Herbst Plan-Along 2016

Hallo ihr Lieben und einen schönen Spätsommer-Sonntag!

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Heute wollen wir unsere kreativen Herbstpläne präsentieren. Was wollen wir in diesem Herbst so werkeln? Berichtet uns allen davon, auf dass wir mit Flow und Motivation in den kreativen Herbst starten. Erlaubt sind alle Pläne für Kreativprojekte: nähen, stricken, häkeln, spinnen, weben, drucken, basteln, Origami, laubsägen, filzen, und was auch immer euch noch einfällt. Wichtig ist jedoch, dass ihr einen richtigen Plan habt, nicht nur eine grobe Ideensammlung ohne konkrete Umsetzungsideen, dass ihr dazu innerhalb der kommenden Woche einen Post veröffentlicht und dass sich diese Pläne auch tatsächlich auf die nächsten 2-3 Monate beziehen und nicht auf die nächsten 10 Jahre oder so. Das i-Tüpfelchen wäre natürlich, wenn ihr etwas für euch ganz neues ausprobiert, aber das ist kein Muss!

Hier kommt mein Plan:

Ich habe Näh-, Strick-, Seifen- und Dekobastelpläne. 

Beginnen wir mit den Nähplänen. Ich habe in meinem neuen Job das irrationale Gefühl, auch neue Kleidung zu brauchen. Objektiv gesehen unterscheiden sich die Kleidungsanforderungen nur minimal von bisher. Aber irgendwie will ich wohl einfach das „alles neu“-Gefühl auch auf die Garderobe übertragen. Da meine Zeit aber ja begrenzt ist, habe ich nur ein paar zentrale Kleidungswünsche in den Plan aufgenommen. Ein paar Oberteile habe ich schon gekauft und der Rest muss sich dann später finden. 

Ich nähe also 

1. Einen weiteren Lotti-Rock, aus jeansblauem Chambray mit marineblauer Paspel mit weißen Tupfen. Der ist schon zugeschnitten und ein Großteil des Materials ist da.

2. Einen Rock zu meinem AnNÄHerungsblazer. Da werde ich einen halben oder dreiviertel-Tellerrock nehmen. Mal sehen wieviel von dem Stoff noch da ist. 

3. Einen Blazer aus Sweat oder Romanit. Als Schnitt erwäge ich den Morris Blazer zu nehmen, Farbe sollte blau oder petrol oder blaugrau sein. 

4. Ein weiteres Telisabie-Kleid. Das erste hat sich sehr bewährt, da hätte ich gern noch eins. In grau oder blau-grau.

5. Da der Minimensch auf einmal Spaß am Schwimmen hat, gehen wir jetzt jede Woche schwimmen. Da ich seit Jahren keinen Badeanzug besitze, muss dringend einer her und ich gedenke mir einen lila Bombshell zu nähen. 

6. Und natürlich hat auch der Minimensch Bedarf. Einen Kapuzenpulli aus einem abgelegten Strickpulli des Mannes und

7. eine Breitcord-Hose mit Knieeinsätzen aus Jeans, habe ich fest eingeplant. 

Bei meinen Strickplänen, gilt es, angefangenes zu beenden. Ich stricke

1. einen Pullunder für den Minimensch aus Baumwoll-Merino-Viskose-Seide-Garn in jeansblau und petrol. Unten glatt rechts im oberen Teil im Perlmuster. Da der Fäden doppelt genommen wird, läuft das recht schnell und ich werde in 3-4 Serienabenden fertig sein. 

2. ein dringend benötigtes Paar dicker Socken für mich. Das ist aus Resten eines dunkelblauen Garns aus Omas Fundus und eines Verlaufsgarn unbekannter Herkunft. Da hab ich schon 1,5 Socken fertig. Das ist auch machbar. 

3. und dann bekommt noch der Mann ein paar Kuschelsocken. Die dauern dann trotz dickem Garn etwas.

Ansonsten werde ich zwei Sorten Seife machen, eine Duschbutter und eine Haarseife.Das mit der Haarseife ist bei mir das neue, das ich noch nie gemacht habe. 

 Und den Jahreszeitentisch und seine Umgebung noch etwas herbstlichen gestalten. Das erfordert die Herstellung von gefilztem Obst und Kürbissen. Das Kind wird auch Jahreszeitliche Deko haben wollen. Und es verlangt jetzt schon bei jedem Einkauf nach einer Kürbislaterne.

Jetzt erstmal ihr! Was plant ihr denn?

 Teilnehmen könnt ihr übrigens nicht nur mit eigenem Blog sondern auch mit Instagram. Nur bitte verlinkt keine Werbung, verlinkt zum Planungspost, nicht zur Startseite eures Blogs und denkt daran, einen backlink zu dieser Aktion zu setzen (In instagram gehen links nicht, wenn ich richtig informiert bin, dann wäre zumindest eine Erwähnung sehr nett, wenn jemand Probleme beim verlinken hat, bitte melden!). Das Plan-Along-Bild dürft ihr gern mitnehmen. Hier kommt schonmal das Linktool (öffnet in einem neuen Fenster) – mein Plan vervollständigt sich im Verlaufe des Tages.

