SWAP-Abschlussbericht

Im Herbst habe ich begeistert die Idee von Immi, Mema und Rong aufgegriffen, die Herbst-Winternäherei strukturiert und geplant anzugehen. Ich habe einen Stapel aus dem Lager zusammengetragen und mir eine Kombination aus Bürokleidern, Freizeitkleidern und Röcken überlegt. Bis Dezember war ich auch sehr erfolgreich in der Umsetzung des Plans. Dann kam der Minimensch dazwischen und sorgte dafür, dass ich manches verschieben und anderes ändern musste.

So sah mein Plan im Oktober aus:

1. Drops Karisma in blau – soll eine kombinationsfreudige Strickjacke werden. Am liebsten ein top-down gestrickte ohne Nähte, wegen durchhalten und so. Materialquelle: Lanade

2. Schon zugeschnitten: Wollkammgarn-Stoff in Nachtblau mit sehr feinem strahlend blauem Karo. Soll ein Knip-Rock Nr. 20 aus der Knipmode 12/2011 werden. Und wird ein Projekt mit Making-Off-Bericht. Materialquelle: Alfatex Vorjahr.

3. Auch schon zugeschnitten: dunkelgraue Wollmischung mit blauem Karo. Wird ein Etuikleid Simplicity 7275 in den Schnitt hab ich letztes Jahr viel Arbeit gesteckt, die sich hoffentlich jetzt bezahlt macht. Materialquelle: Stoffe am Kopstadtplatz, Essen, Vorjahr.

4. Schwarz-graue Wollmischung mit gröberer Streifen-Struktur. Wird ein Etui-Rock mit Gehfalte und großen Taschen in etwa wie Modell 21 aus der Sabrina Woman Herbst 2012. Da rechne ich mit viel Arbeit, weil Schnitt und Anleitung mir sehr undurchdacht vorkommen. Materialquelle: Alfatex, aktuelles Angebot.

5. Ein ziemlich schöner fuchsiafarbener Viskosestrick mit Lochmuster. Soll ein Onion 2017  werden. Ich plane eine Kombination mit schwarzem Jersey für Bündchen und Gürtel. Ggf wäre ein ärmelloses schwarzes Unterkleid dazu sinnvoll. Materialquelle: Alfatex, Teil meines Doktor-Gutschein, Frühjahr.

6. Woll-Viskose-Strick in Petrol. Hier bin ich noch unsicher. Die Menge würde locker für ein Kleid reichen. Z.b. Onion 2036. Oder weiß jemand noch einen enorm tollen Strickkleid-Schnitt? Aber ein langer Cardigan mit Gürtel wär auch schick… Vorschläge? Materialquelle: Alfatex, Reststück, aktuell.

7. Schwarz-weißer wild gemusterter Jersey unbekannter Zusammensetzung vom Stoffmarkt. Das wird mein Versuchsstoff für eine verbesserte Version von Jurk 17 aus Knipmode 2/2012. Ich plane ggf. die Drapierbänder aus einem einfarbigen Stoff zu machen. Falls das gut klappt würd ich dann einen besseren Jersey auf ein zweites Projekt verwenden.

8. Schrillrot-bunter Viskosejersey Typ Desigual vom Stoffmarkt. Soll zusammen mit schwarzem Jersey ein Kleid 23069 von Stoff und Stil werden.

9. Schwarzer Viskosejersey mit Blumen. Wird mein Klassiker-Jerseykleid Jurk 29 aus Knipmode 12/2011. Materialquelle: Stoff und Stil, aktuell.

10. Ein megakuscheliger Wollstoff in grau-lila kariert. Ein Rock? Ein Kleid? Wer weiß? Materialquelle: Stoffmarkt, Coupon.

Das wären 2 Teile pro Monat. Machbar, denke ich.

Die Specials allerdings könnten diesen Plan ins wanken bringen:
Da hätte ich nämlich

1. Eine Weste zum Fahrradfahren, basierend auf der Jacke aus dem Buch ‘Passt!’ Müsste allerdings in den nächsten Wochen fertig werden, sonst brauch ich sie nicht mehr. Stoff für außen ist bestellt. Innenfutter und Kurzwaren fehlen. (Material Goretex-Segeltuch von ebay.)

