfarbige Stoffe geben wird, als im Sommer. Und mehr Textur vermutlich auch. Ich fand die Stoffauswahl sehr spannend und freue mich deshalb sehr, nun die Ergebnisse eurer Stoffsuche zu bestaunen. Lotti und ich sind schon sehr gespannt. Ihr auch?

Meinen eigenen Stoff werde ich, leider erst in den nächsten Tagen, in einem gesonderten Post vorstellen und verlinken. Ich habe ihn schon recht lang hier und weiß auch schon genau, was daraus wird. Und ich habe dieses Mal gar keine Ahnung, von wem er sein könnte.

Wiederum gilt auch dieses Mal: Falls ihr schon wisst, von wem euer Stoff kommt, verratet es nicht, dann können alle anderen (auch die Nicht-Teilnehmerinnen – ich weiß da von gewissen Listen 😉 ) erstmal fröhlich raten und später wird dann aufgelöst. Das Linkup bleibt eine Woche geöffnet, damit auch die, die ihren Stoff erst auf die letzte Minute bekommen haben, genug Zeit zum Posten finden.

Und nun: Her mit den Links!

Hinweis: Stoffwechsel ist eine geschlossene Aktion. Links von Nicht-Teilnehmerinnen werden kommentarlos gelöscht.

Herbst-Stoffwechsel: Mein Steckbrief

Was nähst du im Herbst/Winter am liebsten für dich?

Ich trage gerade im Herbst gern Röcke. Sie sind flexibler als Kleider, man kann sie mit Lagenlook auch an Übergangswetter anpassen. Ich nahe aber natürlich lieber Kleider, sie sind eher eine Herausforderung. Leider habe ich bisher noch keinen wirklich gut sitzenden Schnitt für ein Kleid mir Ärmeln, deshalb werden es dann meist ärmellose Kleider mit Shirt drunter.

Und wenn wir kurz mal vor allem an Oberteile und Röcke denken, was würdest du da gern nähen? Hast du schon etwas vor Augen? Oder nähst du lieber Hosen oder nur Kleider?
Ich habe vor ein Bleistiftrock-Experiment zu wagen, aus stretchigem Wollstoff am liebsten. Aber weil ich nicht sicher bin, wie gut ein Bleistiftrock in mein Leben passt, werde ich sicher auch herbstliche Teller und A-Linien-Bahnen-Röcke nähen. Blusen wären dazu nett, aber nach wie vor habe ich da noch keinen tollen Schnitt gefunden. Und natürlich will ich auch langärmelige Kleider nähen. Aber auch da ist schnitt technisch noch Luft nach oben bei mir. Elisalex, das Butterick-Lemmingkleid, das Frau-Kirsche-Kleid, alles noch halb gar irgendwie.

Die Glaubensfrage: Webstoff oder Jersey? Oder doch beides?
Webstoff. Jersey ist bei mir immer nur ein Zugeständnis an Praktikabilität. In Webstoff fühle ich mich deutlich mehr angezogen. Allerdings trage ich natürlich Shirts. Und habe bisher auch noch kein gutes Oberteil aus Webstoff zustande gebracht. Alte Hasen beim Stoffwechsel sind schon mit dem Fachbegriff vertraut: Schlimme Oberteilschwäche.

Welches Material vernähst du am liebsten (z.B. Viskose, Baumwolle, Wolle, …) – gegen was hast du eine (starke) Abneigung?