Das Linktool ist geöffnet bis inklusive 3.10.2016.

Aber in der nächsten Woche treffen wir uns dann auch schon wieder – dann gilt es eine Materialplanung zu machen, inklusive Bestandsaufnahme und einer Einkaufsliste, was ihr noch für die Umsetzung eurer Herbstpläne besorgen müsst.

Gegen Schmuddelwetter: Herbst-Plan-Along

Draußen ist es grau in grau. Der ewig währende Sommer scheint vorbei. Gutes Wetter zum nähen und stricken, basteln und einkochen. Aber irgendwie habe ich so gar keine Ideen, keinen Plan. Bei 30 Grad an den Herbst denken, das ging einfach nicht. Und jetzt stehe ich da, wie das Kaninchen vor der Schlange und starre in die graue Suppe da draußen. Geht es euch auch so? 


Na dann hereinspaziert, fühlt euch eingeladen zum gemeinsamen Pläne schmieden. Nehmt euch etwas Zeit, macht euch einen Plan. Und nächste Woche schwelgen wir zum Herbstanfang in unseren Plänen. Da fällt der Abschied vom Sommer nicht mehr so schwer, denn wir stehen in den Startlöchern für einen kreativen Herbst. 

So geht es:

Ihr macht euch euren kreativen Plan für den Herbst. Dabei sind alle kreativen Projekte erlaubt. Nähen, stricken, basteln, häkeln, klöppeln, drucken, malen, filzen, Origami. Was immer ihr euch für das letzte Quartal 2016 noch auf den Zettel schreiben wollt: tut es!

Aber bitte macht euch einen strukturierten und konkreten Plan. Beantwortet grob die folgenden Fragen:

Was möchte ich im Herbst unbedingt fertigstellen, welche Projekte nehme ich mir konkret vor?

Welche Techniken, Werkstoffe, Materialien beschäftigen mich gerade? 

Welche Projekte haben Priorität, womit beginne ich?

Probiere ich etwas ganz neues aus oder bleibe ich bei meinen Leisten?

Das alles postet ihr nächste Woche ab Sonntag (25.9.) und könnt es dann hier bei mir verlinken. Gern könnt ihr dabei zu Planungsposts für einzelne Projekte  (z.b. im Rahmen der diversen Sewalongs und Knitalongs) innerhalb eures Gesamtplans verlinken. 

Und weil zu guter Planung auch Ressourcenmanagement gehört treffen wir uns in der Woche danach (2.10.) noch einmal mit einer Materialplanung. Also einer Bestandsaufnahme des vorhandenen Materials und einer Einkaufsliste, was noch fehlt. 

Und dann sind wir bestens auf das Herbstwerkeln eingestellt. Und weil das ja ein Plan-Along und kein Sew-Along ist, fragt auch nachher keine, was aus den Plänen geworden ist. Ihr dürft aber trotzdem davon berichten. 

Me made Mittwoch: Stoffwechselliebe und Shawl

Ich zeige heute mein Bürooutfit von gestern. Ich truge nämlich ein 1a-Nähnerdflausch-Outfit, das mich sehr erfreut. Leider ist mein Handy derzeit unkooperativ und macht in großer Mehrzahl unscharfe Fotos. Aber einige habe ich geschafft:
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Das Kleid habe ich im Rahmen des ersten Stoffwechsels genäht, das ist nun schon zwei Jahre her. Der Stoff kam von Meike und der Schnitt ist New Look 6069, ein Schnitt den ich sehr regelmäßig wieder herauskrame. Das Kleid hat sich in meinem Kleiderschrank sehr etabliert. Ich trage es von Frühling bis Herbst, denn dank der schwarzen Grundfarbe passt es prima zu schwarzen Strumpfhosen, das ist ein echtes Problem anderer Baumwollkleider, die oft hellgrundig sind und mir deshalb im Frühjahr und Herbst Kombinations-Kopfschmerzen bereiten. Ich trage heute darunter ein langärmeliges Jersey-Unterkleid (im Prinzip ein verlängertes Shirt), aber auch nur mit Shirt oder mit Strickjacke kombiniert es sich prima.
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Hätte man mich am Anfang, als ich den Stoff bekam, gefragt, ob ich das Kleid viel tragen würde, hätte ich obwohl ich den Stoff direkt sehr schön fand, bestimmt genau wegen des Schwarz zurückhaltend geantwortet. De facto trage ich es aber so oft, dass es mittlerweile schon zweimal geflickt ist. Das schwarz gibt dem Kleid die nötige Ruhe, die mir sonst bei gemusterten Stoffen manchmal fehlt, dennoch hat es ein sehr schönes Muster, das besonders und locker wirkt. Zudem geben Paspel und Spitzensaum dem ganzen auch noch einen Hauch zusätzliche Farbe. Und der Rest kommt dann von Accessoires, wie etwa dem Schal, den ich umschlug, um den morgendlich kalten Temperaturen zu trotzen.
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Diesen Schal habe ich parallel zu Monikas Summer Shawl Knitalong fertig gestrickt, begonnen hatte ich ihn im Juni 2015. Es handelt sich um das Muster Meandering Vines Shawl (hier Link zu ravelry), das ich schon zuvor mal aus Lacegarn probiert , dann aber abgebrochen hatte.