2. Ein Cocktailkleid für eine Hochzeit Anfang Oktober. Hier hab ich Stoff und Kurzwaren, aber der Schnitt Vogue 8787 sitzt auf dem Postweg rum und rührt sich nicht vom Fleck. Wenn der Schnitt morgen kommt, nähe ich das am Wochenende beim Nähkränzchen. Wenn nicht, greife ich auf das kleine schwarze zurück und nähe dazu nur einen schicken Bolero. Materialquelle: Stoffe Zanderino, Frühjahr.

Und das hab ich geschafft:

1. Miette habe ich fertig gestrickt, aber noch nicht gezeigt und nicht getragen. Hier ein Foto auf der Puppe. Ich mag sie, wirklich. Leider passt sie nicht sehr gut zum Bauch und auch nicht zu meinen Bauch-kompatiblen Kleidungsstücken. Sie wäre jetzt im Frühling (*zaunpfahlschwenk*) ganz wunderbar über leichte Kleider aus Webstoff – aber das wird dieses Jahr nix. Aber sie ist fertig und das ist gut so!

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2. Den Knip-Rock habe ich fertig genäht und ausführlich im Blog dokumentiert. Ich konnte ihn nur wenige Male tragen, bevor er zu klein wurde, aber immerhin in Berlin beim Bloggerinnentreffen zeigen. Ich bin noch nicht sicher, wie alltagstauglich er ist, schön ist er aber auf jeden Fall.

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3.Das Bürokleid war gleich das erste SWAP-Teil, das ich fertiggestellt habe. Das habe ich, solang es noch ging, sehr viel getragen und es hat sich bewährt. Es erfüllt alle Anforderungen an ein schickes Kleid „für offiziell“.

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4. Dieser Rock aus schwarz-grauer Wollmischung ist der Schwangerschaft zum Opfer gefallen. Statt eines schicken schlanken Etui-Rocks, wurde er ein „Norma“ mit Jerseybund. Dafür wird er seit seiner Fertigstellung Anfang Januar beinahe wöchentlich getragen. Der Schnitt aus der Sabrina Woman, bleibt aber offen und muss dann im nächsten Winter auf die Liste.

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5. Auch dieses Kleid war recht schnell fertig. Der Stoff ist superschön und der Schnitt Onion 2017 ist sehr dankbar zu nähen. Das Kleid war über den Winter etwas kalt, aber es passt noch und ich werde es sicher die nächsten Wochen oft anziehen.

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6. Bei diesem Kleid dachte ich am Anfang, ich würde es sehr oft tragen. Es ist das Reisekleid. Aber irgendwie liegt es jetzt doch wieder im Nähzimmer zum ändern und bald wird es zu warm sein. Die Bündchen und der Kragen waren nicht gut gelungen und der Stoff enthielt mehr Poly als zunächst gedacht und klebt deshalb wie die Hölle an der Strumpfhose.  Außerdem habe ich den Schnittquelle-Schnitt Stans entdeckt, der viel besser zu dem Stoff gepasst hätte, was mich ein bisschen frustriert. Aber nun gut. Es ist fertig und es ist praktisch. Das muss manchmal auch genügen.

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7. Dieses Jurk27 habe ich in den Winterferien genäht. Es war das Probeteil für meine geplanten Schnittänderungen. Und ich bin damit auch eigentlich zufrieden. Allerdings ist der Jersey recht flattrig und das Muster eigentlich etwas too much für mich, weswegen ich es nur ab und zu trage. Mal schauen, ob ich im Frühling noch mit ihm warm werde.

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8. Tja – das ist vielleicht das TfT meiner Kollektion, fürchte ich. Hätte ich mich mal an den ursprünglichen Plan gehalten und den Schnitt von Stoff- und Stil genommen. Leider kam dann eine Knip, mit einem schönen Kleid mit Drapierung daher. Und dann wollte ich das. Und dann reichte aber der Stoff nicht, und ich musste kombinieren. Hmpf. Es ist zwar fertig. Aber ich mag es nicht. Der Kombistoff ist zu steif, die Drapierstreifen hab ich ganz wieder rausgenommen, weil sie gar nicht saßen und es ist außerdem auch nicht schwangerschaftskompatibel. Hier mal ein Bild auf der Puppe:

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Ich grüble noch, ob ich das Oberteil nochmal neu in schwarz mache, oder ob ich ihm einfach den Rock abschneide und daraus ein Oberteil nähe. Oder vielleicht war es mir nur im Winter zu knallig und im Frühling werde ich es doch tragen? Übrigens produziere ich sehr wenige Teile für die Tonne. Ich habe eigentlich einen guten Blick dafür, was ich tatsächlich tragen werde. Leider habe ich mich hier dann doch mal getäuscht.