Ich habe einen Hang zu Mischgewebe, das kann gut und schlecht enden. Da ich äußerst ungern bügele, finde ich Baumwoll-Viskose oder Woll-Viskose-Mischungen grandios, weil sie meist ohne knittern auskommen und von der Leine direkt wieder angezogen werden können. Aber die meisten Mischgewebe enthalten eben auch Polytierchen. Und da hab ich dann auch schon viel Mist vernäht, der nicht lang hielt und ständig raschelte. Ab einem Kunstanteil von etwa 30% wird es mir zu raschelig und ich sehe vom Kauf ab. Leider ist ja nicht jeder Stoff gut ausgezeichnet. Ich habe hier mit Alfatex da auch höhere Maßstäbe entwickelt, weil Wollstoffe dort wirklich gut zu bekommen sind. Im Winter trage ich gern Wollstoffe aber auch dickere Baumwoll/Viskose/Kunstfaser-Mischungen. Kaum Erfahrung hab ich bisher mit Crepe. Insgesamt bevorzuge ich Stoffe mit eher festem Griff und etwas Stand. Alles was weich und fließend ist, ist mir irgendwie zu undefiniert.
Ich habe eine recht gespaltene Beziehung zu Cord. Immer mal wieder kaufe ich welchen und nehme mir vor daraus einen Rock zu machen, aber so richtig dolle finde ich das dann immer nicht. Gleiches gilt für Jeans/Denim.
Gar nicht mag ich – auch das altbekannt – Panne-Samt. Bah. Wie Jersey nur in fies. Wofür soll das gut sein? So normaler Samt geht vielleicht sogar, hat aber doch eine deutliche 70er-Anmutung und oft auch viel zu viel Kunstfaser.

Was sind deine Lieblingsfarben, welche stehen dir gut? Welche gehen gar nicht?
Auch hier nix neues: Lieblingsfarben sind und bleiben petrol und lila. Im Winter trage ich auch gern Beerentöne und schon mal was rotes, das wärmt optisch direkt etwas. Türkis hingegen, das ich im Sommer abgöttisch liebe, ist mir im Winter zu knallig, ich mag im Winter auch kein weiß. Eine sichere Bank sind sämtliche Blautöne, die stehen mir eigentlich alle. Allerdings besitze ich, mangels Stoffauswahl in petrol auch schon sehr viel blaues. Ich bin Farbberatungs-technisch ein Winter-Typ, d.h. kalte klare Farben sind meins. Ich habe auch viel graues und schwarzes. Aber das sind für mich eher Vernunfts-Kleidungsstücke. Ich kann nicht sagen, dass ich mich je nach „schwarz“ fühle. Aber es kombiniert sich gut mit Farben und dann trage ich es eben auch gern und oft. Braun ist schwierig, da gibt es nur wenige Töne, die mich nicht sehr krank aussehen lassen. Für Pink muss ich in der Stimmung sein, das geht bei weitem nicht immer.
Gar nicht gehen gelb, orange, sand, khaki und warme Rottöne. Auch die allermeisten Grüntöne außer smaragd/jade sind eine Leichen-Lookalike-Garantie.

Welche Muster magst du? Groß oder klein? Blumen, Streifen, Punkte? Oder sind Muster vielleicht gar nicht so deins?

Zunächst mal: Ich mag Muster. Auch im Winter, der ja sehr viel weniger Muster-Vielfalt bietet, was Stoffe anbelangt, trage ich eigentlich nie vollkommen uni-farbene Kleidung. Natürlich gibt es im Winter nicht die Mustervielfalt, die Baumwoll- und Viskosefähnchen im Sommer bieten. Aber ich nehme, was ich finden kann. Karos, gern sowohl große als auch kleine. Pepita, Fischgrät, Tweed – mag ich alles gern. Nur Hahnentritt kann ich nicht so gut leiden. Punkte sind toll, Blumen hingegen dem Sommer vorbehalten. Aber Ornamente mag ich auch ganz gern. Allerdings mag ich Muster eher klein, so dass sie eher ein „Rauschen“ auf dem Stoff sind, oder einfach die Optik etwas brechen. Große Muster dürfen mal auf Röcke, da bin ich mutiger mit Muster. Kleider dürfen ruhig eine einfarbige Optik haben ohne einfarbig zu sein.

Gar nicht mag ich Kindermuster für mich, Tierprints gehen überhaupt gar nicht. Und solche großen graphischen 70er-Muster finde ich auch sehr schwierig.

Was sind die Kleidungsstücke, die dir (in letzter Zeit) in deinen Augen am besten gelungen sind? (Bitte mit Link oder Foto) Sind welche dabei, die du vor allem wegen ihres Stoffes magst?

In letzter Zeit habe ich natürlich vor allem Sommerkleider genäht. Aber z.B. mein Anna Dress zeigt ein Muster, dass ich von der Art sehr mag. Diesen Stoff habe ich schon in mehreren Farben vernäht.