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Jetzt nun also fertig, aus vier Knäueln Drops Alpaka in lila, gestrickt mit Nadelstärke 3,25 und ohne das beschriebene zweigeteilte Stricken, sondern einfach so viele Mustersätze bis ich mit der Länge zufrieden war.

Ich bin mit dem Gesamteindruck sehr zufrieden, finde auch, dass sich die Wolle gut dafür eignet (solang man Alpaka am Hals vertragen kann), allerdings zuppele ich viel daran herum, weil sich ein Schal nicht ganz so schön drapieren lässt, wie ein ovales oder rundes Tuch, finde ich. Außerdem wird er natürlich stetig länger und schmaler und ich ziehe ihn alle paar Tage wieder in die Breite.

Hier nochmal bessere Bilder vom Kleid einzeln:

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Und Katharina zeigt uns heute Ergebnisse ihrer Kleiderschrankentrümpelung, die sich wirklich sehen lassen können.

Heimliches Shawl-Stricken

Bei Monika von wollixundstoffix gibt es seit Ende Januar einen Summer Shawl Knitalong, dessen Zeitplan mich schon beim lesen ganz atemlos macht. In nicht mal 6 Wochen ein Tuch stricken? No way.

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Dabei stricke ich mir schon gerade ein Tuch. Aber nunja, ich stricke daran seit Ende Juni. Und zwar legte ich es für einige kleinere Projekte mal zur Seite. Aber dennoch ist es aussichtslos, es bis Ende Februar fertig zu bekommen. Denn ich stricke gerade am 2. von 4-5 Knäuel. Immerhin habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, mehr zu stricken. Also genauer: mehr zu stricken statt im Internet Zeit zu vergeuden. Es bleibt allerdings das Problem der Strickgelegenheiten. Denn ich schaue eigentlich nie fern, nein auch keine Serien, nur selten mal einen Film. Und wenn wir einen Film schauen, dann bin ich immer dermaßen paralysiert, dass ich vergesse, dass in meiner Hand Strickzeug ist. Ich fahre auch leider leider kein ÖPNV mehr. Folglich stricke ich nur einzelne Reihen, wenn ich den Minimensch beim Spielen beaufsichtige und ab und an bei langen Autofahrten. Da ist das Fortkommen frustrierend langsam. Aber wo alle ihre tollen Tuchpläne zeigen, kann ich ja auch mal mein Tuch bzw. meine Stola zeigen:

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Es ist das Strickmuster Meandering Vines Shawl, von Susanna IC, das es bei ravelry gibt. Ich finde es wirklich sehr schön, vor allem auch, weil man es wohl auch mit dickeren Qualitäten stricken kann – oder so wie im Designbeispiel mit doppeltem Faden. Mir ist ja Lace sonst zu fimpschig. Ich hatte das Muster schonmal aus Drops Lace angestrickt, fand es dann aber viel zu mühsam und hatte für mich mit Lace-Stricken schon abgeschlossen. Dann kam ich irgendwann auf die Idee, es mit Drops Alpaka und einer etwas dünneren Nadel (3,25 statt 4) nochmal zu probieren. Das erste halbe Knäuel verstrickte ich auf dem Hin- und Rückflug nach Melbourne letztes Jahr im Juni. Dann beendete ich zwei Strickufos im Sommerurlaub, strickte zwei Paar Socken und bis Sonntag ein Paar Puschen (bah!) und begebe mich nun erneut an die Stola, die seitdem immer mal wieder mit auf lange Autofahren ging. Leider vergesse ich durch die langen Unterbrechungen das im Prinzip recht simple Muster schnell wieder und finde mich immer nur mühsam ein. Ich bin aber nun entschlossen, die Stola zu Ende zu stricken. Wann allerdings „zu Ende“ ist, finde ich noch etwas schwer festzulegen. Ich hätte 250g Wolle und nach den ersten 50g dachte ich „oh, das ist kurz“ nun bin ich bei etwa 80g angelangt und denke, dass nach Spannen schon etwa die Hälfte einer guten Stola-Länge erreicht sein wird. Folglich peile ich mal 150-200g an und sage mir, dass ich jetzt schon die Hälfte geschafft hab (ist ja auch psychologisch schlau).