9. Das Berlinkleid. Heiß geliebt und millionenfach getragen. Perfekter Vertreter der „reinschlüpfen – fertig“-Partei im Kleiderschrank. Ich liebe es!

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10. Dieser Stoff wurde gegen einen roten Wollwalk getauscht, weil mir wirklich nichts eingefallen ist (inzwischen ist er im Flohmarkt gelandet) – und aus dem Wollwalk wurde mein Geburtstagskleid, das ich mag und trage, wenn es sehr eisig kalt ist. Inzwischen ist es zu klein, aber das macht nix, es wird ja auch nicht mehr eisig kalt – ODER?

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Die Specials wurden beide verworfen. Allerdings muss der Plan mit dem Cocktailkleid in nächster Zeit wieder an die Oberfläche, denn ich bin im Mai zu zwei großen Feiern eingeladen, die ich schick gekleidet besuchen möchte. Also wird es wohl ein Umstandscocktailkleid – erste Schnittsuche ist abgeschlossen, die Stoffe sind im Lager – wir dürfen gespannt sein.

Tatsächlich habe ich fast alles aus meinem Plan umgesetzt. Das hätte ich nicht erwartet. Selbst die Schwangerschaft hat nur zu kleineren Anpassungen geführt. Und ich hab auf jeden Fall 10 Teile in den 5 Monaten geschafft (und noch 5 mehr für mich und ein paar für den Minimenschen. Ich habe auch, bis Januar, fast keine Stoffe gekauft.  Das fiel mir aber keineswegs leicht.  Im Januar war ich froh, die herannahenden Frühlingskleider als Ausrede für Stoffkauf zu haben. Ich bin stolz, wie gut es mit meinem Plan geklappt hat. Aber ich glaube, jetzt lass ich es mal wieder etwas lockerer angehen. In den nächsten Monaten steht viel anderes im Vordergrund. Aber ein kleiner Plan ist schon gefasst – der für das erste Kleid nach der Geburt des Minimenschen nämlich.

Ich fand es sehr interessant, mich so strukturiert heranzutrauen und habe auch meinen Stoffvorrat deutlich strukturierter betrachtet. Letztlich wusste ich jetzt auch klarer, welche Stoffe wohl für immer dort versauern werden und konnte diese aussortieren.

Ganz klar habe ich festgestellt, dass ich am liebsten Kleider nähe und trage. Und es zeigt sich auch: Die Glanzstücke meiner Kollektion sind aus guten Stoffen gefertigt. Alles was aus Gelegenheitsschnäppchen besteht, die von hohem Poly-Anteil und zweifelhafter Qualität sind, wird deutlich seltener getragen und war auch schwieriger in der Anpassung und bei der Herstellung.

Ich werde wohl nie eine gute Kombi-Garderobe haben, weil ich einfach viele Kleider habe. Diese wären natürlich gut mit einigen Strickjacken ergänzt. Einzig, ich stricke so langsam, dass ich noch mindestens 10 Jahre auf dieses Ziel hinarbeiten muss. Ich kann nichtmal genau sagen warum, aber Miette hat schon wieder knapp 3 Monate benötigt. Obwohl sie mir Spaß gemacht hat!

Auf jeden Fall ein dickes Dankeschön an Rong, Immi und Mema für den Denkanstoß und die gemeinsam Aktion.

SWAP 12/13: Der Stand am ersten Dezember

Immernoch liege ich erstaunlich gut in der Zeit. Diesen Monat habe ich 3 Kleider genäht und damit im Rahmen meines SWAP schon fast die Halbzeit erreicht. Damit habe ich einen guten Puffer für das Weihnachtskleid.