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Auch ein absoluter Stoffliebling ist dieses Kleid, das allerdings noch ein paar Nachsitzstunden zur Passformkorrektur braucht. (daher noch unverbloggt)
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In Herbst-Winter-Kategorie ist mein letztjähriges Weihnachtskleid und mein Weihnachtskleid 2011 zu nennen. Beides Karo, beides geliebte Farben.

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Bei Röcken darf es auch mal groß gemustert sein, wie der Wahlsonntagsrockwpid-img_20140415_084410.jpg

und der Alle-Zeiten-Lieblingsrock. Toll fand ich auch diesen Umstandsrock aus sehr hübscher Shetland-Wolle. Ich freue mich außerdem auch jedes Jahr wieder, meine beiden Etuikleider zu tragen. Auch beide Karo.wpid-P1060246.jpg

Wieviel Stoff verbrauchst du ca. für einen Rock, ein Oberteil, ein Kleid? Welche Mindestmenge benötigst du für die Verarbeitung? Oder hast du sogar ein Maximalmaß für Stoff?
Ich bin enorm stoffknauserig und habe deshalb große Fertigkeiten im Zuschnitttetris entwickelt. Röcke quetsche ich meist aus einem Meter, maximal 1,50. Kleider gehen ab 1,50, 2m sind für mich eigentlich schon gut. Auf Verdacht kaufe ich eigentlich nie mehr als 2m, und mehr als 2,5 m habe ich noch nie für ein Kleid verbraucht.

Gibt es sonst noch etwas, das dich als Näh-/Stofftyp in deinen Augen ausmacht?

Ich denke, ich habe durchaus ein Herz für besondere Stoffe, aber fürchte sehr hochwertiges wie Seide, wertvolle Wolle, Leinen, edle Jaquard-Stoffe wären an mich verschwendet. Ich nähe nicht sehr sehr ordentlich und bei einem sehr teuren Stoff hätte ich wohl zu viel Respekt, um etwas gewagtes draus zu machen und würde mich ärgern etwas zu alltägliches daraus zu nähen. Scheut euch nicht, mir einen Angebots-Stoff zu schicken (solang er nicht allzu viel Plastik enthält) aber denkt fünf mal nach bevor ihr was edles kauft. Ich kaufe selbst praktisch ausschließlich Stoffe im Angebot. Ein Stoff, der über 10 Euro/m gekostet hat, den gibt es bei mir praktisch nicht.

 

Mehr zur Aktion und die anderen Steckbriefe der fellow Mit-Stoffwechslerinnen finden sich in diesem Post. Kinder, wie ich mich freue.

Herbst-Stoffwechsel: Los geht’s

Im Frühjahr tauschten wir erstmals geheime Stoffpakete aus, in der ganzen Republik suchten Bloggerinnen Stoff für völlig Unbekannte aus, es wurde gerätselt, gewartet und am Ende fiebrig vernäht. Der Stoffwechsel war geboren. Und weil es uns unglaublich viel Spaß gemacht hat, gibt es jetzt eine Wiederholung im herbstlichen Gewand. Das ist nochmal eine ganz neue Herausforderung, der wir da entgegen blicken.
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Bevor jetzt alle wild Mails schreiben, dass sie auch mitmachen wollen, muss ich direkt einen kleinen Dämpfer verpassen: damit die Gruppe überschaubar und für uns zu managen bleibt, haben wir, Lotti Katzkowski , die mir dieses Mal bei der Organisation zur Seite steht , und ich, die Stoffwechslerinnen um Einladungen gebeten. Mitmachen kann also nur, wer beim letzten Mal dabei war, oder wer eine Einladung bekommen hat. Außerdem gilt weiterhin die Regel, dass man mindestens 10 für sich selbst genähte und verbloggte Kleidungsstücke vorzuweisen haben muss.

Nun nochmal: worum geht es hier?