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Das Muster strickt sich übrigens gut und wird, glaub ich, auch ganz schön werden. Es ist eine gute Mischung aus komplex und gut auswendig zu lernen und ich finde die Beispiele auf Ravelry z.T. sehr schön.

Und wenn ich dann fertig bin, stricke ich mir endlich ein Tuch in Bananenform – die Form scheint mir nämlich total super zu tragen. Aber sicher nicht von Stephen West. Sondern zarter und weniger kraus rechts und weniger bunt.

Me made Mittwoch: Die unendliche Pullunder-Geschichte

Heute trage ich einen recht alten Rock, nämlich meinen Disputationsrock, zusammen mit einem recht neuen Pullunder. Auch dieses Outfit ist wieder klar Kategorie #projektbrotundbutter und dass es das sein könnte, fiel mir gestern abend so spontan ein, dass ich mich endlich aufraffen konnte, die Fäden am Pullunder zu vernähen.

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Der Rock ist von Anfang 2012 und ich trug ihn zu meiner Disputation und seitdem recht regelmäßig ins Büro zu semi-offiziellen Anlässen und auch mal zur Vorlesung. Der Schnitt ist Simplicity 2451, ein Geht-bei-mir-immer-Schnitt. Der Stoff, eine wirklich hochwertige Feingarbardine aus 100% Wolle, war ein kleines Reststück und bei der (vollkommen gerechtfertigten) Geschäftsaufgabe eines recht unfreundlichen und eher nicht gut sortierten Essener Stoffgeschäfts („Stoff Müller“, heute „Stoffe am Kopstadtplatz“) für mich erschwinglich zu kaufen. Und der Stoff ist wirklich toll, er ist auch nach 3 Jahren noch kaum abgenutzt und weder verzogen noch gepillt, ein „Hurra“ auf hochwertige Stoffe.

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Und der Pullunder. Nunja. Ich begann diesen Pullover als Winterstrickprojekt 2012/2013. Das Strickmuster „Cadence“ (Link führt zu ravelry, der war aber auch in der Knitty Fall 2010) war allerdings voller Fehler, so dass ich es sehr ausführlich neu berechnen musste. Zudem strickte ich in sehr viel dünnerer Wolle als angegeben und daher in größerer Größe als meiner benötigten. So schleppte ich mich durch den Kragenmustersatz hindurch, wurde in der Zeit schwangerer und schwangerer und verlegte mich dann, als nur noch rechte Maschen in Runden auf mich warteten lieber auf Babymützchen und Babysöckchen. Der angefangene Pullover wanderte in den Korb, aus dem ich ihn erst im Winter 2014/2015 befreite, als mir aufging, dass Pullunder für mich eine sehr gute Garderobenergänzung sein könnten, als Alternative zum Cardigan und nicht so brüllend heiß wie wollene Pullover. Ich strickte einige Runden und bemerkte dann, dass das Strickmuster vorsah, das Rücken und Brust gleich breit sind. Ja hm, das mag an flachbusigen Menschen mit Ringerschultern funktionieren, bei mir geht das nicht. Also legte ich den Pullover erstmal wieder weg. Dann fasste ich mir ein Herz, strickte nach Vorbild anderer Pullover Abnahmen, denn den Rücken im ganzen schmaler anlegen ging ja nicht mehr, die Maschenzahl folgt ja aus dem Muster. Irgendwann im Sommerurlaub wurde er dann schließlich fertig. Und lag dann unvernäht weiter herum. Bis mir gestern abend aufging, dass ja Pullunder auch total Übergangsgarderobe sind und ich dort ein heimliches Mitglied der #projektbrotundbutter-Gang liegen hatte. Da vernähte ich ratzfatz im Bett noch schnell die Fäden und kann so schließlich nach nur fast drei Jahren den Winter 2012/2013 für beendet erklären. Heureka!

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Die Kombi gefällt mir richtig gut und das Konzept Pullunder geht für mich gut auf, wärmt Schulter und Rücken bei ungemütlichem Wind aber ist nicht zu warm auch im  wohlgeheizten Büro oder ÖPNV. Da muss ich wohl dann doch mal noch ein-zwei grau/schwarz/rote Röcke dazu produzieren, was?

 

Details:

Rock: Simplicity 2451, Gr. 12, Stoff: Wollgabardine in grau, Verbrauch 0,8m. Wiederholungsgefahr: groß

Pullunder: Grob angelegt an Cadence, gestrickt in Gr. XL mit Nadelstärke 3,5 aus Garn Drops Karisma, Verbrauch: 4 (?) Knäuel. Ergibt nach MaPro und Umrechnung die Maße von M. Ist aber dann de facto zu groß. Die Anleitung hat außerdem grandios viele Fehler. Daher eher keine Wiederholung in Sicht obwohl ich das Muster mag und gern Raglan von oben stricke.