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Kleid Nr. 1: Das Reisekleid – hier kam der petrolfarbene Strick zum Einsatz und ich bin mit dem Ergebnis hochzufrieden:

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Kleid Nr. 2: Das Berlin-Kleid – auch dieses Projekt war ja fest im Plan. Der Blumenjersey von Stoff und Stil ist eine Wucht und ich finde, es ist bisher mein bestes Jurk 17:

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Kleid Nr. 3: Mein Geburtstagskleid – das ist ein Bonusprojekt, den dunkelroten Walk habe ich erst nach Beginn des SWAP gekauft und er springt ein für den Karo-Wollstoff von meinem Stapel, zu dem mir einfach nichts einfallen will. Das Kleid ist echt superwarm und kuschelig und ich mag es sehr. Die Entstehung war nicht ganz so harmonisch, aber dazu mal in einem gesonderten Post mehr.

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Ich muss sagen, nach wie vor fällt es mir schwer, mich auch an meinen Plan zu halten. Ich würde gern hier und da noch Stoff kaufen, habe mal auf dieses mal auf jenes Lust. Aber bis jetzt war ich eisern… immerhin.

Die anderen Teilnehmerinnen werden heute auch wieder berichten, sobald ich weiß, wer sie sammelt, verlinke ich das auch noch.

Me made Mittwoch: Reisekleid

So wie viele berichten, bin auch ich immernoch etwas groggy vom Wochenende, gleichzeitig aber auch immernoch angefüllt mit Freude über so viel spontane Verbundenheit. Ein paar neue Blogs sind auch schon im Reader gelandet.

Ich trage heute das Kleid, das ich auch auf der Zugfahrt nach Berlin anhatte, ein superbequemes Strickkleid ohne viel Schnickschnack.

Den Schnitt Onion 2036  habe ich letztes Jahr schonmal aus Webstoff genäht, und ich trage das Kleid nach wie vor gern, aus Strickstoff gefällt es mir aber noch viel besser.

Richtig kuschelig und trotzdem relativ angezogen. Wäre bestimmt auch toll aus Romanit 😉

Ich habe diesmal die Ärmel gekürzt und wieder mit langen Jerseybündchen versehen, das ist im Alltag einfach am praktischsten. Mit der Farbe der Bündchen hab ich mich erst schwer getan, ich wollte es eigentlich neutraler. Aber dann fiel mir dieser Schal ein und dazu ist es dann jetzt sehr stimmig.

Durch zwei seitliche Abnäher im Vorderteil und lange Rückenabnäher sitzt das Kleid, besonders aus dehnbarem Stoff sehr gut „auf Figur“. Die Länge empfinde ich auch als genau richtig. Leider nicht gut geworden ist das Jerseybündchen am Hals – nicht genug gedehnt, steht ab… Leidiges Thema. Aber bei Frau Januarkleider habe ich den Trick gesehen, den Halsausschnitt mit Wäschegummi abzuschließen, das werde ich hier mal probieren.

Die Details:
Schnitt: Onion 2036

Größe: 40 abgepaust (für Webstoff), verkleinert
Stoff: Wolle/Polystrick, Quelle: Alfatex
Verbrauch: 1,5m
Kosten: 7,50 (reduziertes Reststück von ca. 1,8m)
Änderungen: Rückenteil im Bruch zugeschnitten. Kein Reißverschluss. Vorne und hinten im Bruch 3cm weniger ggü. meiner Grösse aus Webstoff, zusätzlich entlang der Raglannaht und in der Taille ohne Nahtzugabe zugeschnitten. Ein Hinweis noch: Die Originalärmel sind ausgestellt, aber im Schnitteil entschieden zu kurz, das war ursprünglich der Grund, Bündchen dran zumachen.
Schwierigkeitsgrad: einfach (derSchnitt wurde im letzten Nähkränzchen gleich zweimal als Erstlingsschnitt verwendet)
Würde ich den Schnitt nochmal nähen? Ja. Aus Strickstoff oder Romanit

Ob die anderen memadeDamen auch noch etwas geplättet vom Wochenende sind, so wie ich? Schauen wir doch mal hier, wer Mellenis Ruf gefolgt ist. Merci Moderationscrew für die Heinzelmanndienste im Hintergrund!