Am wichtigsten: Es geht darum, sich auf das Abenteuer einzulassen, eine andere Bloggerin mit Stoff zu beschenken und selbst von einer – meist bislang unbekannten – Bloggerin mit Stoff beschenkt zu werden. Es sollte selbstverständlich sein, dass es dabei vor allem den Geschmack und Stil der zu beschenkenden Bloggerin im Blick zu haben gilt. Im Gegensatz zu “sew bossy” wollen wir niemandem diktieren, was sie nähen soll, sondern einen Vorschlag in Form eines Stoffs machen, den wir als bestmöglich passend für die Empfängerin einschätzen. Möglicherweise hätte diese sich den Stoff nicht selbst ausgesucht, im Idealfall ist sie aber nach der ersten Überraschung inspiriert und kann trotzdem etwas damit anfangen.

Es ist gleichermaßen ein Abenteuer auszusuchen und Stoff zu empfangen, finden wir, und hoffen, wir können uns auf diesen Spaß einlassen ohne dass womöglich jemand nur Stoff nimmt ohne welchen zu versenden, jemand minderwertigen oder sicher nicht passenden Stoff verschickt oder solchen, der sich nicht für (Erwachsenen-)Kleidung eignet.

Diesmal sind wir auf der Suche nach Herbst- und Winterstoffen. Da diese etwas teurer sind, haben wir das Budget auf 25 Euro erhöht. Außerdem gestalten wir die Menge flexibler als letztes Mal. Jede Bloggerin sollte in ihrem Steckbrief klar sagen, wieviel Stoff sie mindestens braucht. Außerdem hoffen wir aber, dass vielleicht im Herbst die eine oder andere auch mal einen Rock näht, der weniger Stoffverbrauch hat. Unterschiede in der verschickten Menge können über den Preis oder über Beigaben in Form von Kurzwaren und Futter ausgeglichen werden.

Auch der Zeitplan trägt der Tatsache Rechnung, dass Winterkleidung oft etwas komplizierter ist. Wir haben sowohl den Besorgungszeitraum als auch den Nähzeitraum gegenüber dem letzten Mal verlängert. Es gibt nun jeweils sechs Wochen Zeit.

Veröffentlichung der Nähsteckbriefe und Auslosung am Wochenende 30./31.8. Die Wichtel werden von uns spätestens am 1.9. mitgeteilt.

Besorgungszeit bis 16.10., Stoffvorstellung am So, 19.10. (Das Linktool bleibt 1 Woche geöffnet)
Jede Bloggerin zeigt ihren Stoff und berichtet, was sie für Pläne damit hat. Dabei versuchen wir das Geheimnis der Absenderin noch zu wahren, es darf also wild spekuliert werden.

Abschlusspräsentation der Kleidungsstücke am 1. Advent, also 30.11. Nun sehen wir, was aus unseren Stoffen geworden ist. Sind es Lieblingsstücke, gibt es Zweckehen? Wie fühlen wir uns in fremdes Tuch gewandet? Und wer steckt hinter unserem Stoffschätzchen. Wir lüften das Geheimnis.

Wir, Lotti und ich, freuen uns schon total auf diese neue Runde Stoffwechsel mit alten und neuen Teilnehmerinnen und was kann die Herbstnähsaison schöner einläuten, als das Ausfüllen des Nähsteckbriefs? Also los! Her mit euren Steckbriefen! Am besten mit Fotos und Links! Wir sind gespannt, was ihr schreibt und was eure Stoffsucherinnen als Aufgabe erwartet. Und ihr? Schon hibbelig?

Bitte denkt daran, auf die Aktion zurückzuverweisen und den Post und nicht die Startseite eures Blogs zu verlinken. Links von Nicht-Teilnehmerinnen löschen wir kommentarlos. Wer den Steckbrief als Anregung für seine Herbstnähplanung verwenden will, darf das aber gern tun. Das Bild oben dürft ihr, Teilnehmerinnen, gern in eure Blogs mitnehmen.

Stoffwechsel: Die große Abschlusspräsentation

Heute zeigen wir, endlich, was aus unseren Stoffen geworden ist und enthüllen, wer hinter den tollen Stoffen steckte. Ich freu mich schon wie verrückt.