Nina zeigt auf dem Me made Mittwoch-Blog ein Ultimate Shirt Dress, das bei mir einen ganz schlimmen Habenwollen-Reflex auslöst, obwohl ich genau weiß, dass mir Hemdblusenkleider an mir überhaupt nicht gefallen.

Frühlingsjäckchen Knitalong: Zweiter Zwischenstand

Beim letzten Zwischenbericht habe ich es nicht geschafft rechtzeitig einen Post fertigzuschreiben und ich war auch etwas über meinen mangelnden Fortschritt bedrückt. Es ist halt der Nachteil, wenn man alle Teile gemeinsam strickt, dass eine Reihe ziemlich ewig dauert und man den Fortschritt nicht so schnell sieht. Zudem bin ich auch keine sehr konsequente Strickerin, wenn ich abends Zeit hab, dann nähe ich eigentlich meist. Wenn wir fernsehen,  was wir ohnehin selten genug tun (zum Glück!), dann bin ich oft so von der Kiste absorbiert, dass ich das Strickzeug in meiner Hand schlicht vergesse. Dennoch, ich habe Fortschritt, wenn auch kleinen und komme derzeit, weil der Mann zuhause weilt, auch öfter untertags zu ein paar Reihen. So sieht es derzeit aus:
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Das Muster strickt sich super und die Wolle (Merino extra fine von Drops in blaulila) mag ich sehr. Ich orientiere mich kaum an der Anleitung,  die ohnehin vor Fehlern strotzt, sondern vergleiche stetig mit meinem Kaufjäckchen. Ich habe etwas Sorge,  dass die fertige Jacke zu weit sein wird, aber ich hoffe jetzt einfach mal…
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Ich bin nun fast an der Stelle, wo die Armlöcher beginnen und wo ich auch den V-Ausschnitt starten werde. Das heißt, ich werde das Gestrickte nun Teilen und ab jetzt Vorderteile und Rückenteil einzeln beenden. Das wird sehr motivierend sein…
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Bei den Ärmeln bin ich noch unentschieden,  ob ich mich an Puffärmeln versuchen soll. Vielleicht ist die Wolle dafür schon latent zu dick? Ich stricke Ärmel gern direkt an, das geht doch mit Puffärmeln gar nicht, oder?
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Ich befürchte außerdem, dass ich Wolle nachbestellen muss, was mir sehr selten passiert. Meist habe ich eher so 2-3 Knäuel über… aber Lanade macht ja jetzt Paypal. Hihi. Da werde ich bestimmt nur genau 2 Knäule nachbestellen, was?

Meike begrüßt uns an diesem herrlichen Sonnentag zum virtuellen Strickkränzchen und ist schon sehr viel weiter als ich und hat auch noch passende Nähpläne.

Frühlingsjäckchen-Knitalong: 1. Zwischenbericht

Heute geht es um Materialwahl, Maschenprobe und endgültige Entscheidung für ein Jäckchen.

Ich habe mich für meinen Favoriten, den Peacock Cardigan entschieden. Die Idee, Peggy Sue mit dem Peacock Muster zu stricken, ist zwar eigentlich gut, weil die Form von Peggy Sue mir am besten gefällt. Leider geht das nicht, weil Peggy Sue von oben gestrickt wird, da würden die Pfauenschwänze kopfstehen.

Also werde ich den Peacock stricken, allerdings die Maße beständig mit meinem Kaufjäckchen abgleichen, um so eine gute Passform zu erreichen. Damit das gut geht stricke ich den Hauptteil am Stück bis unter die Arme. Das kommt mir auch insofern entgegen, weil ich sonst dazu neige, aufzugeben, wenn nur noch ein Vorderteil fehlt, oder dumme Denkfehler einzubauen sodass am Ende die beiden Vorderteile nicht zusammen passen.

Ich habe bereits eine Maschenprobe gemacht und dabei auch direkt selbst herausgefunden, wo der Fehler in der Anleitung liegt. Eigentlich besteht das Muster aus 2 Reihen gefolgt von 6 Reihen glatt rechts, in der Anleitung folgt bereits nach 2 Reihen glatt rechts wieder das Muster. An das Muster selbst musste ich mich etwas gewöhnen, man muss da ein bisschen mit der Spannung der durchgezogenen Schlaufen experimentieren. Jetzt hab ich’s aber gut raus. Die Maschenprobe entsprach erstaunlich gut der Anleitung. Ich stricke (grundsätzlich) eine halbe Nadelstärke unter der auf dem Garn und in der Anleitung angegebenen. Also stricke ich in diesem Fall das Bündchen mit Stärke 3,0 und den Rest mit 3,5. Damit erzielte ich eine annähernd perfekte Maschenprobe.
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Ich habe dennoch eine kleinere Größe gewählt, als meinem Brustumfang entspricht. Der Peacock-Cardigan wird in der Anleitung mit 1-3 inch positive ease gestrickt. Ich möchte jedoch ein eng anliegendes Jäckchen. Außerdem ging meine Maschenprobe beim waschen auch noch etwas auseinander. Ich stricke daher nun mit 1,5 inch negative ease. Damit passt das Bündchen bisher auch sehr gut auf mein Vorbildkaufjäckchen, ich bin also noch guter Dinge.
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Ich werde ggf. Zunahmen für die Brust einbauen, das sehe ich aber, wenn ich soweit bin ja auch am Abgleich mit dem Passformvorbild.