 

Aaaaaaaaaaaaaaaah, beinahe hätte ich es vergessen: Hatte irgendwer von euch ohnehin vor, innerhalb der nächsten Woche bei alfatex online zu bestellen? Ich habe (dank Kaufrausch am Montag in der Filiale) einen 5,- Euro-Gutschein-Code zu vergeben. Die erste, die „hier“ schreit, kriegt ihn. Gilt bis 30.11.

SWAP 12/13 – 2. Statusbericht

Eigentlich wäre bereits gestern der zweite Statusbericht zum gemeinsamen Kollektionsnähen fällig gewesen. Gestern war ich aber durch ganztägiges und tolles Nähkränzchen mit gleich zwei Kleid-Erstnäherinnen nicht zum bloggen in der Lage. Daher heute verspätet mein Bericht.

Was ich plante:

1. Drops Karisma in blau – soll eine kombinationsfreudige Strickjacke werden. Am liebsten ein top-down gestrickte ohne Nähte, wegen durchhalten und so.

2. Schon zugeschnitten: Wollkammgarn-Stoff in Nachtblau mit sehr feinem strahlend blauem Karo. Soll ein Knip-Rock Nr. 20 aus der Knipmode 12/2011 werden

3. Auch schon zugeschnitten: dunkelgraue Wollmischung mit blauem Karo. Wird ein Etuikleid Simplicity 7275 in den Schnitt hab ich letztes Jahr viel Arbeit gesteckt, die sich hoffentlich jetzt bezahlt macht.

4. Schwarz-graue Wollmischung mit gröberer Streifen-Struktur. Wird ein Etui-Rock mit Gehfalte und großen Taschen in etwa wie Modell 21 aus der Sabrina Woman Herbst 2012. Da rechne ich mit viel Arbeit, weil Schnitt und Anleitung mir sehr undurchdacht vorkommen.

5. Ein ziemlich schöner fuchsiafarbener Viskosestrick mit Lochmuster. Soll ein Onion 2017  werden. Ich plane eine Kombination mit schwarzem Jersey für Bündchen und Gürtel. Ggf wäre ein ärmelloses schwarzes Unterkleid dazu sinnvoll.

6. Woll-Viskose-Strick in Petrol. Hier bin ich noch unsicher. Die Menge würde locker für ein Kleid reichen. Z.b. Onion 2036. Oder weiß jemand noch einen enorm tollen Strickkleid-Schnitt? Aber ein langer Cardigan mit Gürtel wär auch schick… Vorschläge?

7. Schwarz-weißer wild gemusterter Jersey unbekannter Zusammensetzung vom Stoffmarkt. Das wird mein Versuchsstoff für eine verbesserte Version von Jurk 17 aus Knipmode 2/2012. Ich plane ggf. die Drapierbänder aus einem einfarbigen Stoff zu machen. Falls das gut klappt würd ich dann einen besseren Jersey auf ein zweites Projekt verwenden.

8. Schrillrot-bunter Viskosejersey Typ Desigual vom Stoffmarkt. Soll zusammen mit schwarzem Jersey ein Kleid 23069 von Stoff und Stil werden.

9. Schwarzer Viskosejersey mit Blumen. Wird mein Klassiker-Jerseykleid Jurk 29 aus Knipmode 12/2011.

10. Ein megakuscheliger Wollstoff in grau-lila kariert. Ein Rock? Ein Kleid? Wer weiß?

Bonusprojekte:

1. Eine Weste zum Fahrradfahren, basierend auf der Jacke aus dem Buch ‘Passt!’

2. Ein Cocktailkleid für eine Hochzeit Anfang Oktober.

3. Ein hübscher blauer Wollmischstoff. Der könnte ein Weihnachtskleid werden. Dafür muss ich aber den recht komplizierten Schnitt eines bereits heißgeliebten Kleides abnehmen.

Was ich im letzten Monat geschafft hab:
Das beerige Strickkleid ist fertig samt Unterkleid und enorm gut gelungen.

Der Kniprock ist ebenfalls fertig, und ich bin auch hiermit sehr zufrieden.