Ich weiß nicht, wie es euch ging, aber trotz recht großzügigen Zeitplans, bekannten Schnittes und früh eingetroffenen Stoffes wurde es bei mir ganz schön knapp. Fertig wurde mein Kleid Donnerstagabend, Freitagmorgen drehte es eine Runde im Kurzwaschgang und am Abend führte ich es, frisch von der Leine, zu einem Sommerfest aus, sah darin das wenig schöne aber doch packende Viertelfinale. Jubelte für Mats Hummels. Und schoss danach im schwindenden Abendlicht unseres Wohnzimmers noch schnell verknitterte Fotos.  Ziemliche Punktlandung also. Neben mangelnder Nähzeit, Ablenkung durch hoch brisante Fußballbegegnungen und dem Schmetterlingskleid, dass den Nähfluss blockierte, war daran sicher auch großer Respekt schuld. Die Tatsache, dass der Stoff eben einmalig und besonders ist, weil eine andere ihn sorgfältig ausgesucht hat, führte bei mir zu einer gewissen Anschnitthemmung, die ich sonst auch bei teuren Stoffen nicht hab und zu relativ akribischer Verarbeitung (also für meine Nähschlampenverhältnisse).
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Aber nun zum Kleid: Genäht habe ich eine weitere Variante von New Look 6069, einem Schnitt, den nicht nur ich sehr als Sommerkleid schätze, sondern z.B. auch Eben Julia, Frau Knopf und Melleni/talentfreischön. Der Schnitt war als Modell 33-35 im Meine Nähmode-Heft 2/2012 und ich nähte quasi direkt nach erscheinen schon zwei Varianten mit Punkten davon, die ich gern und viel trage. Gerade weil ich den Schnitt kenne und sehr mag, schon länger den Wunsch nach einer weiteren Variante verspürte, erschien er mir gut für das Stoffwechsel-Kleid geeignet. Ich wollte es nicht mit einem neuen Schnitt versauen und sichergehen, dass ich das fertige Kleid auch gern tragen würde. Ich bin eigentlich keine große Seriennäherin, zu neugierig bin ich, neues auszuprobieren. Aber manche Schnitte bewähren sich einfach. In meinem Fall neben NL 6069, der Rock Simplicity 2451, das Kleid Simplicity 7275, die beiden Knip-JerseyJurks aus 3/2012 und 12/2011 und der Kniprock aus der 1/2013.
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Nun ist es ja schon 2 Jahre her, dass ich den Schnitt zuletzt nähte. Ich hatte damals ein FBA am Oberteil vorgenommen und mir leider nur recht kryptische Notizen auf der Klarsichthülle gemacht, was ich sonst noch geändert hatte. Ich glaubte also, ich hätte Routine mit dem Schnitt, in Wirklichkeit musste ich aber einiges doch nochmal an Hand der vorhandenen Kleider, der Blogbeiträge und der kryptischen Notizen rekonstruieren. Dabei unterlief mir ein Fehler, aber dazu später  mehr.
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Es war eine Wonne, den schönen Baumwollstoff zuzuschneiden und zu vernähen, nach dem Krampf mit den Schmetterlingen. Er verrutschte nicht, behielt brav alle Markierungen und löste sich nicht beim anschauen direkt auf. Traumhaft. Ich hatte außerdem dicke genug, um den Rock etwas weiter auszustellen und eine Handbreit zu verlängern und habe noch ein Stück über, aus dem ich mit etwas Zuschnitttetris vielleicht noch eine kurzärmelige Bluse gequetscht bekomme. Vor dem Zuschnitt habe ich die Oberteil-Teile mit meinem Grundschnitt abgeglichen, für hinten habe ich daraufhin einfach direkt das Grundschnitt-Teil zugeschnitten und am vorderen die Armlöcher angepasst und die Brust-Taillendiskrepanz etwas erhöht. Aus meinem Notizen schloss ich, dass ich das vordere Oberteil um weitere 2cm verlängern sollte und schnitt dies entsprechend zu (ihr ahnt es schon, oder?).
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Das nähen ging in der Tat sehr flüssig, da zeigte sich dann doch die Routine. Einzig die Hinzunahme von Paspeln verkomplizierte es etwas. Und natürlich meine sonst ungekannte Akribie im Umgang mit Markierungen. Bei der ersten Anprobe des Oberteils wurde dann aber schnell klar, dass ich das Schnittteil wohl bereits verlängert hatte und somit nun 2cm zu viel unter der Brust herumbeulten. Schön. Also Naht mitsamt Paspel wieder getrennt, Oberteil gekürzt, neu genäht. Ich hatte mir außerdem überlegt, mal den etwas längeren Ärmel zu nehmen, denn mit den kleinen Ärmelchen meines roten Kleides war ich nie recht glücklich. Aber herrjeminee. Wie unglaublich schlimm sahen diese Puffärmel aus. Sehr seltsam unproportional und fürchterlich altbacken. Also Ärmel wieder raus und andere zugeschnitten – die vom Schmetterlingskleid, die sind nämlich super. (Obwohl ich unbedingt auch mal Tulpenärmel wie Lotti ausprobieren möchte). Neben diesen unnötigen Umwegen vermurkste ich auch noch den Reißverschluss, ist mir ewig nicht passiert, aber gut. Schlussendlich ist das Kleid fertig und gefällt mir überragend gut. Ich bin sicher, es wird viel getragen. (und ich nähe ihm auch noch Knöpfe auf und ein Label ein – das hab ich nämlich im Eifer des Gefechts vergessen. ) Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Länge mag. Meine anderes beiden NL6069 enden, so wie der Schnitt vorsieht, knapp über dem Knie. Das fand ich immer etwas kurz. Nun finde ich dieses aber vielleicht doch zu lang. Was meint ihr?
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Und hier nun erstmal ein riesiges Danke an meine Stoffaussucherin Frau Crafteln. Ich habe mich sehr über den Stoff gefreut, er passt toll zu mir und dein Brief war richtig super! Danke auch für deine Umsicht Paspeln, Knöpfe, Spitze und Reißverschluss gleich dazu zu packen, dadurch ist das Kleid nun wirklich toll geworden! Ich wusste, dass das Paket von ihr ist, obwohl ich extra meinen Mann den Zettel habe ziehen und sie benachrichtigen lassen. Ich erkannte Schrift und Adresse auf dem Paket noch bevor ich den Inhalt in Augenschein genommen hatte. Ich bin da etwas spleenig mit Schriften und Frau Crafteln zeigte ja Notizen vom Konstruktionsunterricht in ihrem Blog- daher. Hat jemand auf sie als Absenderin getippt?