Weitere Änderungen, die ich schon fest plane: verlängertes Bündchen, durchgehende Knopfleiste, längere Ärmel.

Ich habe nun bisher ca. das halbe Bündchen fertig und werte das erstmal als Erfolg. Zwei bis drei Reihen schaffe ich jeden Tag, manchmal auch mehr, das ist zwar kein schnelles Tempo, aber die Nadelstärke ist dick genug, dass eine Reihe schon als Fortschritt sichtbar wird.

Ich habe heute schon ein paar recht vielversprechende weit fortgeschrittene Jäckchen, aber zum Glück auch manches Bündchen gesehen. Und zwar hier auf dem MMM-Blog.

Frühlings-Jäckchen-Knitalong – Tatsächlich!!

Ein Knitalong? Frau Siebenhundertsachen? Ist die übergeschnappt? Die strickt doch überhaupt nur ein Teil pro Jahr fertig. Wie soll das gehen?!

Tja…

Es ist so, dass ich in der Tat die langsamste Strickerin der Welt bin. Ich kann mir nicht erklären, warum, aber selbst als ich noch täglich im Bus strickte, wurde eigentlich nie was fertig. Zumindest nichts was grösser als Socken ist. Seit ich den Minimensch hab, ist es nur noch schlimmer geworden, denn ich nutze die Abende oft zum nähen, zuschneiden oder kopieren und tagsüber ging es bislang nicht. Ich habe aber festgestellt, dass des Minimenschen Interesse an Wollknäulen zurückgegangen ist und auf jeden Fall weiter hinter dem an Tablets, Smartphones, Laptops und Marmeladenbrot liegt. Also strickte ich in den letzten Wochen wieder etwas häufiger und bekam Lust mal wieder zu versuchen, was für mich zu stricken. Hier liegen zwar noch ein Pullover und zwei Lace-Versuche, aber … nunja … nein. Der Pullover ist nur noch glatt rechts, das nervt kolossal und Lace und ich, das geht einfach nicht. Also was neues.

Und als ich dann am Mittwoch las, es gäbe einen Knitalong, da dachte ich, „warum eigentlich nicht?“ Bei Sew-Alongs war ich bisher meist motiviert und diszipliniert bei der Stange und habe auch mal durchgehalten, wenn ich allein vielleicht aufgegeben hätte. Vielleichtgeht die Rechnung also auch beim stricken auf? Ich lasse es auf einen Versuch ankommen.

Wie mein ideales Jäckchen geschnitten sein sollte, weiß ich genau, denn ich habe bereits ein ideales (Kauf-)Jäckchen.

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Ich zeigte es hier schonmal. Also ein Halb-Arm-Jäckchen mit breitem Bündchen, das in der Taille endet. Das tolle kleine Jäckchen ist durch sein Muster allerdings kein optimaler Kombipartner in meiner Garderobe, die, gerade im Sommer, viel gemustertes enthält.

Damit wären wir beim zweiten Punkt: das Jäckchen sollte vom Muster her schlicht genug sein, dass es über gemusterte Kleider und Röcke gut getragen werden kann. Damit fallen für mich LaceJäckchen raus. Das finde ich zu unruhig. Außerdem war ich von meinen bisherigen Lace-Versuchen hochgradig frustriert. Dieses Stricken von dünnem Garn mit dicker Nadel bekommt mir nicht. Ih habe auch immer den Eindruck, das Gestrick werde überhaupt nie größer. Aber glatt rechts ausschließlich sollte es auch nicht sein, denn ein wenig Muster braucht es, damit ich mich nicht zu Tode langweile.

Außerdem will ich ein Garn aus dem Vorrat verwenden. Ich habe Berge von Wolle und wenig Lust, neue zu kaufen. Am liebsten, will ich diese hier verwenden:

Denn dieses Drops Merino extra fein habe ich bereits im Gedanken an ein Frühjahrsjäckchen gekauft. Außerdem ist 3,5 meine Wohlfühlnadelstärke.

Ich habe also mal kurz ravelry durchsucht und zuerst liebäugelte ich längere Zeit mit „Peggy Sue“, das hab ich schon ewig in meiner Ravelry-Liste hocken.