Ich musste feststellen, dass ich mich echt schwer tue, mich an den Plan zu halten. Auf dem Stoffmarkt war mir auf einmal nur noch nach Rot- und Beerentönen. Und dann merke ich, dass mir Unterkleider fehlen. Und ich bin auch derzeit so verfroren, dass ich am liebsten nur noch Strickkleider nähen würde. Schwierig, schwierig.

Hier also der modifizierte und konkretisierte Plan:

1. Drops Karisma in blau – soll eine kombinationsfreudige Strickjacke werden. Am liebsten ein top-down gestrickte ohne Nähte, wegen durchhalten und so.  wird zu Miette -gerade in der Entstehung.

2. Schon zugeschnitten: Wollkammgarn-Stoff in Nachtblau mit sehr feinem strahlend blauem Karo. Soll ein Knip-Rock Nr. 20 aus der Knipmode 12/2011 werden erledigt!

3. Auch schon zugeschnitten: dunkelgraue Wollmischung mit blauem Karo. Wird ein Etuikleid Simplicity 7275 in den Schnitt hab ich letztes Jahr viel Arbeit gesteckt, die sich hoffentlich jetzt bezahlt macht. erledigt!

4. Schwarz-graue Wollmischung mit gröberer Streifen-Struktur. Wird ein Etui-Rock mit Gehfalte und großen Taschen in etwa wie Modell 21 aus der Sabrina Woman Herbst 2012. Da rechne ich mit viel Arbeit, weil Schnitt und Anleitung mir sehr undurchdacht vorkommen. – Schnitt abgepaust.

5. Ein ziemlich schöner fuchsiafarbener Viskosestrick mit Lochmuster. Soll ein Onion 2017  werden. Ich plane eine Kombination mit schwarzem Jersey für Bündchen und Gürtel. Ggf wäre ein ärmelloses schwarzes Unterkleid dazu sinnvoll. erledigt!

6. Woll-Viskose-Strick in Petrol. Hier bin ich noch unsicher. Die Menge würde locker für ein Kleid reichen. Z.b. Onion 2036. Oder weiß jemand noch einen enorm tollen Strickkleid-Schnitt? Aber ein langer Cardigan mit Gürtel wär auch schick… Vorschläge? – Ist gestern schon zu 3/4 fertig geworden und macht bisher einen guten Eindruck.

7. Schwarz-weißer wild gemusterter Jersey unbekannter Zusammensetzung vom Stoffmarkt. Das wird mein Versuchsstoff für eine verbesserte Version von Jurk 17 aus Knipmode 2/2012. Ich plane ggf. die Drapierbänder aus einem einfarbigen Stoff zu machen. – zugeschnitten

8. Schrillrot-bunter Viskosejersey Typ Desigual vom Stoffmarkt. Soll zusammen mit schwarzem Jersey ein Kleid 23069 von Stoff und Stil werden.

9. Schwarzer Viskosejersey mit Blumen. Wird mein Klassiker-Jerseykleid Jurk 29 aus Knipmode 12/2011. – zugeschnitten.

10. Ein megakuscheliger Wollstoff in grau-lila kariert. Ein Rock? Ein Kleid? Wer weiß?  Wird ersetzt durch ein trägerloses Kleid aus beerenrotem Indoor-Walk.

Bonusprojekte:

1. Eine Weste zum Fahrradfahren, basierend auf der Jacke aus dem Buch ‘Passt!’  Hat sich erledigt, weil der Winter schneller kam, als ich nähen könnte.

2. Ein Cocktailkleid für eine Hochzeit Anfang Oktober.  Hat sich erledigt, weil der Schnitt nicht rechtzeitig zur Hochzeit da war.

3. Ein hübscher blauer Wollmischstoff. Der könnte ein Weihnachtskleid werden. Dafür muss ich aber den recht komplizierten Schnitt eines bereits heißgeliebten Kleides abnehmen. – Stoff und Schnitt für’s Weihnachtskleid stehen fest, ich habe mich bei beidem nochmal umentschieden. Dieser Stoff wird auf den Frühling warten müssen.

4. Petrolfarbener Shetland-Wollstoff mit feinem Diagonalstreifen – wird ein Alltime-favorite Rock Simplicity 2451.

An der Miette stricke ich langsam aber stetig. Ich schaffe morgens und abends im Bus ja 3-4Reihen. Da wir aber am Wochenende eine längere Autofahrt haben, wird sie vielleicht bald fertig. Derzeit fehlen noch Ärmel und Knopfleiste.