Zeit auch, die ganze Aktion noch einmal Revue passieren zu lassen. Kinder, hat das ein Spaß gemacht. Zwar war es etwas aufwändig, das ganze zu organisieren, aber das war es 20890183126398 Mal wert. Es ist so schön zu sehen, wie viel Spannung und Spaß für alle darin steckte den Stoff auszusuchen, mitzuraten wer wen bewichtelt hatte und den empfangenen Stoff zu etwas besonderem werden zu lassen. Ich finde es sehr schön zu sehen, wieviel Gedanken und Sorgfalt in die Stoffwahl gesteckt wurde, wie toll alle Stoffe zu ihren Empfängerinnen passten, wie genau auch auf individuelle Belange und Wünsche eingegangen wurde, wie mitgefiebert, beraten und Anteil genommen wurde. Einfach großartig diese Nähnerdcommunity, toll dass ich da dazu gehöre! Ich hoffe, es hat euch anderen auch nur in etwa genauso viel Spaß gemacht, wie mir, und ihr seid nicht auf die letzten Meter im Stress versunken!

Und nun: Bühne frei! Defiliert mit euren neuen Kleidern hierhin und verratet uns auch, auf wen ihr als Absenderin eures Stoffes tippt. Möge das Bewundern und wilde Rumraten beginnen! Und bitte vergesst nicht, euch eurer Empfängerin im Kommentar zu erkennen zu geben – wir sind doch nun alle gespannt wie die Flitzebogen, oder etwa nicht?

Das Linkup ist eine Woche geöffnet. Bitte stresst euch nicht mit der Fertigstellung, zeigt zur Not auch unfertiges, Hauptsache, wir sehen oder erahnen, was aus unseren Stoffen wurde!