(c) Linda Wilgus via ravelry.com: http://www.ravelry.com/patterns/library/peggy-sue

Von der Form her wäre es perfekt und sicher auch schnell gestrickt, weil in einem Stück, viel glatt rechts und Zöpfe kann ich gut. Aber irgendwie finde ich die Zöpfe in der Taille nicht ganz optimal platziert und Zöpfe sind auch, Dodo schrieb das treffend, irgendwie unfrühlingshaft.

Ich dachte dann noch über diese Jacke nach, nur kürzer und mit breitem Bund:

Allerdings nunja, Lace…. ich schrieb es oben. Aber sonst ist die sehr schön, finde ich.

Dann erwog ich diese hier:

Die hab ich beim Knitalong auch schon bei anderen gesehen. Aber Zöpfe. Also nicht frühlingshaft genug. Und die Haltung des Modells schreckt mich ab…

Schließlich liebäugelte mit „Ruby Tuesday“, auch schon ewig in meinen Favorites bei ravelry, befand aber dass das zuviel glatt rechts ist.

(c) Ewa Durasiewcz via ravelry.com: http://www.ravelry.com/patterns/library/ruby-tuesday

Und landete schließlich beim Peacock Cardigan.

(c) Sarah Hoadley, via ravelry.com: http://www.ravelry.com/patterns/library/little-peacock

Hier stimmt die Form nicht ganz, aber ich würde einfach das Bündchen verlängern und ggf etwas schlanker arbeiten und evtl. Puffärmel versuchen. Das Muster finde ich absolut reizend.

Genau richtig vom Grad an Abwechslung und von der „Löchrigkeit“. Der große Nachteil ist, dass es relativ wenige ravelry-Projekte von dieser Jacke gibt. Das ist oft ein schlechtes Zeichen. Und die Anleitung scheint einen dicken Fehler zu enthalten. Ich habe allerdings bereits Lösungshinweise gefunden. Ich denke, ich werde mal eine Probe stricken und gucken, ob ich das Muster zusammengereimt krieg. Dann würde ich das Ganze am Stück stricken bis unter die Arme und mit einer richtigen Knopfleiste statt nur einem Knopf – da gibt es jeweils schon Umsetzungsbeispiele auf ravelry.com. Ich denk, das könnte ich hinkriegen.

Leider muss die Probe noch ein paar Tage warten. Mir sind letzte Woche gleich mehrere sauteure Holz-Stricknadeln gebrochen und ich warte noch auf Nachschub in den benötigten Stärken.

Liebe Strickerinnen, möchte eine von euch einen Teil meiner Metallstricknadeln erben? Dann schaut bitte mal hier vorbei, ich habe aussortiert. (Liebe Meike, ich hoffe, das ist ok – ich verschenke ja und vielleicht zu aller Nutzen?)

Die Pläne der Mitstrickerinnen finden sich im MMM-Blog und Meike begrüßt uns dort als Gastgeberin. Miette scheint hoch im Kurs zu stehn – das kann ich gut verstehen, das ist eine tolle Jacke – mir allerdings für eine Frühlingsjacke fast zu warm, zumindest aus Wollgarn, so wie ich sie strickte.

Des Minimenschen neue Kleider #2: Gestricktes

Ich bin ja, wie hier und da schonmal erwähnt, die langsamste Strickerin der Welt. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich fast nur im Bus stricke und da kommt man dann selten über 1-2 Reihen hinaus, was gerade bei komplexeren Strickwerken deprimierend ist. Babysachen sind da natürlich dankbar, weil enorm schnell fertig. Also habe ich in den letzten Wochen so das ein oder andere für den Minimensch gestrickt. Vor allem für ganz oben und ganz unten…

3 Paar Socken, Neugeborenen-Größe. Ich richte mich nach dieser Anleitung, mache aber eine Bumerang-Ferse und den Schaft in 1r1l, weil ich das flexibler finde.

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Die blau-grünen sind aus einem 10g-Probeknäuel von Opal. Die gibts in meinem lokalen Wollgeschäft zum Anstricken von neuen Farbvarianten und 10g reichen haargenau für einmal Größe 50-56 – sehr praktisch. Die roten sind aus einem Rest von Socken von mir. Die türkisen sind aus Bambus-Baumwollmix und damit quasi die Sommervariante. Ich finde Bambusviskose sehr angenehm zu verstricken und sie soll auch relativ formstabil sein.

1 Paar Babylegs aus Resten. Den Tipp mit den Babylegs habe ich vom Bloggerinnentreffen mitgebracht. Ich glaube von Wiebke oder Frau Crafteln, bin nicht mehr ganz sicher.

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Hier habe ich keine spezielle Anleitung verwendet sondern einfach 1r1l gerade hoch gestrickt. Wenn es sich ergibt, dass sie passen, werde ich noch ein zweites Paar aus einem anderen Rest stricken.