Den Strick in petrol habe ich tatsächlich Onion 2036 zugedacht, das war gestern beim Nähkränzchen gleichzeitig 3mal in Entstehung. Meines ist noch nicht ganz fertig, aber schon recht weit.

Ansonsten hab ich letztes Wochenende noch zwei der Jerseykleider zugeschnitten, damit meine bisher gute Produktivität auch nicht nachlässt.
Eine Übersicht aller Swap-Teilnehmerinnen findet ihr bei Mema.

SWAP 12/13 – 1. Zwischenbericht

Heute gibt es die erste Zwischenrunde unseres gemeinsamen Kollektionsnähens. Zuerst nochmal ein Resümee meines Nähplans. Ich nähe einige Bürokleider also etwas formellere und dennoch zu mir passende Kleidungsstücke für Vorträge und Vorlesungen. Diese werden ergänzt durch Alltagskleider, also Jersey- und Strickkleider mit passenden Unterkleidern.

Meine typische Farbpalette umfasst blau-türkis und lila Töne ergänzt um schwarz und grau. Für die Bürokleider sähe das gedeckte Spektrum demnach so aus wie die obere Reihe, für die Alltagskleider geht es eher in die Richtung der unteren Reihe.

Und nun meine Fortschritte:

Begonnen habe ich letzte Woche beim Nähkränzchen mit einem der komplizierteren Teile. Ein graues Etuikleid mit zartem blauem Karo aus Wollstretch nach Simplicity 7275, Variante B.

Den Schnitt habe ich letztes Jahr schonmal genäht und hatte damals viel Mühe mit Anpassungen am Oberteil. Ich hatte mir das alles sehr brav in den Schnitt übertragen und hatte deshalb die Hoffnung, es wäre jetzt ein Selbstläufer. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Ganz so selbstläuferisch war es aber nicht. Ich befürchte, ich hätte mutig das Oberteil noch eine Größe kleiner wählen und nur die Brustpartie vergrößern müssen. Ich habe an den Seiten und im Rücken einige cm rausnehmen müssen und die Schultern sind gerade noch schmal genug, könnten aber schmaler. Problematisch war es auch, die Mehrweite, die durch das FBA entsteht in der Kräuselung sauber unterzubringen.

Ich denke, wenn ich das nächste Mal ein Etuikleid nähe, würde ich den Rock von diesem Schnitt mit einem Oberteil kombinieren, das Abnäher statt Kräuselung hat. Mit dem Stil des Kleides fühle ich mich aber sehr wohl, es trägt sich auch gut in der etwas weniger schicken Variante mit Langarmshirt drunter und es ist wiederum genau die richtige Mischung aus formell-verbindlich-elegant und dennoch zu mir passend.

Hier noch ein Bild, auf dem man das Stoffmuster etwas besser erkennt.

Bzgl. meines Strickvorhabens habe ich mich für Miette von Andi Satterlund entschieden. Die Bedingungen waren: Kurze Strickjacke oder Pulli, möglichst von oben nach unten und nahtlos zu stricken, weil ich dann eher bei der Stange bleibe als wenn man alle Teile einzeln strickt. Sowohl Lucy als auch Wiebke haben sehr positiv von Miette berichtet. Also hab ich es nun angestrickt und bin bisher auch ganz angetan. Das Muster strickt sich leicht aber dennoch abwechslungsreich. An die Reihe-für-Reihe Anleitung musste ich mich etwas gewöhnen, finde es aber jetzt ganz komfortabel. Hier mein derzeitiger Zwischenstand:

An der Nähfront plane ich nach dem Bürokleid nun erstmal ein Alltagskleid. Onion 2017 in schönem Fuchsia-Strick mit Lochmuster ist schon zugeschnitten. Auch ein passendes schwarzes Unterkleid wartet schon auf die Nähmaschine.

Jetzt bin ich sehr gespannt, wie weit meine Mitstreiterinnen sind. Danke an Mema, Immi und Rong für Idee, Ansporn und Linksammlung!