3 Mützen. Ich habe etliche Anleitungen bei ravelry durchstöbert und die Maßangaben für Babymützen variieren doch erheblich. Alle Modelle, die ihr hier seht sind angeblich Neugeborenenmodelle – also sie sollten theoretisch gleich groß sein… Ich stricke zwar eher lose, aber korrigiere das bei dünnem Garn mit dünneren Nadeln und fahre damit normalerweise gut. Bei den Babymützen bin ich damit allerdings gebruchlandet.

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Zuerst habe ich nämlich die gelb-grüne nach dieser Anleitung gestrickt. Maßangabe „average newborn“. Ähm nope. Dass das eher was für 4-6 Monate alte Babys wird, war mir recht schnell klar. Ansonsten ist das Muster nett, Halbpatent hab ich lang nicht gestrickt, wird aber schön flauschig und flexibel.

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Danach habe ich die flieder-blau-türkise gestrickt. Die finde ich total super süß. Es handelt sich um den „little knight hat“ und diesmal scheint mir die Größe auch tatsächlich Newborn-Size zu sein. Die Wolle ist Cotton Bamboo Batik von Schachenmeyer. Sehr angenehmes Garn, das sich schön verstrickt und wunderbar weich anfühlt.

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Aus dem gleichen Garn nur in anderer Farbe ist auch die grün-blau-weiße. Hier habe ich nach Maschenprobe gleich die Frühchengröße gestrickt und die ist immer noch größer als der little knight hat geworden. Das Strickmuster heißt „swirl hat“ und strickt sich recht gut. Ich finde, aus dem Muster könnte man auch gut ein Beanie oder eine Baskenmütze für Erwachsene stricken.

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Und bevor jetzt hier jemand Rückschlüsse aus der Farbwahl auf das Geschlecht des Minimenschen versucht: Da fast alles aus Resten ist, würde ich mich da nicht so weit aus dem Fenster lehnen 😉

Lagebericht 13/2013

Danke für all die netten Kommetare und Nachfragen bzgl. meines Krankenhausaufenthalts. Es ist alles gut, wir waren prophylaktisch da und hoffen, dass es auch dabei bleibt. Allerdings hat es sich ergeben, dass dem Minimensch und mir Schonung und ein früherer Start des Mutterschutzes verordnet wurden. Deshalb sind hier jetzt erstmal alle Pläne, Sew-Alongs und sonstigen Aufgaben gecancelt. Wir leben ab heute in den Tag hinein und was ich dann halt nicht schaffe, das bleibt halt liegen. Für mich ziemlich schwierig, alles so liegen zu lassen, wenig strukturiert an den Tag ranzugehen. Da muss ich mich auch erstmal drin üben. Derzeit fühle ich mich noch etwas wie ein Fisch auf dem Trockenen so ohne Struktur und To-Do-Liste. Entsprechend habe ich die 15-Tage-Challenge abgebrochen. Da ich aber davor schon ein paar Aufgaben erledigt hatte, gibt es unter anderem bald nochmal bisschen Wolle im Flohmarktblog. Denn meine Strickprojektekiste brachte recht vieles zum Vorschein, das schon gänzlich in Vergessenheit geraten war.

Und zum Glück ist weder nähen noch stricken körperlich anstrengend, sondern, im Gegenteil, total entspannend – so dass ich hier jetzt auch nicht nur noch auf der Couch hängen und Privatfernsehen gucken muss. PUUUUH.

Weil dennoch meine sozialen Kontakte nun von jetzt auf gleich etwas eingeschränkt sind, habe ich was gemacht, wo ich schon länger mit liebäugle. Ich habe mir einen Twitter-Account zugelegt. Er ist bisher noch jungfräulich und ich fremdele erwas damit. Aber ich hoffe so auf Verminderung meines „von allem abgeschnitten“-Gefühls. Und bin gespannt. Also, ich jetzt auf twitter: @700sachen. Vielleicht schreib ich demnächst auch mal was 😉

Also hier die Lage auf Entspannung eingestellt. Sonne genießen, bisschen werkeln, mir was gutes tun, mittagsschlafen, solche Sachen. In der vergangenen Woche gabs folgendes:

Gewerkelt: Nur gestrickt. Vor allem kleine Sachen.

Garten: Die ersten Salatpflanzen sind draußen. Und auch Kräuter haben es schon auf die Fensterbank geschafft. Mangold ist im Anzuchtgewähshaus, ebenso wie Kürbis. Bald kommt die nächste Fuhre Salat nach draußen. Die Tomaten wohnen nach wie vor drinnen und gedeihen gut. Damit ist jetzt fast alles gesät und das Gartenjahr kommt in Fahrt.

Gekocht: Minestrone, Spaghetti Bolognese, viel Salat, Linsen-Lauch-Gratin.

Gelesen und gesehen: Die heute-Show vom Freitag. Rundum sehenswert, z.B. das hier. Dieser Artikel aus der Zeit bespricht den Umstand, dass Modedesigner, die sich um nachhaltige Kleidung bemühen recht wenig Beachtung hierfür finden, am Beispiel der Conscious Collection von H&M.